WinFuture-Forum.de: Linux Vs Windows - Warum Nutzt Ihr Windows? - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Linux
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Linux Vs Windows - Warum Nutzt Ihr Windows?

#76 Mitglied ist offline   Astorek 

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geschrieben 27. August 2007 - 21:27

Ich muss ernsthaft fragen, ob manche Beiträge hier wirklich ernst gemeint sind. Linux hatte vor 10 Jahren vielleicht mal erhebliche Hardwareprobleme (bzw. mit der Erkennung davon), was schon länger nicht mehr zutrifft. Und es gibt nicht nur SuSE als Distribution^^.

Ich nenne jetzt MEINE persönlichen und wahrscheinlich auch subjektiven Vorteile von Linux gegenüber Windows:
  • Ob Linux sicherer ist als Windows, sei mal dahingestellt. Fakt ist: Es gibt kaum Viren für Linux, und aufgrund der Tatsache, das Linux von Anfang an für mehrere (auch eingeschränkte) Benutzer ausgelegt ist, sind auch die meisten *nix-Programme so ausgerichtet, dass sie sich nur dann Adminrechte erringen (wollen), wenn es wirklich sein muss. Auch wenn MS seit Windows 95c jeden Windows-Programmierer anmahnt, wo welche Dateien und Registryeinträge gefälligst gelagert werden sollen... Windows 9x/ME hat garkeine Rechteverwaltung, dort ist jeder User Administrator; bei WinNT/2k/XP ist zumindest der erste angelegte Benutzer Administrator. Da die Softwareprogrammierer aus irgend einem Grund nie auf MS gehört haben, wollen viele Windowsprogramme aus irgendeinem Grund Aufgaben durchführen, die eigentlich nur für Administratoren gedacht sind. (Bei meiner Arbeitsstelle arbeitet die Buchhalterabteilung mit einem Programm, was ohne Adminrechte Fehlermeldungen am laufenden Band produziert. Wieso braucht ein Buchhalterprogramm Administratorrechte verdammt nochmal? Wohlgemerkt ein Programm, bei dem eine 2007er-Auflage eingespielt wurde...). Dumm nur: Ein Administrator hat vollsten Zugriff auf den PC. Genauso wie Viren, die (vorallem bei Win9x) einfach mal so Systemdateien o.Ä. verändern und vernichten können... Es braucht nur einen Idioten, der einen Mail-Anhang von einem Spammer anklickt, schwupps, schon ist das gesamte Netzwerk im Eimer. Immerhin tut MS nun was aktiv dagegen damit Programme nicht mehr einfach so im Dateisystem rumfuhrwerken können, und hat in Vista das UAC eingebaut.
  • Kostenlos: Eine ISO ist schnell heruntergeladen, schnell gebrannt und auch schnell u.a. auf Laptops installiert. Ich habe 2 PCs und einen Laptop, aber nur eine legal erworbene XP-Variante. XP ist bei mir ein reiner Gameloader, fürs Arbeiten nehme ich überall Abiword oder OpenOffice mit. Durch die Tatsache, dass ich 80% der Features von Microsoft Office nicht brauche, spare ich mir ein paar hundert Euro...
  • Für Grundbedürfnisse ist es in den allermeisten Distros mehr als gedeckt: Im Internet surfen, DVDs gucken und ab und zu ein kleines Spielchen der Marke "Solitär" - bei mir kommt noch Programmieren hinzu - langt eine Linux-Distri vollkommen.
  • Auch wenn es manche gar nicht glauben mögen: Bei einem handelsüblichen Desktop-PC ist die Hardwareerkennung extrem gut, meiner Meinung nach Windows teilweise deutlich überlegen. In der Regel muss man nur die entsprechende Distri installieren (was - je nach Distri - nicht viel schwerer ist als Windows zu installieren) und die Hardware wird fix und fertig erkannt. Dazu gehört auch Hardware, die teilweise Windows ohne Treiber (trotz Windows-Update) nichtmal erkennen würde.
