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Nachrichten zum Thema: Prozessoren & Speicher
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Prozessor Verkaufen


#1 Mitglied ist offline   ObjCLover 

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geschrieben 12. Juli 2010 - 23:02

Hallo,

ich möchte gerne meinen Prozessor (inkl. Kühlkörper) verkaufen.
Die Frage, die ich mir stelle ist: Wie verpackt man den? Es handelt sich um einen AMD Prozessor, bei dem die Kontakte abstehen. Den Prozessor zu verpacken, ohne dass die sich beim Transport verbiegen können, stell ich mir etwas schwierig vor...

Und lohnt es sich, den Kühlkörper mit zu verkaufen? Weil der macht das Paket vll. unnötig schwer, was meint ihr?
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#2 _The Grim Reaper_

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geschrieben 13. Juli 2010 - 00:09

Wenn es der Boxed Kühler ist, ja. Wegen der Garantie.

Wenn du nicht so einen CPU-Plastik-Behälter besitzt, musst du auf Schaumstoff ausweichen. Dann sind die Kontakte sicher.

Watte macht es atürlich auch. Alles, was weich ist und die CPU für Stößen und Drücken schützt.
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#3 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 13. Juli 2010 - 11:14

 Zitat (ObjCLover: 13.07.2010, 00:02)

Und lohnt es sich, den Kühlkörper mit zu verkaufen?
Biete ihn einzeln an. Wer einen Prozessor kauft, hat sowieso meist einen Kühler übrig. Falls nicht, kann er ihn ja separat bei Dir kaufen.

 Zitat (ITX-Fan: 13.07.2010, 01:09)

Wenn es der Boxed Kühler ist, ja. Wegen der Garantie.
;) Welche Garantie? Als Privatperson muß man eh keine geben. Was der Käufer mit dem Teil anstellt, ist allein sein Problem.

 Zitat (ITX-Fan: 13.07.2010, 01:09)

Watte macht es atürlich auch.
Watte würde ich nicht unbedingt nehmen. Da hat man dann nur Fusseln mang den Pins. Wichtig ist, daß der Prozessor nicht mit leitendem Material eingepackt wird. Mir hat schon mal jemand Arbeitsspeicher verkauft, der in Alufolie eingewickelt war :D Wenn Du keine Transportbox hast, dann mach es so, daß die Pins nicht umbiegen können (z.B. auf ein Stück Schaumstoff stellen und mit Papier umwickeln). Um den verpackten Prozessor kommt dann noch eine Schutzschicht aus Luftpolstern, Styropor oder was auch immer das Rumfliegen im Paket verhindert. Vielleicht hast Du ja auch einen Händler in der Nähe, der Dir eine Transportbox (Pappkarton mit Schaumstoff) geben kann?

Dieser Beitrag wurde von Mr. Floppy bearbeitet: 13. Juli 2010 - 11:15

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#4 Mitglied ist offline   ObjCLover 

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geschrieben 13. Juli 2010 - 14:33

Ja, das klingt gar nicht so übel. Wie wäre es denn, die Pins direkt in Styropor reinzudrücken? Styropor gibt ja bei punktueller Belastung leicht nach, sodass dann quasi viele kleine Löcher im Styropor sind.
Im Vergleich zum Schaumstoff drückt da dann nichts den ganzen Transport über drauf. Stell ich mir zumindest so vor.^^ Oder die Pins verbiegen beim Reindrücken. :D
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#5 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 13. Juli 2010 - 16:18

Mach's Dir nicht zu kompliziert! Wenn die CPU sich nicht bewegen kann, geht auch nichts kaputt. Abgesehen davon, kann bei um die 1000 eng stehender Pins von punktueller Belastung keine Rede sein. Wahrscheinlich bekommst Du das Teil erst gar nicht reingedrückt. Und es wäre doch blöd, wenn man den Prozessor, in der Absicht ihn zu schützen, letztendlich unbrauchbar macht.
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#6 Mitglied ist offline   X2-3800 

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geschrieben 13. Juli 2010 - 17:43

@ObjCLover
Zitat "Ja, das klingt gar nicht so übel. Wie wäre es denn, die Pins direkt in Styropor reinzudrücken? "

Leg ne Alufolie auf das Styropor und drück den Prozessor drauf, dadurch werden die Pins leitfähig verbunden und vor elektrostatischer Aufladung geschützt.
( Schaltkreise werden oft auf diese Weise ausgeliefert, wenn man sie in geringer Anzahl zB.: bei reichelt bestellt.)




 Zitat (Mr. Floppy: 13.07.2010, 12:14)

Wichtig ist, daß der Prozessor nicht mit leitendem Material eingepackt wird.


Das musst du mir jetzt mal erklären, gerne auch per PrivatNachricht.

