Mindestens Zehn Tote Bei Schul-amoklauf
#46
geschrieben 12. März 2009 - 10:39
dann müstest du jeden der im Schussverein ist, als potenziellen Amokläufer hinstellen. Das kommt eh noch irgendwann
@alle
die scheiß erklärungsversuche von den psychologen, die wissen doch alle selber nicht, was in nem Kopf von nem Amokläufer vorgeht.
Es ist doch eh immer das selbe laut den "studierten" Psychologen: Mobbing oder Killerspiele
Jetzt bekommt villeicht Schäuble wieder rückendeckung, villeicht kommt er ja noch auf die Idee, dass Spionage Verdächtige aufspüren könnte. Find ich eh lustig, er will, dass sich die Gerichte aus seinen Plänen raushalten. Bin ich froh, dass wir keine Diktatur hier haben, dann wärs mit dem als Diktator das selbe wie in China.
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#47 _DonBonzo_
geschrieben 12. März 2009 - 10:42
#48
geschrieben 12. März 2009 - 10:52
evt. hab ich mich etwas falsch ausgedrückt. Auf Bayern3 haben sie gesagt, dass er mit "Spielzeugwaffen" andere bedroht haben soll, und privat wohl auch ganz gern mal Krieg gespielt haben soll, und das nicht am Computer oder sont irgendwelchen Konsolen, sondern Real.
Spätestens bei solchen Aktionen hätten mich meine Eltern garantiert zum Psychologen geschickt, Schussverein hin oder her.
@DonBonzo:
Schon mal was von Filesharing gehört? Was du heute zum Kauf verbietest, kannst du dir spätestens morgen bei diversen Torrenttrackern oder sonst wo runterladen. Ein Verbot ist keine Lösung!
#49
geschrieben 12. März 2009 - 10:55
Zitat (DonBonzo: 12.03.2009, 10:42)
Das wird bei jeden Amoklauf so sein, wenn die "Killerspiele" verbieten sollten, dann müssten die auch mal über WOW nachdenken, führt bei einigen zu Sucht, das hat dieser Tim K. auch gespielt.
Ich finde es auch schlimm, das es wieder solch ein Amoklauf gab.
Im Radio sagten die, das sich eventuell interessante Spuren auf seinem PC gefunden haben.
mfg heto
#50 _Iceweasel_
geschrieben 12. März 2009 - 10:56
ein waffenschein rechtfertigt in meinen augen noch lange nicht den besitzt von waffen, sondern das benutzen solcher in diversen vereinen oder im beruf (jäger / security / polizei / etc). wenn ich als hobby im verein bin und regelmäßig schieße, sollten dort meine waffen hinterlegt sein und nur für die benutzung in meinem hobby ausgehändigt werden. es würde wesentlich die zahl von opfern durch solchen missbrauch reduzieren.
#51
geschrieben 12. März 2009 - 10:57
Zitat (Witi: 12.03.2009, 09:05)
Aber wie zum Teufel kam er an eine dreistellige Anzahl an Patronen?! Auch alle im Schlafzimmer gebunkert?
Nein, das ist für mich nicht so nachvollziehbar, es gibt erlaubte Waffen zur Selbstverteidigung(z.B. Gaspistolen), scharfe Waffen zählen nicht dazu.
Oder glaubst du jeder Polizist schläft mit seiner Dienstpistole untern Kopfkissen?
Die Eltern haben hier leider in zweifacher Weise versagt, bei der Erziehung und bei der Sicherung der Waffen.
Gruß
Spiderman
#52
geschrieben 12. März 2009 - 11:07
3,6 Millionen Menschen in der Bundesrepublik besitzen legal Schusswaffen: Davon sind zwei Millionen Traditions- und Sportschützen, 900.000 so genannte Altbesitzer und Erben von Waffen, 400.000 Jäger und 300.000 Sammler, die Waffen in erster Linie als Kulturgegenstand bewerten. Insgesamt sollen sie schätzungsweise zehn Millionen legal registrierte Waffen besitzen. Drei Prozent aller mit Schusswaffen begangenen Verbrechen werden von registrierten Waffenbesitzern begangen, so Niederbacher. "Seit Jahren eine konstante Zahl."2002 schätzte die Gewerkschaft der Polizei die Zahl der illegalen Schusswaffen in Deutschland auf 20 Millionen, die Größenordnung wurde seither nie ernsthaft bestritten.
