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Nachrichten zum Thema: Linux
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Linux Backup Erstellen


#1 Mitglied ist offline   Mad_1120 

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  geschrieben 10. Januar 2006 - 23:46

Hi, als allererstes: ich bin nen absoluter Linux Anfänger!!!! (suse läuft erst seit 3Tagen)

Jetzt mein Prob.:

Ich hab mir vergangenes Wochenende Suse 10 zugelegt was auch recht gut läuft, bis jetzt......
Und für den fall das sich das mal ändern sollte (durch fehlbedienung, Treiberprob., usw.),
würd ich gern nen Backup erstellen.
Nur wie.....

Bei XP benutz ich Acronis TrueImage, nur leider wenn ich Acronis TI von CD Starte um nen Backup von der Linux Partion zuerstellen verschluckt sich TrueImage daran
(anzeige der Backup dauer 5Stunden für 6GB).

Könnt ihr mir vielleicht nen paar Tools empfehlen die mit Linux Partitionen (ReiserFS) klar kommen, und die man für den fall der fälle auch von CD starten kann.

PS: das Prog. muß kein Linux Prog sein, sollte sich halt nur von CD als Notfall CD Starten lassen.
Like Acronis TrueImage halt.

Dieser Beitrag wurde von Mad_1120 bearbeitet: 11. Januar 2006 - 00:19

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#2 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 11. Januar 2006 - 00:21

Einfachste Methode:

Die Partition(en) mit 'tar' packen, dabei den Parameter '-p' verwenden(!). Das ganze dann noch mal mit 'gzip' oder 'bzip2' komprimieren, fertsch :D
Zum zurückspielen:
Booten mit einer LiveCD deiner Wahl, mit fdisk die Partitionen einrichten, falls diese zwischenzeitlich verändert wurden. Chroot machen, die tar.bz/tar.gz-Files entpacken, eventuell den Bootloader neu schreiben lassen, fertisch :)

Dieser Beitrag wurde von ph030 bearbeitet: 11. Januar 2006 - 01:33

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#3 Mitglied ist offline   Mad_1120 

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geschrieben 11. Januar 2006 - 22:16

Einfach? naja......
troztdem erstmal danke.

gibt es den kein gutes Backup Tool das man von ner Live CD starten kann?

bzw. nen Windows Tool das mit ReiserFS Partionen klar kommt?
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#4 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 11. Januar 2006 - 23:17

Was ist daran so kompliziert?

Du brauchst 1-2 Befehle um das Image zu erstellen, 1 Befehl um das Image zu brennen/wo anders hin zu kopieren, 2 Befehle für den chroot, 1 Befehl um das Image zurückzuspielen, 1 Befehl für das entpacken, max. 3 Befehle für das neu-schreiben des Bootloaders, 1 Befehl zum rebooten.
Dann kannst du dir aus Faulheit noch 2 Skripte schreiben(gibt auch haufenweise fertige Skripte dafür), eins für die Erstellung und eins für die Wiederherstellung. Fertig!

Dann zeig mir mal, wie du das mit einem anderen Programm schneller und einfacher machst, obwohl das dann im Prinzip exakt das gleiche macht und du dafür eventuell auch noch was bezahlen sollst?!

Alternativ gibt es natürlich noch eine nette Möglichkeit mit 'dd', 'netcat' und 'tar', aber wenn dir das schon zu kompliziert ist...

Dieser Beitrag wurde von ph030 bearbeitet: 12. Januar 2006 - 00:44

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#5 Mitglied ist offline   Mad_1120 

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geschrieben 12. Januar 2006 - 21:01

das komplizierte daran ist:

Zitat

Hi, als allererstes: ich bin nen absoluter Linux Anfänger!!!! (suse läuft erst seit 3Tagen)


Ich hab absolut keine Ahnung von der Konsole. Ich bin schon stolz auf mich wenn ich aus der konsole wieder auf die Grafische Benutzeroberfläche zurück finde. :blink:

Ich hab 5 Jahre Workbench (Amiga), und 1 1/2 Jahre XP erfahrungen.
Jede Tastatureingabe ist mir (derzeit noch) fremdt, die Computermaus ist mein bester Freund ;) .

Darum wär mir nen Prog. lieber was das kann......

Dieser Beitrag wurde von Mad_1120 bearbeitet: 12. Januar 2006 - 21:09

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#6 Mitglied ist offline   blue32 

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geschrieben 12. Januar 2006 - 21:32

@ph030:

Die Methode klingt interessant. Bin da nicht drauf gekommen :blink:

Wie spezifiziere ich nur eine einzelne Partition? Habe eine Partition mit /home und eine mit den gesamten restlichen Verzeichnissen eine Ebene unter /
Muss ich alle Ordner einzeln eintragen, oder gibt es da einen Trick?

Mit "tar -cvpf backup.tar /dev/hda1" funktioniert es ja nicht.