    Die Zeiten sind schon lange vorbei, wo man bei der Installation Mainboard und Grafikkarte noch selbst auswählen musste. Der Anwender klickt, und es funktioniert!
  • Ich beziehe mich jetzt auf die APT-GET-Funktion: Dieses Ding verwaltet zentral alle Updates von allen Programmen, die man in Linux installiert bzw. dort installiert werden kann. Und das ist etwas, was mir sehr gut gefällt: Mit einem Mausklick auf einem Icon in der Kontrollleiste werden alle Updates aller Programme installiert und geupdated. Sowas würde Windows auch extrem gut tun, anstatt hier ein Update für AutoCAD herunterladen, da ein Upgrade für die Buchverwaltungssoftware, dort ein Fix für dieses Spiel... Die man sich auch noch selber zusammensuchen (und überhaupt sicherstellen, ob Updates vorhanden sind) muss.
  • Es GIBT Software, die denen von Windows definitiv überlegen sind. Ich meine jetzt nicht OpenOffice (gegen den Funktionsumfang von MS Office ist wirklich nur schwer voranzukommen, nicht umsonst war die Funktionalität von MS Access lange Zeit unerreicht). Beispiele für gute Programme, die es unter Windows (leider) nicht gibt, wären Evolution und Kontact (beide Outlook-Klone, allerdings mit teilweise mehr Funktionsumfang), Listen Music Player (wer den schonmal hatte, will nie wieder auf Winamp wechseln) und k3b (ein Programm, was Nero locker in den Schatten stellt).
  • Ob Linux absturzsicher(er) wie Windows ist, sei mal dahingestellt. Fakt ist aber auch: Unter Linux hat man - entsprechendes Know-How vorausgesetzt, die sowieso nur Supportmitarbeiter benötigen :) - extrem viele Diagnose- und Problembehebungsmöglichkeiten parat, sodass man ein nicht startendes Linux vergleichsweise einfach wieder lauffähig kriegen kann. Unter Windows ist das lange nicht so einfach: Wurde eine wichtige Systemdatei (z. B. Winlogon.exe) von einem Virus überfallen oder gelöscht? Pech gehabt, da hilft nur eine Reparaturinstallation (die ja alle möglichen Einstellungen wieder verwirft, die man sich mühsam zusammengerichtet hatte).
  • Wer auf "Klickbunti" steht: Compiz Fusion (bzw. früher Beryl) kommt lange nicht an die grafischen Effekte ran, die Windows Vista bietet :( (Hier ein Video von YouTube, was damals Beryl leistete)
  • Wenn man als Administrator das Know-How hat, kann man Linux wunderbar für andere Benutzer administrieren. Ich habe beispielsweise ein Konto für meinen kleineren Bruder, der nur OpenOffice, Firefox, Listen Player und VLC benutzen darf, diese dafür allerdings mit vollem Funktionsumfang. Der Rest ist für ihn tabu; will er irgendein fremdes Programm starten, muss er mich um Erlaubnis bitten. Unter Windows hingegen kann man das nur mit den teureren Professional-Ausgaben machen (und auch da nur lückenhaft meiner Erfahrung nach: Ich habe bis jetzt keine Möglichkeit gefunden, eine Art Whitelist für Programme anlegen zu können, nur eine Blacklist; es sei denn, man verbietet Massenspeicher und Downloads generell für den eingeschränkten User, aber das kanns ja auch nicht sein. Ich lass mich aber gerne aufklären, falls ich die entsprechende Funktion unter Windows nur übersehen habe und bin dann dankbar dafür^^.)
Jetzt ein paar Nachteile, es gilt das Gleiche wie bei den Vorteilen: Es sind MEINE subjektiven Nachteile:
