WinFuture-Forum.de: Linux Auf Privat System Installieren - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Linux
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Linux Auf Privat System Installieren

#16 _lokiloop_

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geschrieben 14. Mai 2006 - 20:53

@ ph030
wobei man abwarten sollte, bis die Portierung von KDE/Gnome auf FreeBSD abgeschlossen ist.
Es gibt bestimmt Leute die auch hier auf gewisse Programme nicht verzichten möchten.
Mit Sicherheit wird die Verbreitung nach erfolgreichem Abschluß zunehmen.

Dieser Beitrag wurde von lokiloop bearbeitet: 14. Mai 2006 - 20:54

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#17 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 14. Mai 2006 - 20:59

Also ich weis jetzt nicht, worauf du genau hinaus willst, aber erstens läuft KDE unter FreeBSD und abgesehen davon sind KDE und Gnome (in meinen Augen) nur ein haufen unnötiger Ballast, der einen eher einschränkt als die Möglichkeiten zu erweitern.

Abgesehen davon sollten wir uns vielleicht mal einigen, worüber wir hier eigentlich diskutieren? Ich für meinen Teil rede von den Systemen, also Kernel, FS-Hierarchie, Administration, etc. und nicht von einem Stück Software wie KDE, welches sich auf jedem *nix gleich verhält.
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#18 _lokiloop_

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geschrieben 14. Mai 2006 - 21:14

Hier geht es Privat Systeme, ich nenne es jetzt mal Desktop-Linux(so wie Heise http://www.heise.de/.../meldung/73077) und deren Verbreitung.
Hinzu kommt die "relative" Benutzerfreundlichkeit, ob man einem Einsteiger/Neukäufer ein "vorinstalliertes" FreeBSD zumuten kann.
Die damit zusammehängende Hilfestellung bei Problemen und ggf. literarische Nachschlagewerke.

Entscheidet sich ein Käufer also für ein solches System, reicht nicht alleine das lesen, sondern nur die die bereits erwähnte sich wiederholende Praxis, um sich mit dem System vertraut zu machen.
Dieses erwähnte Stüch Software ist nun leider für Windows-Wechsler das Hauptargument.

Dieser Beitrag wurde von lokiloop bearbeitet: 14. Mai 2006 - 21:53

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#19 Mitglied ist offline   k0k0 

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geschrieben 14. Mai 2006 - 21:14

ph030, Du willst Dir und mir und allen anderen hier aber nicht im Ernst erzählen, dass es auf deutschen Privatcomputern mehr Debian- und XYZ-Ubuntu- als Suse-Installationen (nicht Live-CDs!) gibt? Davon träumen möglicherweise einige (Hardcore!?)-Linuxianer, aber die Wirklichkeit sieht ganz sicher nicht so aus!

Wie Du "Einsteiger" definierst überlasse ich Dir, aber im Hinblick auf den Beginn des Threads ist wohl klar, um wen es hier geht ...

Das Koflers Bücher keine expliziten Suse-Bücher sind, weis jeder der sie kennt. Das ändert aber noch immer nichts daran, dass es nicht ansatzweise soviele XYZ-Ubuntu- wie Suse-Bücher in deutschen Buchläden zu kaufen gibt! Gleiches gilt wohl auch für monatliche Magazine in deutscher Sprache! Wieviele Einsteiger-Magazine mit einem anderen Schwerpunkt als Suse gibt es denn? Exakt null!!! Und wieso wohl?

Beitrag anzeigenZitat (lokiloop: 14.05.2006, 21:47)

Und der Herr Kofler hat eben zu einem Debian-Derivat (Ubuntu) auch ein Buch verfasst.
Ja stimmt, aber erst nachdem er schon einige hunderttausend seiner Suse-Bücher verkauft hatte! Wieso wohl?

Und es geht hier NICHT um die Frage nach der idealen Linux-Distri, sondern ausschließlich um die Frage, für welche der wahnwitzig vielen Distris man als Newby hierzulande (~gemeint ist der deutschsprachige Raum) es die breiteste und am leichtesten auf- und anfindbare Erfahrung und Unterstützung (~Support) gibt. Denn das war der Ausgangspunkt dieser Diskussion.

Übrigens hat nun wirklich nicht jeder Newby Zeit, Lust (oder besser Verbissenheit) und Geduld genug, um zur Lösung jeglichen Problemes stundenlang irgendetwas (an, mit, auf, ... der Shell, GUI, ...) auszuprobieren. Es soll noch Leute geben, für die ein Computer lediglich ein Werkzeug und nicht ein Hobby darstellt; womit wir schon wieder beim Ausgangspunkt (Internet, Emails, Office, ...) angekommen sind.

