Zitat (h0nk: 24.09.2007, 10:30)
Du vertrittst hier genau die Ansicht, die Linux bisher im Desktop-Bereich nur einen mäßigen Erfolg gebracht hat. Um eines klarzustellen: Ich würde SOFORT wieder auf Linux umsteigen, wenn der Rechner meine bescheidenen Anforderungen dann auch erfüllen könnte. Steve Jobs hat bewiesen, dass man ein voll desktoptaugliches Unix-System mit vollem Multimedia- und Officebereich schaffen kann.
Bernd Hentig von ixsoft hat in einem seiner newsletter darauf hingewiesen, dass der Kunde nur am Endergebnis interessiert ist. Und hier ist entscheidend, was "hinten 'rauskommt". Dass ein durchschnittlicher user nicht die Interessenslage und das Anforderungsprofil eines "Kernelhackers" erfüllt, sollte eigentlich klar sein. Zuerst müssen bei Linux Open-source/GNU etc. und Kommerz sinnvoll miteinander verschmolzen werden. Erst danach kannst du etwas auf dem Niveau von MacOSX herausbringen. Und DIESES Linux wäre eine ernsthafte Gefahr sowohl für Microsoft wie auch für Apple.
Aber solange alles schön geredet wird, weil es doch (mehr oder weniger) kostenlos ist und die reine Lehre höher bewertet wird als das praktische Endergebnis, geht es nicht weiter. Shuttleworth selbst soll gesagt haben, dass auch die aktuellen Ubuntu-Versionen kein OS für jedermann vergleichbar Windows sind. Und wenigstens der sollte es ja wissen.
Zitat (ShadowHunter: 24.09.2007, 10:41)
Was verstehst du den bitte unter offiziellen Spielregeln? Also ich find ne Linux MultimediaKiste eindeutig komfortabler.
Deswegen kauft man wenn man Linux nutzen will passende Hardware. Ich gebe lieber einem Hersteller paar Euro mehr, der dann aber dafür sorgt die Treiber zu liefern. Dies ist Aufgabe der Hersteller, die sogar das Angebot bekommen haben, dass sie Hilfe von der Community bekommmen. Linux kann dafür nix.
Mplayer und Xine spielen handelsübliche Filme von Haus ab nicht ab, bis du die in Deutschland illegalen Codecs etc. installiert hast. Das ist keine Basis für eine erfolgreiche Distribution. Diese müsste kommerziell angeboten werden und sämtliche kommerziellen Multimediateile bereits mitbringen.
Und was die passende Hardware zu Linux betrifft, ist das so eine Sache, denn nicht alles ist gleichwertig und gefällt mir gleich gut. Auch sollte es der Hardwarehersteller gestatten, dass seine Treiber in die Installationsroutine der jeweiligen Distribution eingebunden werden können. Damit die Installation mit ein paar einfachen Mausklicks erledigt ist. Teilweise klappt das schon sehr gut, aber eben nur teilweise. Und einige Hersteller haben inzwischen die Nase davon voll, dass sie ihre Geschäftsgeheimnisse als open source anbieten sollen. Dann gibt es eben keinen Linuxtreiber, und das war's. Bei Windows gibt es solche Probleme nicht. Alles ist vorhanden und kann unter WinXP 32bit und bald auch unter Vista problemlos installiert werden.
Man kann ja gerne und auch zu Recht über Microsoft schimpfen, aber eines steht fest: Der Siegeszug des Personal Computers ist untrennbar mit dieser Firma verbunden. Und merkwürdigerweise kaufen alle das Zeugs, obwohl es doch angeblich so schlecht ist.
Der Herr in meinem Avatar (Dave Cutler) hat mit der NT-Familie einen bedeutsamen Schritt zu einem sicheren und bedienungsfreundlichen OS eingeleitet. Es wird noch ein bisschen dauern, aber bei "Windows eight" werden sie es dann wohl endlich geschafft haben: 64bit-System mit effektiven Schutzmechanismen, sauberer Benutzerverwaltung, vollem Multimediateil und gleichzeitig hoher Benutzerfreundlichkeit.
Gelobt sei Jesus Chr..., äh Bill Gates natürlich -amen!
Dieser Beitrag wurde von ulenz bearbeitet: 24. September 2007 - 12:50
Änderungsgrund: doppelpost

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