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Nachrichten zum Thema: Prozessoren & Speicher
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PC startet nicht nichtmal BIOS erreichbar


#1 Mitglied ist offline   meetthekatze 

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geschrieben 21. Februar 2012 - 21:59

Hallo,

ich habe folgendes Problem:
als ich meinen PC nach einer Weile Abwesenheit (ca. 30min) benutzen wollte und die Maus bewegte, damit sich der Monitor wieder einschaltet, passierte: nichts.
Der PC reagierte gar nicht mehr und ich hoffte zuerst er sei nur abgestürzt, doch als ich auf mein Tablet sah und die LED des Gerätes nicht mehr leuchtete, hatte ich so eine Vorahnung.
Nachdem ich den PC also qua Resetknopf „neugestartet“ hatte, war die Situation etwas eindeutiger. Der PC geht noch an, die Lüfter laufen, USB Geräte bekommen keinen Strom und ich komme nicht mal ins BIOS, da der Bildschirm von Anfang an schwarz bleibt. Ich habe, um einen Defekt der GPU ausschließen zu können, eine andere (neue) Grafikkarte getestet, auch mit dieser kein Bild.
Beim Starten dreht der Lüfter der Grafikkarte zuerst voll auf, wie üblich. Die Gehäuselüfter laufen normal an. dann erfolgt –hörbar- ein kurzer Zugriff auf, vermutlich, meine 2 Systemfestplatten im RAID 0 Verbund, für ca. 5-10 sec. Vermutlich sage ich deshalb, weil ich noch eine separate Datenfestplatte installiert habe. Darauf folgt keine weitere nachvollziehbare (hörbare) Aktion vom Rechner mehr, der Bildschirm bleibt mit beiden Grafikkarten (jeweils ausgetauscht) Schwarz, an beiden DVI Ausgängen.
Erfolglos habe ich drei verschiedene Speaker an das Board angeschlossen, keiner gab einen Ton(-Signal) zur Fehleranalyse von sich.
Übertaktet habe ich, bis auf den RAM im X.M.P. Profil kein Teil der Hardware.
Ein BIOS reset habe ich noch nicht durchgeführt da ich nicht sicher bin ob mein RAID 0 dann auch erhalten bleibt, denn wenn nicht, sind alle Daten wohl weg (dazu unten mehr) und das möchte ich nach Möglichkeit vermeiden, falls der Fehler anders zu beheben ist.

Was mir noch aufgefallen ist:
Wenn ich den Rechner starte, den erfolglosen Prozess wie beschrieben ablaufen lasse und den Rechner danach abschalte und am Netzteil auf 0 Stelle, d.h. es sollte kein Strom mehr fließen, dann blinken die beiden Taster Auf dem Mainboard, welche für das Starten und Reset auf dem etwas hochwertigerem Motherboard angebracht sind, im fünf Sekunden Takt, bis ich das Netzkabel ziehe. Auch wenn ich mit dem Powerschalter die Kondensatoren entlade.
Dies passiert nicht, wenn ich nur das Kabel anschließe, ohne den PC zu starten.
Ist das normal oder evtl. ein Fehler der PSU ?

Vielleicht noch interessant:
Ich habe 12 GB Corsair RAM auf dem Mainboard verbaut und diesen bei 1600 Mhz X.M.P. betrieben. In der Anleitung des Motherboard steht:
“Due to Intel spec definition, X.M.P. DIMMs and DDR3-1600 are supported for one DIMM per channel only.”
Bis dato habe ich 12 GB, also 6x2 GB pro Slot mit dem X.M.P. Profil (1600Mhz) betrieben. Könnte das Probleme verursacht haben/verursachen? Der PC lief damit über ein Jahr stabil und ich hatte ihn die letzte Woche vor dem Ausfall mit dem gleichen, aber auf 1066 Mhz (Standardtakt) getakteten RAM laufen lassen.

Weitere Fragen:
Wie bereits erwähnt habe ich meine „Systemplatte“ Aus einer RAID 0 Konfiguration zusammengesetzt. Sollte nun das Mainboard defekt sein, gibt es dann eine Möglichkeit, die Daten zu retten? Beide Festplatten sollten noch einwandfrei funktionieren und scheinen ja auch nicht das Problem zu sein.

