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Vereintes-deutschland Diskussion

#16 Mitglied ist offline   Win-Fan 

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geschrieben 13. September 2007 - 00:46

Beitrag anzeigenZitat (zielscheibe: 12.09.2007, 20:15)

Genau, und denen wo das Geld dafür gezahlt haben haben jetzt kaputte straßen, ich mag erst recht garnicht daran denken das wir die Renten zahlen dürfen für die DDR'ler

Was soll das ständige dusselige "schlechte Straßen" gequatsche? Wenn eure Straßen schlecht sind, repariert sie. Was wollt ihr noch alles mit dem unsinnigen Todschlagargument "das angeblch alle Gelder in den Osten fließen" begründen?
Der Osten muss mit seinen Geldern genauso haushalten und wrtschaften.
Wenn im Westen die Gelder für andere Sachen verpulvert werden ist das ja wohl kaum das verschulden des Ostens.
Und die Renten haben sich die Menschen aus der DDR nunmal erarbeitet, obgleich unter einem anderen Regime. Und Deutschland gehört nunmal zusammen egal ob Verklemmte im Osten oder Westen das vieleicht anders sehen.
Und ob gleich z.B. ein Stefan Raab seine Ossi-Witzchen reist (seh ihn trotzdem gern :) ) und mal eben so behauptet die Ossis wären faul und hätten nicht arbeiten können obwohl diese mit sicherheit meist unter schlechteren Bedingungen und nicht selten sogar mehr arbeiten mussten. Denn wenn die Wessis mal wieder auf die Straßen marschieren weil mehr als die 35 h Woche gefordert wird, war im Osten die 40 h Woche die Regel. Wenn im Westen die Hausfrauen wiedermal diskutieren wie ihre Kinder schließlich "Liebe", "Erziehung" und "Fürsorge" erfahren sollen wenn sie gefragt werden warum sie (ab einer gewissen Erziehungsphase natürlich) nicht arbeiten gehen könnten, war es im Osten gang und gebe das beide Elternteile arbeiten und die Kinder in die Krippe bzw. später Kindergarten gingen.
Meine Mutter war z.B. alleinerziehend mit 3 Kindern. Und das sie trotzdem arbeiten ging war nicht etwa das Werk einer "Starken", "Emanzipierten" "Powerfrau" wie sie sich gern heutzutage nennen wenn sie es schon schaffen ohne Kinder arbeiten zu gehen, sondern selbstverständlich. Wenn Powerfrauen, dann solche wie sie. :)


Und zu m.i.s.t.e.r.x sag ich mal nichts weiter, denn wir hatten ja auch schon telefoniert und eMail Kontakt, und daher kenn ich deine völlig verbohrten Vorstellungen über den Osten. Dir ist nichtmehr zu helfen. ;)

Dieser Beitrag wurde von Win-Fan bearbeitet: 13. September 2007 - 01:02

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Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebend raus.

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#17 Mitglied ist offline   floerido 

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geschrieben 13. September 2007 - 02:27

Beitrag anzeigenZitat (Win-Fan: 13.09.2007, 01:46)

Was soll das ständige dusselige "schlechte Straßen" gequatsche? Wenn eure Straßen schlecht sind, repariert sie. Was wollt ihr noch alles mit dem unsinnigen Todschlagargument "das angeblch alle Gelder in den Osten fließen" begründen?
Der Osten muss mit seinen Geldern genauso haushalten und wrtschaften.
Wenn im Westen die Gelder für andere Sachen verpulvert werden ist das ja wohl kaum das verschulden des Ostens.


