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Nachrichten zum Thema: Peripherie & Komplett-PCs
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Kaufberatung Für Gamer-pc

#16 _max._

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geschrieben 29. Dezember 2009 - 11:59

Zitat

die frage ist nur, wie oft und wie viel du z.b. packst und entpackst. ab 3,5 GHZ sind geschwindigkeitszuwächse eher theoretischer natur, abgesehen vom dazu zu betreibenden aufwand usw.


Als Spieler denke ich wird er oft packen. Sei es, dass du eine Demo runterlädst, Patches installierst oder mal von hier nach da einen großen Ordner kopierst. Geht mir zumindest so. Alles Vorgänge wo Dateien entpackt und dann kopiert werden.

Zitat

btw: dass man einen akrtuellen pc am effektivsten über das speichersystem pimpt, ist eine durchaus fundierte erkenntnis.

Bzgl. Speichersystem, das ist zwar ot, aber könntest du mir da ein paar Links geben (gerne auch per PN), weil ich momentan auf der Stelle stehen bleib -.-

Zitat

dazu kommt, obacht(!), dass es hier um einen gaming-pc geht. und wenn man ganau da auf die letzten 5% cpu-performance schaut und eine aktuelle cpu haben will, dann lautet deren name? bingo, phenomII. und keineswegs i7. das sind sogar noch manche 775er cpus flotter.


Bei einem Gaming-PC liegen eigentlich Phenom II X4 und i5 sehr nah beieinander.
CPU Test 2009(Man beachte den Taktfrequenzunterschied von rund 740 MHz zugunsten des Phenom II X4 965 mit 3,4 GHz)
Hier wäre dann der i5 evtl. sogar die bessere Wahl, auf Grund des Potentials– allerdings ist der 1156er Sockel nicht gerade der zukunftsweisende Sockeltyp. Jedoch würde mich allein schon die Turbomodus Technologie reizen, das Potential und bei 10€ mehr ist das hier eigentlich verkraftbar – oder?

Zitat

von mir aus soll sich jemand ein i7 sys zusammenstellen, das ist tolle hardware. nur gewinne ich gegenüber einem clever aufgesetzten alternativsystem nichts, was mein leben schöner oder glücklicher machen würde. es seiden, ich investiere genauso in die weiteren komponenten (wie ich es oben schon beschrieben habe) und liege für wenig mehrleistung allgemein bei weniger leistung in spielen 4-600,-€ teurer.

Wir geben hier ja unsere Meinung kund, damit am Ende jemand schlauer ist - und am Ende hängt es eh von RogMa ab, was er haben möchte. Ich möchte momentan diese Entscheidung bzgl. CPU (und GPU, was hier ja momentan nicht der Fall ist) definitiv nicht fällen müssen.
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#17 Mitglied ist offline   klawitter 

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geschrieben 29. Dezember 2009 - 14:23

theorie und anwendungsszenarien unterscheiden sich aber meist:

Zitat

Als Spieler denke ich wird er oft packen. Sei es, dass du eine Demo runterlädst, Patches installierst oder mal von hier nach da einen großen Ordner kopierst. Geht mir zumindest so. Alles Vorgänge wo Dateien entpackt und dann kopiert werden.



der gesamte vorgang ist wesentlich abhängiger von der geschwindigkeit der speichersystems. dennoch erst mal 1:0 für die grossen intels, die entpacken wesentlich schneller. nur, auch wenn man jede woche eine vollversion installieren wollte: welche auswirkung haben 30-120 sec pro woche auf mein lebensgefühl und ist das n*100,-€ wert?

zudem eine platte mit ~100 MB/s schreibrate diese 'paar' sekunden ganz schnell wieder vertrödelt hat. bei etwa ähnlichen investitionen verfügte ein amd oder 1156-sys über schreibraten von 200MB/s und die installation wäre summa sumarum fixer erledigt als mit dem 1366-sys.

Zitat

Bzgl. Speichersystem, das ist zwar ot, aber könntest du mir da ein paar Links geben (gerne auch per PN), weil ich momentan auf der Stelle stehen bleib -.-


keineswegs ot. es geht (mir) genau darum, dass es mehr sinn machen würde, darein zu investieren als in die geählte cpu/mobo-kombi. aber was für links? verstehe das 'stehenbleiben' nicht ganz -?- was meinst du?

