Smalltalk Guten Morgen, Guten Tag, Guten Abend Kaffeeklatsch
#37321
geschrieben 18. August 2009 - 12:28
wenn auch einige lehrerinnen (die faulen säcke unter ihnen, tschuldigung, ist aber so...) sich heftigst gewehrt haben, haben wir es mittlerweile so geregelt: die lehrerinnen kaufen das zeug, denn sie bekommen nicht wenig rabatt. so bekommen alle das gleiche, gut und günstig. fürs geldeinsammeln ist der elternsprecher zuständig. bestimmte, nur selten benötigte sachen wie die teuren crayola ölkreiden verbleiben im klassenvermögen und werden an die nächste klasse weiterveräussert.
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#37322
geschrieben 18. August 2009 - 12:28
Zitat (Worm: 18.08.2009, 13:37)
Schon wahr, wenn es aber doch diese probleme unterbindet?
Ich meine, irgendwo fehlt es den kindern doch, wenn ein konkurenzkampf um kleidung auf einmal so wichtig ist. Diese energie koennten sie auch positiv nutzen, in dem sie beispielsweise im unterricht mit wissen konkurieren, das haette dann gar positive effekte.
Letzden endes liegt es schlicht und einfach an der erziehung, und meist es ist eben so, dass kinder aus gut situierten verhaeltnissen ein wesentlich besseres benehmen und verhalten an den tag legen als jene aus aermeren.
Wie schon gesagt kann ich da nur aus der erfahrung sprechen, dass in England an privatschulen keine schuluniformen noetig sind, an staatlichen aber offenbar schon. Ohne grund wird es nicht so sein...
#37323
geschrieben 18. August 2009 - 12:40
An staatlichen Schulen sind die Gefälle größer. Ich denke meist sind es doch die Leute die sich die Klamotten leisten können, welche hochnässig sind und die weniger gut situierten moben. Mag sein, dass sie vielleicht an sich ein besseres benehmen haben, aber sie sind vielleicht auch hochnässiger und oberflächlicher. Aber es gibt sicher viele bei denen es nicht so ist.
Ich glaub aber nicht, dass Schuluniformen nötigen sind, weil die Kinder aus weniger gut situierten Verhältnissen eine schlechte Erziehung haben, ich denke es liegt daran, dass sich die Leute, welche besser situiert sind als was besseres sehen.
#37324
geschrieben 18. August 2009 - 13:54
#37325
geschrieben 18. August 2009 - 14:23
Zitat (ReviRd-Revo: 18.08.2009, 16:54)
Zwei, drei espresso dopio und du bist wieder hyper
@Worm, hm, das mag in einigen faellen auch so sein, keine frage. Aber auch hier haben dann die eltern etwas versaeumt, ausnahmen gibt es eben immer. Heute vermutlich sogar weit mehr als zu meiner schulzeit, da immer mehr eltern ihre kinder in diverse aufsichtseinrichtungen abschieben um mehr zeit fuer ihre karriere zu haben. Auch nicht sinn der sache...
#37326
geschrieben 18. August 2009 - 14:25
Zitat (ReviRd-Revo: 18.08.2009, 14:54)
solangs nur gefühlt müde ist...
#37327
geschrieben 18. August 2009 - 14:47
#37328
geschrieben 18. August 2009 - 15:55
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"Denn nur ich, ich bin in Ordnung und den Rest könnt ihr vergessen, ich gehöre zu den Besten, ich bin Teil einer Elite, bin der Retter der Nation." - Frei.Wild
#37330 _Dr Bakterius_
geschrieben 18. August 2009 - 20:09
#37331
geschrieben 18. August 2009 - 20:10
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Aber hey ich bin ein Mann
Dieser Beitrag wurde von ReviRd-Revo bearbeitet: 18. August 2009 - 20:11
#37332
geschrieben 18. August 2009 - 20:12
#37333
geschrieben 18. August 2009 - 20:25
Zitat (Worm: 18.08.2009, 02:29)
im übrigen liebe ich das Argument: "Hey, in der DDR war das Schulessen auch kostenlos". Antwort: "Hey, die DDR gibts nich mehr, rate ma warum?!" Letztendlich muss das Geld irgendwo von den Bürgern kommen. Entweder bezahlen es alle über Steuern oder die Eltern direkt. Ich bin für Eltern, denn warum sollte ich das Essen von einem anderen Kind zahlen als meinem eigenen. Ich denk wir bezahlen in Deutschland schon genug Steuern...
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass bei Füllern und Stiften die Firma vorgeschrieben wird. Ich kenn das nicht und ich hatte drei Kinder in der Grundschule und auf dem Gymnasium. Es ist einfach so, dass bestimmte Füller für Kinderhände wohl besser als andere geeignet sind. Oder zumindest soolen sie es tun. Und es werden Empfehlungen ausgesprochen. So war des zumindest bei meinen Damen in den zwei Grundschulen. Natürlich betrafen die Empfehlungen merkwürdiger Weise immer teure Marken. Wir haben auch andere Füller genommen, keiner hat letztlich was gesagt und die Hände an den Körpern meiner Damen sind auch noch heil.