Es gibt halt den Solidaritätszuschlag und dieser ist dafür ausgerichtet das er als Fördermittel zur "Renovierung" der "neuen" Bundesländer genutzt werden.
Diese Bundesländer haben also "normale Einnahmen" + Soli-Bonus und somit einen finanzielle Bevorteilung und es ist "theoretisch" mehr Geld vorhanden.
Einige Vertreter der "alten" Bundesländer hatten ja schon gefordert das diese Gelder nicht mehr nur für den "Aufbau Ost" sondern als allgemeine Fördermaßnahme für jede bedürftige Region in Deutschland genutzt wird und dann nach Dringlichkeit Demokratisch verteilt wird. Diese Idee konnte natürlich nicht durchgesetzt werden, weil einige Bundesländer gegen diese Umstrukturierung waren.
Man gibt ja ungerne das ab was man hat und stellt sich dem Wettbewerb. :)

Dieser Beitrag wurde von floerido bearbeitet: 13. September 2007 - 02:45


#18 Mitglied ist offline   Großer 

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geschrieben 13. September 2007 - 02:49

Dabei vergessen viele das jeder Ost-Deutsche auch den Soli zahlt und der Lohn hier nur 84-86% Gegenüber seinem West-Kollegen beträgt. Übrigens war Bayern Jahrzehnte ein Entwicklungsland was auch nur von den anderen Ländern mit Geld zugestopft wurde - doch das vergisst man heute gerne. Ganz nebenbei wurde die BRD durch den Marshall-Plan gut mit u.a. Geld und Gütern zugebuttert, in der DDR holte der Russe erst einmal alles raus was nicht Niet und Nagelfest war. Man könnte ewig so weiter machen oder es einfach mal so hinnehmen wie es ist und versuchen das Beste daraus zu machen anstatt sich wegen Dinge zu streiten die nun mal so gelaufen und nicht mehr zu ändern sind.

#19 Mitglied ist offline   zoidberg 

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geschrieben 13. September 2007 - 04:06

Ich finde die Wiedervereinigung ist insgesamt ein tolles Ding, aber bescheiden ausgefuehrt. Unsere Politiker (Ost u. West) haetten damals die Vereinigung weniger ueberstuerzt durchfuehren muessen und stattdessen vielmehr dem Ganzen mehr Zeit lassen und alles schoen durchplanen, aber in der damaligen Wiedervereinigungshysterie ist dann irgendwann wohl die Logik baden gegeangen, was schleisslich zur Verschwendung von Geldern gefuehrt hat, die man haettebesser einsetzen koennen.
Manche Leute haben Einfälle wie andere Leute Ausfälle

#20 Mitglied ist offline   saw 

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geschrieben 13. September 2007 - 05:57

Leute, Leute....

Was habt ihr eigentlich alle in Wirtschaftskunde gelernt?
Es ist bestimmt viel schief gelaufen bei der Vereinigung von BRD und DDR,
aber was erwartet ihr denn bitte schön bei einem Vorhaben wie diesem?

Das alles super glatt läuft, und nach 2 Jahren geregelt und abgeschlossen ist?
Das keiner bezahlen muss, und es allen viel besser geht als vorher?

Ich wage mal zu behaupten, das es nicht viele andere Länder geschafft hätten,
eine Vereinigung in dieser Größenordnung zu meistern.

Was währe denn wenn gewesen,
hätte es die Wiedervereinigung nicht gegeben,
und die DDR wäre eigenständig dagestanden?
Wie lange hätte sie den in einer Marktwirtschaft alleine bestehen können?
Ich wage einfach mal zu behaupten, das sie es alleine nicht geschafft hätte.

Und wir Westdeutschen,
nicht nur, das ja wirklich viele Firmen an der Wiedervereinigung
viel Geld verdient haben,
nein, wir helfen fast jedem Land der Erde mit Geld und vielem anderen,
aber bei uns selbst, schauen wir neidisch auf jeden Euro?

Wann kapieren manche Leute endlich,
das wir alle Deutsche des selben Deutschlands sind,
welche nur zeitweise durch den Willen anderer getrennt waren.
Deshalb heist es ja auch nicht Vereinigung,
sondern Wiedervereinigung

Vergesst doch endlich mal ost und west,
rauft euch zusammen, und packt es an.

Und hört endlich auf, euch zu streiten,
wer die besseren Straßen hat.
Habt ihr denn echt keine anderen Probleme,
als das euer Nachbar bessere Straßen hat als ihr....?

Wenn man euch hört,
glaubt man wirklich,
das Hauptargument der Wiedervereinigung,
wären bessere Straßen gewesen......
Kann ich bitte mal vorbei,
es geht nach Kompetenz.