  • Das Thema mit der Frickelei ist so eine Sache. Auch wenn sich die Hardwareerkennung seit den letzten Jahren massiv verbessert hat, ein paar Geräte fordern leider immer noch Frickelei (ATI-Grafikkarten, Lexmark-Geräte...). Gibt es vom Hersteller keinen Support und hat auch die Community keine Treiber geschrieben, schaut man meist in die Röhre; wenn man Linux-Only-User ist, muss man beim Hardwarekauf die Augen aufhalten und aufpassen, dass man sich Geräte kauft, die auch unter Linux ihren Dienst verrichten. (Ich kriege bei meinem Lexmark-Multifunktionsgerät beispielsweise nur den Drucker zum Laufen, weder Scannen, noch Kopieren oder Faxen funktioniert, dank fehlender Treiber vom Hersteller...)
  • Was mich wirklich aufregt, sind diese ach so tollen DRM-Geschichten. Dank diesem Mist werden seit Neuestem Betriebssysteme ausgesperrt, um Raubkopien zu verhindern. Dabei bietet auch Linux ein DRM-Verfahren an, nur war MS leider schneller und die Hersteller bauen DRM-Schutz so ein, dass sie nur unter Windows abspielbar ist. (Beispiel beim Film "Silent Hill", das Ding kriegt man wegen einem Kopierschutz unter Linux garnicht erst zum Laufen. Nicht, weil es technisch nicht möglich wäre, sondern weil dort ein Kopierschutz haust, der unter Windows den Film einwandfrei abspielen kann...). Oder bei WMV-Videos mit DRM-Schutz, der abermals nur auf Windows greift... :( Obwohl es für die Hersteller kaum mehr als ein paar wenige Handgriffe wären, so ein System auch für Linux zur Verfügung zu stellen (ohne den Kopierschutzmechanismus außer Kraft setzen zu müssen), tun es die Hersteller nicht, scheinbar aus wirtschaftlichen Gründen. Da wird man fast zu Windows gezwungen :(
  • Das Thema PC-Spiele wurde ja schon oft angesprochen; trotz WINE und Cedega kriegt man unter Linux nie die Masse der Spiele mit ausgeglichener Performance zum Laufen, wie es unter Windows der Fall ist. Für kleinere Spiele der Marke "Karten legen" oder alte Spiele (DOS-Spiele mit DosBox, Adventures mit ScummVM) ist es zwar noch geeignet dank der entsprechenden Emulatoren, moderne Spiele hingegen kann man mangels Herstellerunterstützung meist vergessen (ID-Software war/ist bis jetzt einer der wenigen Hersteller, die auch für Linux Spiele herstellen; Doom3 läuft bei mir unter Gentoo sogar wesentlich flüssiger als unter XP).
  • Meiner Meinung nach der gravierendste Nachteil für Linux: Bei Windows kann man problemlos ein bisschen suchen, experimentieren und herumklicken; irgendwann findet man IMMER, wohin man hinmöchte. Bei Linux hingegen ist man aufgeschmissen, wenn es für ein bestimmtes Programm keine GUI gibt (und man sich verständlicherweise nicht durch 20 Seiten Dokumentation durchschlagen will, um nur ein bestimmtes Problem zu lösen). Man braucht allerdings mittlerweile auch nur noch Google & Co. anwerfen und eingeben, was man haben will, schon hat man in den ersten 3-4 Ergebnissen die Lösung gefunden.
  • Durch lizenzrechtliche Schwierigkeiten können die meisten kostenlosen Linux-Distris weder MP3s noch kopiergeschützte DVDs oder "Windows-Formate" (WMV, WMA) von Haus aus abspielen, die man allerdings mit entsprechendem Know-How (oder aus einer sehr leicht verständlichen, deutschsprachigen Anleitung im Internet, siehe vorigen Punkt) problemlos nachrüsten kann.
Joar, eine Bitte hätte ich dann aber noch für andere, die Erfahrungen mit Linux hatten: Bitte seid so nett, und macht die Erfahrungen nicht publik, wenn eure Linux-Erfahrungen 5 oder mehr Jahre zurückliegen. Das wär in etwa so, als wenn ich Windows 95 mit Kubuntu 7.04 vergleichen würde, da würde Kubuntu auch immer erste Wahl bleiben, alleine schon wegen der Stabilität...