Dieser Beitrag wurde von blue32 bearbeitet: 12. Januar 2006 - 21:33

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Phil, speaking about dolphins
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#7 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 12. Januar 2006 - 22:16

Schau dir mal das hier an, ist ein fertiges Skript, was ziemlich genau macht, was ich beschrieben habe.
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#8 Mitglied ist offline   ichbines 

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geschrieben 12. Januar 2006 - 22:32

@Mad_1120

Welche True Image Version hast du?
True Image unterstützt seit Version 6 reiserfs und ext2 und ext3.
Eventuell wirds schon klappen. Die Restzeiten sind ja nicht immer so genau. Eventuell einmal durchlaufen lassen.

Ansonsten wurden ja eh schon genügend alternativen genannt.

Ich würde mir aber aufjedenfall die wichtigsten Konsolenbefehle anschauen.
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#9 Mitglied ist offline   Mad_1120 

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geschrieben 12. Januar 2006 - 23:01

@ichbines
Sicher das TrueImage ReiserFS unterstützt? Werd´s nochmal probieren ob´s geht....
und dem Prog mal etwas mehr Zeit geben, vielleicht war ich ja wirklich etwas ungeduldig?

wenn nicht hab ich jetzt nen anderes Prog gefunden was das kann.
Paragon Drive Backup

Und zur Konsole, wie gesagt bin nen Linux Anfänger, will´s aber nicht bleiben.
Hab vor mir demnächst nen Buch/ Bücher für Linux (Suse 10) zuzulegen.
Falls jemand noch nen guten Buch tip hat, immer her damit.

Und nochmal nen großes Danke an alle für die Hilfe

EDIT BY ME:
ging wirklich mit True Image. Ich hätte wirklich nur noch nen paar Minuten länger warten müßen.
Nach dem Backup hab ich mich endlich getraut den Grafikkartentreiber zu Installieren.

Nochmal Tausend dank @all und besonders an ichbines

Dieser Beitrag wurde von Mad_1120 bearbeitet: 12. Januar 2006 - 23:46

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#10 Mitglied ist offline   Kingbonecrusher 

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geschrieben 13. Januar 2006 - 11:13

dd if=/dev/hda1 | bzip2 --best >~/HDA1_BACKUP.TAR.BZ2

mfg
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#11 Mitglied ist offline   Q-Fireball 

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geschrieben 16. Januar 2006 - 11:04

Oder bequemer mit http://www.feyrer.de/g4u/ bei ganzen Partitionen. Nur hatte man überall das gleiche Problem und zwar benutzte Daten werden dabei nicht richtig gesichert, daher soll man Partitionen immer umounten was bei Root Directorys schwer wird. Daher ist vielleicht Knoppix eine alternative für euch!

@ph030
Mit tar müsste man das gleiche Problem haben, oder? Du scheinst das häufiger gemacht zu haben und wo ist der Vorteil gegenüber eine Partitionsbackup. Verstehe mich nicht falsch, ich habe tar Backups wie auch Partitionsbackups mal gemacht, aber kann mich nicht entscheiden. Und einmal hat mich das tar Backup auch enttäuscht.
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#12 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 16. Januar 2006 - 15:27

@Q-Fireball

Gelockt ist gelockt, da helfen keine Pillen :rolleyes:
Ich bevorzuge die angegebene Möglichkeit, da sich damit a) ein System sehr leicht duplizieren läßt und das selektiv(z.B. nur /usr/bin) und es sich b) damit sehr leicht skripten läßt. Zu b) ist zu sagen, dass ich meine Backups direkt via netcat auf meinem Fileserver ablege, was ich mittels einer kleinen selbstgebauten LiveCD mache, auf die ich meine entsprechenden Skripte draufgepackt habe.

Sicherlich gibt es auch andere, teils gute Methoden, um ein Backup zu realisieren, allerdings ist das Grundprinzip dahinter immer so ziemlich das selbe, nur die Effektivität unterscheidet sich. Wenn ich dann bedenke, dass es GUI-Backup-Tools gibt, die das selbe wie meine Skripte erledigen, wofür der Anbieter aber jede Menge Geld will, dann sehe ich das folglich nicht ein ;)
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#13 Mitglied ist offline   ichbines 

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geschrieben 16. Januar 2006 - 17:47

Beitrag anzeigenZitat (Mad_1120: 13.01.2006, 00:01)

EDIT BY ME:
ging wirklich mit True Image. Ich hätte wirklich nur noch nen paar Minuten länger warten müßen.
Nach dem Backup hab ich mich endlich getraut den Grafikkartentreiber zu Installieren.

Nochmal Tausend dank @all und besonders an ichbines

Passt

Ich dachte mir natürlich, dass ein Hersteller welcher auch das gleiche Produkt für Linux anbietet das auch ohne Probleme schaffen sollte.
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