WinFuture-Forum.de: Fehler meiner IDE- und Floppycontrollerkarte - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Peripherie & Komplett-PCs
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Fehler meiner IDE- und Floppycontrollerkarte


#1 Mitglied ist offline   Denis K. 1985 

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geschrieben 20. Dezember 2015 - 12:04

Hallo,

ich habe eine ISA-IDE- und Floppycontrollerkarte von Goldstar. Jedoch funktioniert sie leider nicht einwandfrei, sondern nur teilweise.
Die jeweils an der Controllerkarte angeschlossene Festplatte - ich probierte es mit drei Festplatten aus - wird vom BIOS des Rechners korrekt erkannt.
Jedoch können die Platten nicht korrekt angesprochen werden, auch die 261 MB-Festplatte, die ungefähr aus der Bauzeit der Controllerkarte (frühe 90er-Jahre) stammt, wird nicht angesprochen.

Der Floppycontroller der Karte funktioniert einwandfrei.

Z. B. ist unter MS-DOS das Erstellen einer Partition mit Fdisk nicht möglich, Fdisk reagiert nicht mehr, nachdem ich das Erstellen einer Partition bestätigt habe.
Auch kann von einer an der Controllerkarte angeschlossenen Festplatte nicht gestartet werden, obwohl sie startbar ist.

Auch versuchte ich es, Windows XP auf den zwei größeren Festplatten (40 und 60 GB) zu installieren, allerdings erkennt das Setup die Platten nicht, es wird eine Fehlermeldung ausgegeben, dass keine Festplattenlaufwerke gefunden werden können.

Jedoch erkennt merkwürdigerweise ein Festplattenüberprüfungsprogramm die an der Karte angeschlossenen Platten und kann problemlos die Tests durchführen.

Die Karte ist für einen 486er-Rechner vorgesehen, den ich mir bald zusammenbauen möchte. Um sie schoneinmal zu testen, verwendete ich unseren Pentium 2 (das Mainboard ist ein Intel RC440BX) dafür.

Natürlich deaktivierte ich den primären IDE-Controller des Mainboards.

Vielleicht weis jemand eine Antwort und kann mir weiterhelfen.

Vielen Dank im Voraus.

Gruß
Denis
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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 20. Dezember 2015 - 13:03

Wie sieht es denn onboard aus? Also ohne die Controllerkarte?

Spontan würd ich sagen, die beiden großen Platten sind *zu* groß für den Controller und können nicht adressiert werden.

Ansonsten schreibst Du "die kleine Platte wird korrekt erkannt" -- was genau meinst Du damit? Wird sie automatisch konfiguriert vom System, oder ist die Plattengeometrie irgendwo festgelegt?

Schau auch nach, wie es mit den IDE-Kabeln und der Jumperkonfiguration an den Platten aussieht: Master und Slave müssen richtig konfiguriert sein (CS geht erwartungsgemäß eh nicht) und müssen auch am richtigen Port hängen (hinten: Master, Mitte: Slave).

Für XP kommt noch die Frage nach dem Controllertreiber dazu. Ohne Treiber geht da gar nix. Für DOS... wäre zu fragen, was genau das für ein Chipsatz war und ob das direkt angesteuert werden kann oder doch eines Treibers bedarf oder nicht.
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#3 Mitglied ist offline   Honckers 

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geschrieben 20. Dezember 2015 - 13:16

Hallo Denis,
versuche mal eine Windows 98 Startdiskette http://winfuture.de/...rschalt,69.html und starte diese im Diskettenlaufwerk.

1. es könnte damit zusammenhängen das kein Speicherplatz zur Erstellung der MBR auf der Festplatte vorhanden ist.
2. Es ist bereits eine Partition unter OS2 geschrieben worden.
3. Die BIOs Einstellungen deines Rechners verhindert das überschreiben der Einstellungen.

Sollte dieses der fall sein, die Partitionseinträge löschen.
BIOS so einstellen das Du das Überschreiben genehmigst. ggf. die Frage die der Computer vor Windos Start stellt, beantworten.

Bitte beachte das Windows 10 das BIOS deines Rechners vor den Start kontrolliert und somit deine Einträge überschreibt Bei meinem HP ist dieses der Fall.
Lösung die Einträge mit DISKPART machen.

