WinFuture-Forum.de: Stage 2 Vs Stage 1 Vs Stage 1/3? - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Linux
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Stage 2 Vs Stage 1 Vs Stage 1/3?


#1 Mitglied ist offline   Q-Fireball 

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geschrieben 20. Oktober 2005 - 19:38

@Gentoo nutzer
So jetzt habe ich wieder ne frage, ich bin immer davon ausgegangen das Stage 1 Installation die optimalste Installation ist und habe daher dies Methode auch immer benutzt. Aber nach dem ich das
http://forums.gentoo...c-t-319349.html
gelesen habe bin ich ein wenig durcheinander.
Ich verstehe nicht wieso es besser ist ein Stage 3 System aufzubauen nur damit ich es einstampfe und daraus ein Stage 1 System baue?
Des weitern wenn man ein Pentium 3 hat ist eine Stage 1 dann immer noch besser, obwohl man ein Stage 2 tarball herunterladen kann?
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#2 Mitglied ist offline   flo 

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geschrieben 20. Oktober 2005 - 19:55

Also ich würde ja mal sagen, wenn du kein erfahrener Gentoo User bist, lass die finger davon. Dort wird beschrieben, wie man gleichzeitig noch den GCC auf eine neuere Version updated, deswegen fangen die auch mit nem Stage 3 Packet an, die bauen eh alles nochmal komplett mit dem neuen GCC

Eine Stage 1 Installation lohnt sich auch nur wenn du viel optimieren kannst/willst, oder wenn es für deinen Prozessor keine Stage 2 Packet gibt!

Ansonnsten streiten sich die Geister ob nun Stage 1 oder Stage 2, wenn es ein Stage 2 Packet gibt, würde ich dir Stage 2 empfehlen, da Stage 1 ziehmlich lange dauert, und es keinen unterschied zu eiem Stage 2 Packet gibt. Aber nur wenn das Stage 2 Packet auf deinen Prozessor abgestimmt ist.

Dieser Beitrag wurde von Flo bearbeitet: 20. Oktober 2005 - 19:58

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#3 Mitglied ist offline   Q-Fireball 

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geschrieben 20. Oktober 2005 - 20:20

Ach das bekomme ich schon hin wenn ich wollte, aber wird denn nicht mit emerge --sync && emerge -uD world der gcc Compiler auf die neuste Version geupdatet? Des weitern ist der Zeitaufwand doch ziemlich hoch, lohnt sich da noch der Nutzen?

Dieser Beitrag wurde von Q-Fireball bearbeitet: 20. Oktober 2005 - 20:25

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#4 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 20. Oktober 2005 - 20:34

Kurz und knapp: ob 1, 2 oder 3 - alles einerlei :blink:

Egal, wie du dein System baust, auf die dauer wird es sowieso komplett neugebaut. Wenn du schnell mit dem System arbeiten willst, mach eine Stage3 und baue dann die neuesten Pakete, während du schon mit dem Sys arbeiten kannst.

Stage1 macht imho nur Sinn für Ultra-Mini-System, also irgendwelche Server oder Embedded-Systeme.
(zugegeben, ich mache immer Stage1, weil ich sonst vergesse, was ich noch basteln wollte :D)
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#5 Mitglied ist offline   Q-Fireball 

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geschrieben 20. Oktober 2005 - 21:22

Ich habe auch immer Stage 1 benutzt damit ich alles schon mit optimierten CFLAGS compeliere. z.B. CHOST="i686-pc-linux-gnu" CFLAGS="-march=pentium3 -O3 -pipe -fomit-frame-pointer" oder CHOST="x86_64-pc-linux-gnu" CFLAGS="-march=k8 -O3 -pipe -fomit-frame-pointer" : )
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#6 Mitglied ist offline   ichbines 

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geschrieben 20. Oktober 2005 - 22:38

Beitrag anzeigenZitat (Q-Fireball: 20.10.2005, 21:20)

Ach das bekomme ich schon hin wenn ich wollte, aber wird denn nicht mit emerge --sync && emerge -uD world der gcc Compiler auf die neuste Version geupdatet? Des weitern ist der Zeitaufwand doch ziemlich hoch, lohnt sich da noch der Nutzen?

Theoretisch hast du eh mit dem emerge uD world. Allerdings ist gcc noch nicht als stable maskiert. Daher wird das "unstabile" Packet nicht installiert, ausser du verwendest ACCEPT_KEYWORDS="~x86" was auf keinen fall zu empfehlen ist oder halt /etc/portage/*
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#7 Mitglied ist offline   flo 

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geschrieben 20. Oktober 2005 - 22:43

Zitat

ACCEPT_KEYWORDS="~x86"


Ist sehr böse wie du schon sagst.

