WinFuture-Forum.de: Win 10 Pro 4 GB Speicher verbaut 3 GB verwendbar - WinFuture-Forum.de

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Win 10 Pro 4 GB Speicher verbaut 3 GB verwendbar


#1 Mitglied ist offline   tippdy 

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geschrieben 02. Januar 2016 - 19:32

Hallo
habe Win 10 Pro 32 Bit installiert und 4 GB Speicher verbaut. Verwendbar, laut Systeminfo, sind nur 3 GB.
Ist das normal ?
Angehängtes Bild: Arbeitsspeicher.JPG

Dieser Beitrag wurde von tippdy bearbeitet: 02. Januar 2016 - 19:35

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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 02. Januar 2016 - 19:41

Ja, völlig normal. Wenn Du die vier GB vollständig nutzen möchtest (oder mehr), müßtest Du ein 64bit-Betriebssystem verwenden.
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#3 Mitglied ist offline   Future010 

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geschrieben 02. Januar 2016 - 19:57

32Bit Betriebssysteme haben eine Speichergrenze bei ca 3GB. Ich persönlich habe auch lange geartet, bis ich auf 64Bit umgestiegen bin. Damals gab es da noch bedenken bezüglich der Kompatibilität mit bestimmter Software. In der Praxis ist mir bis jetzt aber kaum etwas aufgefallen, was nicht funktioniert.

Auch bei 64Bit Systemen kann es vorkommen, dass nicht der ganze RAM genutzt wird. Oft hängt dies mit Grafikkarten zusammen, die einen gewissen Teil des RAMs benötigen.


Ich kann in der heutigen Zeit ein 64Bit System Ausnahmslos empfehlen. Wenn ich ehrlich bin Windows 10 Pro und 32Bit ist nicht mehr zeitgemäß.
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#4 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 02. Januar 2016 - 19:58

Werden die 4 GB im BIOS überall korrekt erkannt und was wird beim Booten angezeigt?

Dieser Beitrag wurde von Doodle bearbeitet: 02. Januar 2016 - 20:20

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#5 Mitglied ist offline   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 02. Januar 2016 - 20:09

Beitrag anzeigenZitat (Doodle: 02. Januar 2016 - 19:58)

Werden die 4 GB im BIOS überall korrekt erkannt und was wird beim Booten angezeigt?
Ist doch alles OK. Windows erkennt doch 4GB, nutzt aber aufgrund des 32bit OS nur mögliche 3GB.
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#6 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 02. Januar 2016 - 20:10

Die 4GB werden ja auch von Windows richtig erkannt. Sieht man ja im Screenshot. Nur verwenden kann man nur 3GB, da der Rest des Adressraumes für den 'Hardwarereservierten Bereich' draufgeht. Das ist bei 32bit Windows vollkommen normal.

Die vollen 4GB sind nur mit einem 64bit Windows nutzbar.
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#7 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 02. Januar 2016 - 20:19

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 02. Januar 2016 - 20:10)

Die 4GB werden ja auch von Windows richtig erkannt.

Ah okay. Hatte ich überlesen. Der Rest geht dann wohl für die Grafik etc. drauf.
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#8 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 02. Januar 2016 - 21:52

Nicht für die Grafikkarte, sondern für die Hardware insgesamt. 32bit-Betriebssystem heißt 32bit-Speicherverwaltung und das heißt wieder, daß maximal 2^32 Bytes, also 4 * 2^30 Bytes addressiert werden können - 4 (binäre) Gigabytes.

Das ist ein hartes Limit. Mehr geht einfach nicht. In das Adressregister paßt ein 32-Bit-Wert hinein und wenn man da noch eins draufzählt, steht hinterher einfach wieder "0" da drin (und die "1" ganz vorne fällt raus, weil kein Speicherplatz für sie da ist).

