WinFuture-Forum.de: Systemabbild und Backup auf neue externe HDD - WinFuture-Forum.de

Zum Inhalt wechseln

Nachrichten zum Thema: Brennprogramme
Seite 1 von 1

Systemabbild und Backup auf neue externe HDD


#1 Mitglied ist offline   jeffrey 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 47
  • Beigetreten: 11. Juli 15
  • Reputation: 2
  • Geschlecht:Männlich

geschrieben 12. Oktober 2016 - 16:43

Möchte ein Systemabbild eines Windows-7-Systems erstellen und eine Datensicherung vornehmen - auf eine neu gekaufte externe HDD.

Möchte nichts falsch machen respektive vergessen.

Sollte die externe HDD nochmals frisch formatiert werden mit NTFS? Sollte ich zuvor noch etwas überprüfen/sicherstellen an/bei der HDD?

Kann ich eine evtl. Partitionierung der externen HDD auch später vornehmen oder sollte das am Anfang gemacht werden?

Was ist sonst noch zu beachten?

Besten Dank!

Dieser Beitrag wurde von jeffrey bearbeitet: 12. Oktober 2016 - 16:46

WTF
0

Anzeige



#2 _d4rkn3ss4ev3r_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 13. Oktober 2016 - 19:21

Die Systemabbilder sollten sich mittels Aufgabenplanung automatisieren lassen- aber ist nur die Theorie. Hab das noch nie geprüft.

Formatieren sollte man neue Speichermedien immer, ebenso einmal komplett durch testen lassen mittels Windows Boardmittel und/ oder Tools wie c't H2testw.
Ich handhabe das immer so:
Schnell-Formatierung + Fehlerüberprüfung von Windows, bei USB-Sticks zusätzlich das heise Tool. Auch die SMART Werte einmal prüfen mit zB HDD Guardian.
1

#3 Mitglied ist offline   Birkuli 

  • Gruppe: Mitglieder
  • Beiträge: 13
  • Beigetreten: 05. Dezember 15
  • Reputation: 2
  • Geschlecht:Männlich
  • Wohnort:Heiligenhafen
  • Interessen:Computer und Fussball, hauptsächlich HSV

geschrieben 14. Oktober 2016 - 22:56

Hallo,
da sind erstmal ein paar Fragen zu klären,
1. wie groß ist die externe Festplatte? Sollte sie unter 2,2 TB sein würde ich sie als ein Laufwerk partitionieren, bis 2,2 TB kann Windows 7 das Laufwerk noch verwalten, sind es mehr als 2,2 TB sollte die Festplatte aufgeteilt werden, aber Achtung, es kann bei sehr großen Platten sein das ein Windows 7 USB Startstick die Festplatte nicht erkennt und mit ihr nichts anfangen kann, dann läuft eine Image Sicherung des Systems ins leere da das Image nicht wieder zurück gesichert werden kann. mit etwas Glück sind dann Treiber bei der Festplatte dabei die dann separat eingelesen werden müssen.
Ist die Hardware in der Lage große Datenträger zu verwalten, ab 2,2 GB sollte es schon ein 64Bit Windows mit Controllern der neueren Generation sein. Müssen extra Treiber für das Laufwerk eingebunden werden würde ich als Sicherungslaufwerk für Imagesicherungen dringend absehen da es aufwendig ist beim Systemstart die entsprechenden Treiber einzubinden.
2. wie ist das Laufwerk am System angebunden? USB 2.1 oder USB 3.0 oder externes SATA im AHCI Modus?
Wirklich Freude macht es erst ab USB 3.0 da dabei die Wartezeiten nicht so hoch sind, USB 2.1 ist einfach zu langsam das wird zu einem Geduldspiel und sollte nur genutzt werden wenn es nicht anders machbar ist (Laptop/Notebook und ähnl.), optimal wäre eine externe Festplatte an einem externen SATA Anschluss der im AHCI Modus ab Bios oder UEFI angesprochen wird.
Am besten wäre es du würdest ein paar mehr Informationen liefern zu deiner technischen Ausstattung, dann kann ich oder andere dir genauere Tipps geben.
1

#4 Mitglied ist offline   DK2000 

  • Gruppe: Administration
  • Beiträge: 19.562
  • Beigetreten: 19. August 04
  • Reputation: 1.392
  • Geschlecht:Männlich
  • Wohnort:Oben auf dem Berg
  • Interessen:Essen, PC, Filme, TV Serien...

geschrieben 15. Oktober 2016 - 05:20

Windows 7 SP1 kann auch 4 TB und mehr von sich aus am Stück verwalten. Dazu muss die Platte nur mit dem GPT-Partitionsstil initialisiert werden. Die 2,2 TB Grenze liegt primär am MBR und der alten klassischen Partitionstabelle. Diese kann praktisch nichts jenseits der 2,2 TB Grenze verwalten. Solange man von der Platte nicht booten will, also reines Datenlaufwerk, ist hier auch kein UEFI, 64bit Windows oder ein spezieller Controller erforderlich.

