is doch einfach, oder?
hä?
was?
hä, wie?
was?
nix, prost!
es folgt gesang poülärer trinklieder mit spontan in den text eingeflochtenen zoten einzelner gäste, gefolgt von spitzem, durchdringendem lachen einiger weiblicher gäste, die ihre besten jahre soeben hinter sich gelassen haben.
ab diesem zeitpunkt werden eintreffende partygäste nicht mehr mit einer tasse kaffee und einem stück kuchen oder einem prosecco und der aufforderung, sich am buffet zu bedienen, empfangen, sondern mit unartikuliertem gegröhle einer besonders auffälligen und lauten gruppe an gästen sowie einer 0,5cl-einwegflasche des in kegelvereinen so beliebten maracuja-likörs 'die kleine pottsau'.
für den gastgeber bricht derweil die entscheidende phase seines eventmanagements an. in weniger als einer halben stunde wird das eintreffen der mitglieder der freiwilligen feuerwehr erwartet, die zuvor bereits den nachmittag über am kameradschaftsfest des schützenvereins teilgenommen hatten. der hausherr und gastgeber versucht unterdessen engagiert, telefonisch einen anwalt davon zu überzeugen, dass die police der rechtsschutzversicherung nur verlegt und er selbst bereit ist, bei zu erwartender erfordernis einen angemessenen nachtzuschlag zu bezahlen. gleichzeitig ist die freundin des hausherrn damit beschäftigt, den von sich als DJ verdingenden partygästen zum absturz gebrachten pc zu reanimieren und die seit 6 wochen bereits überfällige rate zur haftpflichtversicherung online zu überweisen.
Dieser Beitrag wurde von klawitter bearbeitet: 25. April 2009 - 19:16

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