Hardware braucht aber ebenfalls (Arbeits-)Speicher. Irgendwie müssen ja Werte ausgelesen und reingeschrieben werden, und "Hardware" an dieser Stelle bezeichnet halt wirklich jegliche Hardware, jeder integrierte Schaltkreis, der irgendwie direkt an den System Bus angeschlossen ist, bekommt das reserviert.

- Es ist jetzt nicht so, daß dieser Speicher vom RAM abgezweigt wird. Aber die Adressierung, die ist gemeinsam - für Benutzerspeicher (also RAM, so wie man ihn "für sich" verbaut) auf der einen Seite wird von "0x00000000" bis "0xFFFFFFFF" hochgezählt und der Hardwarespeicher (oder "Systemspeicher") andersherum von 0xffffffff bis 0x00000000 herunter.

Hat man 4GB RAM verbaut, kollidieren diese beiden Bereiche zwangsläufig irgendwo und weil einem das System um die Ohren fliegen würde, wenn Inkonsistenzen beim Systemspeicher da sind (weil der Benutzer was überschrieben hat zum Beispiel) wird an dieser Stelle der Systemspeicher bevorzugt behandelt und wenn es an Adresse 0xffffffef was zu lesen gibt, dann ist das egal ob da 4GB RAM verbaut waren oder nicht, die Adresse gehört "dem System" (soweit die Hardware diese Adresse für sich beansprucht).

Aktuelle Windowsen isolieren das ein bißchen, auch des Supports wegen, weil "eigentlich" mit dem Verbauen von 4GB RAM auf 32bit-Systemen der endgültig nutzbare Speicher variieren würde je nach verbauter Hardware. Windows sagt daher, nö so Machen wir das nicht, sondern wir reservieren pauschal
750 (binäre) Megabytes und wenn die nicht reichen, knabbern wir eben mehr vom RAM ab.

- Das hat noch nichts mit "Shared Memory" für integrierte Grafikeinheiten zu tun, der nicht deswegen "shared" heißt, weil Benutzer und IGP diesen gemeinsam nutzen können, sondern weil die Grafikkarte den verbauten RAM mitnutzt - aber das halt dediziert. Hier sind es also nicht die Adressleitungen, die kollidieren, sondern die Datenleitungen, die (arbiträr) belegt werden, nämlich deswegen, weil der IGP keinen eigenen RAM zur Verfügung hat.


- Lange Rede, kurzer Sinn; 32bit-Betriebssysteme können von Seiten der Hardware maximal 4GB adressieren - mehr geht einfach nicht, ohne zu tricksen und weil das (Hardware-)System selber auch noch funktionieren soll, steht dem Betriebssystem (als Software-System) zwangsläufig weniger zur Verfügung.
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#9 Mitglied ist offline   Future010 

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geschrieben 03. Januar 2016 - 10:50

Vllt die Trivialinfo dazu: Zu Windows 7 Zeiten gab es von einem russischem Programmierer ein kleines Programm, mit dem man aus einer 32Bit Version eine 64Bit bekommen hat. Das war echt nett, hat mir mehrere male bei Anno 1404 das Spiel gerettet, wenn der Speicher mal wieder vollgelaufen ist.

Mit dem Tool konnte man beim Systemstart auswählen welche Version gestartet werden sollte, ich fand das immer recht gut. Bis ich dann zur 64Bit Version umgestiegen bin.
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#10 Mitglied ist offline   js1 

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geschrieben 03. Januar 2016 - 11:51

Meiner Meinung nach ist es sowieso günstiger beim Umstieg auf Windows 10, dann auch gleich auf 64bit umzusteigen. Mit weniger als 4GB Arbeitsspeicher kann man heutzutage ohnehin nicht mehr allzuviel anfangen.
Viele Grüße js1
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#11 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 03. Januar 2016 - 13:01

Beitrag anzeigenZitat (Future010: 03. Januar 2016 - 10:50)

Zu Windows 7 Zeiten gab es von einem russischem Programmierer ein kleines Programm, mit dem man aus einer 32Bit Version eine 64Bit bekommen hat.