Da ich selbst Sportschütze und auch Waffenbesitzer bin weiß ich das die Hürden um an eine Legale Waffe zu kommen in De sehr hoch gesteckt sind. Da ist zum einen, das man als Intresent erst mal ein Halbes Jahr in einem Schützenverein aktiv tätig sein muss. Dann muss man eine Sachkundeprüfung nach erfolgter Schulung ablegen. Und dann muss man vor der Behörde die WBK ( Waffenbesitzkarte) beantragen. Es erfolgt eine intensive Überprüfung des Antragstellers. Erst wenn hier keine Probleme aufgetreten sind wird die WBK erteilt. Ablehnungsgründe sind da z.B. wenn man bereits wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen ist, sprich die Zuverlässigkeit evtl. nicht mehr gegeben ist. Wenn man die WBK hat, kann man aber immernoch nicht losziehen und sich irgendeine Waffe kaufen wie es einem gefällt. Der Verein mus wiederum dem Antragsteller die Bedürftigkeit für eine bestimmte Waffenart und dem Kaliber bescheinigen. Das heisst der Schütze muss aktiv am Vereinsleben teilnehmen und am regelmäßigem Training und Wettkämpfen beteiligt sein. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind bekommt er den entsprechenden Eintrag in seine WBK und hat nun ein Jahr Zeit sich eine Waffe mit den entsprechenden Bedingungen Waffenart und Kaliber zu kaufen. Hat er sich nun für ein Modell entschieden, dabei sei anzumerken das vernünftige, für Training und Wettkämpfe geeignete Sportwaffen richtig viel Geld kosten ( meine S&W 44 magnum hat 2600 Euro gekostet und 5000 Euro sind der Einstiegspreis für ne gescheite Langwaffe), muss er dann innerhalb von 10 Tagen den Kauf der Waffe wiederum bei der Behörde anzeigen und diese in seiner WBK registrieren lassen. Und die Behörde kassiert für alle Vorgänge diesbezüglich jedesmal richtig Kohle, sodass der Sport ein ziemlich teurer ist. Ach da die Munitionspreise entsprechend hoch sind. Dann kommt dazu das es reglementiert ist wieviele Waffen man beantragen und erwerben darf. So sind für den normalen Sportschützen zwei Kurzwaffen ( Pistole und Revolver) und zwei mehrschüssige Langwaffen erlaubt. Jede weitere Waffe muss über einen noch strengeren Genemigungsprozess ( Landesschützenbund) beantragt und die Bedürftigkeit beglaubigt werden. Die Aufbewahrung zu Hause ist ebenfalls nach Erfurt stark reglementiert worden. So müssen Kurzwaffen in einem Waffenschrank der Stufe "B" verschlossen sein. Bis zu drei Langwaffen in einem Schrank der Stufe "A", wenn es mehr sind dann wieder Stufe "B" ( B ist übrigens die Sichere und leider teurere Variante). Waffen und Munition sind dabei separat aufzubewaren. Auch die Aufbewahrung muss seit Erfurt vor der Behörde nachgewiesen werden.
Wenn man diese Fakten alle mal zusammen zieht und gleichzeitig betrachtet das jeder einfach so in ein benachbartes meist osteuropäisches Land fahren kann und auf jedem Jahrmarkt für vergleichsweise wenig Geld eine illegale Waffe jeden Kalibers mit Munition erwerben kann, so sollte man erkennen das es nicht die Waffen der Sportschützen sind die das Problem verursachen.
Jährlich sterben mehrere tausend Menschen im Straßenverkehr durch Alkohol, Leichtsinn und Übermut. Aber es kommt niemand auf die Idee Autos und Alkohol zu verbieten.
Wir brauchen keine schärferen Waffengesetze und Kontrollen. Was wir brauchen ist wieder eine Gesellschafft in der der Einzelne auch ohne jegliche Besonderheiten und Reichtümer ge- und beachtet wird. Wir alle müssen uns davon lösen immer nur auf die "Superstars, Prominenten und Reichen" zu starren. Und vor allem müssen die Gier, der Betrug und die Morallosigkeit der sogenannten " Eliten" von der Masse der Gesellschaft geächtet werden. Wenn jeder moralisch und ethisch handelt und seine Mitmenschen so behandelt wie er selbst behandelt werden will (Sado-Masochisten mal ausgenommen
Darüber solltet ihr alle mal nachdenken!!!!!!
MFG Andreas
Hätte es keine Vögel und Insekten gegeben, hätte der Mensch dann je versucht zu fliegen?
Natürlich, denn seine grenzenlose Dummheit ist einzigartig auf der Welt.