Liebe Grüße

Joachim
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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 20. Dezember 2015 - 15:37

Wie kommst Du auf "Windows 10"? :unsure: DAS wird auf der bewußten Kiste definitiv NICHT laufen.
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#5 Mitglied ist offline   Denis K. 1985 

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geschrieben 21. Dezember 2015 - 16:54

Hallo,

danke für die Antworten.

@RalphS:

Wenn die Festplatten ohne die Controllerkarte direkt am Mainboard angeschlossen sind, funktionieren sie einwandfrei.

Zitat

Wird sie automatisch konfiguriert vom System, oder ist die Plattengeometrie irgendwo festgelegt?

Die kleine Festplatte wird auch automatisch vom BIOS konfiguriert.

Zitat

Schau auch nach, wie es mit den IDE-Kabeln und der Jumperkonfiguration an den Platten aussieht: Master und Slave müssen richtig konfiguriert sein (CS geht erwartungsgemäß eh nicht) und müssen auch am richtigen Port hängen (hinten: Master, Mitte: Slave).

Ich verband jeweils nur eine Platte mit der Controllerkarte und probierte die Platten einzeln aus. Ich setzte den Jumper auf Master. Auch schloss ich die jeweilige Platte am letzten Stecker an.

Zitat

Für DOS... wäre zu fragen, was genau das für ein Chipsatz war und ob das direkt angesteuert werden kann oder doch eines Treibers bedarf oder nicht.

Leider gibt die Karte während des Rechnerstarts keine Meldung aus, deshalb kann ich nur die Bezeichnung der ICs nennen:
Das Relevanteste ist möglicherweise die Bezeichnung des größten ICs, das müsste das Controller-BIOS-IC sein: Goldstar GM82C765B darunter ist "9123" angegeben.

@Joachim:

Ich versuchte es mit einer Windows 98- (MS-DOS 7.10)-Startdiskette und mit einer MS-DOS 6.22-Startdiskette.

Unter beiden MS-DOS-Versionen kann Fdisk die Partitionen weder erkennen, noch löschen, auch nicht auf der kleinen Festplatte.
Ich formatierte die Festplatten am Onboardcontroller mit FAT16 und FAT32, dann schloss ich die Platten an die Controllerkarte. Keine Partition wird erkannt.
Auch löschte ich die Partitionen und versuchte es, mit der Controllerkarte neue Partitionen zu erstellen - auch das funktioniert nicht.

Nochmals vielen Dank für die Hilfe.

Gruß
Denis
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#6 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 21. Dezember 2015 - 17:04

Wollte da gerade fragen, ob die Karte ein eigenes BIOS besitzt.

Lässt sich irgendwie die Bezeichnung der Karte ermitteln?

Der von Dir genante Chip (Goldstar GM82C765B) ist nur der Floppy Disk Subsystem Controller.
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#7 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 21. Dezember 2015 - 19:35

Wenn das Ding schon beim Systemstart nix ausgibt, ist was faul. :huh:

Gibt's zu dem Ding noch eine Anleitung? Oder zumindest eine genaue Typenbezeichnung? Gehe mal stark davon aus, daß da noch was zu konfigurieren ist, entweder per Jumper oder per DIP Switch oder (mit Glück) per Tastenkombination zum Systemstart.

Zuallererstmal muß sichergestellt werden, daß a) die Karte die richtigen Ressourcen zugewiesen gekriegt hat (kann bei ISA PnP schon mal schiefgehen, ansonsten muß man eh händisch ran) und b) es auch keinen Ressourcenkonflikt gibt (dazu mal in die IRQ-/DMA-Übersicht schauen, ob was mehrfach vergeben ist).
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#8 Mitglied ist offline   Denis K. 1985 

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geschrieben 22. Dezember 2015 - 18:25

Hallo,

vielen Dank für die Hilfe.

@DK2000:

Auf der Rückseite der Karte steht die Bezeichnung "IDE-V2", weitere Bezeichnungen sind nicht angegeben.
Ich werde nocheinmal mit dem Festplattenprüfprogramm nachschauen. Es müsste die Controllerbezeichnung ermitteln können.

