WinFuture-Forum.de: Links zu Quellen in den News? - WinFuture-Forum.de

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Links zu Quellen in den News? und bleibt der journalistische Anspruch von WF?


#1 Mitglied ist offline   xploit 

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  • Reputation: 7

geschrieben 14. Juli 2011 - 12:55

Ich gehe mal davon aus, dass ihr keine Korrespondenten anstellt und nur zu großen Ereignissen wie der CeBit euch auch mal selber auf den Weg macht um vor Ort live nach Informationen zu recherchieren.

Ist es dann eigentlich zu viel verlangt, wenn ihr - wie es im Journalismus eigentlich Usus ist - zu euren teilweise durchaus spannenden Nachrichten auch die entsprechende Quelle dieser Informationen verlinkt und nicht nur mit einem Halbsatz erwähnt? Dieses Manko tritt nun öfter auf und es ist ärgerlich. Zuletzt hier passiert: http://winfuture.de/news,64314.html Das Internet wird bald zweitgrößter Werbeträger

Und leider mangelt es winfuture.de konsequent an journalistischer Qualität und dem Willen, diese überhaupt entstehen zu lassen. Wie weit entfernt das Redakteurs-Team manchmal von diesen hehren Zielen entfernt ist, zeigte zuletzt der Artikel über die Entlassungspläne von Cisco. http://winfuture.de/news,64275.html
(Nein, ich sollte nicht alle über einen Kamm scheren, aber die Kette ist nun mal so stark wie ihr schwächstes Glied)

Wird dann rechtmäßige (und selbst wenn sie das nicht wäre) Kritik geübt, wird man nicht mit der Antwort eines Erwachsenen sondern mit der Trotzreaktion von jugendlichen Schreiberlingen konfrontiert, die sich in ihrem Stolz verletzt sehen. Nein, liebes Team, "vernichten" ist (vor allem in diesem Zusammenhang) nun mal eine polarisierende Vokabel der Journaille. Und wenn der Artikel dann in de Überschrift falsche Fakten vermittelt, nämlich dass eben nicht 10.000 Mitarbeiter einfach "entlassen" werden - nein liebes WF-Team, dann habt ihr es durchaus verdient, dass ich meinen Werbeblocker aktiviere.

Seht diese und jede Kritik als Chance und fühlt euch nicht angegriffen. Kritik tut weh, ist aber immer auch etwas Gutes. Und ihr verliert zunehmend an Glaubhaftigkeit und dümpelt in meiner Wahrnehmung nur noch auf dem Level eines pubertierender Haufen unverbesserlicher Hobbyautoren und somit leicht unterhalb dem Level der üblichen Heise-Trolle.

Ich störe mich nicht daran, dass ihr Fehler macht oder der Ausdruck einiger News nicht die notwendige (oder auch nicht) Professionalität erkennen lässt. Mich stört, dass ihr zu oft nicht willens seid, euch zu verbessern sondern euch in eurer eigenen kleinen Welt verschanzt um alle Kritik von außen verbittert als Angriff zu kontern.

Ja, ich besuche WF regelmäßig, aber nur um mir schnell einen Überblick über Nachrichten zu verschaffen. Fundiertes [sic] Wissen beschaffe ich dann nach Eigenrecherche [sic] bei zahlreichen anderen Quellen.

Grüße aus dem nirgendwo

icke

Nota Bene:
Und jetzt entgegnet darauf bitte nicht: Wir machen das freiwillig und unentgeltlich. Das entschuldigt keine Immunität gegenüber Verbesserung(swünschen).

//E
Nicht immer - aber viel zu oft. Das wollte ich noch gesagt haben. Bin ja kein unbefriedigter Nörgler. :wink:

Dieser Beitrag wurde von xploit bearbeitet: 14. Juli 2011 - 13:14

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#2 Mitglied ist offline   ckahle 

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  • Wohnort:Berlin

geschrieben 14. Juli 2011 - 17:28

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum jetzt schon wieder das Thema Quellen aufkommt, wo das doch schon mehrfach diskutiert wurde. Das hat jetzt nichts mit Kritik nicht annehmen wollen zu tun, sondern, dass es schon mehrfach erklärt wurde. Der von dir angegebene Artikel hat eine ordentliche Quellenangabe. Und wo es möglich ist, setzen wir seit geraumer Zeit immer Links. In dem konkreten Fall nicht, weil ich nicht auf E-Mails in meinem Posteingang verlinken kann. Und was verlinken angeht, sind wir durchaus gut dabei. Schau dir mal verschiedene "große" Magazine an, die generell keine Links nach außen setzen.

Und was den Cisco-Artikel angeht, sehe ich im Grunde auch nicht, wo das Problem liegen soll. Ich finde den Begriff der Arbeitsplatzvernichtung durchaus als treffend. Definition Vernichtung: "Vorgang oder Ergebnis eines Prozesses, der etwas ganz und gar zerstört, so dass der ursprüngliche Zustand (Gegenstand) kaum noch oder gar nicht mehr erkennbar ist." Genau jenes passiert doch da mit den Arbeitsplätzen. Warum also sollte man da beschönigende Begriffe verwenden? Nur um nicht zu polarisieren? Es ist doch genau die Aufgabe des Journalismus, Missstände öffentlich zu machen. Was die Überschrift angeht: In der muss man schon mal etwas verkürzt zusammenfassen. Im Artikel steht es ja ausdifferenziert, dass ein Teil direkt entlassen wird und man den anderen den Arbeitsplatz abkauft.