Ansonsten will ich kein Fazit festlegen. Bei mir sinds hauptsächlich die Kostengründe und die Tatsache, das ich einerseits Spiele nur an Konsolen spiele, andererseits (noch?) keine Probleme mit Viren haben werde...

Dieser Beitrag wurde von Astorek bearbeitet: 27. August 2007 - 21:31

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#77 Mitglied ist offline   koch 

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geschrieben 27. August 2007 - 23:26

was kann denn vista besser als beryl oder compiz-fusion?

hmmm, vielleicht falsch gefragt...warum kommt beryl oder CF nicht an vista ran. meine erfahrung ist genau anders.
ich bin jetzt auch wieder nach zweiwöchigem testen zurück auf beryl, da compiz-fusion noch instabiler ist als beryl. mal sehen, was da noch kommt.

hatte vista als rc1 und rc2 laufen und da war nicht viel , das mit beryl gleichziehen konnte.

Dieser Beitrag wurde von koch bearbeitet: 27. August 2007 - 23:39

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#78 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 28. August 2007 - 00:36

@koch, ich glaube, dein ID läuft nicht mehr, solltest vielleicht mal die Batterien wechseln...
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#79 Mitglied ist offline   koch 

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geschrieben 28. August 2007 - 00:41

was meinst du jetzt mit ID*wahrscheinlich blamier ich mich grade...*
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#80 Mitglied ist offline   Astorek 

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geschrieben 28. August 2007 - 01:31

Beitrag anzeigenZitat (koch: 28.08.2007, 00:26)

was kann denn vista besser als beryl oder compiz-fusion?
Lies meinen Beitrag nochmal genauer :(

Astorek sagte:

Wer auf "Klickbunti" steht: Compiz Fusion (bzw. früher Beryl) kommt lange nicht an die grafischen Effekte ran, die Windows Vista bietet :( (Hier ein Video von YouTube, was damals Beryl leistete)

koch sagte:

hmmm, vielleicht falsch gefragt...warum kommt beryl oder CF nicht an vista ran. meine erfahrung ist genau anders.
ich bin jetzt auch wieder nach zweiwöchigem testen zurück auf beryl, da compiz-fusion noch instabiler ist als beryl. mal sehen, was da noch kommt.

hatte vista als rc1 und rc2 laufen und da war nicht viel , das mit beryl gleichziehen konnte.
Bei Beryl konnte man beispielsweise den Mauszeiger ans obere rechte Eck bewegen, schon werden alle geöffneten Fenster nebeneinander angeordnet, die man direkt anklicken kann. Ansonsten, wie gesagt: Ich bezog mich auf die grafischen Effekte, wo man z. B. einen (unauffälligen) Bildschirmschoner als Wallpaper integrieren kann,der drehende Würfel oder abbrennende Fenster... Sieh dir das Video an, umsonst habe ich da nicht verlinkt^^. Ich bin btw. auch wieder auf Beryl umgeschwenkt, weil ich schlicht nicht mehr alle Optionen in Compiz Fusion finde^^. Mit der Stabilität hingegen habe ich weder in CF noch in Beryl Probleme gehabt, wobei ich CF nur ein, zwei Wochen installiert hatte...

Dieser Beitrag wurde von Astorek bearbeitet: 28. August 2007 - 01:32

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#81 Mitglied ist offline   koch 

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geschrieben 28. August 2007 - 03:01

ok, nach 13 stunden arbeit, 2 stunden bioshock zocken und 3 hefeweizen steh ich vielleicht etwas auf der leitung, aber dein beryl sieht auch nicht anders aus als meins.
was beryl kann weiss ich. bei CF fehlten mir auch funktionen, die ich mochte, deshalb bin wieder "zurück" zu beryl.

den vergleich mit vista kapier ich aber (wohl wegen der oben erwähnten gründe... Eingefügtes Bild)
...immer noch nicht.

bitte nochmal im klartext für dumme, es ist spät, ich muss gleich schlafen, morgen versteh ich es evtl. besser.
viele grüsse und danke, koch

edit: sollte mir das "klickibunti" in dem zusammenhang etwas sagen?

