WinFuture-Forum.de: Formel 1 Schiesst Sich Mal Wieder Selbst Ins Aus.. - WinFuture-Forum.de

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Formel 1 Schiesst Sich Mal Wieder Selbst Ins Aus..

#16 Mitglied ist offline   Ronin 

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geschrieben 19. Juni 2005 - 23:48

Das Telefonat habe ich leider verpaßt. Formel 1 sehe ich mir nur noch auf ORF an, Heinz Prüller ist unseren unfähigen Kommentatoren um Klassen überlegen.

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#17 Mitglied ist offline   Elren Luthien 

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geschrieben 19. Juni 2005 - 23:55

hier noch ein paar Pics (Quelle: Sport.de):

Eingefügtes Bild :) Eingefügtes Bild Eingefügtes BildJa welchen nehmen wir denn? :)

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#18 Mitglied ist offline   Win-Fan 

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geschrieben 20. Juni 2005 - 00:12

Zitat (Elren Luthien: 20.06.2005, 00:43)

Aber der Oberhammer, neben dem verkorksten Rennen, war ja wohl mal wieder ralf Schuhmachers unqualifizierte Kommentare per Telefon.
<{POST_SNAPBACK}>
Der ganze Mensch ist in der F1 völlig fehl am Platz. Er würde es sowieso nie schaffen, die Leistung seines Bruders zu erreichen, egal in welchem Team und mit welchem Auto, er beherscht die F1 einfach nicht und wird es wohl auch nie. Man kann schon darauf warten das etwas passiert, ein Dreher, Unfall oder sonstwas, er hat es einfach nicht drauf. Er ist auch nicht konsequent genug und hat nicht den Ergeiz wie sein Bruder, und begreift nicht das in der F1 auch gekämpft werden muss, teilweise ebend auch hart, sowie im letzten (vorletzten :) ) Rennen, wo Michael noch wegen einem fast Rempler sagte "wir fahren hier keine Kaffeefarten, sondern Autorennen" oder so ähnlich, das sagt doch schon alles.

Dieser Beitrag wurde von Win-Fan bearbeitet: 20. Juni 2005 - 00:17

Eingefügtes Bild

Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebend raus.

#19 Mitglied ist offline   Elren Luthien 

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geschrieben 20. Juni 2005 - 09:06

Win-Fan ich bin der gleichen Meinung wie Du, Ralf hatte noch nie nicht einmal annähernd das Potenzial von Michael.

Hab hier noch was interessantes entdeckt, welche Szenarien möglich gewesen wären:

sport.de sagte:

So hätte die Farce in Indianapolis verhindert werden können:

Die Formel 1 hat sich ausgerechnet in den USA, wo sie noch große Märkte erschließen wollte, von ihrer schlechtesten Seite präsentiert. Die Michelin-Teams beharren darauf, keine andere Wahl gehabt zu haben, als auf das Rennen zu verzichten. Aber es bestand auch die Chance, den Großen Preis der USA zu retten. Folgende Szenarien wären möglichen gewesen:

1.) Die sieben Teams, die mit Michelin-Reifen ausgestattet sind, treten zum Rennen an. Sie hätten dann zur Sicherheit alle zehn Runden an die Box zum Reifenwechsel kommen müssen. Zwar verbietet das Reglement Reifenwechsel während des Rennens. Die FIA hatte aber signalisiert, für diesen Fall keine Disqualifikation auszusprechen. Allerdings solle es eine Strafe geben, “die hoch genug ist, damit kein Team in Zukunft in Versuchung kommt, einen Reifen nur für das Qualifying einzusetzen“, sagte FIA-Renndirektor Charlie Whiting.

2.) Alle zehn Formel-1-Teams stimmen dem Vorschlag zu, in der Steilkurve eine Schikane einzubauen. Somit wären die Anforderungen des Concorde Agreements, die Einstimmigkeit vorschreibt, gegeben gewesen. Die FIA, die zwar gegen die Schikane war, hätte sich dann eventuell gebeugt. Ob der Grand Prix auch als WM-Lauf gewertet worden wäre, ist eine andere Frage.

