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Virenschutz - reicht der Defender aus?


#1 Mitglied ist offline   stichling 

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geschrieben 15. März 2020 - 11:50

Hallo zusammen,

in einigen Wochen endet die Lizenz für das gegenwärtig bei mir installierte Antivirenprogramm. Deshalb überlege ich, wie es danach weiter gehen soll. Einerseits habe ich Im Web mehrere Meinungen – Tendenz steigend - gefunden, wonach der Defender seit Windows 8 "erwachsen“ geworden sein soll und deshalb Virenschutzprogramme von Drittanbietern überflüssig seien. Andererseits landet der Defender bei einschlägigen Tests, z.B. hier: https://www.av-test....privat-windows/ fast immer auf einem der hinteren Ränge (Wobei mir aufgefallen ist, dass die angewandten Testkriterien der Institute offenbar sehr unterschiedlich sind; denn der Bestplatzerte im Test des Instituts A ist fast immer nicht mit dem Gewinner im Test des Instituts B identisch).

Deshalb meine Frage: Wie seht ihr das, reicht die Schutzwirkung des Defenders aus?
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#2 Mitglied ist online   Ruby3PacFreiwald 

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geschrieben 15. März 2020 - 12:20

das wird hier in einem ms fanboy forum natürlich keiner zugeben wollen, aber wenn man wirklich sicher sein will, reicht ein defender nicht aus.
nicht umsonst liegt er in unabhängigen tests immer weit hinten. false positives und dinge nicht erkennen, dass kann er gut. bin in genug foren unterwegs, wo über das ding nur gelacht wird.

im prinzip kann man ihn gleich komplett deaktivieren. wenn man ein adblocker nutzt, halbwegs verstand im kopf hat und weiß was man macht und anklickt, passiert einem eh nichts. dann spart man sich wenigstens die ressourcen die der mist zieht. helfen wird er eh nicht.

wer auf nummer sicher gehen will, vielleicht auch nur wegen einem guten gefühl, (was ok ist) sollte zu einer alternative greifen und sich nicht auf den defender verlassen.

Dieser Beitrag wurde von Ruby3PacFreiwald bearbeitet: 15. März 2020 - 12:21

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#3 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 15. März 2020 - 14:35

Früher war das mal anders aber mittlerweile reicht der Defender als grundlegender Schutz völlig aus. Er braucht sich vor den Bezahl-Produkten nicht zu verstecken, wie man auch dem oben verlinkten Test entnehmen kann. Dass der Defender bei Tests "weit hinten" liegt, war einmal. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch das hier.

Einen Schwachpunkt hat der Defender allerdings. Er bremst das System ziemlich aus. Da bietet sich als gratis Alternative die freie Version von Avast an.
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#4 Mitglied ist online   DK2000 

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geschrieben 15. März 2020 - 15:08

Verwende da schon lange nur noch den Defender. Ob er gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt. Habe da so weiter keine Probleme damit.
Ich bin kein Toilettenpapier-Hamster.
Und ich sing
Bums Bums Corona brauch ich nicht Hopsassa
Bums Bums Corona brauch ich nicht Hopsassa
Bums Bums Corona Hopsassa und Hüpf.
In dem Sinne #StayHome
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#5 Mitglied ist offline   timmy 

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geschrieben 15. März 2020 - 15:12

Du solltest dir deinen Link zu der Testtabelle nochmal anschauen.
Wenn du ihn aufrufst, ist die Tabelle nach Hersteller sortiert, das hat ja nun nichts mit Platzierungen zu tun.
Mit den Noten 6, 5,5 und 6 ist der Defender nicht schlechter, als andere.
Er macht aber im Zweifel weniger Probleme bei Updates und so weiter.
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#6 Mitglied ist online   Candlebox 

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geschrieben 15. März 2020 - 15:53

Seit Jahren mit Defender und Nutzerkonto unterwegs.
»Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.« ~Ayn Rand
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#7 Mitglied ist offline   JollyRoger2408 

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geschrieben 15. März 2020 - 16:19

Ich verwende den Defender schon lange - alles ok.
MMn ist keine Third Party AV Lösung nötig.
LG JollyRoger

Oberstleutnant Du Zhaoyu (China)
Kapitänleutnant Jarno Makinen (Finnland)
Major Peata Hess von Kruedener (Kanada)
Major Hans-Peter Lang (Österreich)
gefallen am 25.Juli 2006 in Khiyam/Libanon
Nicht die schlechtesten Männer rafft gerne der Krieg dahin, sondern immer die Besten. (Sophokles)


Win10 Test NB
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#8 Mitglied ist offline   stichling 

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geschrieben 15. März 2020 - 16:56

Erstmal ein Danke für eure Beiträge. Mein vorläufiges Fazit: Ich werde dem Defender wohl eine Chance geben. Eben habe ich ein interessantes Video zum Thema gefunden:



Gruß stichling
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#9 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 15. März 2020 - 16:58

Den Defender soll es demnächst sogar für Linux geben. https://winfuture.de/news,112319.html
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#10 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 15. März 2020 - 22:54

 Zitat (stichling: 15. März 2020 - 11:50)

Deshalb meine Frage: Wie seht ihr das, reicht die Schutzwirkung des Defenders aus?