Und bevor ich jetzt von manchen virtuell gesteinigt werde, nochmals: ich weis, dass es besseres / anderes als Suse gibt und nutze es auch!!! Aber ich bin eben kein Einsteiger mehr; dennoch habe ich vor Jahren, weil es eben hierzulande de facto nichts anderes gab, mit Suse begonnen ...

Dieser Beitrag wurde von k0k0 bearbeitet: 14. Mai 2006 - 21:32

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#20 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 14. Mai 2006 - 22:13

Zitat

ph030, Du willst Dir und mir und allen anderen hier aber nicht im Ernst erzählen, dass es auf deutschen Privatcomputern mehr Debian- und XYZ-Ubuntu-Installationen als Suse-Installationen gibt? Davon träumen möglicherweise einige Hardcore-Linuxianer, aber die Wirklichkeit sieht ganz sicher nicht so aus!


SUSE ist die erwiesenermaßen meistverkaufte Distribution im deutschsprachigen Raum, die meistverwendete allerdings mit Sicherheit nicht. Keiner von uns hat eindeutige Zahlen, deshalb lohnt es nicht darüber zu streiten.

Zitat

Das Koflers Bücher keine expliziten Suse-Bücher sind, weis jeder der sie kennt. Das ändert aber noch immer nichts daran, dass es nicht ansatzweise soviele XYZ-Ubuntu- wie Suse-Bücher in deutschen Buchläden zu kaufen gibt!


Nenne mir mal bitte den Vorteil eines Buches im Gegensatz zu einer (ausdruckbaren) Online-Dokumentation. Ich besitze kein Gentoo-Buch, was aber nicht daran liegt, dass es (afaik) keines gibt, sondern dass ich einfach keines brauche. Die Doku/Wiki/Foren sind mehr als ausreichend, kosten kein Geld und sind in der Regel näher an der Praxis als irgendwelche veralteten Bücher.

Zitat

Gleiches gilt wohl auch für monatliche Magazine in deutscher Sprache!


Mh, das Linux-Magazin hat z.B. eine monatliche Rubrick nur für Debian. Abgesehen davon gilt auch hier, Zeitungen sind prinzipbedingt nie aktuell, meistens gefärbt und zum größten Teil nicht tiefgehend genug.

Zitat

für welche der wahnwitzig vielen Distris man als Newby hierzulande (~gemeint ist der deutschsprachige Raum) es die breiteste und am leichtesten auf- und anfindbare Erfahrung und Unterstützung (~Support) gibt. Denn das war der Ausgangspunkt dieser Diskussion.


Ich bleibe dabei, SUSE ist da bestimmt nicht führend, abgesehen davon zieht das Argument mit deutschsprachig heutzutage nicht mehr, wer einen Computer bedienen will, sollte wenigstens Grundkenntnisse in Englisch haben, bei OpenSource-Produkten sowieso, schließlich wird niemand für eine Übersetzung bezahlt und Novell nutzt mehrheitlich von Anderen bereitgestellte Software/Dokumentationen, wie alle anderen auch, nur dass Novell für gewisse Produkte auch von Privatanwender Geld für Support verlangt, was völlig unsinnig ist.

Zitat

Übrigens hat nun wirklich nicht jeder Newby Zeit, Lust (oder besser Verbissenheit) und Geduld genug, um zur Lösung jeglichen Problemes stundenlang irgendetwas (an, mit, auf, ... der Shell, GUI, ...) auszuprobieren.


Aber unter Windows schon oder wie?

Zitat

s soll noch Leute geben, für die ein Computer lediglich ein Werkzeug und nicht ein Hobby darstellt; womit wir schon wieder beim Ausgangspunkt (Internet, Emails, Office, ...) angekommen sind.


Jedes Werkzeug/Mittel zum Zweck muss erlernt werden, dass ist bei Windows nicht anders und auch gut so.

Zitat

Aber ich bin eben kein Einsteiger mehr; dennoch habe ich vor Jahren, weil es eben hierzulande de facto nichts anderes gab, mit Suse begonnen ...


Dann warst du wahrscheinlich nicht richtig informiert, auch vor ewigen Zeiten gab es z.B. bereits RedHat hierzulande.

