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Nachrichten zum Thema: Netzwerk
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WLAN-Reichweite mit zwei weiteren Routern erweitern

#1 Mitglied ist offline   BlackBoy 

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geschrieben 12. August 2017 - 18:41

Hallo zusammen,

ich sitze in einem mehrstöckigen Familienhaus und möchte das WLAN auf alle Stockwerke verteilen, da es aktuell in einigen Gebieten zu schwach ist. Hierfür habe ich zwei alte Router ausgekramt und möchte diese als Access Points/Repeater (keine Ahnung was es in diesem Fall ist) nutzen.

Der Hauptrouter ist eine Fritzbox und meine aktuelle Vorgehensweise ist folgendermaßen:

Fritzbox hat die IP-Adresse 192.168.1.1
DHCP ist aktiviert
Adressbereich vom DHCP ist von 192.168.1.100 bis 192.168.1.200


Router 2:

IP-Adresse: 192.168.1.2
DHCP deaktiviert

Router 3:

IP-Adresse: 192.168.1.3
DHCP deaktiviert


Router 2 und 3 sind nicht direkt mit Router 1 verbunden, sondern über Powerline Adapter. Das funktioniert jedoch sehr gut und auch in den vorher schwachen Bereichen besteht ein sehr gutes WLAN-Signal und Internetzugang.

Mich stört allerdings, dass jeder Router einen eigenen Namen hat und ich mich für jeden extra einwählen muss. Ich habe früher schon mal zwei Router miteinander verbunden, wobei damals die Fritzbox nicht die Hauptbox war. Da hatte ich in der Box irgendwelche Änderungen vorgenommen und am Ende war es so, als ob es keinen zweiten Router gegeben hätte, d.h. kein anderer Router-Name, bei dem man sich mit Passwort einwählen musste. Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern.

Wie kann ich das hier mit diesen beiden Nebenroutern machen? Ist das obige Vorgehen eigentlich richtig? Und handelt es sich bei den beiden obigen Routern um Access Points oder Repeatern?

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.

Gruß
BB

Dieser Beitrag wurde von BlackBoy bearbeitet: 12. August 2017 - 18:43

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#2 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 12. August 2017 - 19:15

Ein Accesspoint sind die Fritzboxen in jedem Fall. Die sind ja der Zugriffspunkt für die WLAN-Geräte. Der Unterschied besteht darin, ob die jeweils ein eigenes WLAN aufbauen oder das vorhandene erweitern. In letzterem Fall wären die Fritzboxen Repeater. (Nur mal um die Begrifflichkeiten zu klären) Einstellen kann man das unter WLAN->Repeater in den Fritzbox-Einstellungen.
Ich bin ein sehr ordentlicher, fleißiger und reinlicher Mensch, nur leider gefangen im Körper eines schmuddeligen Faulpelzes … tja, kann man nix machen …
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#3 Mitglied ist offline   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 12. August 2017 - 20:57

Zitat

Wie kann ich das hier mit diesen beiden Nebenroutern machen?
Einfach alle WLAN-Namen und Passwörter auf allen 3 Geräten gleichsetzen. Dann entscheidet das Endgerät, wo es sich zwecks besten Signal am besten anmeldet. Funktioniert aber nur zum Teil gut. iPhones wissen im exakten Überschneidungspunkt meist nicht, welches jetzt am besten ist und wählen sich nirgends ein.

Aber das ist ja bald behoben, wenn AVM WLAN Mesh marktreif hat. Das wird aber mit alten Routern / Produkten wohl nicht funktionieren.

Dieser Beitrag wurde von DanielDuesentrieb bearbeitet: 12. August 2017 - 20:57

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#4 Mitglied ist online   RalphS 

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geschrieben 12. August 2017 - 23:28

Vorsicht mit AP und Repeatern. Also vom Namen her, meine ich: was was ist.

Ein Repeater "wiederholt" das WLAN. Also vorne WLAN rein, hinten WLAN wieder raus. Kabel gibt es keins (zumindest nicht notwendigerweise).

Ein Accesspoint "kann" als Repeater konfiguriert werden, soweit es die Steuersoftware zuläßt.

Ansonsten ist es "nur" ein Accesspoint, wo man sich einwählen kann. Das geht am Repeater nicht; der leitet nur weiter.

Jedes WLAN (im Infrastrukturmodus) benötigt mindestens einen AP. Repeater sind optional. Nur Repeater und kein AP funktioniert nicht: dann gibt es ja nichts zum Wiederholen.

Die beschriebene Konfiguration besteht einfach aus einem primären AP in Form der Fritzbox und weiteren sekundären AP in Form der älteren Router. Repeater wären es dann, wenn die sekundären AP das WLAN-Signal einfangen und wiedergeben würden.


Re: Konfiguration ist ja bereits alles gesagt: Alle AP identisch konfigurieren, insbesondere: einheitliche SSID, PSK und Zugriffsmethode(plus Verschlüsselung).

AVM Mesh ist imo kompletter Blödsinn, aber hey, als Verkaufsargument zieht es, damit noch der letzte DAU sich seine FBs "vernetzen" kann. Oder es zuminest könnte, wenn er weitere AVM-Hardware gekauft hätte. Wink, wink. Nudge, nudge. Know what I mean?
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#5 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 13. August 2017 - 08:05

Was die Sicherheit betrifft, so nutze ich bei mir zusätzlich zum Passwort noch die MAC Whitelist. Eventuell ist das ja auch eine Option für dich.

