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Sind Unsere Spareinlagen In Deutschland Noch Sicher? Eure Meinung

Umfrage: Sind unsere Spareinlagen in Deutschland noch sicher? (24 Mitglieder haben abgestimmt)

Sind unsere Spareinlagen in Deutschland noch sicher? Achtung beachtet bitte, das wir hier ausdrücklich nicht über Anlagen von Aktien, Wertpapiere, Anlagen in Immobilien Hedgefonds anderen Fonds ... bzw. Auslandsanlagen diskutieren wollen

Du kannst das Ergebnis dieser Umfrage nicht sehen, bevor du nicht selbst abgestimmt hast. Bitte melde dich an und gib deine Stimme ab um das Ergebnis zu sehen.

Glaubt ihr der Politik die uns die Sicherheit der Spareinlagen versprochen hat?

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Wer hat Schuld an der Situation (Mehrfachnennungen sind möglich)

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#1 Mitglied ist offline   Computer 

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  geschrieben 05. Oktober 2008 - 22:46

Und das nächste Thema gleich hinterher. Ich will diesmal absichtlich keine Vorgaben machen und werd mich mal erst später dazu äußern.

Beachtet bitte, das wir hier ausdrücklich nicht über Anlagen von Aktien, Wertpapiere, Anlagen in Immobilien Hedgefonds oder anderen Fonds ... bzw. Auslandsanlagen diskutieren wollen. Hier sind wir uns sicher einig, dass derjenige der riskant anlegt, viel verdienen kann aber auch sein Geld verlieren kann. Bestimmte hier genannte Anlagen sind sicher grundsätzlich riskant.

Dieser Beitrag wurde von Computer bearbeitet: 05. Oktober 2008 - 23:10


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#2 Mitglied ist offline   HS-TGO 

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geschrieben 05. Oktober 2008 - 23:50

In USA üblich(hier nur vereinzelt) soll es oft vergekommen sein das sich Liesel Müller eine Waschmaschine auf Ratenzahlung kaufen konnte. Die erste Rate um die Waschmischine abzubezahlen erfolgte jedoch erst 3 Jahre später.
Wenn die da noch nen Kühlschrank, ein Auto einen Fernseher und ein Haus auf ähnlicher Raten- bzw. Kredit-Basis kauft, darf sich kein Kreditgeber (also die Banken) mehr wundern wenn Liesel Müller nicht mehr im Stande ist ihre ganzen Raten eg. Schulden zurück zu zahlen.
Wenn das soviele machen wie in den USA (also über ihre Verhältnisse leben, Protzen auf Pump) dann war klar, dass es eines Tages so kommt wie jetzt.

Schuld haben die Banker die sowas zugelassen haben ohne vorher die Liquidität bzw. Rückzahlfähigkeit ihrer Kunden zu prüfen und nur den Reibach machen wollten mit Kreditzinsen. Profitgier auf dem Rücken von Leuten die eh keine Kohle haben ist mehr als Blindheit und geht meist ins Auge.
Schuld hat auch Liesel Müller die sich nichts leisten konnte, aber die Sau rausgelassen hat.
Man kann nur ausgeben was man hat. Hat man nichts, ist Zurückhaltung angesagt, oder man geht irgendwann in private Insolvenz.

Dieser Beitrag wurde von HS-TGO bearbeitet: 05. Oktober 2008 - 23:58

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#3 Mitglied ist offline   abferber 

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geschrieben 07. Oktober 2008 - 21:23

Mich würde mal interessieren wieviel milliarden dollar durch kredit an- und verkäufe getätigt wurden, welche schlicht und einfach nicht existent waren - also monopoli geld oder besser gesagt verzinste floatzahlen.

Und die Hypo Real hat aktuell den Schwarzen Peter zugeschoben bekommen, gibt leider noch mehr davon nur wo ist die Frage.

Die US Regierung hat übrigends schon einen grossen Teil abgefedert.