@RalphS:

Die einzige Bezeichnung ist halt "IDE-V2", dazu konnte ich im Internet leider nicht viel finden, auch keine Anleitung.
Die Karte hat leider keine Jumper, auch keinen DIP-Schalter.

Im BIOS des Rechners können dem ISA-Steckplatz IRQs und Adressen zugewiesen werden. Ich stellte Alle auf "reserviert" um, jedoch war auch das erfolglos.

Zitat

b) es auch keinen Ressourcenkonflikt gibt (dazu mal in die IRQ-/DMA-Übersicht schauen, ob was mehrfach vergeben ist).

Ich werde es mir mit MSD anschauen.

Nochmals vielen Dank für die Hilfe.

Gruß
Denis
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#9 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 22. Dezember 2015 - 18:38

Eine FCC ID steht da nicht doch noch irgendwo drauf? Über diese könnte man auch dahinter kommen, was das genau für eine Karte ist.

Wenn da keine Jumper oder DIP Schalter drauf sind, könnte das auch eine ISA-PnP-Karte sein. Das setzt natürlich auch ein Board voraus, welches das ISA-PnP unterstützt. Bei einer normalen ISA Karte sollten da eigentlich Jumper/Schalter drauf sein, um I/O-Adresse/IRQ/DMA einzustellen.
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#10 Mitglied ist offline   Denis K. 1985 

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geschrieben 23. Dezember 2015 - 15:51

Hallo,

ich startete nocheinmal das Prüfprogramm, allerdings erkennt es die Controllerkarte nur als "Generic Controller", die Bezeichnung der Karte wird leider nicht ausgelesen.

Die IRQs überprüfte ich mit MSD - Mehrfachvergaben sind nicht vorhanden.

@DK2000:

Auf der Karte steht leider keine FCC-ID.

Ich fotografierte die Karte, damit ihr sie euch ansehen könnt.
Den auf der Karte vorhandenen Pin 20 des IDE-Anschlusses bog ich herunter, da der IDE-Stecker (normales IDE-Kabel mit blockiertem Pin 20) ansonsten natürlich nicht passen würde.

Angehängtes Bild: Controllerkarte.JPG

Gruß
Denis
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#11 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 23. Dezember 2015 - 16:32

Sieht nach einer 16bit ISA PnP Karte aus.

Für den IDE Controller (IDE Plus A256-00-1AS) finde ich da leider überhaupt nichts.

Für den Floppy Controller (das dicke Ding von Goldstar) findet man zwar ein Datenblatt, aber nützt so auch nicht viel.

Und der Rest sind bloß ordinäre Logikschaltkreise (die 74LS Teile).

Ein BIOS/Firmwarechip sehe ich da jetzt nicht.
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#12 Mitglied ist offline   Denis K. 1985 

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geschrieben 24. Dezember 2015 - 10:27

Hallo,

danke für die Hilfe.

Schade, dass man dazu nichts finden kann.

Ich fand ein 486er-Mainboard, nächste Woche müsste es geliefert werden. Dann baue ich mir den 486er-Rechner zusammen und probiere die IDE-Karte darauf aus, vielleicht funktioniert sie damit einwandfrei.

Vielleicht liegt es am Pentium 2-Mainboard, da das BIOS des Boards für die Karte möglicherweise zu neu ist. Zwar kann ich es mir eigentlich nicht vorstellen, dass dies der Grund ist, da es sich um eine normale IDE-Karte und nicht um eine MFM- oder RLL-Karte handelt, jedoch muss ich davon ausgehen, dass es der Grund sein könnte.

Nochmals vielen Dank für die Antwort und schöne Weihnachten.

Gruß
Denis
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#13 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 24. Dezember 2015 - 13:49

Hmm. :huh:

Alles irgendwie faul. ISA PnP-Karten müssen sich eigentlich per VENDOR_ID und DEVICE_ID im System registrieren und das wird dann eigentlich auch angezeigt in dieser Tabelle, die man kurz vor dem Lesen des MBR angezeigt bekommt.

