Wenn man das 'händische' Befüllen des Arbeitsspeichers z.b. durch unzählige Browser-Threads o.ä. mal aussen vorlässt, richtet sich die Systemperformance ab 2GB Ram zum grösseren Teil nach der Qualität der Software. Der Einfluss der blossen Speichergrösse ist deutlich geringer, als gemeinhin angenommen.
Will heissen: Hat man nicht zu viele Anwendungen gleichzeitig laufen, erziehlt entsprechende Software auch mit 'nur' 2GB Ram Vorteile unter 64Bit. Das gilt in evidentem Umfang z.B. für eine Reihe an Adobe-Produkten, Lightroom z.b. dürfte erkennbar profitieren. Andererseits bieten sehr viele (naja, wohl die meisten) Programme unter 32 und 64bit identische Leistungswerte, auch wenn unter 64bit über 3,5 GB hinaus ausgebaut wird und das Programm als 64bit-Version verfügbar ist (WMPlayer z.b.).
Ich denke, das wird erst mit der Zeit relevant divergieren. Insofern ist es für Normaluser Stand heute fast egal, ob 32 oder 64 bit. Allerdings verursacht 64bit bei 2GB auch keine relevanten Nachteile, so dass man imho von vornherein auf die modernere Architektur setzen sollte - unter der Vorraussetzung einer überschaubaren Anzahl an offenen Anwendungen. In der Praxis laufen 2GB Ram je nach 'Anwendungsportfolio' etwa 2-300MB 'früher' voll.
Anders sieht es natürlich aus, sobald man eine oder mehrere VMs betreibt und schlicht auf reichlich Speicher angewiesen ist.
Windows 7 32 Und 64 Bit
#16
geschrieben 28. Mai 2010 - 08:36
Android ist die Rache der Nerds - weil wir sie nie auf unsere Parties eingeladen haben.
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