WinFuture-Forum.de: Arbeitslosengeld I ... Unklarheiten?!? - WinFuture-Forum.de

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Arbeitslosengeld I ... Unklarheiten?!?


#1 Mitglied ist offline   Vista_Fan 

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geschrieben 08. Oktober 2007 - 11:25

Vorgeschichte:

ich habe 4 jahre gearbeitet. wirde dann arbeitslos. aus der arbeitslosigkeit heraus habe ich mich selbstständig gemacht mit dem "überbrückungsgeld" (9 monate ca. 2/3 des letzten nettogehalts).
es läuft bisher gut und ich rechne nicht damit die selsbtständigkeit aufgeben zu müssen. aber da man ja nie weiß wie sich das weiter entwickeln wird, wollte ich mich mal bei der agentur für arbeit informieren, was passieren würde wenn ich die selbstständigkeit aufgeben müsste.


auf meine fragen konnte an der hotline keine von 3 netten frauen weiter helfen. sie haben schlicht und einfach keine ahnung gehabt und auch gesagt "weiß ich leider nicht" oder "dafür haben wir ein fachteam". aber auch das fachteam hatte keine ahnung.

ich hab nicht vor wieder arbeitslose zu werden. aber man fühlt sich einfach besser, wenn man weiß... man sitzt nicht auf der straße wenn es probleme geben sollte


meine fragen waren:

Frage 1:
kann ich mich auch in der selbstständigkeit weiterhin gegen arbeitslosigkeit bei der agentur für arbeit versichern lassen?
Antwort 1:
ja, kein problem. ich schicke ihnen die anmelde formulare
Antwort 2:
nein, nur in den ersten 4 wochen wo man selbstständig ist, kann man sich für ca. 25€ monatlich freiwillig weiterversichern lassen
Frage an Winfuture Mitglieder:
was stimmt den nun. wer von den zwei damen hat keinen plan?

Frage 2:
was passiert wenn ich jetzt wärend der Existenzgründer-Phase feststelle das es nicht klappt. bekomme ich von meinen 12 monaten arbeitslosengeld I Anspruch die restlichen 3-4 monate die ich nicht verbraucht habe?
Antwort 1:
Ja
Antwort 2:
Nein, die werden glaube ich wärend der Existenzgründerphase aufgebraucht
Frage an Winfuture Mitglieder:
Welche der zwei sehr netten Damen hat recht und welche keinen Plan?


Frage 3:
Was hätte es mir gebracht wenn ich in den ersten 4 wochen meiner arbeitsloigkeit die freiwillige-arbeitlosenversicherung abgeschlossen hätte? ... war es ein fehler dies nicht zu tun?
Antwort 1:
weiß ich nicht. das fachteam kann da weiter helfen
Antwort 2:
wir vom fachteam haben leider keine ahnung.
Frage an Winfuture Mitglieder:
Die zwei damen waren nett, hatten aber keine ahnung. war es ein fehler von mir diese freiwillige arbeitslosengeld versicherung nicht abzuschliessen? hätte ich dann wieder 12 monate arbeitslosengeld erhalten wenn ich es abgeschlossen hätte? (ich vermute "ja"... weil es mir so vorkam als ob die mitarbeiter der agentur für arbeit, die anweisung haben, absichtlich möglichst niemanden über diese freiwillige arbeitslosenversicherung zu informieren)




was sagt ihr dazu?

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#2 Mitglied ist offline   axx 

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geschrieben 08. Oktober 2007 - 11:47

Beitrag anzeigenZitat (Vista_Fan: 08.10.2007, 12:25)

was sagt ihr dazu?

Du verschwendest deine kostbare Zeit. Als Selbstständiger wirst du locker 12-16 Stunden/Tag arbeiten, und zwar 8 Tage in der Woche. Konzentriere dich darauf, stecke dir hohe, sehr hohe Ziele, arbeite. Versicherungen sind was für Weicheier.

#3 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 08. Oktober 2007 - 11:54

@Vista_Fan:

Frage 1 & 3 müsste hier beantwortet werden: Freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige

Frage 2: Weiß ich da im Moment auch nicht.

@axx:

Versicherungen sind was für Weicheier. Seltsame Einstellung. Gerade als Selbstständiger muss man sich wirklich Gedanken darüber machen, wie man sich finanziell absichert, falls es mal mit der Selbstständigkeit zu Ende ist, aus welchen Gründen auch immer.
Ich bin kein Toilettenpapier-Hamster.
---
Ich bin ein kleiner, schnickeldischnuckeliger Tiger aus dem Schwarzwald.
Alle haben mich ganz dolle lila lieb.

