Nach 20 Minuten läuft für 1/2 Stunde gar nichts mehr
#1
geschrieben 29. September 2010 - 07:06
ein merkwürdigen Problem tut sich bei mir auf. Habe ähnliche Probleme im Forum gefunden, aber keines betrifft meinen Fehler.
Mein System ist Windows7 Ultimate 64-Bit. HP-Pavillion dv8 1190eg. 6 GB RAM.
Das Problem:
Von Anfang an läuft alles sauber und schnell. Nach ca. 20 Minuten schnellt die CPU-Auslastung in die Höhe und es ist nicht mehr möglich, zu arbeiten. Alle Aktionen (auch das Verschieben von Fenstern) werden erst nach einer endlosen Wartezeit ausgeführt. Das ganze hält ca. 20-30 Minuten an. Dann fängt der Lüfter für kurze Zeit an etwas heftiger zu arbeiten, die CPU-Auslastung geht schlagartig zurück und die Arbeit am Rechner löst wieder Freude aus. Meine Daten habe ich auf einen Acer-Homeserver ausgelagert. Als Erste Aktionen habe ich die Synchronisation für diese Daten und die Suche nach MediaDaten des Mediaplayer abgestellt. Allerdings ohne Erfolg. Dann habe ich die externe Creative X-FI Notebook deinstalliert, da ich gelesen habe, dass die Karte auch Probleme verursachen kann. Weiterhin habe ich gelesen, dass die Logitech-Maustreiber auch Probleme verursachen können. Als alles nichts geholfen hat, habe ich das gesamte System platt gemacht und eine komplette Neuinstallation durchgeführt. Erfolg = NEIN. Zusätzlich habe ich ein zweites HP-Notebook (HP HDX18 1110eg). Dort läuft ein Windows7 Home Premium 64-Bit. Die Softwareinstallationen sind völlig identisch (auch eine Creative X-FI Notebook Soundkarte). Das Beschriebene Problem tritt auf dem Zweitrechner (4 GB Ram) nicht auf. Auch Kaspersky Internetsecurity (neueste Version) ist auf beiden Notebooks installiert.
Das Problem ist, dass die Prozesse im Taskmanager und Prozessexplorer eigentlich nicht nachverfolgt werden können, da diese Tools, wenn das Problem auftritt, auch nicht mehr reagieren.
Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass das Problem nach einer Neuinstallation Vergangenheit ist. Aber, weit gefehlt.
Wer hat denn noch eine Idee?
Danke schon mal und Gruß aus Berlin
BerlinerTyp
Gruß aus Berlin
BerlinerTyp
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#2 _The Grim Reaper_
geschrieben 29. September 2010 - 07:27
http://www.internet-echo.de/system/adminto...nlose-freeware/
#3
geschrieben 29. September 2010 - 07:32
Da du sagst:
Zitat
Behaupte ich mal, dass dein CPU Kühler defekt ist.
#4
geschrieben 29. September 2010 - 07:37
Gruß aus Berlin
BerlinerTyp
#5
geschrieben 29. September 2010 - 07:48
mal Bios zurücksetzen
#6
geschrieben 29. September 2010 - 08:50
Die CPU-Last ist dabei nicht ausschlaggebend und verursacht auch nicht die offensichtlichen Probleme. Selbst bei Vollast kann sie immer noch ganz gut Eingabebefehle verarbeiten. Den Flaschenhals bildet ein immenser Overhead des Festplattencontrollers, der Festplattenzugriffe endlos verzögert.
Schau dir mal die Zugriffszeiten im Ressourcenmonitor an. Die wachsen auf mitunter sechs- und siebenstellige Beträge an.
Meine Erfahrung damit, auf ganz anderen Systemen allerdings, jedoch Intel wie AMD, mache ich seit Vista 64bit und Server 2008 64bit, wo bereits die Installation schon mal 5-6h dauern konnte. Das zieht sich durch bis zum aktuellen Win7 /64. Interessanterweise kann es auch mal nach einem Update von Windows 7 /64 auftreten, nachdem es lange zeit verschwunden schien.
Grundsätzlich ist der Spuk nach einigen Stunden Laufzeit aber einfach vorbei.
Vorschlag: Setz die Enegrgieeinstellungen auf Höchstleistung und lass den Rechner eine Nacht lang vor sich hin laufen. Ebenfalls geholfen hat bei mir auf 2 oder 3 verschiedenen Konfigurationen das Wechseln des AHCI-Treibers: Entweder vom Windowstreiber zum Chipsatztreiber oder umgekehrt.
Andere berichten von einer Lösung durch Tausch des Festplattenfabrikats etc.
Jedoch lässt sich die Problematik weder an bestimmten Treibern, noch Chipsätzen oder Festplatten konkret festmachen. Klar ist soweit nur, dass es innerhalb dieses Konglomerats zu den beschriebenen Problemen kommt.
#7 _The Grim Reaper_
geschrieben 29. September 2010 - 09:09
Zitat (klawitter: 29.09.2010, 09:50)
Hm da wär ich mir nicht so sicher, denn wenn ich SUPER verwende und da der Encoder mal nicht so abschließt, wie er abschließen sollte, gehen bei mir alle Kerne auf 100% und das System ist nichtmehr ansprechbar. Dieses Problem der Software hab ich bei all meinen Rechner erfahren und ist somit Hardwareunabhängig. Somit kann eine Software schuld sein.