Dieser Beitrag wurde von koch bearbeitet: 28. August 2007 - 03:03

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#82 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 28. August 2007 - 04:13

Zitat

was meinst du jetzt mit ID*wahrscheinlich blamier ich mich grade...*
Wenn ich Astoreks Post nicht vollkommen falsch interpretiere - im Gegensatz zu dir, bin ich lediglich übermüdet - dann trifft meine obige Aussage weiterhin zu und extra nochmal für dich:
ID = IronieDetektor :(

Dieser Beitrag wurde von ph030 bearbeitet: 28. August 2007 - 04:14

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#83 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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geschrieben 28. August 2007 - 05:01

Beitrag anzeigenZitat (koch: 28.08.2007, 04:01)

den vergleich mit vista kapier ich aber


ist auch nicht nötig :( Diese "Äpfel-Birnen" vergleiche findet man doch immer weider :(
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#84 Mitglied ist offline   zwutz 

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geschrieben 28. August 2007 - 06:12

hm... hab mir das Beryl-Video mal angesehen... ok.. mal abgesehen von dem Würfel (Windows hatte ja leider noch nie von haus aus mehrere Desktops) sehe ich nix, was ich unter Vista vermissen würde (ehrlich nicht)

das abbrennen is ne nette Spielerei, aber mehr auch nicht, Transparenz gab es schon unter Win2k (konnte leider nicht wirklich erkennen, ob ein ähnlicher Unschärfe-Effekt wie bei Vista vorhanden war), Videos als Hintergrund geht immerhin mit Ultimate mit Dreamscene, das Fenstergewackel konnte ich noch nie ab (habs unter Ubuntu auch deaktiviert) und Videos laufen auch unter Vista weiter, wenn man die Programmumschaltung nutzt... die Funktion, dass die Fenster angeordnet werden, wenn man die Maus rechts oben hinbewegt würde ich als stören empfinden... normalerweise befindet sich dort der Schließen-Button bzw. bei mir der Startmenübutton...

Also damit könntest du keinen Vista-Nutzer überzeugen :(
Raise your glass if you are wrong
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#85 _shiversc_

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geschrieben 28. August 2007 - 07:21

Beitrag anzeigenZitat (Astorek: 28.08.2007, 02:31)

Bei Beryl konnte man beispielsweise den Mauszeiger ans obere rechte Eck bewegen, schon werden alle geöffneten Fenster nebeneinander angeordnet, die man direkt anklicken kann.


Geht mit CF auch alles... machmal eben nicht per default. Ansonsten kann CF alles das was Beryl auch konnt, man muss nur die richtige Plugins haben.
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#86 Mitglied ist offline   UnZeN 

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geschrieben 28. August 2007 - 07:39

Beitrag anzeigenZitat (marsteini: 18.07.2007, 14:08)

Hallo,

ich bin nun schon seit längerer Zeit treuer Linuxanhänger, für mich gibts wirklich keine Gründe mehr Windows zu nutzen. Deswegen wollte ich bei euch mal nachfragen, warum ihr überhaupt Windows nutzt? Oder andersrum: Warum verwendet ihr keine OpenSource-Systeme?

Würde mich brennend interesieren!!!

Gruß
marsteini



Ich spiele ab und zu, deshalb nutze ich Windows... die ganze Sache mit wine gefällt mir gar nicht. Des weiteren muss man meist etwas länger rumpfrimeln bis etwas funktioniert (Treiber Einbindung / Erklärungen). Man kann sich schon reinlernen aber da mein Windows sehr stabil läuft, hab ich auch keinen Bedarf um zu steigen... hier meine Favoriten: 1. Windows XP / 2. MAC OS X 10.4 / 3. SuSe Linux od. ubuntu


Grüße
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#87 Mitglied ist offline   koch 

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geschrieben 28. August 2007 - 10:02

guten morgen und "ahhhrrggg".

ironie detector...ok...dann sag ich mal danke.

es sind immer äpfel-birnen-vergleiche, wenn dieses thema aufkommt, allerdings kann man ja drüber reden, warum man grade diese birne mag und nicht den sauren apfel (obwohl der apfel im RL ja eher ein mac wäre, als ein...).
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#88 Mitglied ist offline   Astorek 

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geschrieben 28. August 2007 - 19:11

Zitat

die Funktion, dass die Fenster angeordnet werden, wenn man die Maus rechts oben hinbewegt würde ich als stören empfinden... normalerweise befindet sich dort der Schließen-Button bzw. bei mir der Startmenübutton...
Dann verlegt man den Fokus einfach ins untere rechte Eck, oder? *Schulterzuck* Die Fenster werden nebenbei verkleinert und nebeneinander sehr übersichtlich angeordnet, sodass man den Fokus direkt auf ein Fenster richten kann. Nachdem man den Fokus gelegt hat, bekommen die Fenster wieder ihre Originalgröße und-Positionen zurück. Glaub mir, wenn man 5 und mehr Anwendungen gleichzeitig offen hat, ist diese Funktion verdammt nützlich und will man nicht mehr missen, ich spreche aus Erfahrung^^.