Was mich aber wundert ist, dass in dem Mehrfamilienhaus die verschiedenen Stockwerke nicht elektrisch getrennt sind. Normal dürfte Powerline nicht über mehrere Etagen funktionieren. Aber das nur am Rande.

Dieser Beitrag wurde von Gispelmob bearbeitet: 13. August 2017 - 08:06

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#6 Mitglied ist offline   BlackBoy 

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geschrieben 13. August 2017 - 09:12

Hallo zusammen,

ich danke euch allen vielmals, die Verwendung derselben SSID und des Passworts (inkl. Verschlüsselung) waren des Rätsels Lösung. Ich hab jetzt überall besten WLAN-Empfang. :)

Ebenso danke ich euch für die Aufklärung über den Unterschied zwischen AP's und Repeatern.

Das PW habe ich zur Sicherheit noch weiter aufgestockt und die MAC-Whitelist werde ich mir auch genauer anschauen. Auch hier danke für den Hinweis. :)

Und übrigens:

Zitat

Was mich aber wundert ist, dass in dem Mehrfamilienhaus die verschiedenen Stockwerke nicht elektrisch getrennt sind. Normal dürfte Powerline nicht über mehrere Etagen funktionieren.


Ich hätte hier besser "mehrstöckiges Einfamilienhaus" schreiben sollen. :D


Eine Frage nebenbei habe ich noch, aber ansonsten ist mein Problem dank euch gelöst:

Ich habe jetzt überall WLAN, aber das Signal ist jetzt zu gut und reicht bis zu einem weiten Bereich außerhalb des Hauses hinaus. Gibt es in Routern die Möglichkeit, die Reichweite bei den Routern etwas kleiner zu machen? Das wäre neben PW und MAC-Whitelist eine zusätzliche Sicherheitsmöglichkeit.

Nochmals vielen Dank an alle!

Gruß
BB
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#7 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 13. August 2017 - 09:18

DLAN funktioniert inzwischen auch über getrennte Stromkreise, wenn die Leitungen der einzelnen Kreise ein kurzes Stückchen nebeneinander verlaufen, was in den meisten Fällen schon passiert, wenn sich die Unterzähler zentral in einem Raum befinden.


Ansonsten kann man es ja auch zunächst mal ohne DLAN probieren. Die Zweitboxen wie gesagt als Repeater konfigurieren und da hinstellen, wo noch ein Bißchen was vom ursprünglichen WLAN ankommt. Dann wird das vorhandene WLAN vergrößert. Reicht das WLAN nicht in die nächste Etage, dann kann man über DLAN in die nächste Etage gehen und die Fritzbox auch ein eigenes WLAN aufbauen lassen, weil die WLANe sich dann ja nicht behindern, wenn sie nicht bis zum Nächsten kommen. Testhalber könnte man auch probieren, ob sich im letzteren Fall bei der Konfiguration als Repeater das WLAN kopieren lässt (Manche DLAN-WLAN-Kombis können das, nur bei der Fritzbox weiß ich das nicht).
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#8 Mitglied ist online   RalphS 

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geschrieben 13. August 2017 - 09:46

Soweit das die Router unterstützen: Sendeleistung verringern. Bei Fritzboxen geht das; wie es bei den anderen aussieht, keine Ahnung.

Das wäre die 'bevorzugte', weil kompatibelste Option.

Ansonsten, je nach Unterstützung und Machbarkeit: 5GHz-Band statt 2.4GHz-Band wählen.

Das reicht weniger weit, vor allem durch Hindernisse hindurch.

Aber: das 5GHz-Band erfordert 5GHz-fähige Endgeräte. Nicht jedes WLAN-Gerät kann auch über das 5GHz-Band kommunizieren, und wenn man das 2.4GHz-Band an den APs abschaltet, werden diese dann nicht mehr ins Netzwerk kommen.

Also abprüfen, ggf mit Warnung, daß womöglich "irgendwas" nicht ins WLAN kommt heute, und daß wenn sowas festgestellt wird, bitte Meldung gemacht werden möge.

Note: 2.4/5GHz-Band Mischbetrieb ist möglich. Formal sind das sogar an einem AP zwei getrennte Netze, die per identischer SSID+PSK im Roaming-Modus laufen.

Es ist also nicht zwingend erforderlich, daß alle APs auf demselben Band senden. Es muß dann nur berücksichtigt werden, daß sich die 2.4GHz-Abdeckung von der 5GHz-Abdeckung unterscheidet und daß gegebenenfalls Geräte, die nur eines der Bänder unterstützen, nicht 100% Abdeckung bekommen können.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#9 Mitglied ist offline   Airboss 

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geschrieben 13. August 2017 - 23:19

Beitrag anzeigenZitat (Gispelmob: 13. August 2017 - 08:05)

Was mich aber wundert ist, dass in dem Mehrfamilienhaus die verschiedenen Stockwerke nicht elektrisch getrennt sind. Normal dürfte Powerline nicht über mehrere Etagen funktionieren. Aber das nur am Rande.

...ganz ehrlich - BLÖDSINN...

Dieser Beitrag wurde von Airboss bearbeitet: 13. August 2017 - 23:20

O <<<--------------- NSA! - Anschluß für Sonden --------------->>> O

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