Problematisch wird es nur mit USB 3.0, da Windows 7 das von Haus aus nicht unterstützt. Hier muss man dann zwingend die passenden USB 3.0 Treiber in die Boot.wim bzw. WinRE.wim (oder wie die Startdatei auch immer heißen mag) integrieren, da ansonsten USB 3.0 nicht zur Verfügung steht und bei ganz neuen Boards teilweise auch leider kein USB 2.0 mehr, da das USB 2.0 direkt über den USB 3.0 Controller läuft.
Ich bin kein Toilettenpapier-Hamster.
---
Ich bin ein kleiner, schnickeldischnuckeliger Tiger aus dem Schwarzwald.
Alle haben mich ganz dolle lila lieb.
1

#5 Mitglied ist offline   jeffrey 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 47
  • Beigetreten: 11. Juli 15
  • Reputation: 2
  • Geschlecht:Männlich

geschrieben 15. Oktober 2016 - 15:50

Ad 1.: Größe beträgt 2 TB

Ad 2.: USB 3.0

Es ist ein "64-Bit Windows 7".


Wie empfiehlt ihr zu partitionieren und mit welchem Tool? Dateisystem(e)? Kann man auch nachträglich/später die Partitionen noch verändern?

Noch eine Frage: Das wäre ja dann eine VHD-Datei, das Systemabbild. Kann ich auch von diesem auf der externen Festplatte booten? -> Evtl. ein virtuelles Laufwerk auf der externen HDD mit dem Systemabbild (.vhd)?

Dann noch eine theoretische Frage (habe damit noch NICHT begonnen): Wenn ein Laufwerk (Partition) verschlüsselt ist, und es im verschlüsselten Zustand gespiegelt oder gesichert wird, ist es dann möglich das kopierte - also das neue - und verschlüsselte Laufwerk wieder zu entschlüsseln und 'dieselben Daten' - oder überhaupt irgendetwas - wie im ursprünglichen Laufwerk vorzufinden?

Oder müsste in diesem Fall im 'offenen' entschlüsselten Zustand gesichert werden - und DANACH dann erst beide, ursprüngliches wie auch kopiertes Laufwerk, wieder verschlüsseln?

Dieser Beitrag wurde von jeffrey bearbeitet: 15. Oktober 2016 - 16:09

WTF
0

#6 Mitglied ist offline   Birkuli 

  • Gruppe: Mitglieder
  • Beiträge: 13
  • Beigetreten: 05. Dezember 15
  • Reputation: 2
  • Geschlecht:Männlich
  • Wohnort:Heiligenhafen
  • Interessen:Computer und Fussball, hauptsächlich HSV

geschrieben 17. Oktober 2016 - 01:00

Hallo,
es wird immer die gesamte Festplatte als Image gesichert und kann meines Wissens nach auch nur als Ganzes wieder aufgespielt werden, da es ein Systemabbild ist sind auch alle Verschlüsselungen enthalten und bis auf ein paar temporäre Daten die z.B. Outlook anlegt komplett wieder da.
Ob sich die VHD mounten lässt weiß ich nicht.
Bei Windows 7 musst du dir einen startbaren USB Stick mit einem Windows 7 Image basteln, Image muss deinem Windows entsprechen und dann z.B. mit Rufus einen Datenträger erstellen.
in das Stammverzeichnis legst du dann die Treiberdateien für den USB3 Kontroller ab um den Treiber einbinden zu können, Windows 7 ist bei mir schon lange her aber ich glaube nach Auswahl der Imagerücksicherung kann man einen Treiber einbinden.
Es gibt aber auch diverse Anleitungen wie man einen startbaren Datenträger mit integrierten Treibern herstellt dann kann Windows den Datenträger auch sofort erkennen und einbinden, einfach mal nach googeln, z.B. Windows PE oder NTlite ISO bekommst du hier http://www.windows7-...-download-link.
Wenn du dich nicht von deinem Windows 7 nicht trennen magst und es noch ein paar Jahre behalten willst kannst du dir mit den Tools auch komplette Datenträger mit allen integrierten Updates, Service Packs und Treibern bauen.
Wenn die Festplatte als Sicherungsmedium dienen soll würde ich sie als 1 Laufwerk partitionieren dann kann sich die HD füllen und hat genügend Platz, sollte später doch mal geteilt werden so gibt es Tools wie GPartet die eine spätere Verkleinerung der Partition ohne Datenverlust möglich machen.
Ich würde mir auch eine ausgeklügelte Sicherungsstrategie ausarbeiten um die Datensicherung so einfach wie möglich zu machen dazu gehört auch sich vorher zu überlegen was alles auf die externe Festplatte drauf soll, reicht es aus die Daten durch eine Ordner Hierarchie zu trennen oder soll es mehrere Partitionen für unterschiedliche Daten Typen geben, pro Festplatte kann eine Image Sicherung angelegt werden wobei die erste eine Komplettsicherung ist und weitere Sicherungen nur noch die Veränderungen gesichert werden, bei der Rücksicherung kann man dann auswählen welchen Tag man zurück sichern möchte.
Ich selbst arbeite immer mit zwei Images, erst erstelle ich mir ein Image das ich dann in einen separaten Sicherungsordner verschiebe und ein Image im Stammverzeichnis, sollte ich mal versehentlich ein Image einer nicht funktionierenden Installation erstellen so habe ich immer noch die Sicherung in der Hinterhand, ist eine Installation gut lauffähig und ohne Macken so wird die letzte funktionierende Sicherung in den Sicherungsordner verschoben und danach ein neues Image erstellt.
Das hat den Vorteil das es nur eine Version des Images gibt und der Menge des Systemdatenträger entspricht da immer aktuell.

Dieser Beitrag wurde von Birkuli bearbeitet: 17. Oktober 2016 - 01:32

1

Thema verteilen:


Seite 1 von 1

1 Besucher lesen dieses Thema
Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0