Im übrigen, weiß man das vorher, dass zu Schuljahresbeginn erstmal viel Geld für die Schule anfällt. Denn das wiederholt sich Jahr für jahr. Da muss man wenn es etwas knapp bei kasse ist halt schon vorher etwas beiseitelegen. Ich weiß wovon ich rede. Und rinnchen sollten deine Kinder mal auf ein Gymnasium gehen, wird das Ganze erheblich teurer. Das in der Grundschule ist ja erst der Anfang.
Jetzt noch zu den DDR Zeiten: Also Essengeld mußte auch zu DDR Zeiten bezahlt werden. Es kostete wohl 0,50 Mark der DDR pro Schulessen. Es war nicht viel aber immerhin. Und öfters war es gar viel zu viel, wenn des Essen einfach kalt, ungenießbar oder in merkwürdiger Zusammenstellung ausgeteilt wurde. Auch die Pausenmilch kostete.
Was viele nicht wissen, zu DDR Zeiten mußte auch so 15 bis 20 Mark der DDR pro Schüler und pro Schuljahr für Schulbücher abgedrückt werden. Die Schulbücher waren neu, gehörten einem dann aber auch. Davon war man nur befreit, wenn eine Familie eine bestimmte Zahl schulpflichtiger Kinder überstieg. Heute sind Schulbücher in vielen, wenn auch in immer weniger Bundesländern kostenfrei. Dafür bekommen die Kids dann aber auch öfters halb zerflederte viele Jahre alte Schwarten.
Zitat (EDDP: 18.08.2009, 11:06)
Meine Meinung dazu ist bekannt. Eine Spende ist eine Spende und muss auch eine bleiben. Wenn das Blut das ich kostenlos spende beispielsweise vom DRK mit viel Profit weiter verkauft wird, dann ist es legitim, dass ich davon auch was haben will. Das DRK u.a. bereichertn sich an mir und dagegen hab ich was. Wenn das Blut aber zum Selbstkostenpreis der Verarbeitung und Aufbereitung weitergegeben wird, bin ich auch bereit zu Spenden im wahrsten Sinne des Wortes. Das halte ich im übrigen für den richtigen Weg. Aber sowas gibts nicht, nicht mal bei der Eigenbluspende. Ich hab mal ne Rechnung für eine Eigenblutspende mit Mehrwertsteuer gesehen. Da bereichert sich schon mal mindestens der Staat an der Spende.
Zitat (klawitter: 18.08.2009, 13:28)
Kenn ich selber nicht. Wenn das aber so war, hast du des hervorragend gelöst.
Zitat (Leshrac: 18.08.2009, 13:28)
Letzden endes liegt es schlicht und einfach an der erziehung, und meist es ist eben so, dass kinder aus gut situierten verhaeltnissen ein wesentlich besseres benehmen und verhalten an den tag legen als jene aus aermeren. Wie schon gesagt kann ich da nur aus der erfahrung sprechen, dass in England an privatschulen keine schuluniformen noetig sind, an staatlichen aber offenbar schon. Ohne grund wird es nicht so sein...
Ich hab die Kinder in England in ihren Schuluniformen gesehen. Ehrlich war teilweise nicht sehr kleidsam. Meine jungen Damen haben kräftig abgelästert. Schuluniformen verlagern aber beenden nicht den Markenwahn, gegen den ich im übrigen bin. Er wird in die Freizeit verschoben. Oder auf anderen Gebieten (Stifte, Füller) ausgetragen. Der Markenwahn ist das Ergebnis eines gesellschaftlichen Problems, das an der Wurzel aber nicht an den Sympthomen zu bekämpfen ist. Aber das will man nicht, weil sonst die ganzen Firmen, in deren Warenpreis der Markenname integraler Preisbestandteil ist, ihr überteuertes Zeugs nicht mehr los bekomen würden. Oder will einer behaupten beispielsweise Nike Schuhe wären tatsächlich soviel besser, nur weil sie von Nike kommen. Schuluniformen sind nicht gut. Das ist eine Art erzwungene Gleichmacherei ... die notwendige und wichtige Kreativität in der Art und Weise wie man sich kleidet völlig zerstört.
So genug geschrieben ... Nabend Leute! 2:0 für den VfB in Timisoara
Dieser Beitrag wurde von Computer bearbeitet: 18. August 2009 - 20:31
#37334 _EDDP_
geschrieben 18. August 2009 - 20:40
#37335
geschrieben 18. August 2009 - 20:42
Zitat (Computer: 18.08.2009, 21:25)
So genug geschrieben ... Nabend Leute! 2:0 für den VfB in Timisoara
Aber erstmal ist das Markenwahn Thema aus der Schule und wenn ich rausgehe nach draussen in meiner Freizeit stört es den lernprozess für die Schulische Ausbildung nicht .
Markenwahn -> Vorbilder ( Eltern , Reiche Menschen ) werden halt immer auschlaggebend sein und da ist die Wurzel allen übels .
Dieser Beitrag wurde von ReviRd-Revo bearbeitet: 18. August 2009 - 20:42

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