Ansonsten: Sachliche Kritik immer gern, da gehen wir täglich mehrfach mit um. Allerdings sind wir auch nur Menschen und reagieren auf Rumgemotze und Krümelkackerei schonmal etwas ungehalten.

In diesem Sinne....schönen Abend. :wink:
Nach Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain wird nun also der nächste Berliner Stadtteil unbewohnbar gemacht. (taz)
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#3 Mitglied ist offline   xploit 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
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  • Beigetreten: 09. Mai 05
  • Reputation: 7

geschrieben 14. Juli 2011 - 21:05

Hallo Christian

danke für deine Antwort!

Also unter Quellenangabe verstehe ich nicht nur die Erwähnung der Quelle, sondern eben die Verlinkung. Und die Fehlt in der News.

Ja, ihr verlinkt in einigen News durchaus sehr oft auf die Herkunft der Informationen, aber ich würde begrüßen, wenn das zur Gewohnheit wird. Wenn euch jemand per E-Mail auf eine Nachricht hinweist, fände ich es ehrlich gesagt wenig verantwortungsvoll, diesem Hinweis nicht durch ein wenig Recherche nach zu gehen.

>> Nur um nicht zu polarisieren?
Naja, das sehe ich etwas anders. Ein Kommentar darf polarisieren, gerne auch eurer Wochenrückblick. Aber bei einer News? Naja, wenn es vermeidbar ist, dann soll es vermieden werden. Die BIld darf polarisieren, Spiegel Online tut es sogar rech subtil. Aber auf dem Niveau wollt ihr euch nicht bewegen, oder? Gerade das zeichnet guten Journalismus aus: Nicht zu polarisieren, sondern aufzuklären.
"Vernichten" klang in diesem Kontext einfach ziemlich unprofessionell. Warum nicht neutral und differenziert betrachten? Um genau zu sein, wurden 3.000 Arbeitsplätze nicht "vernichtet", sondern Aber gut, die Geschmäcker sind verschieden. Das muss hier nicht wirklich im Details ausdiskutiert werden, ich schreibe nur so gerne. :lol: Und das war auch nur ein konkreter Fall, der mir auffiel.

>> Ansonsten: Sachliche Kritik immer gern, da gehen wir täglich mehrfach mit um. Allerdings sind wir
>> auch nur Menschen und reagieren auf Rumgemotze und Krümelkackerei schonmal etwas ungehalten.
Nun, oft genug bin ich mit dem Feedback zum Feedback nicht zufrieden. Ich kann verstehen, dass man da gerne mal ungehalten reagiert. Aber dafür seid ihr ja ein Team, und dann kann man sich gegenseitig etwas unterstützen. Aber in diesem Fall bin ich schon eher zufrieden, auch wenn sich vermutlich kein Konsens eingestellt hat. Aber man kann schonmal einen vernünftigen Diskurs führen. Wie sich das gehört.

Man verstehe mich nicht falsch: Ich will nicht trietzen oder nörgeln um mir die Zeit zu vertreiben, WF gehört noch vor Heise für mich zu der ersten Anlaufstelle, wenn es um sehr breitbandige News geht. Ich will einfach beim "KVP" helfen. Und gerade das Kernthema der fehlenden Quelle nervt mich manchmal doch sehr. :P
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#4 Mitglied ist offline   luftabong 

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geschrieben 14. Juli 2011 - 21:09

Beitrag anzeigenZitat (xploit: 14.07.2011, 22:05)

Und gerade das Kernthema der fehlenden Quelle nervt mich manchmal doch sehr. :lol:


ist aber nicht wirklich wichtig.
Sorry, an error occured!
Please try again later...
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#5 Mitglied ist offline   Ludacris 

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geschrieben 14. Juli 2011 - 22:42

wenn aber ein bekannter der bei der firma arbeitet dir etwas schickt und du schreibst eine news darüber dann wirst du im netz sonst noch nichts finden und wenn du ihn namentlich nennst ist er mit sicherheit seinen job los. sowetwas nennt man dann insider information oder vertrauenswürdige quelle
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#6 Mitglied ist offline   ckahle 

  • Gruppe: Redaktion
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  • Wohnort:Berlin

geschrieben 15. Juli 2011 - 09:51

Beitrag anzeigenZitat (xploit: 14.07.2011, 22:05)

Also unter Quellenangabe verstehe ich nicht nur die Erwähnung der Quelle, sondern eben die Verlinkung. Und die Fehlt in der News. ... Wenn euch jemand per E-Mail auf eine Nachricht hinweist, fände ich es ehrlich gesagt wenig verantwortungsvoll, diesem Hinweis nicht durch ein wenig Recherche nach zu gehen.