3.) Die Teams wissen um die Gefahr, dass die Reifen bei einem Defekt in der Steilkurve von Indianapolis zu schweren Unfällen führen können. Mit diesem Wissen im Hinterkopf hätten die Teams McLaren-Mercedes, BMW-Williams, Renault, Toyota, Sauber-Petronas, Red Bull Racing und BAR-Honda in dieser Kurve vom Gas gehen können. Statt 300 km/h wären die Fahrer eben nur 150 km/h in Kurve 13 gefahren.

4.) Nicht alle Michelin-Teams hatten während des Wochenendes Probleme mit den Reifen. Lediglich bei Toyota sind die Reifen kaputt gegangen. Zumindest die Rennställe, die sich sicher gefühlt haben, hätten antreten können. Bei einem zu starken Leistungsverlust der Reifen während des Rennens hätten die betroffenen Teams immer noch aufgeben können. Aber die Zuschauer hätten so wenigstens annähernd ein Rennen gesehen. Dass alle Michelin-Teams letztendlich nur die Einführungsrunde gefahren sind, hat vertragsrechtliche Gründe. Sie sind somit einer Klage aus dem Weg gegangen.

5.) Der Automobil-Weltverband FIA sagt den kompletten Grand Prix der USA ab. Das wollte die FIA jedoch nicht, da sie in diesem Fall Schadensersatzforderungen des Betreibers des Indianapolis Motor Speedway befürchtete. Aber so hätte sie großen Schaden von der Formel 1 abwenden können. In den USA hat die Formel 1 sicher keine Zukunft mehr.
Tjoar, Alternativen gab es, warum stellt sich dann Michelin hin und sagt: "an uns hats nicht gelegen? die anderen sind schuld!"? ;)

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#20 Mitglied ist offline   Witi 

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geschrieben 20. Juni 2005 - 09:22

Ich denke, untem Strich kann man sagen:
FIA trifft keine Schuld. Ich hätte wohl genau so gehandelt.
Michelin trifft meiner Meinung nach die ganze Schuld. Die waren einfach zu blöd ordentliche Reifen herzustellen.
Und eine Kurve im Nachhinein zu verändern, das wäre wohl das peinlichste schlechthin...

#21 _Benjamin_

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geschrieben 20. Juni 2005 - 10:38

hmmm Michelin hat in der tat eine gewisse schuld ... aber ich sag mal zu 60% nur ... es war im letzten jahr die gleiche strecke, die gleiche ecke und dennoch sind alle gefahren ...

wenn man davon ausgeht das auf der strecke eine unfallgefahr besteht die auf bestimmte reifen zutrifft, und bislang nicht behoben werden kann, dann gilt das der allgemeinen sicherheit (auch für die anderen teams) die strecke dementsprechen anzupassen. so sehe ich das jedenfalls.

den sehen wir das mal so ... r.schumi fährt vor allen anderen (angenommen in runde 36 und spitzenteams wollen ihn überrunden) ... in der bekannten ecke kommt es nun zum fehler der reifen und r,schumi bekommt mehrere dreher ... die anderen teams schaffen es nicht dem auszuweichen und es kommt zum massenunfall bei dem ein todesfall möglich währe.

nach erklärung von Michelin sollen auch die neueingeflogenen reifen nicht sicher gewesen sein ...


das die teams sich dazu entschlossen haben nicht zu fahren sehe ich als positive seite der formel 1 ... das es allen teams nicht nur um einen sieg, sondern auch um menschlichkeit geht ...

fazit: Michelin ist für mich nicht der einzelschuldige in dem fall ... zwar hauptschuldige aber nur zu 60% ..

#22 _Breaker_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 20. Juni 2005 - 11:22

Zitat (Benjamin: 20.06.2005, 11:38)

hmmm Michelin hat in der tat eine gewisse schuld ... aber ich sag mal zu 60% nur ... es war im letzten jahr die gleiche strecke, die gleiche ecke und dennoch sind alle gefahren ...
<{POST_SNAPBACK}>

Trifft es so nicht ganz, da vor ein paar Monaten ein neuer Fahrbahnbelag auf die Strecke kam und sich somit der Grip und auch der Abrieb der Reifen verändert hat. Höherer Abrieb bedeutet auch höherer Verschleiss, ergo musste auch ein neuer Reifen her.

