Guten Tag liebe Winfuture-Community,
heute ein wichtiges Thema - das Die DocumentFoundation aufnimmt: Langzeitarchivierung mit ODF: Eine zukunftssichere Strategie. Veröffentlicht im Open Document Format
Und das bedeutet auf Deutsch: (Zitat) "....Digitale Dokumente in proprietären Formaten werden oft innerhalb weniger Jahre unzugänglich, da undokumentierte Änderungen am XML-Schema absichtlich vorgenommen werden, um Anbieter einzubinden....[...]..."
Zitat
... Um dieses Problem zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Open Document Format (ODF) nicht nur für alltägliche Aufgaben, sondern auch für die Langzeitarchivierung zu verwenden. So bleibt der Zugriff auf Dokumente über Jahre oder sogar Generationen hinweg gewährleistet.
Ohne diesen Ansatz laufen Regierungsdokumente, wissenschaftliche Arbeiten, juristische Dokumente und Unternehmensarchive Gefahr, zu digitalen Waisen zu werden – Dateien, die zwar existieren, aber nicht mehr gelesen werden können. Dies liegt weniger an veralteter Software, sondern vielmehr daran, dass das XML-Schema so verändert wurde, dass die Dateien nur von einer bestimmten Version eines einzelnen Softwareprogramms gelesen werden können. Durch die Vielzahl der Änderungen sind sie jedoch langfristig für jede Software unlesbar.
Ohne diesen Ansatz laufen Regierungsdokumente, wissenschaftliche Arbeiten, juristische Dokumente und Unternehmensarchive Gefahr, zu digitalen Waisen zu werden – Dateien, die zwar existieren, aber nicht mehr gelesen werden können. Dies liegt weniger an veralteter Software, sondern vielmehr daran, dass das XML-Schema so verändert wurde, dass die Dateien nur von einer bestimmten Version eines einzelnen Softwareprogramms gelesen werden können. Durch die Vielzahl der Änderungen sind sie jedoch langfristig für jede Software unlesbar.
Und .... Warum eignet sich ODF für die Archivierung?
Zitat
ODF (ISO/IEC 26300 und nachfolgende Versionen) ist ein offener Standard, der transparent von OASIS verwaltet wird. Im Gegensatz zu proprietären Formaten, deren Entwicklungsprozess nicht dokumentiert ist und deren ISO/IEC-Spezifikationen die Realität des Formats nicht widerspiegeln, sind Entwicklungsprozess und Spezifikationen dokumentiert und öffentlich zugänglich. Das bedeutet, dass Entwickler selbst bei Wegfall der aktuellen Software neue, standardkompatible Programme erstellen können, um die Dateien zu verarbeiten und auf deren Inhalt zuzugreifen.
ODF-Dateien sind komprimierte Archive (ZIP), die XML-Dateien auf Basis eines Schemas enthalten, das auch für technisch nicht versierte Nutzer leicht lesbar ist und es jedem ermöglicht, den Inhalt zu extrahieren und zu interpretieren. Diese Formattransparenz ist ein grundlegendes Element seines Archivwerts. Im Gegensatz dazu ist das XML-Schema proprietärer Dateien absichtlich so gestaltet, dass es unlesbar ist. In diesem Sinne ist es ein perfektes Beispiel dafür, wie eine zur Vereinfachung geschaffene Sprache wie XML zu einem subtilen Instrument der Abhängigkeit werden kann, wenn sie entgegen ihrer eigentlichen Natur verwendet wird.
Schließlich gewährleistet ODF eine hohe Abwärtskompatibilität zwischen den Versionen. Das bedeutet, dass alle Dateien, die 2005 mit ODF 1.0 erstellt wurden – unmittelbar nach der Standardisierung durch OASIS –, problemlos von Anwendungen geöffnet werden können, die im Jahr 2025 veröffentlicht werden. Diese Stabilität ist beabsichtigt; das Format wurde mit Blick auf die langfristige Archivierung entwickelt.
ODF-Dateien sind komprimierte Archive (ZIP), die XML-Dateien auf Basis eines Schemas enthalten, das auch für technisch nicht versierte Nutzer leicht lesbar ist und es jedem ermöglicht, den Inhalt zu extrahieren und zu interpretieren. Diese Formattransparenz ist ein grundlegendes Element seines Archivwerts. Im Gegensatz dazu ist das XML-Schema proprietärer Dateien absichtlich so gestaltet, dass es unlesbar ist. In diesem Sinne ist es ein perfektes Beispiel dafür, wie eine zur Vereinfachung geschaffene Sprache wie XML zu einem subtilen Instrument der Abhängigkeit werden kann, wenn sie entgegen ihrer eigentlichen Natur verwendet wird.
Schließlich gewährleistet ODF eine hohe Abwärtskompatibilität zwischen den Versionen. Das bedeutet, dass alle Dateien, die 2005 mit ODF 1.0 erstellt wurden – unmittelbar nach der Standardisierung durch OASIS –, problemlos von Anwendungen geöffnet werden können, die im Jahr 2025 veröffentlicht werden. Diese Stabilität ist beabsichtigt; das Format wurde mit Blick auf die langfristige Archivierung entwickelt.
lest mehr... auf dem Orginalartikel - (Link oben ): Ein sehr wichtiges Thema - Die DocumentFoundation - sie packt es an.
Euch allen hier auf der Winfuture-Plattform einen schönes Wochenende .
weitere Daten - Hintergründe
die Projektseite: https://www.documentfoundation.org
der Artikel: https://blog.documen...iving-with-odf/
Dieser Beitrag wurde von d-hubs bearbeitet: 23. November 2025 - 13:58

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