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Formatierung eines Standardschreibens


#1 Mitglied ist offline   startrek 

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geschrieben 14. Juli 2018 - 15:40

Hallo,

ich habe eine interessante Seite gefunden, mit der mal ein Standardschreiben verfassen und zu PDF konvertieren lassen kann. Meine bessere Hälfte behauptet jetzt aber, dass die Vorlage in dem Link falsch sei: Wenn man die eigene Adresse links oben eingibt, erscheint diese nochmal automatisch in Kleinschrift über der Empfangsadresse. Ihrer Meinung nach ist das falsch, da die eigene Adresse somit doppelt erscheint. Meiner Meinung nach ist das nicht falsch, da der kleine Schriftzug im Fenster des Briefumschlags erscheint und genau diesem Zweck dient.

Wer hat denn jetzt von uns recht? :blush:

Mein Link

Dieser Beitrag wurde von startrek bearbeitet: 14. Juli 2018 - 15:41


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#2 Mitglied ist offline   JollyRoger2408 

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geschrieben 14. Juli 2018 - 16:43

Zitat

Meiner Meinung nach ist das nicht falsch, da der kleine Schriftzug im Fenster des Briefumschlags erscheint und genau diesem Zweck dient.

Genau so ist es und wird auch allgemein so gehandhabt.
LG JollyRoger

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Nicht die schlechtesten Männer rafft gerne der Krieg dahin, sondern immer die Besten. (Sophokles)


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#3 Mitglied ist offline   startrek 

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geschrieben 14. Juli 2018 - 16:56

Also ich habe mir mal ein paar Briefe aus der letzten Zeit angesehen, da wurde der Absender ebenfalls nicht doppelt erwähnt. Somit scheint das wohl lange nicht jeder so zu machen. Meine bessere Hälfte beruft sich jedenfalls auf die Din 5008 und beharrt auf Ihrer Meinung. :rolleyes:

#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 14. Juli 2018 - 20:40

Wenn Du keinen Grund hast, irgendeiner DIN zu entsprechen -- was außer b2b normalerweise der Fall ist --- dann kannst Du das mehr oder weniger "fast" handhaben, wie Du möchtest.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#5 Mitglied ist offline   Binabik 

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geschrieben 15. Juli 2018 - 09:36

Die DIN 5008 ist eher eine "weiche" Norm, d.h. die darin gemachten Angaben sind Vorschläge, jedoch nicht verbindlich.

Den klein geschriebenen Absender oberhalb der Empfängeradresse fügt man zum größten Teil ein (auch bei b2b und obwohl es in der DIN keine Erwähnung findet), weil Post hauptsächlich in Kuverts mit Sichtfenster verschickt wird. Existiert die Empfängeranschrift nicht (verzogen, falsche Anschrift) geht der Brief automatisch retour an den Absender. Den müsste man nun extra irgendwo auf dem Kuvert vermerken. Um sich dies zu ersparen, schreibt man den Absender klein über die Empfängeranschrift, da dieser dann im Sichtfenster lesbar ist.

#6 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 15. Juli 2018 - 10:08

Beitrag anzeigenZitat (Binabik: 15. Juli 2018 - 09:36)


Den klein geschriebenen Absender oberhalb der Empfängeradresse fügt man zum größten Teil ein (auch bei b2b und obwohl es in der DIN keine Erwähnung findet)…


Doch, doch

»DIN 5008 Änderungen 2011:

Des Weiteren kann die Höhe des Anschriftfeldes von 40 auf 45 mm vergrößert und die Postanschrift des Absenders (sogenannte Rücksendeangabe) in kleiner Schrift (8 Punkt) in die Zusatz- und Vermerkzone (siehe dazu weiter unten) einbezogen werden.
… « (unten ist dann einen Skizze, wo genau der Bereich um den es hier geht, als »Zusatz- und Vermerkzone« definiert ist)

Aber es geht bei dem »Streit«, so wie ich das verstanden habe, nicht darum, ob man den Absender überhaupt dahin schreiben kann, sondern ob er im Brief zweimal vorkommen darf. Nun ist aber oben auf der Höhe, wo im verlinkten Muster die Absenderadresse zum ersten Mal steht, bei b2b Schreiben in der Regel der Briefkopf der Firma mit Logo PiPaPo, wo aber oft auch die Adresse mit drinsteht.

Von daher würde ich sagen, dass es nicht nur trotz DIN ok ist, sondern sogar DIN-gerecht.
Bauernregel: Regnets mächtig im April, passiert irgendwas, was sich auf April reimt.

#7 Mitglied ist offline   startrek 

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geschrieben 15. Juli 2018 - 15:46

Beitrag anzeigenZitat (Holger_N: 15. Juli 2018 - 10:08)

Aber es geht bei dem »Streit«, so wie ich das verstanden habe, nicht darum, ob man den Absender überhaupt dahin schreiben kann, sondern ob er im Brief zweimal vorkommen darf.


Genau. Meine Lady sagt auch, dass die Vorlage nur dann akzeptabel wäre, wenn sich die "normale" Absenderadresse rechts oben nicht 1:1 dem kleineren Fensterschriftzug gleichen würde, sondern noch zusätzliche Angaben wie Mailadresse, Fax o.ä. auf der rechten Seite zu finden wären. Und weil Sie sich schonmal gerne für "The Brain" hält, musste ich das mit Euch diskutieren. ;D :wink:

#8 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 01. August 2018 - 11:38

Naja aber da steht ja, dass die Adresse »in die Zusatz- und Vermerkzone (siehe dazu weiter unten) einbezogen werden« kann und nicht, dass sie dort anstatt der eigentlichen Position steht. Also kann man sie dort auch nochmal hinschreiben und dann steht sie eben zweimal im Brief. Dürfte sie nur einmal vorkommen müßte es heißen, dass die Adresse anstatt in den Briefkopf, auch in die Zusatz- und Vermerkzone geschrieben werden kann.

Außerdem: Firmensitz im Briefkopf und Postanschrift im Absenderfeld können sich ja auch unterscheiden und dann sind das unterschiedliche Adressen, auch wenn sie bei Privatpersonen in der Regel gleich lauten. Aber für private Briefe gibt es ja auch wieder keine DIN.
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