Fat32 Für Linux?
#1 _X_X5198_
geschrieben 03. Juli 2005 - 14:34
ich bin gerade am grübeln wie ich meine Festplatte aufteilen soll.
Benutze zwar FC4 schon für fast alles was ich mach aber leider fällt Xp noch nicht ganz weg! Ich würde gerne das beide OS auf meine Daten (MP3s, Bilder...) zugreifen können und da kam mir als erstes FAT32 in den Kopf.
Aber hab ich unter Linux oder XP im vergleich zu den jew Standard Formaten Nachteile? Merkt man das zb wenn ich eine MP3 von FAT32 unter Linux abspiele?
Hab mir gedacht das ich MP3s, Videos, Software in eine FAT32 ablege und das dann unter /home/user/musik usw mounte.
Oder hat evtl jemand ne bessere Idee?
Und kann ich unter Linux trotz FAT32 immer noch Rechte vergeben? Also zb das User X die dateien nicht löschen darf usw?
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#2
geschrieben 03. Juli 2005 - 15:00
Allerdings mit den Rechten...
Du kannst mit mount-parametern (kann man in die fstab eintragen) zwar Benutzerrechte zuteilen, aber das gilt dann für die gesammte Partition.
Man kann leider keine Rechte für einzelne Dateien vergeben.
Ansonsten sehe ich in der Nutzung von FAT32 keine Nachteile...
#3
geschrieben 03. Juli 2005 - 15:15
ext2 wäre da wohl eine bessere Wahl...
Da hast du Rechteverwaltung (jedenfalls unter Linux) und auch nicht das Problem mit Files >4GB wie bei FAT32. Zumal mich persönlich noch die maximale Partitionsgröße von 2TB bei FAT32 stören würde.
#4
geschrieben 03. Juli 2005 - 15:27
oder ntfs und unter linux dann zugreifen (wobei ich ext2/3 bvorzugen würde...)
http://uranus.it.swi...nux/ext2ifs.htm
oder
http://www.fs-driver.org/download.html
damit kann man auch aus win heraus auf ext2/3 schreiben. allerdings schert sich das programm nicht um nutzerrechte, genausowenig wie linux sich um ntfs nutzerrechte schert.
ciao
#5 _X_X5198_
geschrieben 03. Juli 2005 - 22:03
Und umgekehrt genau so, hab gehört das ist noch experimentel oder so?!
#6
geschrieben 03. Juli 2005 - 22:16
Und der Treiber von John Newbigin (erster Link) ist sowieso nur ro, da ist schonmal gar nichts mit schreiben. Da ist der Treiber von Stephan schon besser (fs-driver.org), dieser bietet auch rw-support und ist stabil. Ich verwende diesen selber auf einer USB Platte zum Datentausch mit einem non-LAN System.
Ext3 bringt dir im Zusammenhang mit Windows nicht viel, da die Win Treiber (noch) keinen Journaling-Support haben, verwenden kannst du es aber trotzdem.
Und der Support für NTFS unter Linux ist mittlerweile durch captive-ntfs "sicher" möglich (nutzt einfach die Win32-Treiber), ist aber nichtbedingt sehr schnell, da bist du mit ext2 besser dran.
#7
geschrieben 04. Juli 2005 - 07:57
Er benötigt eine Partition, auf die er von Linux UND Windows ohne Probleme zugreifen kann!
Ich hab das so gelöst, dass ich eine 40 GB Platte für WIndows (NTSF) und Linux (Ubuntu @ ext3) aufgeteilt habe und eine 80 GB Platte mit Fat32 formatiert habe, auf der dann alle meine Daten, wie zB MP3s, Videos, etc. liegen.
Geht ohne Probleme!
Zitat
Freak! *g*
#8
geschrieben 04. Juli 2005 - 11:57
Zitat (szoller: 04.07.2005, 08:57)
Er benötigt eine Partition, auf die er von Linux UND Windows ohne Probleme zugreifen kann!
Ich hab das so gelöst, dass ich eine 40 GB Platte für WIndows (NTSF) und Linux (Ubuntu @ ext3) aufgeteilt habe und eine 80 GB Platte mit Fat32 formatiert habe, auf der dann alle meine Daten, wie zB MP3s, Videos, etc. liegen.
Geht ohne Probleme!
Zitat (szoller: 04.07.2005, 08:57)
#9
geschrieben 04. Juli 2005 - 12:58
Server is was andres, ich rede von nem Desktop PC...
Man müsste ja 5 x 400GB Platten im Rechner haben!
Ich fahre mit meinem Fat32 als Daten-Laufwerk und von ner 4 GB Grenze hab ich auch noch nix gemerkt, obwohl ich auch Videos mit über 12 GB auf diesem Laufwerk habe!
Und Rechteverwaltung? Brauch ich für die Datenpartition nich!
Auch habe ich keine Lust, nach jeder Windows-Intallation irgendwelche FS Treiber zu installieren und nebenbei denke ich, dass das native Fat32 schneller ist!
#10
geschrieben 04. Juli 2005 - 14:22
Zitat (szoller: 04.07.2005, 13:58)
Server is was andres, ich rede von nem Desktop PC...
Man müsste ja 5 x 400GB Platten im Rechner haben!
Zitat (szoller: 04.07.2005, 13:58)
Und Rechteverwaltung? Brauch ich für die Datenpartition nich!
Auch habe ich keine Lust, nach jeder Windows-Intallation irgendwelche FS Treiber zu installieren und nebenbei denke ich, dass das native Fat32 schneller ist!
Im Explorer macht es nur blink