Das mit Beryl war ja nur ein Beispiel, beißt euch doch nicht so fest daran :)
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#89 Mitglied ist offline   Win-Fan 

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geschrieben 30. August 2007 - 18:01

Beitrag anzeigenZitat (marsteini: 18.07.2007, 15:08)

Deswegen wollte ich bei euch mal nachfragen, warum ihr überhaupt Windows nutzt?
Warum? Weil man bei Windows nicht schon z.B. vor einer Treiberinstallation das grausen kriegt.
Weil es z.B. unter Windows nicht so unnötig kompliziert ist mal eben ein Gerät einzubinden und man z.B. keine endlosen Befehle in irgendeine Konsole eingegeben muss um dann nach ewigen Versuchen und seitenlangen Anleitungen trotzdem festzustellen das es irgendwie nicht recht funktioniert.
In Windows ist es doch auch nicht unnötig kompliziert.
1. Teiber runterladen
2. Doppelklick zur Treiberinstallation bzw. Gerät anschließen, wird erkannt dann nach Treiberverzeichnis gefragt, Treiber wird installiert
3. Fertig, Gerät funktioniert.

Wollte z.B. nur einen AVM WLAN USB Stick in Ubuntu installieren.
Linux-Treiber bei AVM runtergeladen und nach Anleitung versucht und wie zu erwarten, kläglich gescheitert. Und man sieht ja schon an der Anleitung das Probleme nicht gerade fremd und unbekannt sind, und man schon beim überfliegen sieht das das ganze komplizierter ist wie unter Windows.

Warum ist es unter Linux bitte so kompliziert? Nun gibt es schon einen Treiber für Linux des entsprechenden Hardware-Herstellers für ein Gerät und dennoch ist es so unnötig kompliziert.
Es mag ja für "System-Friemler" spannend und herausfordernd sein ewig Befehle in Konsolen einzugeben bzw. alles mögliche kompilieren zu müssen/können, aber ich (und sicher auch andere eher normale Anwender) möchte nun nicht gerade die größte Zeit damit verbringen ein Gerät nur zum funktionieren zubringen ehe man es dann überhaupt erstmal verwenden kann.
Ich glaube doch das es der wohl größere/eigentliche Zweck eines Betriebssystems ist als Plattform für Anwendungen und zum Arbeiten zu dienen als zum konfigurieren.

Sollte keineswegs geflame sein, aber Kritik muss auch an dem allseits geheiligtem Linux geübt werden dürfen denke ich.

Das macht es z.B. für mich eben noch nicht zu einem echten Windowsersatz.

Dieser Beitrag wurde von Win-Fan bearbeitet: 30. August 2007 - 18:40

Eingefügtes Bild

Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebend raus.
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#90 Mitglied ist offline   zwutz 

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geschrieben 30. August 2007 - 20:06

Beitrag anzeigenZitat (Win-Fan: 30.08.2007, 19:01)

Wollte z.B. nur einen AVM WLAN USB Stick in Ubuntu installieren.
Linux-Treiber bei AVM runtergeladen und nach Anleitung versucht und wie zu erwarten, kläglich gescheitert. Und man sieht ja schon an der Anleitung das Probleme nicht gerade fremd und unbekannt sind, und man schon beim überfliegen sieht das das ganze komplizierter ist wie unter Windows.


Ich habs nach der mitgelieferten Anleitung gemacht... diese war zwar vornehmlich für SuSe, hat aber soweit funktioniert, nur bis auf das fehlende sudo-Kommando, was ich zum Glück kannte und einem fehlenden Parameter bei der Einrichtung der WPA-Verschlüsselung, wodurch das Programm im Vordergrund der Shell lief und ich es in meiner Unwissenheit für einen Fehler hielt <_<

Bei den Ati-Grakatreibern bin ich dann gescheitert :rolleyes:
Raise your glass if you are wrong
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