Wie soll das denn funktionieren? Habe ich ja noch nie gehört von. Gab man ein Tool, da konnte man das PAE wieder aktivieren bzw. die 4GB Sperre raus patchen. Aber aus 32bit 64bit machen? Das würde die CPU gar nicht mitmachen, da diese ja dann in einen ganz anderen Umgebung wechseln müsste.
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#12 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 03. Januar 2016 - 13:09

Würde auch von der Laufzeit her nicht hinhauen.

- Könnte mir allerdings eine Art Emulation Layer vorstellen, wo on-the-fly 32bit-Aufrufe nach 64bit übersetzt werden (und zurück). Wäre nur die Frage nach dem Zweck davon.
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#13 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 03. Januar 2016 - 14:40

Es gibt tatsächlich ein Programm, das unter Win7 32bit den kompletten eingebauten RAM freigeben soll, also die Begrenzung bei knapp 4 GB aufhebt. Aber 32bit bleibt trotzdem 32bit.

http://www.unawave.d...ram-sperre.html
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#14 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 03. Januar 2016 - 18:58

Bestenfalls via PAE, wie ja DK2000 bereits geschrieben hatte.

Page Address Extensions sind sozusagen "virtualisierter" RAM. Es wird eine Zwischenschicht eingeschoben, die 32bit-Adressen auf dem tatsächlichen RAM abbildet, und das per-Thread.

Man muß also schon PAE-optimierte Software verwenden, um wirklich was davon zu haben. Ansonsten profitiert man natürlich insoweit, daß nun ein einzelner Thread auf 4GB RAM (total) beschränkt ist und nicht Gesamtzahl sämtlicher Threads... aber, wenn man nicht grad ein passend geschriebenes Programm hat, wird auch auf so einem PAE-System ein Prozeß nicht mehr als 4GB adressieren können.

Denn das ist Sache des Compilers und wenn der dem übersetzten Quellcode nur einen Thread gibt und dabei 32bit-Adressregister verwendet, dann kann sich der Benutzer auf den Kopf stellen, aber mehr als 4GB wird der Prozeß nicht kriegen, nicht mit 64GB verbauten RAM und nicht mit aufgehobener PAE-Sperre und nicht mit gutem Zureden.



- Oder wegen mir ein bißchen anschaulicher.

32bit-OS ohne PAE: Ein Auto, in dem Platz für 4 Personen ist, kann hier fahren.
32bit-OS mit PAE: Außer dem Auto oben kann jetzt auch ein Bus mit 20 Personen fahren.
64bit-OS: Das 4-Personen-Fahrzeug muß, wenn es hier fahren will, hinten in ein 8-Personen-Auto gestopft werden, wobei die vorderen vier Plätze leer bleiben. Außerdem kann noch der 20-Personen-Bus hier fahren und obendrein ein 40-Personen-Bus mit Überbreite (welcher auf 32bit+PAE keinen Platz hätte). Abgesehen davon natürlich auch ein normal besetztes 8-Personen-Auto.

- Die 4p-Autos sind die 32bit-Prozesse; der 20p-Bus ist eine 32bit-PAE-Anwendung; das 8-Personen-Fahrzeug die 64bit-Anwendung und der 40p-Bus eine 64bit-PAE-Anwendung.

- Und um die Konfusion komplett zu machen gibt es noch 2-Personen-Mofas, die im 32er-System fahren *dürfen* und im 64er aber keine Betriebserlaubnis haben.


-- In jedem Fall wird weder durch die Ausführung von 32bit-Anwendungen auf 32-PAE noch durch die Ausführung von selbiger auf 64bit-Plattformen (oder späteren) irgendwas an den Möglichkeiten der Anwendung selber geändert. Eben so, wie aus einem PKW durch das langsame Rechtsfahren auf der Autobahn kein LKW wird und ein Fahrrad durchs Auffahren auf selbe auch kein KFZ wird.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 03. Januar 2016 - 19:15

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