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Karlsruher Manifest zur Digitalen Souveränität Deine Daten! Deine Regeln? Digital souverän


#1 Mitglied ist offline   d-hubs 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 585
  • Beigetreten: 15. Dezember 21
  • Reputation: 3
  • Geschlecht:unbekannt

geschrieben Gestern, 21:53

Karlsruher Manifests zur Digitalen Souveränität :: Deine Daten! Deine Regeln? Digital souverän - eine neue Initiative steht auf! Karlsruher Manifests zur Digitalen Souveränität :: Deine Daten! Deine Regeln? Digital souverän - eine neue Initiative steht auf ! 🪙 Am 9. Oktober 2026 stellte die Initiative karlsruhe.digital das Karlsruher Manifest zur Digitalen Souveränität im ZKM in Karlsruhe vor. 🎯18 Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Kultur unterzeichneten es. Ziel ist es, Abhängigkeiten von monopolistischen Plattformen, intransparenten KI-Systemen und geopolitischen Risiken zu verringern und Karlsruhe als Standort für digitale Selbstbestimmung zu stärken. Das Manifest umfasst zwölf Handlungsfelder, u. a. IT-Sicherheit, Datenhoheit, Open Source, Kryptografie, faire digitale Systeme und Exit-Fähigkeit. Entwickelt wurde es unter Leitung von Martin Hubschneider (CAS Software AG/Cyberforum), mit Beiträgen vom KIT (Jörn Müller-Quade) und dem FZI (Jan Wiesenberger).


Liebe Community - liebe Freunde,😇
- wieder ein superspannendes Thema - gut für Diskussionen... 😇 ✨

gestern tagte im ZKM die Veranstlaltung zum Karlruher Manifest :: das Manifest zur Digitalen Souveränität :: Deine Daten! Deine Regeln? Digital souverän.Fr, 09.10.2026 15:00 – 17:00 Uhr CEST

der Link: https://zkm.de/de/20...-souveraenitaet

Ort Medientheater
Kosten Eintritt frei
Programm
Was, wenn plötzlich deine E-Mail gesperrt ist? Deine Kreditkarte nicht mehr akzeptiert wird? Deine digitalen Dienste nicht mehr verfügbar sind? Digital souverän heißt: verstehen, selbst entscheiden und handlungsfähig bleiben. Dafür braucht es Wissen, sichere und transparente Technologien, offene Standards und echte Alternativen.

Der Digitalstandort Karlsruhe bringt dafür besondere Kompetenzen zusammen: von Informatik und IT-Sicherheit über Recht, Datenschutz und KI bis hin zu Transfer und Medienkunst. Hier werden souveräne Lösungen entwickelt, erprobt und in die Anwendung gebracht.

Am 9. Oktober 2026 stellt die Initiative karlsruhe.digital das Karlsruher Manifest zur Digitalen Souveränität öffentlich vor. Die Veranstaltung zeigt, was Digitale Souveränität bedeutet, warum sie uns alle betrifft und welche konkreten Möglichkeiten und Alternativen aus Karlsruhe bereits heute zur Verfügung stehen.


Was erwartet dich?

Manifest-Launch
Vorstellung des Karlsruher Manifests zur Digitalen Souveränität


Karlsruher Souveränitätsökosystem
Kurze Pitches zeigen konkrete Karlsruher Beiträge zur Digitalen Souveränität.

Unterzeichnung & AustauschMit Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen
Manifest unterzeichnen, diskutieren und mit zahlreichen Akteuren aus Karlsruhe ins Gespräch kommen.


https://karlsruhe.digital/

Unser Karlsruher Manifests zur Digitalen Souveräntität.

Digitale Abhängigkeiten, monopolistische Plattformen, intransparente KI-Systeme und geopolitische Unsicherheiten stellen neue Anforderungen an Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Digitale Souveränität bedeutet, Abhängigkeiten zu erkennen, selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen und handlungsfähig zu bleiben.

Mit dem Karlsruher Manifest zur Digitalen Souveränität bündelt die Initiative karlsruhe.digital die Kompetenzen des Standorts und formuliert zwölf Handlungsfelder. Ziel ist es, Karlsruhe als Kompetenzstandort für digitale Souveränität weiterzuentwickeln und einen konkreten Beitrag zu einem digital souveränen Europa zu leisten.

Mit Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen:

https://de.wikipedia...n_Einrichtungen

Mit Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen bzw. Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung verfolgen die Einrichtungen, die auf Open-Source-Software setzen, ganz unterschiedliche Ziele, die von einem Bemühen um Kostenreduktion bis hin zur Durchsetzung eigener Datensouveränität reichen können.

Open-Source-Software (kurz: OSS) und Freie Software, häufig mit Linux als Kernbestandteil, wird als Alternative für proprietäre Software auf Computern in öffentlichen Einrichtungen eingesetzt. Innerhalb Deutschlands größere Medienpräsenz zu dieser Entwicklung erzielte die Großstadt München, die seit 2003 wesentliche Bereiche ihrer EDV auf freie Software umrüstete, nach einem Stadtratsbeschluss 2017 dieses Vorhaben jedoch wieder aufgab (siehe LiMux). Das Land Schleswig-Holstein gab 2025 bekannt, seine gesamte Bürosoftware bis zum Herbst auf Open-Source-Produkte umstellen zu wollen. Auch kleinere Kommunen (wie Schwäbisch Hall) oder Behörden wie Gerichte oder die US-Armee stellten größere Teile ihrer IT-Infrastruktur auf OSS um. Laut einer Umfrage der Universität Maastricht von 2005 arbeiteten 49 % aller öffentlichen Verwaltungen in Europa mit freier Software. Allerdings meist in kleinerem Umfang und teilweise, ohne sich darüber im Klaren zu sein.

Gründe für den Umstieg

Die Gründe, die die öffentlichen Einrichtungen selbst für eine Migration zu OSS nennen, können vielfältiger Natur sein: Meist müssen alte, bestehende Anwendungen und Betriebssysteme abgelöst werden. Die Motive, warum freie Software ausgewählt wird, lassen sich auf die folgenden – in jedem Einzelfall unterschiedlich zu gewichtende – Punkte zusammenfassen:

Unabhängigkeit von einem Hersteller
<Kosteneinsparungen
Maximale Flexibilität
Hardwareplattform-Unabhängigkeit
Sicherheit
Wirtschaftsförderung


Schweiz gegen Microsoft 365 – und Deutschland schaut genau hin



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auch auf Reddit wird das Thema sehr intentiv diskutiert - etwa hier' Goodbye Microsoft: Schleswig-Holstein relies on open source and saves millions


https://www.reddit.c...tein_relies_on/


mit 5000 upvotes und vielen Kommentaren.

euch allen einen schönen Samstagabend - und noch ein schönes Wochenende..

Dieser Beitrag wurde von d-hubs bearbeitet: Gestern, 22:05

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