Zitat (Benjamin: 20.06.2005, 11:38)

wenn man davon ausgeht das auf der strecke eine unfallgefahr besteht die auf bestimmte reifen zutrifft, und bislang nicht behoben werden kann, dann gilt das der allgemeinen sicherheit (auch für die anderen teams) die strecke dementsprechen anzupassen. so sehe ich das jedenfalls.
<{POST_SNAPBACK}>

Warum hat es dann Bridgestone geschafft sich passende Reifen zu bauen? Die haben immerhin zum gleichen Zeitpunkt erfahren das es einen neuen Strassenbelag gibt und sind rechtzeitig hingefahren zum proben, haben es geschafft einen Reifen zu entwickeln und zu testen.

Mein Fazit: Michelin trifft die Schuld vielleicht nicht zu 100%, aber nahe dran...

#23 Mitglied ist offline   andreasm 

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geschrieben 20. Juni 2005 - 22:23

die ganze Formel 1 an sich ist irgendwie lächerlich.

Was ist daran spannend? nix
interessant? nix
witzig? ok ein paar Crashs

im Ernst, ist doch wohl nur langweilig, wenn man da zuschaut wie paar total überbezahlte Typen x runden fahren.... *gähn*

Interessanter sind jedoch Offroad-Rennen. da geht wenigstens etwas ab.
Aber bei Formel 1. Tote Hose - total langweilig....

#24 Mitglied ist offline   BonanzaFraggle 

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geschrieben 20. Juni 2005 - 23:22

das mit der Schikane ist ein Witz!
Bei nächsten Rennen kommt Team X zur Rennleitung und sagt "in Kurve C ist unser Auto instabil, wir wollen eine Schikane." Team Y sagt "die Schikane D bremst unser Auto zu sehr ab, baut sie ab."Hmmm, dann fahren wir doch einfach auf Rundkursen - *grübel* - gibt es das nicht schon ...

Ferrari fuhr am Anfang der Saison auch dem Feld mit Reifenproblemen hinterher und trotzdem wurde die Strecke nicht verändert.

Also wenn der Reifenhauptlieferant es nicht auf die Reihe kriegt...

Und wenn 14 Lemminge die Klippe runterspringen, müssen die letzten 6 darunter leiden?

PS: Klar das Jordan und Minardi mit der Schikane einverstanden waren. Wer mit dem Ausgang des Rennens nix zu tun hat hofft dann durch wohlwollen der anderen Teams auf technische Unterstützung in der Zukunft.

Dieser Beitrag wurde von BonanzaFraggle bearbeitet: 20. Juni 2005 - 23:27

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#25 Mitglied ist offline   aplo 

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geschrieben 24. Juni 2005 - 13:01

Zitat (Elren Luthien: 20.06.2005, 00:43)

Aber der Oberhammer, neben dem verkorksten Rennen, war ja wohl mal wieder ralf Schuhmachers unqualifizierte Kommentare per Telefon.
Hat doch glattweg versucht, die Kommentatoren anzupissen.
Aber Christian Danner blieb ganz ruhig und sachlich. :rolleyes:

"Klein-Schumi, nu mach Dir mal nicht ins Hemd" :P  :)
<{POST_SNAPBACK}>



genau!!"!!!!!!

Der ralf lässt zur zeit sowieso nur scheisse von sich... Der typ verdient nur 17millionen weil sein bruder für ihn den weg geebnet hat... ohne michael schumacher wäre ralf ein niemand... er is nur 2 bester verdiener in der formel 1 weil er mit nachnahmen schumacher heißt... tjo..

Meiner Meinung nach hat ferrari mit recht gegen die schikane gestimmt... warum sollen die bridgestone teams einen Vorteil nicht ausnutzen weil michelin auf gut deutsch gesagt scheisse gebaut hat...

wäre es anders herum gewesen, also bridgestone hätte das problem gehabt, wäre ohne gro´ße diskussion gefahren worden... bloss weil michelin in der mehrheit war 70 % (7teams) und das beste fand ich noch das sie den schwarzen peter jetzt wieder ferrari zuschieben möchten.,... vorallem ralf schumacher, dem merkt man richtig an das er seinem bruder nichts gönnt, bloss weil ralf einfach nicht das talent hat... so isses!!!

die leittragenden waren nur die amerikaner/zuschauer und dass nur weil die michelin-teams nur ohne nachteil starten wollten...
Genug möglichkeiten gabs ja, bspw: alle 10 runden reifen wechsel
langsamer fahren, extra andere reifen verwenden und die strafe erst im nachhinein kassieren... naja wir werden sehn was uns das nächste rennen mitbringt...

