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Backupkonzept Erstellen

#16 Mitglied ist offline   bartii 

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geschrieben 18. Juni 2007 - 19:06

Beitrag anzeigenZitat (swissboy: 18.06.2007, 19:51)

Na dann viel Spass, ich würde mir das nicht antun (und dann auch die Verantwortung dafür übernehmen), insbesondere wenn auch wie in unserer Firma noch Dinge wie "Disaster Recovery" berücksichtigt werden müssen. Auch offene Datenbanken mittels eines Scripts zu sichern dürfte nicht problemlos sein. Hier wird am falschen Ort gespart.

Sind ja bis jetzt nur möglich Szenerien... ;-)
Für welche Methode man sich entscheidet, muss man natürlich durchtesten.

Man muss ph030 allerdings lassen, dass er ein ziemlicher Fuchs ist, was freie event. bessere Methoden angeht.

Dieser Beitrag wurde von bartii bearbeitet: 18. Juni 2007 - 19:18

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#17 Mitglied ist offline   swissboy 

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geschrieben 18. Juni 2007 - 19:29

Beitrag anzeigenZitat (bartii: 18.06.2007, 20:06)

Man muss ph030 allerdings lassen, dass er ein ziemlicher Fuchs ist, was freie event. bessere Methoden angeht.

Du Frage ist ob sich der Aufwand dafür rechfertigt, Arbeitszeit kostet schliesslich auch Geld. Besser ist die Script-Methode sicher nicht, insbesondere was Flexiblität und Komfort (z.B. beim Restoren angeht). Wir kaufen in unserer Firma demnächst eine neues 800GB-Tape. Wenn ich dessen Preis (inklusive Tapesatz) anschaue ist die BackupExec-Lizenz kein Thema.
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#18 Mitglied ist offline   bartii 

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geschrieben 18. Juni 2007 - 19:32

Gut das stimmt.
Wie läuft das eigentlich, für jeden Server ein Backup wenn nicht 2, DC + Fileserver.

Muss ich denn für jedes Backup (vom Server bzw. Einsatzmethode) eine Bandlaufwerk kaufen.

Ich habe ja Nachtsniemanden, der die Tapes tauscht.

Dieser Beitrag wurde von bartii bearbeitet: 18. Juni 2007 - 19:33

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#19 Mitglied ist offline   swissboy 

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geschrieben 18. Juni 2007 - 19:38

... und beim Backup sollte als Letztes gespart werden, das ist schliesslich die "Lebensversicherung" einer Firma. Es sollten aus Szenarien berücksichtigt werden wie: Was passiert wenn der Serverraum komplett abbrennt (extern gelagerte Tapes / Disaster Recovery)? Da wird es dann mit selbstgebastelten Scripts etwas schwierig.

Als IT-Spezialist ist es deine Aufgabe solche Szenarien der geldgebenden Vorgesetzten zu erklären damit sie das notwendige Geld für ein professionelle Lösung locker machen.

Beitrag anzeigenZitat (bartii: 18.06.2007, 20:32)

Wie läuft das eigentlich, für jeden Server ein Backup wenn nicht 2, DC + Fileserver.

Muss ich denn für jedes Backup (vom Server bzw. Einsatzmethode) eine Bandlaufwerk kaufen.

Ich habe ja Nachtsniemanden, der die Tapes tauscht.

Das lässt sich alles zentral auf ein Tape machen, das muss halt gross genug dimensioniert sein oder einen automatischen Tapewechsler haben. Alles ist möglich, bis zum Taperoboter, das ist letztendlich nur eine Preisfrage.

Dieser Beitrag wurde von swissboy bearbeitet: 18. Juni 2007 - 19:45

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#20 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 18. Juni 2007 - 20:26

Ich stimme Swissy zu, dass sein vorgeschlagenes Programm die anfallenden Kosten wert ist und auch in ~85% der Fälle vollkommen ausreichend ist. Gleichzeitig muss ich aber auch widersprechen, eine gute selbstgeschriebene Lösung kann wesentlich flexibler sein - natürlich immer vorrausgesetzt, der Schreiberling versteht sein Handwerk.

Eine Lösung, die ich aufgesetzt habe, sah ungefähr wie folgt aus:
- 47 Desktop-Clients, 4 DB-Server, sowie 2 Fileserver(Firewalls und Router lassen wir mal aussen vor).
- ein gut dimensionierter Backup-Server

Der Backup-Server mounted alle wichtigen Verzeichnisse der Clients in den eigenen Baum, per Daemon wird zeitgesteuert ein Backup gemacht - wobei man per Client/Dir/File einstellen kann, ob inkrementell oder voll, daneben noch für spezielle Files/Dirs immer dann ein Backup, wenn dort irgendwas verändert wurde. Das ganze wird lokal gepackt (will heissen, auf dem Server, nachdem dieser die Daten abgeholt hat) und (wo es nötig ist) verschlüsselt. Die gepackten Daten liegen dann einmal auf den Platten selbst und werden nach Fertigstellung einmal auf AITs sowie einen Server in einer anderen Filiale gesichert.