Zitat

Bei einem Gaming-PC liegen eigentlich Phenom II X4 und i5 sehr nah beieinander.
CPU Test 2009(Man beachte den Taktfrequenzunterschied von rund 740 MHz zugunsten des Phenom II X4 965 mit 3,4 GHz)



1: der i5 (richtig, sehr leckere cpu) ist auf eine ziemlich übel beschnittene und zukunftslose plattform beschränkt. leider, leider, leider. ist aber somit nur sehr eingeschränkt vergleichbar bzw. konkurrenzfähig. bei gleicher leistung /kosten bietet die entsprechende am3-plattform eine fülle zusätzlichen optionen einschliesslich langfristigkeit.

2: der frequenzunterschied beträgt keine 740 mhz. alle i's takten automatisch höher (turbo an). das bietet amd in der form nicht, jedoch steht auf deren seite die 'BEfunktion', die in diesen tests unberücksichtigt bleibt.
trotzdem bleibt der amd vorne. wobei ein ranking bei 10% differenzen imho eh blödsinn ist.

3: die diskussion hier geht ja nicht um den i5, sondern um den mehrfach teureren i7 für sockel 1366.


in summe bleibt ein performance-unterschied unter 10% zwischen intels besten und amds highend. wird der fokus dazu eindeutig auf das thema spielen gelegt, relativiert sich das weiter.

wie gesagt, ich äussere keinen zweifel an der in teilen höheren leistungsfähigkeit von intel-cpus, nur halte ich es für sinnlos, test, werte und ergebnisse nicht auf das anwendungsszenario herunterzubrechen. und da beisst die maus nun mal keinen faden ab: die mehrinvestition von über 400,-€ in mobo und cpu bringt für das szenario 'gaming' rein gar nichts.

aber das schreibe ich grad zu 10ten mal in diesem thread :huh:

ein beispiel dazu vielleicht:
es bringt der dickste motor nichts, wenn die fuhre die leistung nicht auf die strasse bringt. wo mich ein bigblock noch auf der viertelmeile zersägt, fahre ich dem selben im mittelgebirge mit einem kleinen vierzylinder-turbo um die ohren.

ob ich mich nun mehrheitlich auf der viertelmeile aufhalte oder im mittelgebirge, dass kann ja jeder für sich klären. nur gibt es per se wahrscheinlich mehr mittelgebirgskilometer im leben eines menschen als viertelmeilen...


PS@ max frage nach dem speichersystem

(@ max: haba deine pn bekommen, habs kapiert und hier die antwort:)


der begriff speichersystem beschreibt die gesamtheit aller am lesen, laden, bereithalten und schreiben von beleibigen daten beteiligten komponenten im pc. das wären hierarchisch von oben nach unten:

- die cpu-caches /ramcontroller / pcie-anbindung der grafik und subsysteme /systemlink wie HT, dmi, fsb
- der grafikspeicher (sofern für die anwendung relevant)
- arbeitsspeicher
- programmcache auf festplatte oder ramdisk
- systemcache auf festplatte oder ramdisk
- datenspeicherorte und deren subsysteme (hdd/ssd controller und cache, raidcontroller, ncq und leveling-algorithmen)

die wirkung dieses ganzen gesumses hat ein freundlicher c't autor mal als 'schwuppdizität' bezeichnet. einen treffenderen begriff wüsste ich auch nicht. ;)

das potential, dass darin liegt, ist enorm und grösser als in allen anderen bereichen des desktop-pcs.

einen zusammenfassenden artikel zu der thematik kenne ich derzeit nicht, ich habe meine kenntnisse aus unmengen von einzelbetrachtungen im web und print sowie dadurch, dass ich mich damit in jüngerer zeit intensiv beschäftigt habe (nachdem nach der installation von 64 bit und 8GB der ram erst mal leer blieb, die festplatte am anschlag rödelte und die cpu sich langweilte...).

das prinzip ist die bessere ausnutzung vorhandener bandbreiten und systemlinks, was out-of-the-box schlicht miserabel ist.

die operanden sind 64-bit, konfigurierbare ram-nutzung, latenzen, zugriffszeiten, schnelle controller, ssd /raid, sinnvolle einrichtung von cachegrössen und -orten etc, aber nicht die taktfrequenzen resp. die reine rechenleistung. (denn die ist ab einem bestimmten punkt in einem dem speichersystem hoffnungslos überlegenen umfang da...)

Dieser Beitrag wurde von klawitter bearbeitet: 29. Dezember 2009 - 18:58

Android ist die Rache der Nerds - weil wir sie nie auf unsere Parties eingeladen haben.
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