Es geht nicht um einen Hinweis auf eine Nachricht irgendwo im Netz, die per E-Mail kommt, sondern um die Originalquellen.
Nach Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain wird nun also der nächste Berliner Stadtteil unbewohnbar gemacht. (taz)
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#7 Mitglied ist offline   luftabong 

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  • Geschlecht:Weiblich

geschrieben 16. Juli 2011 - 19:57

ich kann das mit der quellenangabe nicht nachvollziehen. wo ist das problem? wenn man selbst über eine sache berichtet, dann brauche ich doch keine quelle angeben. auch nicht, wenn darüber schon woanders was geschriben wurde. (ausser man schreibt es einfach ab.)

also echt ein konstruiertes problem über das hier gepostet wird.
Sorry, an error occured!
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#8 Mitglied ist offline   stadtschreiber 

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geschrieben 17. Juli 2011 - 11:38

dann kann man doch als quelle insider angeben oder email oder zeitmaschine ;D
0

#9 Mitglied ist offline   Sebastian2 

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  • Reputation: 5

geschrieben 17. Juli 2011 - 21:50

Das hat man doch getan, nur eben ohne Link, der wirklich nicht nötig ist...
0

#10 Mitglied ist offline   Rheinfire 

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geschrieben 21. Oktober 2011 - 15:11

Beitrag anzeigenZitat (luftabong: 14. Juli 2011 - 21:09)

ist aber nicht wirklich wichtig.


Wenn man einen bestimmten Berichterstatter kompromisslos zum Verkünder der einzigen Wahrheit erheben will ... dann hast du sicher recht. Aber das will ich nicht :)

Ich möchte doch nur selbst recherchieren können, ob die Fakten korrekt wiedergegeben werden.

Da hier regelmäßig darauf verzichtet wird, die Quelle anzugeben, frage ich mich, ob das Absicht ist, um die eigene FaktenUNtreue zu verschleiern.
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#11 Mitglied ist offline   nobody is perfect 

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geschrieben 21. Oktober 2011 - 16:27

Beitrag anzeigenZitat (Rheinfire: 21. Oktober 2011 - 15:11)



Ich möchte doch nur selbst recherchieren können, ob die Fakten korrekt wiedergegeben werden.


dann würde ich dir raten mal google zu benutzen :wink: ich hoffe du weißt wie man damit umgeht,Stichworte dürften ja genug in den News drin sein. :rolleyes:
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#12 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 21. Oktober 2011 - 16:56

Mal angenommen, ein Redakteur schreibt einen Artikel zu irgendeinem Thema und beruft sich auf Ausführungen aus einem Fachbuch. Dann kann er das doch auch nicht verlinken. Oder der Herausgeber der Originalnachricht stellt gar keinen Link zur Verfügung bzw. arbeitet in seinem Portal mit irgendwelchen, von irgendwas abhängigen, generierten URLs, die am nächsten Tag gar nicht mehr funktionieren, weil der Beitrag dann von der News-Seite weg ist oder nach ner Woche ins Archiv des Portals kommt. Soll ein Redakteur, bevor er anfängt zu arbeiten, jeden Tag in seinen alten Beiträgen die Links überprüfen und gegebenenfalls korrigieren?
Bauernregel: Regnets mächtig im April, passiert irgendwas, was sich auf April reimt.
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#13 Mitglied ist offline   timmy 

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geschrieben 21. Oktober 2011 - 17:39

In den Tagszeitungen vermisst niemand Linkangaben, warum ist das im Internet so?
Ich denke, wenn man sich für eine News interessiert, kann man mit dem Internet gut weiter recherchieren, ohne das man schon ein paar Links vorgesetzt bekommt.
Vielleicht reichen einem die Links ja nicht, oder die Quellen gefallen einem nicht.
Also lieber selber nachschauen.
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#14 _Volume Z_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 21. Oktober 2011 - 18:57

Beitrag anzeigenZitat (timmy: 21. Oktober 2011 - 17:39)

In den Tagszeitungen vermisst niemand Linkangaben

Man wäre dann auch baß erstaunt, in wie vielen Fällen die Quelle für Boulevard- und andere Meldungen "B*ld-Zeitung vom Vortag" hieße.

Gruß, VZ :huh:
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#15 Mitglied ist offline   Rheinfire 

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geschrieben 23. Oktober 2011 - 11:45

Beitrag anzeigenZitat (Holger_N: 21. Oktober 2011 - 16:56)

Mal angenommen, ein Redakteur schreibt einen Artikel zu irgendeinem Thema und beruft sich auf Ausführungen aus einem Fachbuch. Dann kann er das doch auch nicht verlinken.


Aber das Fachbuch angeben. In eine Bibliothek kann man dann immer noch gehen. Zumindest weiß man, auf was sich der Redakteur beruft und muss es nicht erahnen.

Beitrag anzeigenZitat (timmy: 21. Oktober 2011 - 17:39)

In den Tagszeitungen vermisst niemand Linkangaben ...


Die Quelle ist stets bei den Nachrichten angegeben: DPA aka Deutsche Presse-Agentur
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