Ich habe es so gelöst, und habe einfach
"sys-devel/gcc ~x86"
in

/etc/portage/package.keywords
eingetragen, und schon bekommt man den aktuellsten in portage verfügbahren GCC (3.4.4)
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#8 Mitglied ist offline   Q-Fireball 

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geschrieben 20. Oktober 2005 - 23:33

Ja das ist ja auch die richtig Vorgehensweiß bei masked packages nur wieso ist ein stabel packed als unstabel gekennzeichnet? Liegt das daran das das Portage "älter" ist und daher alle neueren gcc kompilier als masked deklariert oder ist das so vorgesehen und einfach von Gentoo noch nicht als umasked angegeben.
Nun aber das ein anderes Thema, man kann also erstmal sagen Stage 1 reicht vollkommen aus.
@ph030
Wenn das alles allerlei ist, wieso gibt es dann die verschieden Stages :blink: Also so ganz kann das nicht stimmen. :D
Aber es stimmt schon, dass wenn man die make.config editiert und emerge –du –-newuse world ausführt Änderung von Grund auf durchgeführt werden, darum verstehe ich die Geschichten mit den ganzen Stages nicht ganz.
Dabei bei dachte ich, ich hätte es verstanden und war froh das ich das mit den Profiles endlich auch verstanden haben :D
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#9 Mitglied ist offline   [U]nixchecker 

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geschrieben 22. Oktober 2005 - 00:01

Es kommt immer darauf an, welchen Prozessor du hast und obs dafür ein Stage 2 oder 3 gibt, wenns ein dafür eins gibt, dann kannst du davon ausgehen, dass in 95% der Fälle ein stage1 Unsinn ist, es sei denn du willst wirklich schon auf der Ebene der Systempakete optimieren oder ganz verrückte CFlags nutzen, was aber so wenig bringt, dass es den Aufwand nicht wert ist.

Also willst du ein normales Server Desktopsystem, dann ist ein Stage3 optimal.

In den Foren liest man leider sehr oft viel viel Unsinn da werden Unwahrheiten über CFlags verbreitet soweit das Auge reicht. Das Problem ist, dass die meisten dieser User noch nicht mal Grundwissen zur C/C++ Programmierung haben, aber den Eindruck vermitteln, dass sie voll und ganz verstehen, was der Compiler je nach CFlag macht.

Eins der Märchen ist z.B. , dass Programme immer schneller sind, wenn man z.B. statt O2 O3 nutzt...
Dabei muss man aber die Frage stellen, was schneller schneller starten schneller ablaufen?

O3 macht ein Programm in der Regel um einiges größer, weil es z.B. Schleifen auflöst damit diese dann schneller ausgeführt werden, aber das erhöht die Größe der Anwendung um damit in der Regel die Startzeit.

Um ein hochoptimiertes System zu haben müsste man theoretisch für jede Anwendung nen Test machen bzw. sich vorher überlegen was man haben möchte, willst du das konqueror schnelle startet oder willst du, dass die Seite im Konqueror etwas schneller gerendert wird....
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#10 Mitglied ist offline   Buddabrod 

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geschrieben 22. Oktober 2005 - 14:48

Also ich nutze Gentoo seit 2 Jahren und habe ca. 10 installationen hinter mir.
Was ich seit jeher mache, ist eine Stage3 Installation, danach, wenn das System mit X-Server, KDE etc. läuft, wird ein
emerge --emptytree system && emerge --emptytree world
ausgeführt, das stört das Arbeiten nicht und da ich auf meinem Hauptrechner nicht Speicher im überfluss habe, lohnt sich das Rekompilieren mit dem Os Flag schon. Btw. bringt das teilweise mehr als O2 oder sogar die O3 Optimierungsstufe, liegt eben an der kleineren Programmgröße.
Deutlich effektiver ist die Nutzung von nptl, nur so am Rande.
Hier gibts auch einige gute Hilfen für gentoo-User :ph34r:
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#11 Mitglied ist offline   Q-Fireball 

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geschrieben 22. Oktober 2005 - 15:25

Thanx für so viele Antworten :ph34r:.
@Buddabrod
"Os Flag" Darüber bin ich heute auch nochmal gestolpert. Wenn ich das richtig verstanden habe ist O3 nicht wircklich schneller bzw. in selten einzelfällen (Dort wo die Schleifen auflösung was bringt, dafür immer viel Speicher intensiver). Daher wird auch immer O2 empfohlen oder Os, dabei frage ich mich wo der unterschied zwischen Os und O2 ist?!

Dieser Beitrag wurde von Q-Fireball bearbeitet: 22. Oktober 2005 - 15:26

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#12 Mitglied ist offline   [U]nixchecker 

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geschrieben 22. Oktober 2005 - 23:52

Os optimiert für size(deswegen das s) O2 schaltet einige Geschwindigkeitsoptimierungen des Compilers ein.

Man kann auf der Gcc nachlesen welche Optimierungen bei den jeweiligen Flags genau durchgeführt werden, aber man sollte da schon erweiterte Kentnisse im Bereich Entwicklung bzw. Compiler besitzen um das zu verstehen.
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#13 Mitglied ist offline   Buddabrod 

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geschrieben 23. Oktober 2005 - 13:19

-Os macht das gleiche wie -O2, lässt nur ein paar speicherplatzfressende Optimierungen weg und schaltet speicherplatzsparende dazu. Also nicht wirklich langsamer, bei Systemen mit niedriger Busbreite bringt es sogar mehr Geschwindigkeit.
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#14 Mitglied ist offline   Q-Fireball 

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geschrieben 24. Oktober 2005 - 20:07

Danke für die Antworten, so weite habe ich das jetzt verstanden. Ich denke um die wirklichen Feinheiten zu erkennen, müsste ich auch in C++ programmieren. Bis jetzt habe ich nur ein wenig Java Erfahrungen...
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