Um elektronische Bauteile vor elektrostatischen Ladungen zusätzlich zu schützen ist ein leitfähiges Material nämlich sogar sehr empfehlenswert. Es gibt für diese Zwecke sogar leitfähige Kunststoffe, zB. könnte auch die originale Schaumunterlage von CPUs (im geringen Maße) leitfähig sein.
In der Regel reicht aber elektrostatisch nicht aktives Material.

Früher wurden MOSFET Transistoren und Schaltkreise in Alufolie gepackt um sie zu schützen, bei heutigen Bauteilen ist eine Schutzvorrichtung vergleichbar mit einer Zenerdiode integriert, welche vor leichten Entladungen schützt.

Einzig bei einem Mainboard sollte man keine Alufolie verwenden aber das liegt an der Stützbatterie für das BIOS.

Dieser Beitrag wurde von X2-3800 bearbeitet: 13. Juli 2010 - 17:50

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#7 _M-i-s-t-e-r-x_

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geschrieben 13. Juli 2010 - 18:02

servus :unsure:

ich werde hier das gefühl nicht los das die frage nur darauf abziehlt weil man
die CPU als Brief / Warensendung / Büchersendung oder sonst einer primitiven art
von Verpackung die wenig Kostet , eben billig und Primitiv verpackt werden soll .

man kann sich aber auch anstellen nimm ein stück Styropor stell die CPU drauf
nimm Karton rum oder ne leere schogetten packung die hat auh passende höhe
dann verklebt man das ganze mit Tesa ferig ist und gut .


oder man nimmt gleich das ( so was schenkt einen jeder PC Händler Laden )

Eingefügtes Bild

dann kann man es zur not auch als Brief / Warensendung / Büchersendung versenden

wobei dann immer noch ein verlust risiko besteht das das beim versand verloren
geht oder beschädigt werden kann die ware .

eigentlich aber sollte man es lieber sicherheits halber mit Hermes versenden
in kleinen Paket ( für 3.90 € ) , vorteile man kann es gescheit verpacken
und ein CPU Kühler Lüfter findet locker auch noch platz

mfg mister x
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#8 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 13. Juli 2010 - 18:06

 Zitat (X2-3800: 13.07.2010, 18:43)

Das musst du mir jetzt mal erklären, gerne auch per PrivatNachricht.

Wie soll ich mich da nur wieder rausreden :unsure: Ich kann Dir wirklich nur zustimmen. Allerdings setzt eine leitende Verpackung voraus, daß weder man selbst noch das Bauteil in irgend einer Form geladen ist (Restladung, statische Aufladung). Für mich paßt es einfach nicht zusammen, daß man einerseits die Pins nicht berühren soll und sie andererseits absichtlich kurzschließt. Ist aber wahrscheinlich so ein das-hab-ich-schon-immer-so-gemacht Ding.

Beim Prozessor mache ich es aus Vorsicht nicht, beim RAM bin ich mir sicher, daß es noch minutenlang eine Restladung aufweisen kann.

Dieser Beitrag wurde von Mr. Floppy bearbeitet: 13. Juli 2010 - 18:11

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#9 Mitglied ist offline   X2-3800 

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geschrieben 13. Juli 2010 - 18:40

Naja, man braucht bei den neuen Bauteilen nicht mehr übermäßig vorsichtig sein. Natürlich ist es nicht gut wenn man in dem Moment geladen ist wenn man das Bauteil auf die Folie setzt. Ich entlade mich zuvor immer mit beiden Händen am Gehäuse und nehme dann die Bauteile aus dem PC. Bisher ist mir noch nie was kaputt gegangen.
Grundsätzlich kann sich durch das Kurzschließen während dem transport aber keine hohe Spannung mehr bilden die gefährlich für den IC sein kann.

Ich habe es mal geschafft meinen SAT Receiver per Funkenschlag außer gefecht zu setzen.
Bin über einen Teppich gelaufen und habe auf die Programmtaste gedrückt, dabei ist eine Entladung von der Hand durch eine Ritze neben der Taste in die Platine vom receiver eingeschlagen. Danach war das ganze Menue nur noch Buchstabensalat, da hats wohl einen Speicherbaustein erwischt. :-)
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#10 Mitglied ist offline   ObjCLover 

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geschrieben 13. Juli 2010 - 19:22

 Zitat (M-i-s-t-e-r-x: 13.07.2010, 19:02)

eigentlich aber sollte man es lieber sicherheits halber mit Hermes versenden
in kleinen Paket ( für 3.90 € ) , vorteile man kann es gescheit verpacken
und ein CPU Kühler Lüfter findet locker auch noch platz

Ich will sie gescheit verpacken, deswegen frag ich doch. :unsure:

Mensch ;)