Nazis sind shice, überall.

#21 Mitglied ist offline   xerex.exe 

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geschrieben 13. September 2007 - 09:44

gutes schlusswort ... und nun aus :)
lalala:

lieber außenseiter sein als dummes spießer schwein
ich brauche niemand der mir sagt was ich zu tun und lassen hab *sing*

:lalala

#22 Mitglied ist offline   don.keilione 

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geschrieben 13. September 2007 - 10:21

Also ich bin ja Berliner, habe zwar nur 5 Jahre die Mauer erlebt, aber ich muss sagen, ich kümmere mich einen scheiss um Ost und West.

Ich habe freude aus dem Osten, wie auch aus dem Westen.
Meine Freundin kommt aus dem Osten.

Und mir ist egal wie viel Geld ich den Osten gebe, sie gehören zu Deutschland, also sind wir eins.
Es ging Ihnen damals nicht so gut wie uns, also ist es okay für mich, das sie einen Zuschuss erhalten, um sich auf zu bauen.

Eine Wiedervereinigung kann man nicht innerhalb von 3 - 4 Jahren abwickeln, das ist unmöglich, außerdem war dieser Zusammenschluss nicht Jahrzente geplant, sondern binnen 2 - 3 Jahre wurde die Vereinigung geplant, vollzogen und unter die Haube gebracht. Dafür das wir nicht sehr viel Zeit hatten, dies zu planen, läuft es doch eigentlich recht gut und ich kann wohl behaupten, andere Länder hätten solch ein "Meisterwerk" nicht zustande bekommen.

Ich denke schon garnicht mehr in "Ost" und "West"!!! Obwohl ich in Berlin wesentlich näher dran war, als die meisten hier.
Wer kein Ziel hat , darf sich nicht wundern , wenn er nicht ankommt

#23 Mitglied ist offline   bartii 

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geschrieben 13. September 2007 - 10:34

Ich muss sagen, dass in meinem Umwelt, ja auch bei den Lehrern, "durch die Wiedervereinigung hat sich der 'Westen' in den Ruin gestürtzt", verbreitet ist.

Ich habe auch Freunde und Familie ausm 'Osten' und die sind mehr als OK! ;-).
Software is like sex. It is better when it's free.. (Linus Torvalds)

#24 Mitglied ist offline   andreas726 

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geschrieben 13. September 2007 - 11:13

Na heftig was manche hier für eine Meinung über und von dem " Osten". Es zeugt aber von ziemlichen Unverstand der ganzen Problematik. Ich denke mal das da in den Köpfen von so vielen ein einheitliches Deutschland immer noch nicht angekommen ist. Früher war es leicht, da hat man ein Paket mit Schokolade, Kaffee und Seife geschickt und war der große Gönner. Jetzt sind die Menschen in den "neuen" Bundesländern( ich hasse diesen Begriff) plötzlich zu Arbeitskonkurenten geworden. Und sie haben auch die gleichen Rechte und das gleiche Geld ( zwar weit weniger für die selbe Arbeit). Nun kann man sich nicht mehr als dieser große Gönner sehen und sucht plötzlich wieder Module das es doch so ist. Verkennt aber dabei das man im Osten genau die selben Beiträge zahlen muss. Und gut 85% der Gelder für den Aufbau OST gehen an Firmen im Westen. Und es ist noch schlimmer. Vergleicht man die Lebenshaltungskosten muss man feststellen das z.B. die ostdeutschen Versorger ( Energie, Wasser, Müll) weit höhere Preise verlangen als im Westen. Ich könnte noch hunderte Beispiele aufzeigen wo die Menschen um ihr eigentlich "gleiches deutsches Recht" wissentlich von " Wessis" betrogen werden. Die DDR war ein wichtiger wirtschaftlicher Konkurrent für die BRD und konnte einfach mit einem Federstreich weggeputzt werden. Dazu konnte man Technik und Know How für nen Apfel und ein Ei abziehen und ein enormes Potenzial an hochqualifizierten Fachkräften, welche sich international nicht verstecken musten, für sich abgreifen ohne was dafür zu tun und zu leisten. Die DDR war nicht nur marode und abgewirtschaftet. Es gab viele Zweige und Branchen die westlichen Firmen das Leben anfang der achziger Jahre ziemlich schwer machten. Wer das nicht glaubt braucht nur mal Weltwirtschaftsdaten/Statistiken ( westliche wohlgemerkt) dieser Zeit nachzulesen. Dazu kam noch ein Markt von knapp 16 Millionen " ausgehungerten" ( nicht wörtlich nehmen) Konsumenten. Das alles ist überhaupt nicht mit den durchschnittlich 15-20 Euro Soli die der durschnitts Bürger pro Monat zahlt abzugelten. Nicht zu vergessen das es aber millionen " Wessis" den arsch gerettet hat und sie dadurch ihre überbezahlten Jobs behalten konnten.
MFG Andreas
99,9% aller Computerfehler sitzen ca. 60cm vor dem Bildschirm ;-)
Hätte es keine Vögel und Insekten gegeben, hätte der Mensch dann je versucht zu fliegen?
Natürlich, denn seine grenzenlose Dummheit ist einzigartig auf der Welt.

