Smalltalk Guten Morgen, Guten Tag, Guten Abend Kaffeeklatsch
#177796
geschrieben 15. März 2019 - 02:25
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#177797
geschrieben 15. März 2019 - 19:28
beim daddln . Geil siehts allerdings schon noch aus ^^ .
#177798
geschrieben 16. März 2019 - 01:51
#177799
geschrieben 20. März 2019 - 17:37
#177800
geschrieben 03. April 2019 - 14:11
Hatte mir ja ein Paar 4116 vorgestellt, aber die 4216 als deren Nachfolger kosten dasselbe, passen auf denselben Sockel und bringen pro CPU 4 Threads mehr mit (16c32t statt 12c24t).
Huh.
Hmmm.
2x CPU => 1'000 Euronen/u => 2'000 Euronen
1x Board => 500 Euronen (pi mal Fuß)
RAM kost grad relativ wenig, scheint es:
1x32G DDR4 RDIMM (Server Premier) ~250 Euronen
Summa summarum <= 2'800 Euronen für ein System, mit dem man sich nicht gleich blamiert.
Hmmm.
Ob da Crysis drauf läuft? Aber, eigentlich egal. Spiel ich eh nicht.
#177801
geschrieben 13. April 2019 - 13:01
#177802
geschrieben 22. April 2019 - 03:08
- Lt Passmark bringt ein Xeon Silver 4116 @12c24t einen ungefähren Passmark von 15'000 auf die Waage.
- Zwei davon, also sinngemäß 24c48t, liefern ebenfalls lt Passmark etwa 20'000. Wenn man daraus irgendwas ableiten können will, dann geht das in Richtung, statt dem theoretisch(!) möglichen 2x15k wie 30k Leistungsindex gibts statt des sicherlich nie erreichbaren +100% eher ein Zuwachs von etwa 33%.
- Das für einen Kostenpunkt von ca. 1'000 Euronen pro Einheit, je nachdem wen man fragt und wo man kauft.
- Dann haben wir da den stinknormalen 1151(v2) Sockel. Den können wir maximal ausreizen für etwa 500 Euronen in Form eines 9900K, welcher - wieder nach Passmark - "in etwa" mit dem Gespann der beiden Silver gleichauf liegen soll.... die Frage kann man natürlich stellen, aber am Ende des Tages haben wir einen 8/16-Kerner mit (sehr) hoher Singlethreadleistung und ein Gespann aus 24/48 Kernen mit eher mieser Singlethreadleistung; kurz: eher schwer zu vergleichen, aber die Differenz zwischen EUR 500 für den einen und EUR 2'000 für die beiden anderen fällt durchaus auf. Klar, unbesehen haben die beiden Silvers ein ganz paar Vorzüge und der 9900K spielt alleine in etwa so viel Ofen wie die beiden Dinger das zusammen tun, aber...
- Eventuell lohnt ja doch ein Blick auf die 2066er Plattform. Wie sich herausstellt, gibt's hier durchaus auch Workstationboards, nicht nur ausschließlichen Gamerkrempel, auch wenn dieser definitiv überwiegt.
- Wenn man immer noch Passmark glauben schenken darf, dann stecken die 2066er-CPUs die 3647er-CPUs zumindest im Kontext Desktopgebrauch in die Tasche: weniger Threads, aber dafür signifikant mehr Singlethreadleistung. Allerdings noch mehr Abwärme.
Allerdings übertrumpfen die größeren Desktop-2066er den 9900K ebenfalls um bis zu 30%, und während ich mir mit meinem i7 bisher ganz gut vorkam, so sprechen wir hier von etwa 300% dessen Leistungsfähigkeit... quer übers gesamte Spektrum verteilt.
Einschließlich der Abwärme. *hust*
Außerdem frißt der Sockel in Desktopkonfiguration bis zu 128GB RAM. Klar, AMDs Threadripper kann mehr, aber für den gibt's halt nur die blöden Gamerboards; außerdem kostet er mehr als die i9 für den 2066er Sockel und schießt uns wieder in die Problematik, ob denn jetzt für den "Normalgebrauch" (also üblicher privater Workload) "mehr Thread für weniger Takt" mehr oder weniger unbegrenzt aufgeht... oder nicht.