Des Weiteren bräuchte Ich noch einen Rat zu meiner neuen Grafikkarte, welche ich mir nun, nicht wie anfangs gedacht nur zum Aufrüsten, sondern auch –situationsbedingt- zum Testen geholt habe. Es ist eine Asus HD 6950 Direct CUII Welche, so steht es auf der Packung, eine PSU von mindestens 600 Watt benötigt, ich jedoch besitze nur eine PSU mit 525 Watt und habe damit zuvor erfolgreich eine Ati HD 4870 betrieben, die offiziell aber auch nur ein 500W Netzteil benötigt.
Ist es evtl. möglich die Grafikkarte auch mit diesem zu schwachen Netzteil stabil zu betreiben, oder ist das Risiko wohl zu hoch?

Zuletzt hätte ich noch eine Frage was die Wärmeleitpaste zwischen CPU und Kühler angeht. Da ich hobbymäßig PCs baue, wie auch diesen hier erwähnten, vor knapp drei Jahren, fehlt mir etwas Routine. Deshalb möchte ich fragen ob es Tipps gibt, wie ich die alte Paste von Prozessor und Kühlkörper am schonendsten und besten entferne?

Zum Schluss noch die verbaute Hardware des PCs:

MB: Asus P6T Deluxe
CPU: Intel core i7- 920 @ 2,6 Ghz (nicht übertaktet)
GPU: Ati HD 4870
PSU: Enermax 525W (genauere Angaben stehen mir gerade nicht zur Verfügung)
RAM: 12 GB DDR3 Corsair XMS 3 @ 1600 Mhz (X.M.P.) [zuletzt ohne X.M.P. @ 1066Mhz)
HDD: 2x Samsung Spinpoint F1 1TB @ RAID 0

Danke für das Durchhalten dieses Romans mit leidigem Thema.
Ich hoffe es fehlen keine Angaben mehr, ansonsten bitte nachfragen ;)
Vielen Dank im Voraus!
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#2 Mitglied ist offline   Ackerporsche 

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geschrieben 21. Februar 2012 - 22:29

Ich tippe mal darauf das das Netzteil einen weg hat.
Irren ist menschlich. Aber wer richtigen Mist bauen will, braucht einen Computer !!!
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#3 Mitglied ist offline   EmKa262 

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geschrieben 21. Februar 2012 - 23:13

Dem würde ich mich anschließen, da du wie du ja auch schon selbst geschrieben hast das Netzteil auch nicht ganz unterfordert hast. -durch einen Biosreset geht dein Raid normalerweise nicht verloren da dafür meist ein extra Controller auf den Boards ist. Probier mal ein neues Netzteil dann schauen wir weiter :)
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#4 Mitglied ist offline   klawitter 

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geschrieben 22. Februar 2012 - 15:27

das sind arg viele Fragen auf einmal. Zu schwach dürfte das NT nicht gewesen sein, aber trotzdem, teste mal ein anderes.
Wenn Du die Platten nicht mit diesem Board oder einem identischen zum Laufen bringst, sind die Daten wohl wech. Wobei es müssig ist, jetzt noch über Raid0 ohne Datensicherung zu parlieren.









Android ist die Rache der Nerds - weil wir sie nie auf unsere Parties eingeladen haben.
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#5 Mitglied ist offline   meetthekatze 

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geschrieben 22. Februar 2012 - 17:05

Herzlichen Dank für die Antworten!

Ich werde mir erstmal ein neues Netzteil zulegen, die neue Grafikkarte wird es mir auch danken ;)
Ob es Wirkung zeigt werde ich dann wohl nächste Woche zu berichten Wissen.

Zum Thema Raid0 und Datensicherung... Ja ich war mir zu jeder Zeit des latenten Risikos bewusst und habe selbstverständlich eine Kopie der meisten(!) Daten auf einer anderen Festplatte, aber ein paar sind halt nur/noch auf dem Raid. Es ist gewiss nicht besonders wichtig für mich, aber wenn ich auch diese noch kopieren könnte wäre das doch eine famose Sache :)
Die beiden Platten werden in Zukunft übrigends sowieso ein Raid1 ;>
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#6 _EDDP_

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geschrieben 22. Februar 2012 - 17:38

Von der Problembeschreibung her würde ich eher darauf tippen, dass sich das Board verabschiedet hat. Bei mir war das damals genauso wie beschrieben. Dann habe ich mal testweise Grafikkarte und Speicherriegel entfernt. Während mir das Board dies vorher immer mit einem Beepcode quittiert hat, passierte jetzt gar nichts mehr. Nachdem ich mir das Board dann mal genauer angeschaut hatte, stellte ich fest, dass 2 Elektrolytkondensatoren geplatzt und weitere bereits gewölbt waren. Danach kannst du ja auch mal Ausschau halten, bevor du dir ein neues Netzteil zulegst. Für die HD6950 bräuchtest du jedenfalls kein neues, der Lastverbrauch ist ähnlich und im Idle ist die HD6950 sogar (deutlich) stromsparender unterwegs...
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#7 Mitglied ist offline   meetthekatze 