Man muss sich nicht zwischen dem Windows Defender und einem anderen Produkt entscheiden. Er läuft parallel zu jeder anderen Schutzsoftware von Drittherstellern. Man kann ihn also wunderbar mit anderen Produkten kombinieren.

 Zitat (DK2000: 15. März 2020 - 15:08)

Habe da so weiter keine Probleme damit.

 Zitat (JollyRoger2408: 15. März 2020 - 16:19)

Ich verwende den Defender schon lange - alles ok.

Das erinnert mich doch sehr an Murphys Computergesetze.

Die grundlegende Viren-Erkenntnis:
Du bekommst einen Computervirus genau dann, wenn Du denkst, Du hättest keinen.

Die terminierte Viren-Erkenntnis:
Du bekommst einen Computervirus genau dann, wenn Du ihn am wenigsten gebrauchen kannst.

Die partnerschaftliche Viren-Erkenntnis:
Garantiert ungefährliche und leicht zu entfernende Viren bekommen immer nur die anderen.

Die geografische Viren-Erkenntnis:
Du bekommst immer die Sorte von Computerviren
- von denen die Experten sagen, daß sie in unserem Land noch nicht aufgereten sind
- für die es noch kein Virensuchprogramm gibt
- die eine neue Qualität in Heimtücke Destruktivität aufweisen.

Die quantifizierte Viren-Erkenntnis:
Du hast immer einen Virus mehr als Du glaubst.

Die qualifizierte Viren-Erkenntnis:
Der Virus, der Deinen Computer befällt, verseucht nur die Dateien, von denen Du kein Backup hast.

Die erweiterte qualifizierte Viren-Erkenntnis:
Der Virus hat immer einen Arbeitsplatzrechner mehr befallen, als Du glaubst.

Die rekursive Viren-Erkenntnis:
Ein eingesetztes Virensuchprogramm wird ausschließlich diejenigen Viren erkennen und bekämpfen, die Du nicht
hast. Den Virus, der Deinen Computer befallen hat, wird es ungeschoren lassen.

Erweiterungen zur rekursive Viren-Erkenntnis:
1. Dies wirst Du erst feststelle, wenn Du das Virenprogramm gekauft hast.
2. Du wirst der einzige sein, dessen frisch erworbenes Virensuchprogramm mit Viren verseucht ist.
3. Dies wirst Du erst feststellen, wenn Du es gestartet hast.

Die ergänzte rekursive Viren-Erkenntnis:
Ein Virensuchprogramm, auf Deinem Computer eingesetzt, wird bei seinem Suchlauf alle Text- und
Programmdateien irreparabel zerstören und lediglich den Virus übrig lassen.

Folgerung aus der ergänzten rekursive Viren-Erkenntnis:
Das einzige, was am Ende auf Deinem Computer noch lauffähig ist, wird der Virus sein.

P.S.:

Ingesamt ist zu beobachten, dass gerade die sogenannten "Experten" hier die sind, die meinen es würde reichen einem einzigen Hersteller zu vertrauen. Und das obwohl sie es als "Experten" eigentlich besser wissen müssten. Um es also nochmal zu schreiben:

Nein der Defender reicht nicht. Er ist nur ein grundlegender Schutz und mehr nicht! Wer Profi genug ist um jeden eigenen Abreitschritt mit Bedacht zu wählen, dem mag er reichen. Aber empfehlt sowas niemals Anfängern oder Benutzern mit wenig Errfahrung. Denn die wird der Defender nicht ausreichend schützen können.
AMD Ryzen 2700X, Asus TUF X470-Plus Gaming, 2x8GB Corsair DDR4-3200, Asus Geforce GTX 1060 6GB, 1x 120GB Intenso SSD, 1x 500GB Intenso SSD, 1x 1TB Sandisk SSD, Win10 Home 64Bit
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#11 Mitglied ist online   DK2000 

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geschrieben 15. März 2020 - 23:06

Zitat

Ingesamt ist zu beobachten, dass gerade die sogenannten "Experten" hier die sind, die meinen es würde reichen einem einzigen Hersteller zu vertrauen.