Bin ernsthaft am Grübeln, ob ich mir nicht irgendein ASUS oder Gigabyte 2066er WS Board einsammeln sollte, irgendeinen i9-99x0 dagegenwerfen und ausreichend RAM dazu. Erste Überschlagungen haben einen Kostenpunkt von ca. 2500 Euronen ergeben... wenn man 128GB in Form eines RAM-Kits dazulegt (gehen ab ca. 600 Euronen los).
Und ob ich das mit dem 3647 nicht erstmal zur Seite legen sollte. Augenscheinlich haben die Dinger noch ihre eigenen Probleme bedingt durch ihre schiere Fläche - ebenso wie die Threadripper und die EPYCs --- schließlich muß das Zeuch ja ordentlich und sicher im Sockel sitzen und von knapp 4000 Pins (oder sogar mehr!) müssen auch möglichst 100% Kontakt haben... für den zweifach linkshändigen Möchtegernbastler vielleicht ein bißchen viel, vor allem, wenn man die CPU- und Boardpreise bedenkt.
Hmmmm.
-- Note, Passmark's aufs Numerische runtergebrochene Leistungsindikatoren geben natürlich keinen allgemeingültigen Hinweis auf das, was eine CPU zu leisten vermag. Das gilt insbesondere heutzutage, wo CPUs je nach Konfiguration eher anwendungsspezifisch "gut" oder "nicht so gut" geeignet sind. Deswegen sollte man sich nicht gar zu sehr auf "da steht aber X als Endergebnis, einself!" berufen, sondern zumindest ein paar weitere Subindikatoren betrachten.
Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 22. April 2019 - 03:11
#177803
geschrieben 24. April 2019 - 18:17
Nabend zusammen
Zitat
@RalphS - dabei gibt es auch immer mehr Anwendungen die auf die GPU gehen. Die Messung der Leistungsfähigkeit der CPU halte ich heutzutage für absolut obsolet -> siehe WPF Anwendungen. In den neueren Windowsversionen wird einem, sofern Verfügbar, die GPU Last angezeigt. Je nach Anwendung ist die teils deutlich höher als die CPU Auslastung. Hab das am Firmennotebook (zugegeben ich habe keine Ahnung ob das Teil eine Dedizierte und eine "integrierte" GPU hat) aber die Last liegt auch oft auf der GPU.
Vermutlich auch eine Verwaltungssache vom OS bzw. vom Interpreter (CLI oder JVM?)....
Dieser Beitrag wurde von der dom bearbeitet: 24. April 2019 - 18:21
#177804
geschrieben 24. April 2019 - 19:58
CPU-Power hat schon ihre Berechtigung. Aber Vergleiche werden wahnsinnig schwer.
1 CPU bei 1GHz und vier Cores ist schneller als eine CPU bei 1GHz und zwei Cores und die wieder schneller als mit 1GHz und einem Core... wenn auch alle anderen Parameter gleich bleiben.
Mehr CPU-Cache? Macht "die richtigen" Anwendungen schneller.
Mehr Kerne? Machen andere "richtige" Anwendungen schneller.
Mehr Frequenz? Machen nochmal andere "richtige" Anwendungen schneller.
Ein Xeon hat damit üblicherweise mehr Potential als ein Core-i... oder würde, WENN er identisch taktete und dieselbe Kern/Threadkonfiguration hätte.
Ein Core-i mit weniger Herzen ist aber performanter als ein Pentium 4. Ein Core2Quad von AMD ist performanter als ein 8-Core FX8*** von AMD (meistens).
Und das sind noch überschaubare Unterschiede. 1 Core mit 3 GHz oder 2 Cores mit 1.5GHz - was ist da performanter? Antwort, gibt keine allgemeingültige Antwort, aber der 2-Core ist robuster als der 1-Core, weil wenn DA was hängt, dann steht das System, während der 2-Core noch einen funktionalen Thread übrig hat und das System weiterhin am Laufen halten kann.
Heutzutage haben wir aber die leckeren Core Wars, weil alles irgendwie Krieg sein muß - ohne Gaming geht halt nicht *hust*.