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geschrieben 22. Februar 2012 - 18:35

Also äußerliche Schäden am Mainboard habe ich auch sofort gesucht, weil ich von solchen, wie von dir beschriebenen, Kondenssatoren auch schon gehört habe, aber bei deutlich älteren Modellen. Nichtsdestoweniger habe ich bei mir derartiges nicht finden können, es sieht augenscheinlich noch ganz gut aus.

Was ich zugegebenermaßen noch nicht getan habe, ist das wechseln/herausnehmen des RAM. Die Grafikkarte habe ich ja bereits erfolglos gewechselt, ihn aber noch nicht ohne GPU gestartet. Ich werde beides nacholen, denn das Board war, nebst CPU und GPU, auch mein erster Verdacht. Über das Ausbleiben eines Signaltons habe ich mich ja schon gewundert, wenn ich nun aber wirklich mal einen Grund gebe zu meckern, dann sollte er dies nun auch tun! ;)

Im Bezug auf die Grafikkarte habe ich mir mal eine Liste zum Verbrauch angesehen. Es wäre eine Steigerung von ca. 40 Watt (von 157W zu 195W)im Lastverbraucht. Im Idle wäre es definitv kein Problem, da ist die neue sogar deutlich sparsamer!
Ich weiss jetzt leider nicht wie viel Watt das System vorher, mit der 4870, insgesamt gezogen hat, um herauszufinden ob die Steigerung noch drin ist. Das muss ich dann noch messen.
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#8 _EDDP_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 22. Februar 2012 - 19:39

Wobei mir das keine typischen Stromverbräuche beim Spielen zu sein scheinen. Die dürften sich dann bei der HD4870 (Referenzdesign) eher im Bereich von 140-150 und bei deiner HD6950 im Bereich von 160-170 Watt bewegen. Dass man dafür kein 600W-Netzteil benötigt (wie ASUS behauptet), versteht sich von selbst...
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#9 Mitglied ist offline   meetthekatze 

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geschrieben 24. Februar 2012 - 23:37

Nun läuft er wieder ;)

Ich habe das BIOS resetet und den RAM von allen 3 B Bänken entfernt, womit er dann wieder startete. Danach habe ich die B Bänke wieder belegt und er läuft auch damit...
Bleibt die Frage, ob das am RAM oder am Board liegt.
Zu Testzwecken -um den Gesamtstromverbrauch des Pcs zu ermitteln- habe ich anschließend ein paar Spiele getestet.
Bei diesem Test hat sich der PC einmal in einem Spiel aufgehangen und ein Neustart war die einzige Lösung, ansonsten läuft er bis jetzt wieder stabil.

Zu der HD6950 und dem Stromverbrauch, bei dem ich Bedenken geäußert hatte:
Ich habe COD MW2, Dead Space 2, Mass Effect 2 und Fable 3 bei höchsten Einstellungen @ 1920x1200 getestet.
Die PSU zog maximal 375W, das heisst, deutlich unter den 525W Potential, woraus ich schließe, dass es tatsächlich problemlos möglich ist die Grafikkarte so zu betreiben.

Vielen Dank für eure Hilfe!
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#10 _EDDP_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 25. Februar 2012 - 00:05

Beitrag anzeigenZitat (meetthekatze: 24. Februar 2012 - 23:37)

Nun läuft er wieder ;)

Das freut mich für dich. 'Hätte ich ehrlich gesagt nicht mehr gedacht, dass das noch so "gut" ausgeht. Aber einem Sprichwort zufolge soll man die Flinte ja nicht zu früh in's Korn werfen. Was die 375 Watt angeht, die du als maximalen Stromverbrauch gemessen hast, da müsstest du noch die Effizienz deines Netzteils (in dem entsprechenden Lastbereich) berücksichtigen, um den Stromverbrauch der Komponenten (= Ausgangsleistung am Netzteil = der Wert, auf den sich die Leistungsangaben beziehen) zu ermitteln. Vermutlich liegt die im Bereich von 80%. Das hieße, dass deine Komponenten bei hoher Auslastung ~300 Watt verbrauchen...
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