#4 Mitglied ist offline   saw 

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geschrieben 08. Oktober 2008 - 05:54

Der Handel mit Kreditderivaten hatte n jährliches Volumen von 60.000.000.000.000$
(60 Billionen Dollar)
Das ist mehr als alle weltweiten Wirtschaftsleistungen.
Hätte man nu den Handel mit diesen Derivaten erst gar nicht in diesem Umfang ermöglicht,
wäre die Kriese ja erst gar nicht so extrem geworden.

Ich schätze mal, das die im gesamten Weltweit für um die 3.000.000.000.000$
(3 Billionen Dollar)
Abschreibungen tätigen müssen.
Wäre im Normalfall für die Banken schon schwer des zu verdauen,
aber im Moment wo die sich gegenseitig nicht trauen, und gegenseitig keine Gelder mehr leihen,
ist des fast unmöglich für die, des zu stemmen.

Nur frag ich mich,
wenn die Banken sich gegenseitig nicht trauen.
warum sollen dann die Steuerzahler weltweit das tuen
und mit Steuergeldern bürgen?
Normalerweise müssten im Moment doch
die Banken und Versicherer kaufen wie die wilden,
so billig kommen die nie wieder dazu.
Geld ist genug da, nur das die, die es haben drauf sitzen,
und abwarten bis die Regierungen mit Steuergeldern die Verluste ausgeglichen haben.

Um auf die Frage des Threads zurück zu kommen,
sicherlich werden die Spareinlagen der Bundesbürger sicher sein.
Angela hat ja dafür gebürgt.
Nur scheint sie nicht so genau zu wissen,
wie hoch die von ihr ausgesprochene Bürgschaft in Wahrheit ist.
Sie ging am Anfang von läppischen 600.000.000.000 Euro aus (600 Milliarden)
mittlerweile geht man aber schon von 1.500.000.000.000 (1,5 Billionen) aus.
Wobei sich die Zahl auf das Jahr 2007 bezieht.
Aktuellere Zahlen existieren wohl nicht.

Wenn wir jetzt mal vom schlimmsten ausgehen,
Island ist ja gerade dabei,
müsste der Staat also mal auf die schnelle
im Bankensektor aufräumen, (verstaatlichen?)
und 1,5 Billionen besorgen.

Wie will sie des denn anstellen,
außer mit neuen Schulden?
Ok, die könnte sie ja auf der Bank machen :(
ups.....vergessen.... die Banken haben ja angeblich nix mehr........

Ach so, die Meldung das die Regierung ein Versammlungsverbot vor Geldautomaten plant
ist natürlich nur n Gerücht. :(
Genau so wie das die geplante Verfassungsänderung
für den Einsatz der Bundeswehr im inneren was mit der Finanzkrise zu schaffen hätte.

Dieser Beitrag wurde von saw bearbeitet: 08. Oktober 2008 - 06:00

Kann ich bitte mal vorbei,
es geht nach Kompetenz.

Nazis sind shice, überall.

#5 Mitglied ist offline   sn00b 

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geschrieben 08. Oktober 2008 - 07:20

ich war schon immer der meinung das die börse der teufel ist!

denn das was HS-TGO in seinem post beschreibt, ist leider auch genau das was nicht nur die kleine Liesel Müller macht sondern eben auch große firmen...ja eben sogar die lieben banken! sie alle wirtschaften mit geld was sie gar nicht besitzen! und auf dem thron der zokker um reichtum ohne geld sitzt nun mal die börse! erst durch 'sinnlose' spekulation auf werte von dingen ändert sich der wert der dinge, das ist börse live und der größte schmarn aller zeiten. diesen schmarn multipliziere man mit der narrenfreiheit die die börse besitzt und schon kann man sich vorstellen wie sehr solche preisbestimmer die wirtschaft manipulieren! die börse ist ein nimmersattes monster was sich am ende selbst verzehren wird! ein künstliche institution die es allen anderen nur schwerer macht und selbst keinen weiteren sinn erfüllt als aus nichts werte zu schaffen!

ich war schon immer der meinung das die börse der teufel ist!

