Turbulenzen am PC- und Notebook-Markt - Sieht so aus als würde der PC- und Notebook-Markt eher unsicheren Zeiten entgegengehen - die Marktsituation im Herbst 2026 jedenfalls zeigt, dass die Verkäufe um mehr als 15 Prozent zurückgehen. Aufs Ganze gesehen ein eher untypischer Rückgang im traditionell starken Herbstgeschäft
Liebe Community,
....die Gründe für diese Entwicklung - sie scheinen vielfältig:
da ist zum einen der Preistreiber KI-Boom: Massive Verteuerungen bei Arbeitsspeicher und SSDs (Verfünffachung der DRAM-Einkaufskosten durch den Serverausbau für künstliche Intelligenz) treiben die Materialkosten extrem in die Höhe - vgl. auch unten den Videoclip.
Für den Markt kann das einige Folgen mitbringen:
Folgen & Ausblick: Während Budget-Geräte fast vom Markt verschwinden und Unternehmen IT-Investitionen aufschieben, drohen Händlern wegen voller Lager im Weihnachtsgeschäft aggressive Rabattaktionen.
Marktfolgen der PC-Krise: Der Einbruch zwingt möglicherweise auch viele Händler wegen überschüssiger Lagerbestände zu größeren - ggf. sogar zu aggressiven Rabattaktionen, wovon Schnäppchenjäger kurzfristig profitieren können.
es scheint möglich, dass die Einstiegsklasse - die Budget-klasse unter Druck gerät: Verschwinden der Budget-Klasse: Durch die extremen Speicherkosten steigen Einstiegspreise vielfach an - wodurch günstige Laptops fast vollständig vom Markt verdrängt wer
Ein Video zu den Hintergründen: Speicherpreise explodieren: Warum RAM und SSDs jetzt drastisch teurer werden
Die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher könnten sich bis Ende März verdoppeln. Auch bei SSDs sieht es schlecht aus. Woran das liegt und wann Besserung in Sicht ist.
hier noch einige Quellen und Artikel:
DRAM-Preise verfünffacht, PC-Markt bricht ein
Die Speicherkrise zieht den gesamten PC-Markt nach unten. Weil Hersteller die Preiserhöhungen direkt an die Käufer weiterreichen, sinken die Auslieferungen auf das Niveau von Anfang 2023.
Einbruch am PC-Markt: Niemand bleibt mehr verschont – Privatkunden dürfen auf Angebote hoffen
PC-Markt bricht ein: Chipflation treibt RAM-Preise um 70%
Steigende Speicherchipkosten lassen PC-Verkäufe im zweiten Quartal 2026 erstmals seit neun Quartalen sinken.
Dieser Beitrag wurde von d-hubs bearbeitet: Gestern, 23:16

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