mit copy
Zitat
Es steht nicht genug Speicherplatz auf dem Datenträger zur Verfügung.
0 Datei(en) kopiert.
Zitat
\\192.168.0.1\e$\Backups\Nav2_EDS-DB1-8_Sonntag.bkf
Nicht genügend Speicherplatz auf dem Datenträger.
0 Datei(en) kopiert
Zitat
cp: j:\test.bkf: No space left on device

Und du irrst wenn du denkst das FAT32 schneller als ext2 ist, ext2 ist zwar nicht so schnell wie NTFS aber schneller als FAT32. Das solltest du das nächste mal lieber vorher prüfen. Gerade bei "kleinen" Files ist ext2 im Vergleich zu FAT32 wesentlich schneller. Abgesehen davon das ext2 eine viel höhere FS Konsistenz hat im Vergleich zu FAT32. Unter Linux gilt dies übrigens auch
Und übrigens sind IFS Treiber i.d.R. nativ und werden als Kernel-Treiber installiert und sind somit im Vergleich zum NTFS- und FAT-Treiber gleichgestellt (bis auf das man diese nicht so ohne weiteres entladen oder entfernen kann). Und für Faule kann man ja den Treiber auch in eine Windows CD integrieren, und für Faule die keine Ahnung haben wie sie einen Treiber integrieren gibts ja noch 'nen unattend Switch (ja man kann Treiber auch über eine Setup Routine installieren, von daher frage ich mich was so umständlich daran sein soll).
Ich finde nur das FAT32 heut zu Tage nicht mehr wirklich zeitgemäß ist.
#11
geschrieben 04. Juli 2005 - 20:32
Zitat (puppet: 04.07.2005, 15:22)
<{POST_SNAPBACK}>
deshlab mein vorschlag mit ext2/3, da hat er unter linux simples handhaben und unter win auch (und die diversen nachteile von fat32 sind nicht mehr im weg)
@X_X5198
solang die daten nicht verschlüsselt sind, mit einem alghorithmus der wirklich sicher ist, gibts quasi keine datensicherheit (und auch wenn sie verschlüsselt sind kann man immer noch was abfangen)
im ernst: das schreiben von win auf ext2/3 ist sauber.
das schreiben von linux auf ntfs mit den captive treibern auch.
nur hatte ich manchmal probleme mit den captive treibern, deshalb hab ich die lösung mit ext2 genommen.
da journaling noch nicht unterstützt wird von dem win treiber, kann man ext3 auch lassen. is aber gehüpft wie gesprungen.
in sachen ebnutzerrechte haste in etwa soviel wie mit fat: das jeweilige betriebsystem (also linux für ext2/3 oder win für ntfs) beachtete diese, die "treiber" für das andere betriebsystem beachten diese aber noch nicht (für ntfs unter linux wird das auch glaub ich nicht so schnell kommen soweit ich weiß, für ext2/3 unter win könnt es mit einer der nächsten versionen kommen)
ein problem bekommst du wenn du die benutzer für ein ntfs drive unter linux änderst: win könnte dann ausgesperrt werden (ich habs selbst noch nie probiert und sitz grad am flaschen rechner ums zu testen, aber es könnte drin sein).
mit dem ext2/3 biste davor zumindest geschützt.
ciao
#12
geschrieben 04. Juli 2005 - 20:40
Die Nachteile sind wie schon gesagt das Dateigrößenlimit und die Berechtigungen. Der Vorteil ist, dass es Problemlos funktioniert. Der Schreibzugriff ist sicher.
Aber wie schon gesagt, das ist meine Meinung.
Und ext2 sollte man wegen der fehlenden journalfunktion echt nicht nehmen.
#13
geschrieben 04. Juli 2005 - 20:43
Dieser Beitrag wurde von puppet bearbeitet: 04. Juli 2005 - 20:49
#14 _X_X5198_
geschrieben 08. Juli 2005 - 13:38
Ihr habt mich übrigends alle richtig verstanden!
Ich hab nach einer Möglichkeit gesucht von beiden zu zugreifen.
Und da ich fast nur noch Linux nutze habe ich jetzt vor das ganze in ext3 zu formatieren und sollte ich was von win aus brauchen kann ich mit dem Treiber zugreifen und schreiben (wenn ich das richtig verstanden hab).
#15
geschrieben 08. Juli 2005 - 18:51
Den Treiber findest du hier. Unter Windows wird es dann als eigener Laufswerkbuchstabe angesprochen.
Dieser Beitrag wurde von ichbines bearbeitet: 08. Juli 2005 - 18:51

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