Ich werd nur das Gefühl nicht los, dass ich die CPU schrotte beim Versand. Was natürlich auch noch ne Möglichkeit wäre, auf dem Motherboard verbaut zu verschicken (da ich einen ganzen Computer in Einzelteilen verkaufen möchte). Nur da braucht man halt auch wieder Glück, damit jmd. beides braucht.
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#11 _M-i-s-t-e-r-x_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 13. Juli 2010 - 19:30

dann versende sie eben gut Verpackt mit Hermes und Mensch bitte stell dich nicht so an ;)

ne ganz andere möglichkeit die noch besteht wenn man defekte Mainbord hat
man macht den CPU sockel runter , steckt die CPU drauf und gut ist es .

was glaubst du was ich schon alles versendet habe :unsure:

mfg mister x

Dieser Beitrag wurde von M-i-s-t-e-r-x bearbeitet: 13. Juli 2010 - 19:30

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#12 _MagicAndre1981_

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geschrieben 13. Juli 2010 - 19:57

 Zitat (M-i-s-t-e-r-x: 13.07.2010, 20:30)

ne ganz andere möglichkeit die noch besteht wenn man defekte Mainbord hat
man macht den CPU sockel runter , steckt die CPU drauf und gut ist es .


so hast du es bei mir gemacht. Die Pins waren danach 1a ok.
0

#13 Mitglied ist offline   ObjCLover 

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geschrieben 13. Juli 2010 - 20:29

 Zitat (M-i-s-t-e-r-x: 13.07.2010, 20:30)

dann versende sie eben gut Verpackt mit Hermes und Mensch bitte stell dich nicht so an ;)

Jaaa bevor's kaputt geht. mimimi ;) :unsure: ;)

Ein kaputtes Mainboard hab ich leider nicht, aber ich werd mal beim PC Laden um die Ecke nach ner leeren Verpackung fragen, die sind immer recht freundlich.

Dieser Beitrag wurde von ObjCLover bearbeitet: 13. Juli 2010 - 20:30

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#14 Mitglied ist offline   sкavєи 

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geschrieben 14. Juli 2010 - 05:52

Ich habe auch schon CPUs in Klopapier eingewickelt und im Polsterumschlag geschickt bekommen. Selbst da ist nix passiert und das war damals noch ein P3 Tualatin, bei dem die Pins nicht annähernd so robust sind wie bei aktuellen CPU's.
Was ich damit sagen will. Mach dir nicht allzuviele Gedanken drum, die Dinger halten mehr aus als man denkt. Wobei natürlich die schon erwähnte Originalverpackung aus'm nächsten PC-Shop die schönste Lösung ist.
Es muss übrigens nicht unbedingt die Original-verpackung sein, Grundsätzlich eignet sich jede CPU-Verpackung. Sogar die Intel-Verpackungen mit der Folie, bei denen man dann die Seiten umschlägt (ähnlich wie in diesen Amazon-Paketen) funktionieren für AMd-CPU's mit Pins.

Edit:
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Da steckt z.B. ein AMD Athlon 64 drin. Das war die Original-Verpackung für meinen C2D.

Dieser Beitrag wurde von sкavєи bearbeitet: 14. Juli 2010 - 06:00

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#15 Mitglied ist offline   Malte78 

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geschrieben 25. Juli 2010 - 16:52

 Zitat (sкavєи: 14.07.2010, 06:52)

Ich habe auch schon CPUs in Klopapier eingewickelt und im Polsterumschlag geschickt bekommen. Selbst da ist nix passiert und das war damals noch ein P3 Tualatin, bei dem die Pins nicht annähernd so robust sind wie bei aktuellen CPU's.
Was ich damit sagen will. Mach dir nicht allzuviele Gedanken drum, die Dinger halten mehr aus als man denkt. Wobei natürlich die schon erwähnte Originalverpackung aus'm nächsten PC-Shop die schönste Lösung ist.
Es muss übrigens nicht unbedingt die Original-verpackung sein, Grundsätzlich eignet sich jede CPU-Verpackung. Sogar die Intel-Verpackungen mit der Folie, bei denen man dann die Seiten umschlägt (ähnlich wie in diesen Amazon-Paketen) funktionieren für AMd-CPU's mit Pins.

Edit:
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Da steckt z.B. ein AMD Athlon 64 drin. Das war die Original-Verpackung für meinen C2D.


Ich würde bei CPUs sowieso immer den versichtertern Versand empfehlen (wenn es mehr als x EUR kostet). Einpacken in einem sehr stabilen Karton, drin dann ein in Luftpolsterfolie gepackter 2. Karton, in den dann in einer weiteren Luftpolsterfolie (hat man meist herumfliegen zu hause) oder in Zeitungspapier eingewickelten Umverpackung die CPU (z.B. Klopapier in Ohrstäbchenschachtel) enthalten ist.
Empfehlenswert ist auch, den äußersten karton mit einem "Vorsicht-Glas"-Klebeband zuzukleben. Da die Transportunternehmen meistens die Pakete werfen, sollte dies der beste Schutz sein. Persönliche Abholung schützt schon mal ambesten: Cash gegen CPU und wie er sie nach Hause bekommt: sein Problem?

mfg
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