#8
geschrieben 29. September 2010 - 09:24
Auch wenn so ein Problem allein durch eine bestimmte Software verursacht wird, ist es doch das Zusammenspiel aller Komponenten. Allein volle CPU-Last reicht dafür nicht. Es kann zwar zu gewissen Lags kommen, aber keine 20 Min, da ein Eingabebefehl hoch prioisiert ist und sehr schnell 'dazwischen geschoben' wird.
Beobachten kannst du das sehr gut mit CPU-Benchmarks.
#9 _The Grim Reaper_
geschrieben 29. September 2010 - 10:02
Ich kenne nur SUPER, wo ich dieses Problem jemals gesehen habe. Ich gehe nicht davon aus, dass es ein Hardwaredefekt ist, doch sollte man nun herausfinden, welche Software dafür verantwortlich ist.
Daher sollte man testen, ob das Problem auch auftritt, wenn man nur das OS installiert hat, also ohne Zusätzliche Treiber und Software, doch ist dies natürlich grenzwertig, denn wer will mit einem blanken OS arbeiten. Als Test müsste man dies jedoch durchführen.
#10
geschrieben 29. September 2010 - 10:17
Zitat (klawitter: 29.09.2010, 09:50)
Die CPU-Last ist dabei nicht ausschlaggebend und verursacht auch nicht die offensichtlichen Probleme. Selbst bei Vollast kann sie immer noch ganz gut Eingabebefehle verarbeiten. Den Flaschenhals bildet ein immenser Overhead des Festplattencontrollers, der Festplattenzugriffe endlos verzögert.
Schau dir mal die Zugriffszeiten im Ressourcenmonitor an. Die wachsen auf mitunter sechs- und siebenstellige Beträge an.
Meine Erfahrung damit, auf ganz anderen Systemen allerdings, jedoch Intel wie AMD, mache ich seit Vista 64bit und Server 2008 64bit, wo bereits die Installation schon mal 5-6h dauern konnte. Das zieht sich durch bis zum aktuellen Win7 /64. Interessanterweise kann es auch mal nach einem Update von Windows 7 /64 auftreten, nachdem es lange zeit verschwunden schien.
Grundsätzlich ist der Spuk nach einigen Stunden Laufzeit aber einfach vorbei.
Vorschlag: Setz die Enegrgieeinstellungen auf Höchstleistung und lass den Rechner eine Nacht lang vor sich hin laufen. Ebenfalls geholfen hat bei mir auf 2 oder 3 verschiedenen Konfigurationen das Wechseln des AHCI-Treibers: Entweder vom Windowstreiber zum Chipsatztreiber oder umgekehrt.
Andere berichten von einer Lösung durch Tausch des Festplattenfabrikats etc.
Jedoch lässt sich die Problematik weder an bestimmten Treibern, noch Chipsätzen oder Festplatten konkret festmachen. Klar ist soweit nur, dass es innerhalb dieses Konglomerats zu den beschriebenen Problemen kommt.
Der Spuk ist im laufenden Betrieb nach ca. 30 Minuten tatsächlich vorbei; und das für den Rest des Tages. Ich werde das mit den Energieeinstellungen mal ausprobieren und den Rechner über Nacht durchlaufen lassen, obwohl ich eigentlich keinen Unterschied dazu sehe, ob ich ihn über Nach durchlaufen lasse oder ob ich den Rest des Tages mit dem Teil problemlos arbeite. Jedenfalls ist es auf der einen Seite schon beruhigend, dass es offensichtlich nicht nur an evtl. Unvermögen liegt, das Problem verifizieren zu können.
Danke an alle, die geantwortet haben.....
Zitat (ITX-Fan: 29.09.2010, 11:02)
Ich kenne nur SUPER, wo ich dieses Problem jemals gesehen habe. Ich gehe nicht davon aus, dass es ein Hardwaredefekt ist, doch sollte man nun herausfinden, welche Software dafür verantwortlich ist.
Daher sollte man testen, ob das Problem auch auftritt, wenn man nur das OS installiert hat, also ohne Zusätzliche Treiber und Software, doch ist dies natürlich grenzwertig, denn wer will mit einem blanken OS arbeiten. Als Test müsste man dies jedoch durchführen.
Wenn ich einen Rechner neu aufbaue, mache ich grundsätzlich ein Image, nachdem das OS und Office installiert ist (allerdings auch entsprechende Treiber). Es wäre schon denkbar, dass ich im Ersten Schritt ein komplettes Image des Ist Zustandes mache, und dann das "nackte" Not-Image zurückschreibe. Dann kann man gucken, was passiert. Wenn der Zustand der gleiche ist, kann ich das zuvor erstellte VollImage ja zurückschreiben. Dieser Aufwand wäre vertretbar. Mal gucken, was meine Regierung am Wochenende so geplant hat, oder ob ich rumfummeln kann.
Gruß aus Berlin
BerlinerTyp
#11
geschrieben 30. September 2010 - 17:38
Mein Problem scheint -zumindest heute- gelöst zu sein.
In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass die bei mir zuletzt vorhandene BIOS-Version, die von HP zur Verfügung gestellt wurde, wieder zurückgezogen ist, da es Probleme damit gab. U.a. funktionierte die Lüftersteuerung nicht korrekt.
Also habe ich gestern das neue BIOS installiert. Ergebnis: Der Rechner lief bis jetzt (ca. 3 Stunden) durch, ohne auch nur einmal zu mucken. Auch der Lüfter verhält sich normal.
Hoffen wir, dass der Zustand dauerhaft ist.
Gruß aus Berlin
BerlinerTyp
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