#26 Mitglied ist offline   aplo 

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geschrieben 24. Juni 2005 - 13:10

Zitat (Win-Fan: 20.06.2005, 01:12)

Der ganze Mensch ist in der F1 völlig fehl am Platz. Er würde es sowieso nie schaffen, die Leistung seines Bruders zu erreichen, egal in welchem Team und mit welchem Auto, er beherscht die F1 einfach nicht und wird es wohl auch nie. Man kann schon darauf warten das etwas passiert, ein Dreher, Unfall oder sonstwas, er hat es einfach nicht drauf. Er ist auch nicht konsequent genug und hat nicht den Ergeiz wie sein Bruder, und begreift nicht das in der F1 auch gekämpft werden muss, teilweise ebend auch hart, sowie im letzten (vorletzten :rolleyes: ) Rennen, wo Michael noch wegen einem fast Rempler sagte "wir fahren hier keine Kaffeefarten, sondern Autorennen" oder so ähnlich, das sagt doch schon alles.
<{POST_SNAPBACK}>


so ist es und nicht anders!

man muss auch mal überlegen, schumi hat ganz unten begonnen (benetton) und ist mit senna und co mitgefahren... schließlich hat er das team zum erfolg geführt, durch seine langjährige arbeit.. ralf bekam gleich ein spitzenteam zu verfügung, hat aber bis jetzt noch nichts großes erreicht..

dannach kam er zu ferrari, der zu dieser zeit ein wahrer Sauhaufen war... schumi musste immer viel kritik einstecken... (in der anfangszeit) bis er den laden auf vorderman gebracht hat... und siehe da, das erfolgreichste team... letztes jahr haben sie von 17 rennen 13 oder 14 gwonnen!!! das muss man sich mal überlegen!!! und 12 davon schumi!!!!

außerdem kann man niemals behaupten das sich schumi in irgendeiner weise unsportlich verhalten hat oder jemand offen kritisiert hat... (doch coulthart in spa bei nem regenrennen)

Noch zu überlegen ist, dass schumi seit 1994 bis heute bei jedem formel1 jahr um die wm mitgefahren ist und nur deshalb ist die formel 1 so spannend gewesen!!!

(ausngenommen von dem crash in silverstone und als schumacher gegen villeneuve die wm verloren hatte weil er in jerez disqualifiziert worden war und heinz harald frenzen mit knapp 50 k´punkten 2. wurde... lol)

#27 Mitglied ist offline   Elren Luthien 

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geschrieben 28. Juni 2005 - 19:46

Morgen gehts dann wohl richtig ab, wenn die sich nich einig werden, fällt der France-GP imho auch ins Wasser.

News zur F1-Farce:

sport.de sagte:

Nach dem gerade noch rechtzeitigen Schuldeingeständnis ihres Reifenpartners hoffen die sieben Michelin-Teams auf Milde vor dem FIA-Tribunal.

Doch Max Mosley schloss im Vorfeld der Anhörung vor dem Motorsport-Weltrat am 29. Juni in Paris eine Sperre von ein oder zwei Formel-1-Rennen für die Startverweigerer von Indianapolis nicht aus. 'Es gibt auch mehrere andere Möglichkeiten - einen Punkteabzug, eine Geldstrafe oder eine Rüge', sagte der Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA.

Einen Tag vor der Verhandlung versuchte Michelin, die Wogen weiter zu glätten. Der Unternehmen teilte mit, dass es die rund 110 000 Zuschauer in Indianapolis entschädigen wolle. Michelin betonte allerdings, dass es dazu rechtlich nicht verpflichtet sei. 'Michelin hat sich entschieden, sich an den Kosten der Fans, die am Sonntag, dem 19. Juni, an der Strecke waren, zu beteiligen. Wir bieten daher an, die Kosten für die Tickets zurückzuerstatten', hieß es. Außerdem bot der Reifenproduzent an, 20 000 Tickets für das Rennen 2006 zu kaufen und an Zuschauer abzugeben, die am 19. Juni dabei waren.