Für mich persönlich bleibt das Ende vom Lied, wer etwas benutzen möchte, soll sich auch die Mühe machen, es zu verstehen, ob das nun ein Videorecorder oder ein Computer ist, ist dabei völlig ohne Belang.
Keiner kann von Geburt an alles, aber viele sind einfach zu faul zum Lernen, mangelnde Zeit ist hierbei kein Argument, spätestens dann nicht, wenn man mit einem z.B. "Tuningtool" seine Daten unwiderruflich zerstört hat, wovor man sich aber mit fünf minütigem Lesen der Doku hätte schützen können.
Es ist und bleibt ganz einfach, wer nichts leistet, der hat auch nichts verdient. Das ist in der Arbeitswelt genauso, wie in den heimischen vier Wänden oder am PC.
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#21 Mitglied ist offline   k0k0 

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geschrieben 14. Mai 2006 - 23:33

Beitrag anzeigenZitat (ph030: 14.05.2006, 23:13)

Nenne mir mal bitte den Vorteil eines Buches im Gegensatz zu einer (ausdruckbaren) Online-Dokumentation.
Nunja, was kann man schneller benutzen, wenn man sich mit einem System nicht oder zu wenig auskennt? Ein bereits gedrucktes Buch oder eine Online-Doku, die ich erst finden, öffnen und ausdrucken können muss? Was nimmt man im allgemeinen lieber mit, um darin unterwegs zu lesen? Ein Buch, und ganz sicher nicht die eigene Loseblattsammlung!

Beitrag anzeigenZitat (ph030: 14.05.2006, 23:13)

Das Linux-Magazin hat z.B. eine monatliche Rubrik nur für Debian.
Ich wußte gar nicht, dass das Linux-Magazin a) als Einsteigerlektüre gilt und b) als Schwerpunkt Debian behandelt :blush:

Beitrag anzeigenZitat (ph030: 14.05.2006, 23:13)

... Zeitungen sind prinzipbedingt nie aktuell, meistens gefärbt und zum größten Teil nicht tiefgehend genug. ... Die Doku/Wiki/Foren sind mehr als ausreichend, kosten kein Geld und sind in der Regel näher an der Praxis als irgendwelche veralteten Bücher.
Einer der wenigen Punkte, bei denen ich Dir fast uneingeschränkt recht gebe. Aber für die Bildung eines grundlegendes Wissens / einer soliden Basis zum Umgang mit Linux ist solche Literatur noch immer sehr brauchbar. :blink:

Beitrag anzeigenZitat (ph030: 14.05.2006, 23:13)

... abgesehen davon zieht das Argument mit deutschsprachig heutzutage nicht mehr, wer einen Computer bedienen will, sollte wenigstens Grundkenntnisse in Englisch haben ...
Doch, das Argument der eigenen Muttersprache zieht immer noch! Gerade und vor allem, wenn ich als Einsteiger ohnehin schon nicht mehr weis von vorne und hinten ist ... So gut kann man dann eine Fremdsprache fast nicht beherrschen, dass einem die Hinweise in der eigenen Sprache nicht doch lieber wären! Und ich weis sehr wohl wovon ich spreche; schließlich beherrsche ich neben englisch (habe mehrere Cambridge-Certificats, war Studienassistent für Wirtschaftsenglisch an einer Uni, habe einige zwischenstaatliche Verträge mitgestaltet und verhandelt) so ganz nebenbei auch noch ein paar andere europäische Sprachen ausreichend gut in Wort und Schrift; dennoch muss ich nicht immer jede Information "unbedingt" in einer "fremden" (~nicht unbekannten) Sprache erhalten.

Beitrag anzeigenZitat (ph030: 14.05.2006, 23:13)

Dann warst du wahrscheinlich nicht richtig informiert, auch vor ewigen Zeiten gab es z.B. bereits RedHat hierzulande.
Selbst wenn das mit der Uninformiertheit stimmen würde, wäre es denn verwunderlich gewesen? Wieviele Privatpersonen haben denn damals RedHat's 7.1 überhaupt gekannt, geschweige denn zu Hause auch eingesetzt? Damals gab es im deutschen Zeitschriftenhandel noch gar kein RedHat-Magazin zu kaufen (weder in der englischen, noch in der ohnedies erst Jahre später erstmals erschienenen deutschen Ausgabe); ganz abgesehen davon, dass der Inhalt und dessen Präsentation - damals wie heute - alles andere als Einsteiger-freundlich war / ist.