#4 Mitglied ist offline   axx 

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geschrieben 08. Oktober 2007 - 12:17

Die IHK ist dein Freund.

http://www.ihk-muenchen.de/internet/mike/i...bstaendige.html (siehe downloads)

Dennoch bleibe ich bei meiner Aussage, wer als Selbstständiger über Arbeitslosenversicherung nachdenkt, sollte sich nach einer 40-Stunden-Festanstellung umsehen. Es ist ja gerade der Vorteil der Selbstständigkeit, dass man dieses Risiko selbst beherrschen kann.

Außerdem gibt es in Deutschland ja noch die soziale Hängematte aka ALG II + Wohngeld + Heizkosten + Sozialversicherung. Damit kommt man auch eine Weile aus.

#5 Mitglied ist offline   saw 

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  • Geschlecht:unbekannt

geschrieben 08. Oktober 2007 - 13:16

Beitrag anzeigenZitat (axx: 08.10.2007, 13:17)

Es ist ja gerade der Vorteil der Selbstständigkeit, dass man dieses Risiko selbst beherrschen kann.



Hä?
Bist du schon mal selbstständig gewesen?
Und wenn ja, wieso schreibst du dann so nen Beitrag
für den runden Desktopordner....?

Zitat

Außerdem gibt es in Deutschland ja noch die soziale Hängematte aka ALG II + Wohngeld + Heizkosten + Sozialversicherung. Damit kommt man auch eine Weile aus.


Du warst noch nie selbstständig!
Kann ich bitte mal vorbei,
es geht nach Kompetenz.

Nazis sind shice, überall.

#6 Mitglied ist offline   axx 

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geschrieben 08. Oktober 2007 - 15:18

Beitrag anzeigenZitat (saw: 08.10.2007, 14:16)

Du warst noch nie selbstständig!

Nun, ich bin es noch. worauf stützt du deine Aussage? Dass ich von einem Unternehmer erwarte, dass er etwas unternimmt, ist doch nicht so abwegig oder?
Willst du sagen, ein Unternehmer hat sein Schicksal nicht selbst in der Hand? Wer sonst?

Dieser Beitrag wurde von axx bearbeitet: 08. Oktober 2007 - 15:19


#7 Mitglied ist offline   saw 

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geschrieben 08. Oktober 2007 - 16:20

Beitrag anzeigenZitat (axx: 08.10.2007, 16:18)

Willst du sagen, ein Unternehmer hat sein Schicksal nicht selbst in der Hand? Wer sonst?


Zu mindestens 50% Deine Kunden.
Denn diese sorgen für´s Geschäft und bezahlen deine Rechnungen.
Und jeder Selbstständige sollte wissen,
das es immer einen gibt,
der die gleiche Leistung billiger anbieten kann.
Und sollte es den ausnahmsweise mal nicht geben,
gibt es immer noch Kunden die die Rechnung nicht zahlen
wollen/können, trotz einwandfrei erbrachter Leistung.

Wie du diese Risiken, welche jeder Selbstständige tragen musst,
zu 100% selber beherschen willst, würde mich wirklich interessieren.....

Ich binn bestimmt nicht dagegen sich selbstständig zu machen,
aber zu behaupten: man muss nur arbeiten wollen,
dann kann nix passieren, und alles geht gut,
wer sich Gedanken macht was ist wenn nicht
soll garnicht erst damit anfangen
,
ist meiner Meinung nach
mehr als blauäugig!

Zitat

Außerdem gibt es in Deutschland ja noch die soziale Hängematte aka ALG II + Wohngeld + Heizkosten + Sozialversicherung. Damit kommt man auch eine Weile aus.


Du kennst aber schon den Unterschied zwischen der Arbeitslosenversicherung,
nach welcher Vista_Fan gefragt hat, und ALG2?
Ich hab die Frage nämlich so verstanden,
wie er sich selber absichern kann, im Falle der Erwerbslosigkeit,
das er seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.
ALG2 dürfte da wohl die letzt mögliche Alternative sein,
da ja vorher erst einmal das private Vermögen bis auf geringe Selbstbehalte
verwertet werden muss.

@Vista_Fan
Ich weis zwar nicht ob die Arbeitslosenversicherung die beste Lösung
für den Fall der Fälle ist.
Aber je nach Finanzieller Leistungsfähigkeit sollte man sich auch noch Gedanken
über eine Krankentagegeldversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung machen.
Je nach persönlichem Risiko und Geldbeutel.
Kann ich bitte mal vorbei,
es geht nach Kompetenz.

Nazis sind shice, überall.

#8 Mitglied ist offline   axx 

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  • Reputation: 0

geschrieben 09. Oktober 2007 - 08:41

Jaja, das böse Leben...
ist voller Risiken...
aber das macht es auch ein klein bischen spannend...

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