Die volle Belegung bei den Kontaktfüßeln ist auch seltsam. Ist das nur einseitig? Denn bei den Prime2-Karten, die *mehr* können, sind viel weniger Pins rausgezogen.
Und: gibt's auf der Rückseite vielleicht noch irgendwas zu sehen, was eine Identifikation ermöglichen würde? Egal ob aufgelebt oder auf dem PCB eingebrannt.

Frage mich inzwischen, ob die Karte nicht vielleicht mit dem Board inkompatibel sein könnte von wegen Pin-Belegung - ISA vs EISA zum Beispiel, und PnP hat bei ISA auch schon immer Probleme gemacht. Kalte Lötstelle obendrauf und dann sucht man sich dusslig.

So oder so geh ich aber davon aus, daß die Karte die größeren Festplatten schlicht nicht adressieren kann. Die kleinere sollte da zwar kein Problem sein, aber auch die müßte man ja *irgendwo* *irgendwie* nachvollziehbar im System konfiguriert sehen via CHS, so wie die Konfiguration auf der Hardware draufstehen sollte.
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#14 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 24. Dezember 2015 - 13:59

Die Sache mit der VENDOR_ID und DEVICE_ID funktioniert aber auch nur dann halbwegs, wenn man ein passendes BIOS auf dem Board hat. Wenn das BIOS kein PnP unterstützt, dann passiert da nicht viel mit solchen Karten.

Und das alle Pins beschichtet sind, ist da uninteressant. Gab solche und solche Karten. Bei der Karte sind halt alle Pins beschichte, aber nicht alle angeschlossen. Und EISA passt gar nicht. Das sähe vollkommen anders aus.
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#15 Mitglied ist offline   Denis K. 1985 

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geschrieben 25. Dezember 2015 - 10:42

Hallo,

vielen Dank für die Hilfe.

@RalphS:

Der Pentium 2 gibt die Tabelle nicht aus, es lässt sich im BIOS leider nicht einstellen, dass die POST-Meldungen vollständig angezeigt werden.

Das Einzige, was angezeigt wird, sind die Mainboardbezeichnung, Prozessor, die Hochzählung des RAM, die Erkennung der Tastatur und der Maus, die Festplattenbezeichnung und danach die Meldung der Netzwerkkarte.

Zitat

Die volle Belegung bei den Kontaktfüßeln ist auch seltsam. Ist das nur einseitig? Denn bei den Prime2-Karten, die *mehr* können, sind viel weniger Pins rausgezogen.
Und: gibt's auf der Rückseite vielleicht noch irgendwas zu sehen, was eine Identifikation ermöglichen würde? Egal ob aufgelebt oder auf dem PCB eingebrannt.

Ich schaute mir die Leiterbahnen genau an. Der Pin 20 ist mit keiner Leiterbahn verbunden, weder auf der Löt- noch auf der Bestückungsseite der Platine. Er ist unbelegt.

Auf der Rückseite sind nur die eingebrannte Bezeichnung "IDE-V2" und ein Q. C. Passed-Aufkleber.
Die Rückseite der Karte:
Angehängtes Bild: Rückseite.JPG

Zitat

Die kleinere sollte da zwar kein Problem sein, aber auch die müßte man ja *irgendwo* *irgendwie* nachvollziehbar im System konfiguriert sehen via CHS, so wie die Konfiguration auf der Hardware draufstehen sollte.

Vom BIOS wird die Festplatte ja korrekt erkannt, es zeigt die Bezeichnung und Größe der Festplatte an. Auch die CHS-Konfiguration im BIOS stimmt mit den aufgedruckten Daten der Festplatte überein, jedoch werden im BIOS nur die Köpfe (15) angezeigt, Zylinder und Sektoren nicht, stattdessen stehen dort nur andere Konfigurationsmöglichkeiten, an denen ich sicherheitshalber nichts verändern möchte - ich werde mir die CHS-Daten im BIOS nocheinmal genau ansehen.

@DK2000:

Zitat

Wenn das BIOS kein PnP unterstützt, dann passiert da nicht viel mit solchen Karten.

Das Pentium 2-Board müsste eigentlich PnP unterstützen, zumal es von 1998 ist. Vor ein paar Jahren installierte ich die neueste für das Board verfügbare BIOS-Version (2000).

Nochmals vielen Dank für die Hilfe.

Gruß
Denis
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