Beitrag anzeigenZitat (ph030: 14.05.2006, 23:13)

Jedes Werkzeug / Mittel zum Zweck muss erlernt werden ...
Ja das stimmt wohl, aber sollte sich der Aufwand - gerade am Beginn - nicht in einem halbwegs reellen Verhältnis zum Ergebnis halten? Was meinst Du wohl, warum ich empfohlen hatte, einen Computer nur dann mit einem Linux auszuliefern, wenn dieses äußerst brauchbar und vor allem praxisbezogen vorkonfiguriert ist?!? Denn wenn der Frustfaktor zu schnell und vor allem zu langanhaltend hoch ansteigt, dann werden die Kunden entweder gleich nach Hilfe schreien, oder aber den "Mist", also das von uns so sehr geschätzte Linux, gleich und sofort durch einen anderen BS-Typ ersetzen. Wollen wir das denn wirklich, oder sollten wir nicht gerade am Beginn die Latte in eine halbwegs erreichbare Region legen?
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#22 Mitglied ist offline   Pestido 

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geschrieben 15. Mai 2006 - 00:27

@kOkO

Ich kenne die Kunden, die Du meinst. Das sind die Kunden, die noch nie einen Computer besessen haben. Das sind die Kunden, die zur Installation Ihrer Programme zum Händler gehen. Und das sind die Kunden, die gerade den Knopf zum anmachen für den Computer finden können....

Dann muß das System praktisch für die Verwendung hochfahren, fertig um damit zu arbeiten (das heißt: möglichst alle benötigten Programme müssen gestartet sein). Sie benötigen keine Spiele und eigentlich auch keinen schnellen Rechner. Wenn dann aber etwas nicht funktioniert, werden sie wieder den Händler aufsuchen. Nein, sie werden nicht im Internet suchen, um für Ihre Probleme Lösungen zu finden.

Und gerade bei diesen Kunden ist es doch eigentlich völlig egal, welches Betriebssystem aufgespielt wird, hauptsache es läuft Microsoft Office (leider) und die von Ihnen für Ihren Beruf benötigten Programme (die der Händler ja installiert hat). Und wenn möglich das ganze noch im Netzwerk.

Diese Kunden werden sich niemals intensiv mit Ihrem Betriebssystem auseinandersetzen und werden auch nie von Ihren Standardseiten im Internet weggehen. Wenn man Glück hat, nehmen sich noch an "Seniorenkursen der VHS" teil, aber da ist meistens Windows das Betriebssystem. Aber die meisten sind eben beruflich auf den Computer angewiesen. Sie wollen ihn eigentlich nicht, benötigen ihn nur.

Da ist nun mal das Betriebssystem egal, wichtig ist eine gute Wiederherstellungs-CD/DVD und ein gutes Programm zur Sicherung und Wiederherstellung der Daten.

Ein schlankes Linux wird hier sicher den gleichen Zweck erfüllen, wie das völlig überladene Suse oder auch Windows. Installieren muß es der Händler sowieso...
Windows 10 pro ,Intel Core I7 7700k, Asus ROG STRIX Z270F GAMING ,Asus ROG STRIX-GTX1070-O8G-GAMING , 2x 8 GB Corsair Vegeance LPX DDR 4 3200 MHz, 500 GB Samsung 960 Evo, 1000 GB Samsung 850 Evo, 500 GB Samsung 850 Evo, LG DVD-Brenner, Soundblaster X-Fi HD, Teufel Concept C 200 USB, Sennheiser Game Zero, Sennheiser HD 650, Roccat Nyth, Roccat ISKU+ Force FX
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#23 _shiversc_

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geschrieben 15. Mai 2006 - 07:17

na das ist ja mal wieder ein nettes thema. ich kann nur von laien in meinem umkreis sprechen. diese kommen mit suse genau so gut klar wie mit debian und dessen abwandlungen. ich muss für meine verhältnisse sagen, das ich debian-distris besser dokumentiert finde. ich lese aber auch keine bücher und zeitungen.

eine nicht mehr ganz aktuelle umfrage hält folgendes fest:
Welche Distribution?
das verhältnis ist mehr 1:2 für die debian und abkömmlinge. vl wäre es an der zeit eine neue umfrag zu erstellen? und anfänge und ehemalige anfänger zu ihren starthilfen in die freie welt zu befragen. ich habe mit mehreren gleichzeitig angefangen.

