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Nachrichten zum Thema: Mobiles
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Gigaset Nummern Zuweisen?

#31 _shiversc_

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geschrieben 11. Dezember 2005 - 12:33

das bild kann nur fehlerhaft sein. aber es ist möglich die polung zu verändern, trotzdem ändert das nicht an der funktionalität der fbf.
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#32 Mitglied ist offline   thefabb 

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geschrieben 11. Dezember 2005 - 13:56

das bild muss nicht zwingend fehlerhaft sein. es ist auch möglich einen TAE-Stecker als Anschlusskabel zu nutzen, Voraussetzung hierfür: 4-adrig und richtig belegt. Grundsätzlich sind natürlich die RJ-45 "ähnlichen" :( Stecker praktikabler da sie verhindern, dass man mal eben ein analoges Telefon in eine aktive S0-Schnittstelle steckt (immerhin im richtigen Moment 110 Volt!) Wobei interne Busse im Normalfall passiv sind, d.h. das Endgerät hat eine eigene Stromversorgung. Bei diversen TK-Anlagen lässt sich jedoch ein S0 als Notfallbus konfigurieren, hier wird die Spannung vom NTBA geliefert, die das telefonieren auch im Falle eines Stromausfalls möglich macht.
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#33 Mitglied ist offline   thefabb 

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  geschrieben 11. Dezember 2005 - 14:17

ich will aber nochmal versuchen auf die Fragen zu antworten:

-Ein analoges Endgerät ist nur fähig auf die ihm gesendeten Rufe zu reagieren. d. h. jeder Rufstrom der an dieses Telefon geht wird auch zum Klingeln führen. Denn anders als im digitalen Netz wird der Rufversuch nicht duch den D-Kanal signalisiert und das Telefon kann entscheiden was nun geschehen soll.
- Soll das analoge Telefon nun auf den Ruf nur einer bestimmten Rufnummer reagieren ist die Vorschaltung einer Vermittlung, sprich einer TK-Anlage notwendig. Hier lässt sich, je nach Qualität der Anlage, der "if-then-else-case" konfigurieren, sprich: wird nummer 123 gerufen, gebe rufstrom an port 1 (ggf. dein gigaset) weiter.
- im falle der zusammenschaltung mehrerer physischer netze, also wie in Deinem Beispiel analoger Netzanschluss des Anbieters und virtueller Telefonanschluss durch VoIP muss also folgendes passieren:
Der Telefonanschluss und die VoIP-Leitung müssen in einer TK-Anlage gebündelt werden, mit anderen Worten wirst Du Dein eigener ServiceProvider. Diese TK-Anlage sorgt nun also dafür, dass oben genannte Fallbehandlung stattfindet "wenn analoger Anruf, rufe Port1, wenn VoIP-Anruf rufe Port1+2, usw.". Aber auch hier wieder das gleiche Problem, zwei Hörer an einer analogen Gigaset-Station können nicht unterschieden werden, sie werden als ein und dasselbe Telefon behandelt.
Im Falle eines digitalen Gigasets hättest Du nun entscheidende Vorteile: (ich gehe nun mal davon aus, dass das digitale Gigaset keine VoIP-Unterstützung bietet) Du benötigst also eine VoIP-fähige TK-Anlage mit analogem Amtsanschluss und internen S0 (hier fällt mir nur AGFEO ein, da AVM nur auf Digitaltechnik spezialisert ist/war).
Hm, alles in allem ist die Sache kompliziert ohne Zeichnung - Beratungsgespräche und Planungen habe ich noch nie ohne "direkten" Kontakt gemacht... ich werde mal eben versuchen etwas zu malen.

Angehängte Miniaturbilder

  • Angehängtes Bild: analoger_schaltplan.JPG

Dieser Beitrag wurde von thefabb bearbeitet: 11. Dezember 2005 - 14:30

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