FreeBSD bringt den Backupserver zum Laufen, der Rest ist Mischmasch aus Win2k/WinXP, Debian und Mac OS X. Das ganze läuft jetzt seit über einem Jahr stabil, inkl. Monitoring auf volle Bänder bzw. SMART für die HDDs.
Realisierungsaufwand betrug rund 2 Werktage(16h) für den eigentlichen Daemon und ein paar Helper-Skripts, 3h für die Dokumentation und 30 Tage Testlauf - Beschwerden sind noch nicht gekommen :D

Es geht also schon, v.a. da Geld heute mehr denn je ein Thema ist, aber wenn der Schreiberling unbedarft ist oder nicht ausreichend getestet wird, kann es im schlimmsten Falle schon wesentlich teurer kommen, als eine kommerzielle Software - wobei deren Hersteller natürlich auch nicht für Fehlbedienungen zahlt.

Dieser Beitrag wurde von ph030 bearbeitet: 18. Juni 2007 - 20:27

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#21 Mitglied ist offline   swissboy 

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geschrieben 18. Juni 2007 - 21:04

@ph030: In einer solch gemischten Umgebung mag eine solche Lösung durchaus Sinn machen und ich bestreite keineswegs das es möglich ist und auch funktioniert, "natürlich immer vorrausgesetzt, der Schreiberling versteht sein Handwerk" (wie Du es so nett ausdrückst).
In unserer Firma haben wir eine reine Windows-Umgebung und das deckt BackupExec alles ab, inkl. Disaster Recovery etc.

PS: Ich kenne BackupExec schon aus Zeiten als es noch "Arcada BackupExec" hiess, später "Seagate BackupExec", dann "Veritas BackupExec" und heute (leider) "Symatec BackupExec".
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#22 Mitglied ist offline   ShadowHunter 

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geschrieben 18. Juni 2007 - 23:22

Je mehr Wahlmöglichkeiten umso besser?!
Kommt bei den Firmen ja auch noch die Vertrauenssache hinzu ob sie eher aus bestimmten Gründen auf eine andere Firma (direkt) setzen oder eben auf freie (indirekt natürlich von den Linux/BSD etc. Distributoren abhängig) Möglichkeiten. Das muss aber dann von Fachleuten wirklich gezielt ausgerechnet werden was mehr Sinn macht v.a auch auf Dauer. Jenach Lizenzmodell ist es auf Dauer evtl. dann doch mit einer freien Lösung billiger und unabhängiger. Die Frage ist aber auch was für ein Szenario man jeweils hat und was für Versicherungen etc. pp :)
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(Marco Gercke)
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#23 Mitglied ist offline   swissboy 

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geschrieben 19. Juni 2007 - 05:12

@ShadowHunter: Wenn eine Firma komplett auf Windows setzt (wie unserer Firma und viele andere auch) rechnet es sich keinesfall für den Backup irgendwelche Linux-Server oder selbstgestrickte Scripts einzusetzen. Der teureste Teil ist das Tape inkl. Tapesatz, Lizenzkosten für die Backup-Software sind eher Nebensache. BackupExec ist ausserdem eine höchst ausgereifte Backup-Software die sich seit vielen Jahren bewährt hat (von wegen Vertrauenssache), selbst wenn sie heute (leider) von Symantec vertrieben wird, was mir auch nicht sonderlich schmeckt.

Dieser Beitrag wurde von swissboy bearbeitet: 19. Juni 2007 - 05:32

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#24 Mitglied ist offline   ShadowHunter 

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geschrieben 19. Juni 2007 - 08:02

Das widersprech ich dir auch nicht. Zumindest sollte es nicht so rüberkommen. Ich kenn nur eine Firma die mal Probleme hatte als der Anbieter der Backupsoftware etc. Pleite gegangen ist (ok wird bei Symantec nicht so schnell vorkommen) und dann waren die ne zeitlang erstmal ohne Support dagestanden. Klar, hab ich nur Windows Systeme setz ich wohl meist auf Windows im Ganzen, ansonsten seh ichs hier anner Uni wie da Unix und Linuxkisten die ganze Arbeit machen was das betrifft, laut RZ Leitung weil es damit "besser" und "komfortabler" geht. Wobei ich jetzt nicht weiss welche Windows Server sie getestet hatten.
Es kommt einfach auf viel zu viele Faktoren an um da pauschal was zu sagen.
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#25 Mitglied ist offline   bartii 

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geschrieben 19. Juni 2007 - 08:23

Ich muss sagen nicht schlecht.
Ich bin sehr zufrieden mit ph030 Lösung.
Am liebsten würde ich sie umsetzen, allerdings fehlt mir noch noch das nötige HowTo.
Aber der Wille ist da :).

Ich stelle den Vorschlag mit BackupExec erstmal vor und versuche Zuhause mal ph030 Vorschlag umzusetzen, wobei das natürlich ein wenig dauern wird :)

danke
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