Dieser Beitrag wurde von shiversc bearbeitet: 15. Mai 2006 - 07:19

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#24 Mitglied ist offline   k0k0 

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geschrieben 15. Mai 2006 - 08:46

Was soll ich jetzt zu dieser Umfrage sagen? Ich weis, am besten gar nichts, aber ich bin nun mal ein Wiederholungstäter. :blush:

- die Anzahl der insgesamt abgegebenen Stimmen ist doch relativ gering
- das Ergebnis deckt sich leider weder nicht mit meinen eigenen, doch relativ umfangreichen Erfahrungen, noch mit jenen größerer Zeitschriften- und Buchverlage, wenngleich auch ich eine Tendenz (jedoch noch keinen Trend) Richtung "weg von Suse" zu erkennen glaube
- das mir die Besucher dieses Forums schon öfter als eindeutig von der breiten Computernutzermasse abweichend aufgefallen sind (z. B. bei der Verbreitung von Firefox), weshalb ich die hohe "Debian"-Rate dann doch wieder für glaubhaft, wenn auch nicht wirklich repräsentativ halte
- ich dennoch sehr davon überzeugt bin, dass die meisten späteren Linuxianer (nicht die Kurzzeit-"Probierer") ganz sicher nicht Gentoo & Debian (im "Original") als erste Linux-Distri auf ihren Computer installierten. Diesbezüglich dürften sich Suse einerseits sowie Ubuntu und der Rest andererseits (zumindest seit den letzten beiden Jahren) etwa die Waage halten. Davor sah es sicher ganz anders aus ... aber das ist eine andere Geschichte!

Beitrag anzeigenZitat (shiversc: 15.05.2006, 08:17)

Ich kann nur von Laien in meinem Umkreis sprechen. Diese kommen mit Suse genau so gut klar wie mit Debian und dessen Abwandlungen.
Darauf bin ich in meinen bisherigen Beiträgen absichtlich nicht eingegangen, da auch ich davon überzeugt bin, dass man jede neuere Linux-Distri "packen" kann. Wenn man aber mehr oder minder alleine weitermachen will, wird eine große Verbreitung (und damit "Infrastruktur") sicher kein Nachteil sein. :blink:

Beitrag anzeigenZitat (shiversc: 15.05.2006, 08:17)

Ich muss für meine Verhältnisse sagen, dass ich Debian-Distris besser dokumentiert finde. Ich lese aber auch keine Bücher und Zeitungen.
Dazu kann und darf ich einfach nichts sagen, da ich die Online-Dokus noch nie (auch nur ansatzweise) verglichen habe und zudem verhältnismäßig viele Bücher und Zeitschriften lese. Sollte dem jedoch so sein, könnte / würde das indirekt auch viele andere "Unterschiede" zwischen Suse-"Befürwortern" und Suse-"Gegnern" erklären!

Dieser Beitrag wurde von k0k0 bearbeitet: 15. Mai 2006 - 09:05

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#25 Mitglied ist offline   WinGamer 

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geschrieben 15. Mai 2006 - 09:35

Danke für eure antworten! Also ich habe grade erfahren das mein Kunde Sich für ein Linux System entschieden hat. Ich habe es Ihr auf meinem PC gezeigt und habe ihr vor und nachteile von Linux und Windows erklärt. Da Sie keine Ahnung von Computern hat und dies Ihr erster ist den Sie nur Zum Schreiben von Briefen, und fürs Internet benötigt. hat Sie sich für Linux entschieden da Sie auch nicht soviele Mittel zur verfügung hat um sich einen Super Computer mit Windows oder gar einen Mac zu kaufen. Ich denke nicht das sie so experimentier freudig ist das Sie ins System eingreift Sie wird wahrscheinlich nur die KDE als Oberfläche benutzen, Firefox als Browser, Thunderbird als E-Mail Programm und Open Office.org Writer als Schreibprogramm. Ich denke das Sie für soche Software Mit Suse Linux 10 ganz gut beraten ist. Ich habe für meine Komplette EDV nur SUse Linux am laufen da es für mich günstiger ist und auch auf jedenfall für meine Bedürfnisse zum Verkaufen von PC's und Verwalten von Kundendaten völlig ausreichend ist. Ich bin mit Suse Linux sehr zufrieden auch wenn manche vielleicht mehr Leistung von Ihrem System brauchen und so vielleicht auch ein anderes Linux benutzen Sollen Sie es tun aber ich finde für ein Neu Computer Nutzer ist ein Suse Linux völlig ausreichend.
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#26 Mitglied ist offline   Q-Fireball 

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geschrieben 19. Mai 2006 - 00:13

Von der Seite ist die Diskussion sinnlos, weil WinGamer selber sagt er benutzt Suse und somit er seinen Kunden auch nur darin ein Support liefern kann. Und solang WinGamer Suse mag und gut damit zu Recht kommt wird er auch nicht was anderes empfehlen.