#53
geschrieben 12. März 2009 - 11:09
der gestrige Amoklauf ist, wie alle anderen zuvor, eine grausame Tat und durch nichts zu entschuldigen. Es bleibt unverständlich wie ein Mensch zu solchen Taten fähig sein kann genauso wie die Gründe die ihn überhaupt bis zu diesem Entschluss getrieben haben. Aber wieder(!) nutzen die Politiker so einen tragischen Vorfall nur zur wiederholten Polemisierung sogenannter "Killerspiele" aus. Viele Menschen sind bereits gestorben, wie viele müssen noch sterben bevor die Politker sich dazu entschließen tatsächlich etwas handfestes zu unternehmen? Seit den letzten Vorfällen hatten wir viele Entscheidungen zum angeblich besseren Jugendschutz, allesamt gegen "Killerspiele" gerichtet - eine Änderung ergab sich bislang nicht. Kann man also sagen, dass die getroffenen Entscheidungen der Politiker wirklich Erfolg hatten? Nein! Die Politik braucht nur wieder ein Ventil um gegen ein Medium vorzugehen, dass sie nicht versteht - weil sie es nicht beherrscht. So wie einst mit dem Fernsehen und zuvor mit dem Radio geschehen. Die getroffenen Entscheidungen haben rein gar nichts mit Jugendschutz oder präventiven Maßnahmen zu tun.
Ich frage mich welchen Grund die Politiker haben, das Waffengesetz unangetastet zu lassen. Welchen vernünftigen Grund gibt es, der Privatpersonen zum Besitz von Mordwerkzeugen berechtigt? Reicht es nicht aus wenn Sicherheitsbehörden zu beruflichen Zwecken mit Waffen ausgestattet werden? Warum müssen ein Hr. Müller und eine Fr. Meier aus Hinterwelthausen die Erlaubnis haben einen ganzen Schrank voller Waffen im Wohnzimmer zu führen? Ich kann an meinen Schrank gehen, ein Waffe daraus entnehmen, auf die Straße gehen und damit ein Kind erschießen. Ich kann auch ein Spiel aus meinem Schrank entnehmen, aber niemandem auf meiner Straße damit töten - lediglich am Monitor einen Haufen Pixel und Polygone anklicken der daraufhin umfällt. Sicherlich können derartige Spiele bei labilen Personen (insbesondere jungen Männern) Gewaltphantasien schüren, diese Spiele befehligen aber niemandem auf die Straße zu gehen und zu töten. Ein generelles Verbot solcher Spiele wäre nur eine weitere massive Bevormundung volljähriger Bürger und kann des Rätsels Lösung nicht sein. Schon allein, da der Bruchteil aller Spieler, die sich derart von Spielen beeinflussen lassen, verschwindend gering ist. Über 90% aller Bürger im Alter von 14 - 30 sind bekennende Spieler, wenn diese Spiele also den von Politikern propagierten Effekt hätten, dann hätte es in den letzten 9 Jahren weit mehr als nur 6 Amokläufe geben müssen - Gott sei Dank ist dem nicht so!
Das Problem ist an einer anderen Stelle zu suchen, eine Stelle die schon viel früher in das Leben potentieller Amokläufer tritt als Computerspiele: das Elternhaus. Kein Mensch wird gewalttätig geboren, aber durch den Gebrauch von Gewalt im Alltag vermitteln wir Kindern bereits, dass dessen Gebrauch etwas normales ist. Das beginnt bereits passiv in einem minimalen Umfang.
Durch verbale Gewalt, wenn das Kind beispielsweise einen Streit der Eltern mitbekommt.
Körperliche Gewalt, wenn der Vater ein Schläger ist.
Gegen sich selbst gerichtete Gewalt durch Missbrauch von Rauschmitteln wie Drogen, Alkohol und Zigaretten.
Oder auch das Vorleben der Faszination durch Gewalt indem ich einen Schrank voller Waffen habe.
Das sind die Faktoren, die wirklich die Hemmschwelle eines jungen Menschen senken, wenn wir ihnen vermitteln dass eine derartige Handlungs-/Verhaltensweise normal ist. Es liegt an uns solche Dinge nicht an Kinder heranzulassen, ihnen zu vermitteln dass das alles schlecht ist. In einer leistungsorientierten und kompetitiven Gesellschaft, wie wir sie in Deutschland nun mal haben, werden derartige Werte schneller aufgenommen und nachgelebt als wir vielleicht denken mögen. Und auch die Politik vermittelt uns derartige Werte: Waffen zu haben ist erlaubt und demnach auch gang und gäbe und gut so. Lügen und Betrügen ist auch in Ordnung, lernen wir von den Politikern; siehe das letzte Jahr. Und wenn einem eine gewisse Person oder ein Thema unangenehm ist, dann wird selbiges einfach abgesägt oder so lange gemobbt (wieder eine Form der Gewaltanwendung, diesmal psychisch!) bis die betroffenen Personen ihr Amt niederlegen.