Michelin machte sich noch einmal für seine Kunden stark: 'Es ist nicht akzeptabel, dass unsere Partnerteams von der FIA beschuldigt werden, den Grand Prix in Indianapolis boykottiert zu haben', schrieb das Unternehmen. Ein Freispruch scheint angesichts der verhärteten Fronten und drohender Zivilprozesse dennoch nahezu ausgeschlossen. Nachdem mehrere führende Vertreter von McLaren-Mercedes, BMW-Williams, Renault, Toyota, Sauber-Petronas, Red Bull Racing und BAR-Honda unmittelbar nach dem Skandalrennen am 19. Juni Mosley heftigst attackiert hatten, schlugen sie jetzt zurückhaltendere Töne an oder schwiegen, um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. So waren beispielsweise die beiden deutschen Motorsportdirektoren Norbert Haug (Mercedes) und Mario Theissen (BMW) nicht erreichbar bzw. zu keinem Kommentar bereit.

Mosley versprach eine faire Beurteilung. 'Wir werden uns die sieben Teams anhören. Jede Geschichte hat zwei Seiten', sagte er. 'Die Mitglieder des Motorsport-Weltrates kommen aus der ganzen Welt. Sie werden ein Urteil fällen, das fair und ausgewogen ist.' Michelins kurzfristiger 'Kniefall' könnte für eine gewisse Entspannung sorgen. Die Franzosen räumten in einem langen Statement Fehler ein. 'Wir haben die besonderen Anforderungen, die in diesem Jahr auf die Reifen in Kurve 13 des Indianapolis Motor Speedway einwirkten, unterschätzt', sagte ihr Motorsportdirektor Pierre Dupasquier. Die Pneus hätten keinen generellen Fehler aufgewiesen, seien aber den extremen Bedingungen nicht gewachsen gewesen.

So erhielt Ralf Schumacher nach einem schweren Unfall im Freitagstraining wegen eines geplatzten Reifens Startverbot. Auch bei anderen Piloten löste sich der Hinterreifen auf. Dies führte nach langen Streitereien und gegenseitigen Schuldzuweisungen schließlich auf Anraten von Michelin zum Startverzicht der sieben Teams, da die Sicherheit nicht gewährleistet sei. Michael Schumacher fiel angesichts fehlender ernsthafter Konkurrenz im Minifeld der sechs mit Bridgestone-Pneus ausgestatteten Boliden sein erster Saisonsieg vor seinem Ferrari-Teamkollegen Rubens Barrichello leicht. Der Weltmeister bat um Milde für die WM-Widersacher: 'Die sind genug gestraft.'

Beim Großen Preis von Frankreich am 3. Juli dürfen wieder alle zehn Teams starten. Michael Schumacher, mit sieben Siegen auf dem Retortenkurs der 'Sonnenkönig' von Magny-Cours, muss also mit wesentlich größerem Widerstand als in den USA rechnen.


Ich bin gespannt.

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#28 Mitglied ist offline   contaque 

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geschrieben 02. Juli 2005 - 00:05

Zitat

So hätte die Farce in Indianapolis verhindert werden können:
1) wie das für die Teams aussieht kann hier keiner sagen aber unrealistisch denn wenn die reifen nicht halten, halten sie nicht länger als 10 runden sondern platzen wenn die belastung zu hoch ist und dieser punkt ist unkalkulierbar
2) es ist nicht nur die frage obs ein wm-lauf ist sondern auch was die fia macht

3) vlt hätte das die gefahr verringert

4) wenns an den reifen liegt kann das auto nicht viel tun um das zu kompensieren. es ist nicht so wenn die reifen gut sind muss auch das auto gut sein für schnelle runden denn hier geht es nicht um optimale zeiten sondern uim sicherheit. genauso wenig wäre zuverlässig während des rennens abzuschätzen ob die reifen noch halten oder nicht

5) indiskutabel. die amis hätten die F1 bzw Ecclestone finanziell ruininiert mit ihren klagen

Fakt ist die F1 hat einen großen Schaden im wichtigen US-Markt erlitten.

#29 Mitglied ist offline   DiNozzo 

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geschrieben 02. Juli 2005 - 08:26

Zitat (Ronin: 20.06.2005, 00:48)

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Und ganz besonders bei diesem Rennen das zusammenspiel Prüller - Lauda, einfach nur köstlich ;)

btt:
Michelin hat ja schon, oder wird demnächst, den Zuschauer der Formel 1 Farce die Kosten für ihre Karten retour erstatten, und ihnen gleich eine Karte fürs nächste Jahr schenken. Das lustige daran ist, dass die FIA nächstes Jahr nicht mehr in Indy fahren will ;)

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