#25 Mitglied ist offline   sn00b 

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geschrieben 13. September 2007 - 11:27

viel habe ich zu diesem thema nicht zu sagen, weil es eigentlich gar nicht zur diskussion stehen sollte!

was mich gewaltig stört ist das 'ost' und 'west' nicht aus den köpfen verschwindet, warum ist das so?
weil in jeglichen nachrichten 'ost' und 'west' immer wieder verglichen oder einzeln aufgeführt werden!
im osten x arbeitslose im westen x arbeitslose! im osten diese preise im westen jene preise! im osten dies im westen das! solange diese differenzierung in den medien vertreten ist wird es immer 'ost' und 'west' bleiben!

es sollte uns heute auch egal sein wie gut oder schlecht so manches war oder wer die bessere wirtschaft hatte oder wer die besseren sportler denn wir leben jetzt und nicht gestern!

#26 Mitglied ist offline   bartii 

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geschrieben 13. September 2007 - 11:29

mittlerweile ist das ja umgeschwenkt zu Alte und neue Bundesländer.
Software is like sex. It is better when it's free.. (Linus Torvalds)

#27 Mitglied ist offline   S.I.C. 

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geschrieben 13. September 2007 - 11:34

Beitrag anzeigenZitat (zoidberg: 13.09.2007, 05:06)

Ich finde die Wiedervereinigung ist insgesamt ein tolles Ding, aber bescheiden ausgefuehrt. Unsere Politiker (Ost u. West) haetten damals die Vereinigung weniger ueberstuerzt durchfuehren muessen und stattdessen vielmehr dem Ganzen mehr Zeit lassen und alles schoen durchplanen, aber in der damaligen Wiedervereinigungshysterie ist dann irgendwann wohl die Logik baden gegeangen, was schleisslich zur Verschwendung von Geldern gefuehrt hat, die man haettebesser einsetzen koennen.


Genau so hätte man es machen sollen, alles langsamer angehen. Die wirtschaftliche Einheit nur schrittweise durchführen und so weiter.
Auch hätte man dem Osten nicht nur das Westsystem überstülpen sollen, sondern zum Beispiel mal ne neue, Gesamtdeutsche Verfassung ausarbeiten sollen, schade dass das nicht gemacht worden ist.

Naja und zu derartigen Argumenten wie "ihr kriegt Milliarden für eure Straßen und bei uns vergammeln die" fällt mir nix zu ein. -.-
Kann mich da nur "Großer" anschließen:

Zitat

Dabei vergessen viele das jeder Ost-Deutsche auch den Soli zahlt und der Lohn hier nur 84-86% Gegenüber seinem West-Kollegen beträgt. Übrigens war Bayern Jahrzehnte ein Entwicklungsland was auch nur von den anderen Ländern mit Geld zugestopft wurde - doch das vergisst man heute gerne. Ganz nebenbei wurde die BRD durch den Marshall-Plan gut mit u.a. Geld und Gütern zugebuttert, in der DDR holte der Russe erst einmal alles raus was nicht Niet und Nagelfest war. Man könnte ewig so weiter machen oder es einfach mal so hinnehmen wie es ist und versuchen das Beste daraus zu machen anstatt sich wegen Dinge zu streiten die nun mal so gelaufen und nicht mehr zu ändern sind.