Man muss sich wesentlich mehr Gedanken über das Thema machen, als nur "Computerspiele pfui!" zu rufen. Ansonsten könnte man noch meinen, dass die Politiker derartige Amokläufe als willkommenes Hilfsmittel für ihren anti-medialen Kreuzzug missbrauchen.
Just my 2 cents.
#54
geschrieben 12. März 2009 - 11:11
Zitat (Iceweasel: 12.03.2009, 11:56)
ein waffenschein rechtfertigt in meinen augen noch lange nicht den besitzt von waffen, sondern das benutzen solcher in diversen vereinen oder im beruf (jäger / security / polizei / etc). wenn ich als hobby im verein bin und regelmäßig schieße, sollten dort meine waffen hinterlegt sein und nur für die benutzung in meinem hobby ausgehändigt werden. es würde wesentlich die zahl von opfern durch solchen missbrauch reduzieren.
Klar, ich überlasse meine wirklich "schweineteuren" Waffen grade mal eben dem ganzen Verein. Und wie willst du dann diese Konzentration an Waffen in den Vereinen denn lagern und vor dem kriminellen Zugriff schützen? Da müsste jeder Schützenverein zu einem Hochsicherheitsgebäude ausgebaut werden. Wer bezahlt das denn?
Hätte es keine Vögel und Insekten gegeben, hätte der Mensch dann je versucht zu fliegen?
Natürlich, denn seine grenzenlose Dummheit ist einzigartig auf der Welt.
#55 _Iceweasel_
geschrieben 12. März 2009 - 11:13
Zitat (andreas726: 12.03.2009, 11:11)
schön das die der erhalt einer waffe lieber ist, als das schützen von menschenleben. mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
#56
geschrieben 12. März 2009 - 11:13
Zitat
Naja ist ja zum Glück kein Natrüliches verhalten.....
Zum glück bin ich dann auch augebildeter Amokläufer.....
#57
geschrieben 12. März 2009 - 11:18
super, ich spiel Battlefield und hab da bestimmt schon hunderte, wenn nicht sogar tausende erschossen.
Im erklären sind die Psychologen seltsammerweise, das meinen se jeden Fall von sich gut. Aber im Vorbeugen versagen die jedes Mal.
man sollte die Waffen trotzdem in nem Tresor aufbewahren, wo nur der Besitzer einen Schlüssel hat, es ist eh kein allzu billiges Hobby, aber damit könnte man echt viel verhindern. Ich bin nur froh, dasses bei uns nicht so ist wie in den USA, wo jeder ne Waffe hat und jährlich 40 000 Menschen erschossen werden. In der Schweiz hat doch auch jeder seine Kanone zu Hause, bei dene passiert sowas seltsammerweise nicht.
Ich hoff nur, dass Schäuble sein scheiß arschiges Maul hält
Dieser Beitrag wurde von HeyHey bearbeitet: 12. März 2009 - 11:20
#58
geschrieben 12. März 2009 - 11:19
Bei den ganzen Auflagen und finanziellen Aufwänden von denen du erzählst, ist es mir ein Rätsel, wie jemand 16 Waffen besitzen kann und darf.
#59
geschrieben 12. März 2009 - 11:22
dann werden die Waffen auf Verwandte die einen Waffenschein haben zugelassen, wose lagern merkt ja eh keiner. So kommste dann scho zu 16 Kanonen.
#60
geschrieben 12. März 2009 - 11:24
Zitat (Iceweasel: 12.03.2009, 12:13)
Die Menschen wurden von einem Menschen mit welchen auch immer gearteten Problemen getötet und die Waffe war nur das Werkzeug. Wieviele Menschen sterben durch Autos, Alkohol, Ziegaretten und andere moderne Umweltgifte? Und wieviele Menschen werden durch Ideologien, Religionen und Weltanschauungen dahin gemetzelt? Die Waffe ist dabei immernur das Werkzeug, wenn es aber nicht die "Schusswaffe" ist dann werden andere Mittel benutzt. Der größte Killer auf dieser Welt ist der Mensch mit seiner Gier nach Geld also das Geld selbst ist der Killer. Willst du das verbieten?
Hätte es keine Vögel und Insekten gegeben, hätte der Mensch dann je versucht zu fliegen?
Natürlich, denn seine grenzenlose Dummheit ist einzigartig auf der Welt.
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