Also, ich bin letztes Jahr geswitcht und seit meinen Amiga-Tagen habe ich meinen Computer nicht mehr so gerne benutzt. Die vielen Vorzüge haben ja schon viele andere schon aufgezählt, deshalb will ich mich auf ein paar Punkte beschränken.
Eine Sache, die noch nicht so raus kam ist die Basis FreeBSD. Nicht nur sicher und stabil, sondern auch OpenSource, für mich die Zukunft von Software überhaupt. Nebenbei lernt man vieles über Unix (wenn man will, muss man aber nicht) und ist damit auch fähig Netzwerke zu administrieren oder Linux zu benutzen. Wie gesagt, man muss das nicht lernen, aber nur mit OS X kann man wirklich halbwegs frei entscheiden wann man es über die shell (Kommandozeile) macht und wann über eine GUI.
Auch UNIX ist aus der Geschäftswelt nicht wegzudenken. Sicher, an Windows kommt man nicht vorbei, aber wenn man in den IT-Bereich gehen will, schadet es nicht mit der Shell umgehen zu können. Hier würde ich also für eine Zweier/Dreier-Lösung plädieren. Sicher kann man auch einfach eine Linux-Partition auf seinen Windows-Rechner packen, aber dann hat man halt nicht die tollen Vorteile von OS X sondern ist gleich mal auf sich allein gestellt (oder wühlt sich durch kaum verständliche Online-Tutorials...).
Und außerdem werden tausende von Unix-Anwendungen portiert. Auch über diese Weise wird Apple unabhängiger vom Marktanteil, denn für Software-Nachschub wäre gesorgt, auch wenn der Marktanteil drastisch sinken würde. Was im übrigen nicht zu erwarten ist.
Tja, die Spiele. Sicher gibt es für den Mac weniger Spiele als für Windows. Für mich persönlich sind es mehr als genug, aber ich spiele natürlich auch nicht mehr soviel wie früher. Und ein paar Windows-Spiele würde ich sehr gerne als Mac-Version sehen. Trotzdem: Ein paar hochklassige Spiele kommen schon jeden Monat. Gerade Shooter und Rollenspiele werden eigentlich recht häufig portiert. Mit Renn- und Sportspielen sieht es recht duster aus - aber mal ehrlich: Das sind eigentlich Konsolenspiele und zu viert vorm Fernseher machen sie erst richtig Spass.
Also: Warum nicht Mac+Konsole, so wie ich das gemacht habe? Oder habe ich jetzt in ein Wespennest gestochen und Konsolen sind verpönt (bin hier nur Gast). Dann entschuldige ich mich.
Justus meinte ja, MacOS X sei für Designer und so. Das stimmt nur noch zur Hälfte. Der Unix-Geek findet hier ein optimales Betätigungsfeld, dass seit Panther endlich auch mit genialen Entwicklertools kommt (xCode rules!). Der Normalo-User findet ein optimal designtes System, dass er kaum zum Absturz bringen kann und mit dem er sich weder Viren noch Dialer einfängt. Und der passionierte Gamer findet immerhin genug um im Netzwerk zu ballern oder taktiken. Die Auswahl ist nicht so groß, aber es stimmt wirklich: Die meisten Spiele, die portiert werden sind gute Spiele. 08/15-Mist kommt selten bei uns an.
MacOS X für x86-CPUs wird es meines Erachtens nach nie geben. Nicht nur würde damit Apple das Kerngeschäft Hardware wegbrechen, sondern man würde das Risiko eingehen wie alle anderen zu scheitern (BeOS oder OS/2 oder viele andere - die allermeisten besser als Windows), und Steve Jobs sogar zum 2.Mal. Zudem hat man ja jetzt mit G5 und seinen angekündigten Nachfolgern endlich wieder alle Trümpfe in der Hand.
Zudem denke ich, dass viel Software-Hersteller sich denken würden: Sollen sie doch in Windows booten, die Hardware haben sie ja eh. Diesen Effekt sieht man ja auch bei Linux (zum Teil).
Ich bin mir schon bewusst, dass man mit solchen Postings niemanden konvertiert

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