Ja, und? Da installiert man sich dann den Virenscanner eines anderen Herstellers und vertraut dann diesem einen anderen Hersteller. Kommt auf das Selbe raus.
Ich bin kein Toilettenpapier-Hamster.
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#12 Mitglied ist offline   Sarek 

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geschrieben 15. März 2020 - 23:32

 Zitat (Gispelmob: 15. März 2020 - 22:54)

Nein der Defender reicht nicht. Er ist nur ein grundlegender Schutz und mehr nicht! Wer Profi genug ist um jeden eigenen Abreitschritt mit Bedacht zu wählen, dem mag er reichen. Aber empfehlt sowas niemals Anfängern oder Benutzern mit wenig Errfahrung. Denn die wird der Defender nicht ausreichend schützen können.


... und ein anderes Antivirenprogramm verhindert auch nicht, dass die Nutzer (Anfänger) sich jeden Mist runterladen und installieren... Am Freitag hatte ich wieder eine Kandidatin mit zwei Antivirenprogramme am Start... Notron 2019 und Antivir... Dazu jede Menge Schrottsoftware (aus den Chip-Installern etc.)...

Will man den Anfänger schützen, Defender und die Win10 Version in den S-Modus schicken...
_________________________
Arbeitstier 1: Intel Xeon E5450 (4x3 GHz), 16 GB DDR3, 120 GB SSD, 500 GB HDD
Arbeitstier 2: T61 mit T9500 (2x2,6 GHz), 8 GB RAM, 120 GB SSD
Arbeitstier 3: T400 mit X9100 (2x3,06 GHz), 8 GB RAM, 120 GB SSD + 320 GB HDD
Arbeitstier 4: T60 mit T7200 (2x2,0 GHz), 4 GB RAM, 120 GB SSD, 750 GB HDD

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#13 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 16. März 2020 - 19:52

 Zitat (Gispelmob: 15. März 2020 - 22:54)

Nein der Defender reicht nicht. Er ist nur ein grundlegender Schutz und mehr nicht! Wer Profi genug ist um jeden eigenen Abreitschritt mit Bedacht zu wählen, dem mag er reichen. Aber empfehlt sowas niemals Anfängern oder Benutzern mit wenig Errfahrung. Denn die wird der Defender nicht ausreichend schützen können.

Der Defender reicht nicht und ist doch ein grundlegender Schutz? Was für ein Widerspruch!

Wenn du dir die Ergebnisse von AV-Test wirklich ansiehst, dann wirst auch du sehen, dass der Defender mittlerweile in der 1. Liga spielt und dort locker mithalten kann.

Ich selbst nutze den Defender schon seit Jahren und lasse ab und zu mal MalwareBytes durchlaufen. Bin damit in der Vergangenheit immer gut gefahren.

p.s.: Dieser Gispelmops-Beitrag erinnert mich wieder mal schmerzlich daran, dass man hier keine Minus-Points vergeben kann.
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#14 Mitglied ist offline   JollyRoger2408 

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geschrieben 16. März 2020 - 20:43

Zitat

Dieser Gispelmops-Beitrag erinnert mich wieder mal schmerzlich daran, dass man hier keine Minus-Points vergeben kann.

:thumbup: :thumbup:
LG JollyRoger

Oberstleutnant Du Zhaoyu (China)
Kapitänleutnant Jarno Makinen (Finnland)
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#15 Mitglied ist offline   der dom 

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geschrieben 16. März 2020 - 20:43

Defender langt solange man sich auch mit etwas bedacht im Netz bewegt.

Ich hatte lange genug kommerzielle Systeme auf Windows und Mac Systemen um zu sagen dass diese, jedenfalls bei mir, mehr geschadet haben als genutzt --> zusätzliche Sicherheitslücken --> deutliche Verlangsamung des Systems etc. (Da war CLAMAV effektiver).

Doppelte Suites wie Avira + Norton und Konsorten ist Mist - das verursacht mehr Probleme als es lösen würde. Abgesehen davon sind viele Hersteller mittlerweile so gestrickt, dass eine Installation solange blockiert wird, bis die andere Suit deinstalliert wurde.

Was erwartest du denn Gispelmob, wenn jemand gerade in die Thematik einsteigt? Virensoftware weg zu lassen? Jeden Mist runter zu laden den es in Richtung Prävention und Reparatur gibt? Sich das System selbst lahmzulegen weil man einfach Blind links drauf los installiert hat? Das ist Nonsens und definitiv nicht zu empfehlen. Dann lieber das, was das System hergibt und mit Bedacht handeln -- notfalls halt 2 - 3 mal bei "Fachkundigen" nachfragen die es besser wissen (könnten / müssten).

Wenn es in die Hose geht - Lernfaktor. Das ging glaube ich uns allen mal so.
Mit allem, was du tust, machst du offenkundig, mit welcher Einstellung du durch's Leben gehst. -- Steffen Glückselig
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