Wir wissen inzwischen, dank Erfahrung über die letzten 10 Jahre, daß wir Vierkerner und "Acht-Threader" im normalen Betrieb ganz gut beschäftigt kriegen. Irgendwo gibt's immer etwas zu tun, und "im Normalfall" finden sich immer zumindest vier/acht Aufgaben, die gleichzeitig ausgeführt werden können.
Aber wie ist das mit 12, 24, 48, 64 Kernen? Besonders, da diese mit steigender Kernzahl üblicherweise langsamer takten.
Da ist dann faktisch gesichert, daß ein guter Benchmark das gesamte Potential ausschöpfen kann und entsprechend ein schön hohes X am Ende rausschmeißen wird, weil der Benchmark alle verfügbaren Threads mutwillig beschäftigen kann (und wird).
Aber das ist dann nicht mehr der Regelbetrieb. Weder Word noch Firefox lassen 40(!) oder gar mehr Threads aktiv laufen, außer sie sind einfach nur scheiße programmiert (ähnlich wie der Speicherverbrauch unter aller Sau ist, da überall genug vorhanden ist). Aber selbst dann gibt es keinen Mehrwert.
Klar gibts das Argument, daß man ja dann mehr Dinge gleichzeitig machen kann, nur sind wir Menschen trotz allem nur Single-Task-fähig. Wir werden nicht gleichzeitig drei Opern und vier Filme und noch zwei Spiele anwerfen und jeweils gebannt lauschen/schauen/interagieren. Stattdessen zgibt es auf dem Desktop(!) mehr oder weniger exakt eine Vordergrundanwendung, mit der interagiert wird und die eine finite Anzahl von Threads beschäftigen wird. Je nach Art dieser Anwendung können das mehr oder weniger Threads sein.
Die anderen Threads schlafen, bis sie gebraucht werden. Dann warten eben 500 Threads aus allen möglichen laufenden Anwendungen darauf, daß irgendwo mal ein Knopf angeklickt wird.
Dafür braucht man aber nicht paar-und-drölfzig Kerne, jedenfalls nicht auf dem Desktop. Die langweilen sich da nur, und das Ergebnis DAVON ist dann -- notwendigerweise! --- daß man das kolportierte "Riesen-X", was der erwähnte Benchmark ausgespuckt hatte, nicht mal ansatzweise zu spüren bekommt.
Stattdessen benötigt man nun mehrere Eckpunkte, einschließlich Kernzahl und Taktfrequenz, um annähernd CPUs miteinander vergleichen zu können.
Naja, oder wir verwenden alle dieselbe(n) Anwendung(en) und testen die durch. Aber das kann nicht im Sinne des Erfinders gewesen sein.
Bei Passmark gibt's dazu für CPUs eine Gesamtbewertung plus jeweils einen Hinweis auf Kern- und Threadzahl, Cachegröße sowie die Singlethreadleistungsfähigkeit.
Die sind alle einzeln betrachtet nicht viel wert, können aber im Paket herangezogen werden, um CPU A und CPU B gegenüberzustellen.
Was jedoch trotzdem fehlt ist eine Veranschaulichung von Anwendungskonfigurationen. Bildlich: Wie gut skaliert Firefox/VLC/foobar2000 mit der Kernanzahl/-frequenz/anderen Eckdaten? Wenn ich einen Videostream hab, den ich nur linear decodieren kann, dann nützen 30 extra Threads zB nichts und die Singlethreadleistung wird relevanter. Hab ich irgendeine Form von Blockcodierung, kann ich also meine Eingabe in unabhängige Blöcke zerlegen und diese parallel decodieren, dann wird die Singlethreadleistung uninteressant und je mehr Kern desto schön.
Aber, die bisher mehr oder weniger gut angelernte Grundannahme, mehr sei erstmal besser, die trifft so NICHT mehr zu, vor allem dann nicht, wenn im Gegenzug andere Leistungsindikatoren sinken.
#177805
geschrieben 25. April 2019 - 07:01
#177807
geschrieben 03. Mai 2019 - 17:36
Nabend zusammen.
#177809
geschrieben 03. Mai 2019 - 19:13

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