Trotzdem muss ich sagen das gerade Unbuntu in Sachen Benutzerfreundlichkeit Suse sogar schlagen könnte/kann. Und da es ein Debian Derivat ist und sich mehr an Linux Standards hält bevorzuge ich es für solche zwecke!

Suse ist nett am Anfang aber später muss ich sagen habe ich mich nur drüber geärgert oder anders gesagt ohne yast geht nix. Klar kann man sagen das man ja mit make etc. yast umgehen könnte aber da lob ich mir lieber Gentoo. Denn wenn der Packetmanager nicht mehr den unterschied der linux distris aus macht was dann?
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#27 Mitglied ist offline   WinGamer 

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geschrieben 22. Mai 2006 - 06:38

Hallo
Vor etwa einer Woche hab ich meinen ersten Pc mit Suse Linux ausgliefert. Und meine Kundin hat mir miteteilt das Sie mit Ihrem System super zurecht kommt und das Sie es sich nicht so einfach vorgestellt hat einen Computer zu bedienen. Und Ehrlich gesagt hab ich auch nich gedacht das Sie den Einstieg so problemlos schafft! Und Jetzt hab ich schon eine kleine Firma die Ihre EDV auf Linux umstellen möchte da Sie nicht auf das teuere Windows XP oder Vista umsteigen wollen. Mal schauen ob das auch so gut klappt wie bei meiner ersten Linux Kundin! Danke an alle! Achso wisst ihr ob man als Unternehmen sich open Office kaufen muss oder is das auch kostenlos? Danke im Vorraus!!
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#28 Mitglied ist offline   Graumagier 

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geschrieben 22. Mai 2006 - 06:43

WinGamer sagte:

Achso wisst ihr ob man als Unternehmen sich open Office kaufen muss oder is das auch kostenlos? Danke im Vorraus!!

Ist kostenlos (mit den Lizenzen solltest du dich aber schon auskennen, wenn du das machen willst).
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#29 Mitglied ist offline   airlight 

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geschrieben 22. Mai 2006 - 07:14

Ich habe mir mal die Antworten der Threads hier durchgelesen. Und ich frage mich immer wieder, warum gerade die Linux-Fraktion von den Benutzern (ich hasse das Wort DAU!!) erwartet, daß sich die Leute so sehr in ein Betriebssystem einarbeiten sollen. Ich finde, daß müssen sie gar nicht.

Denn wenn Euer Fernseher oder Auto kaputt ist, dann bringt Ihr diese Sachen ja auch in die Werkstatt (dummes Beispiel, Resultat ist das gleiche).

Ich bin der Meinung, wer kein Computerfreak ist, braucht nicht zu wissen, wie ein Betriebssystem im Hintergrund arbeitet. Vielleicht das Notwendigste, ja.. Aber das reicht auch. Und wenn der Benutzer dann Probleme hat, sind wir dafür da um ihm zu helfen. Schließlich sind es ja auch die normalen PC-Benutzer die letztendlich Geld ausgeben, damit wir (die PC-Spezialisten, egal in welchem Bereich) was zum Essen haben.
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#30 Mitglied ist offline   Q-Fireball 

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geschrieben 22. Mai 2006 - 11:22

@airlight
Natürlich müssen sich Leute nicht in Linux einarbeiten, wenn jemand andere (dafür gibt es ja Distributionen) sich um die Bedürfnisse des Users kümmert. Wer aber alles selber macht, Programme oder sogar Treiber installiert, der muss sich einarbeiten!

Aber die schlimmsten Leute sind die meinen sie können mit Windows umgehen, ein paar Treiber hier installieren ein paar Programme dort. Wenn diese Leute dann das gleiche mit Linux versuchen, sind sie enttäuschet. Dann hört man so Sachen wie "Was für ein Scheiß OS", aber eigentlich nur weil sie keine Ahnung haben und sich nicht dir Mühe machen sich mit einem ANDEREN OS auseinander zu setzen. Es wird halt erwartet das Linux wie Windows funktionieren muss.


Aber es gibt auch Linux Leute die genauso schlimm sind und eigentlich von Windows kein Ahnung haben, die sind aber selten. Ich nutze beides und bin zufrieden damit.
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