#6 Mitglied ist offline   Computer 

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geschrieben 08. Oktober 2008 - 10:17

Beitrag anzeigenZitat (saw: 08.10.2008, 06:54)

Ach so, die Meldung das die Regierung ein Versammlungsverbot vor Geldautomaten plant ist natürlich nur n Gerücht. ;) Genau so wie das die geplante Verfassungsänderung für den Einsatz der Bundeswehr im inneren was mit der Finanzkrise zu schaffen hätte.


Und das die Bundesregierung plant, die Bundeswehr insbesondere vor Geldautomaten im Inneren einzusetzen? Herr Schäuble hat bei einem Scheitern des Planes sicher den Plan B in der Schublade, diese Gebiete vor den Geldautomaten zu exteretorialen Enklaven der Bundesrepublik Deutschland zu erklären. Dann kann er die Bundeswehr dort sofort einsetzen. Ordnet er diese Gebiete dann noch diplomatisch Afghanistan zu, dann braucht er für einen Miltäreinsatz vor den Geldautomaten nicht mal ein neuen Beschluss des Bundestages. Die Wirtschaft könnte diese durch Aufstellen von Briefkastenanlagen dann für steuergünstige Anlagen und Briefkastenfirmen nutzen. :( :(

Dieser Beitrag wurde von Computer bearbeitet: 08. Oktober 2008 - 11:53


#7 Mitglied ist offline   Leshrac 

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geschrieben 08. Oktober 2008 - 11:43

Saw`s beschreibung trifft es exakt. Aufgrund der momentanen extrem untransparenten lage (noch nicht einmal die banken selbst wissen so wirklich, wo sie genau stehen), wuerde ich einer europaeischen oder US bank keinen einzigen cent anvertrauen.

#8 Mitglied ist offline   Heto 

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geschrieben 09. Oktober 2008 - 16:30

Beitrag anzeigenZitat (Leshrac: 08.10.2008, 12:43)

Saw`s beschreibung trifft es exakt. Aufgrund der momentanen extrem untransparenten lage (noch nicht einmal die banken selbst wissen so wirklich, wo sie genau stehen), wuerde ich einer europaeischen oder US bank keinen einzigen cent anvertrauen.


ja da stimm ich dir zu.

Aber bei einigen Banken ist das Geld sicher durch den Spareinlagerungsfond oder wie dat ding heißt
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#9 Mitglied ist offline   saw 

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geschrieben 09. Oktober 2008 - 16:47

Beitrag anzeigenZitat (Heto: 09.10.2008, 17:30)

Aber bei einigen Banken ist das Geld sicher durch den Spareinlagerungsfond oder wie dat ding heißt

Hm, der Einlagensicherungsfonds.
Ok die Dinger mögen reichen wenn ein Geldinstitut pleite geht.
Gehen aber mehrere bis viele pleite,
reichen die diversen Sicherungsfonds vorne und hinten nicht mehr.
Wäre die IKB z.B. nicht durch die KFW gerettet worden,
wäre zwar n Sicherungsfond eingesprungen,
aber danach auch so gut wie lehr gewesen,
und hätte keinerlei Schutzfunktion mehr gehabt.
Wäre das dann an die Öffentlichkeit gelangt,
hätte es schon vor Monaten einen Bank Run in Deutschland gegeben.

Sicherlich, in Deutschland ist man als Privatperson noch am besten abgesichert,
aber halt nur solange,
wie es bei kleineren Pleiten bleibt.
Gehen zu viele große platt,
reichen die Fonds noch nicht für 1% der benötigten Summen,
und die Möglichkeit, das gefährdete Banken von anderen gestützt werden,
funktioniert ja auch nur wenn es viel mehr gesunde als Pleitebanken gibt.
Wie das aktuelle Verhältnis ist
weiß aber keiner, nicht mal die Banken selber,
weshalb sie sich ja gegenseitig so misstrauen,
das sie sich fast kein Geld mehr gegenseitig leihen.
Kann ich bitte mal vorbei,
es geht nach Kompetenz.

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#10 Mitglied ist offline   sn00b 

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geschrieben 09. Oktober 2008 - 17:35

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