#28 Mitglied ist offline   Gitarremann 

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geschrieben 13. September 2007 - 11:35

Apropos Lehrer. Der schärfste war ein Gymnasiallehrer aus den alten Bundesländern, der bei meinem Bruder an die Schule kam und gleich nach bzw. eigentlich mitten in der Wende noch, einer Abiturklasse (also Leuten, die die DDR noch bewußt wahrgenommen haben) erklärte, wie schlecht es doch war und denen die gleichen dummen Vorurteile erzählte, als wenn er im "Westunterricht" von früher die Boshaftigkeit des Kommunismus einimpfte. Na den haben die zusammengefaltet.

Nee ich hab auch schon so viele Leute aus dem Westen kennengelernt, die hier so ihre Probleme hatten und umgekehrt aber in den meisten Fällen mußte denen nur gegenseitig die jeweils andere Mentalität erklärt werden. Wenn man im westdeutschen Raum in einen Laden geht und fragt nach einer nicht vorhandenen Ware, dann entschuldigen die sich dafür und überfahren einen mit einer Freundlichkeit, die mir unheimlich ist. So will ich einfach nicht bedient werden. Besonders im Rheinland finde ich die Freundlichkeit so übertrieben, dass ich es schon als lästig empfinde. "Ohje, das tut mir jetzt aber Leid aber leider ist diese Ware nicht vorrätig. Ich werde mich sofort bemühen das nachzubestellen. Vielleicht ist sie dann Montag schon da, auf jeden Fall aber Dienstag..." Was soll denn so ein gelaber. Da sagt die Verkäuferin bei uns "Ham wa nich - Dienstag nochmal gucken!" fertig. Ja da fühlt sich der Rheinländer aber wieder sehr beleidigt. Nun muß man beiden Parteien nur erklären, dass beide Verkäuferinnen gleich reagiert haben und es nur regionale Differenzen im Ausdruck sind und schon gehts.
Letzteres ist ja diese in Deutschland bekannte Berliner Schnauze aber die ist in Ostbrandenburg noch eine Stufe höher.
Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb leer,"
Der Optimist sagt: "Das Glas ist halb voll."
Der Realist sagt: "Bedienung, zwei Neue!"

#29 Mitglied ist offline   don.keilione 

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geschrieben 13. September 2007 - 11:38

Hauptsache die Straßen sind besser als die im Osten *gg*.

Das ist ne Logik^^
Wäre ich Politiker würde ich die Straßen in Westen in Ordnung halten und alle würden die klappe halten, weil ja die Straßen im "Westen" immer noch besser sind als im "Osten".
Könnte also damit ohne irgendwelche Probleme den Soli weiterhin abziehen, wenn nicht sogar erhöhen, usw.......

Hauptsache die Straßen für das deutsche liebste Stück kann auf butterweichen Asphaltstraßen fahren....

....
Wer kein Ziel hat , darf sich nicht wundern , wenn er nicht ankommt

#30 Mitglied ist offline   rubicon 

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geschrieben 13. September 2007 - 11:48

Beitrag anzeigenZitat (Memphi: 13.09.2007, 12:38)

Hauptsache die Straßen sind besser als die im Osten *gg*.

Das ist ne Logik^^
Wäre ich Politiker würde ich die Straßen in Westen in Ordnung halten und alle würden die klappe halten, weil ja die Straßen im "Westen" immer noch besser sind als im "Osten".
Könnte also damit ohne irgendwelche Probleme den Soli weiterhin abziehen, wenn nicht sogar erhöhen, usw.......

Hauptsache die Straßen für das deutsche liebste Stück kann auf butterweichen Asphaltstraßen fahren....

....



lol...wie wahr, aber mal nüchtern betrachtet. Nach nun knapp zwanzig Jahren sind diese neuen Strassen im Osten auch wieder hinüber. Eine Strasse hällt ja nich ewig :)

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