@Morph: Wann war denn die Voodoo-Ära? Weil vor 6 Jahren war des einzige, was mich an PCs interessiert hat, dass mein Age Of Empires läuft!
Beste Graka Aufm Markt
#31
geschrieben 02. April 2005 - 12:02
@Morph: Wann war denn die Voodoo-Ära? Weil vor 6 Jahren war des einzige, was mich an PCs interessiert hat, dass mein Age Of Empires läuft!
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#32
geschrieben 02. April 2005 - 12:37
Zitat
3Dfx Interactice wurde 1994 von Scott Sellers, Ross Smith, Gary Tarolli und Brian Burke in San José (Kalifornien) gegründet. Ursprünglich konzentrierten sich die Anstrengungen von 3dfx hauptsächlich auf den Markt für Arcade-Systeme, der gerade entstehende Markt für 3D-Hardware für Personal Computer wurde als zweiter Vertriebsweg für die Arcade-Produkte ins Auge gefasst.
Ausgestattet mit knapp 17 Millionen US-Dollar Risikokapital begann 3dfx noch im Gründungsjahr mit der Arbeit an ihrem ersten Produkt, dem Voodoo Graphics-Chipsatz. Kurz vor desssen Fertigstellung 1996 gab es aufgrund eines Preisverfalls bei EDO-DRAM Speicherchips plötzlich einen Markt für 3D-Hardware für PCs, 3dfx verwarf den Plan einer langsamen Adaptierung der Technologie und entschied sich den Voodoo Graphics Chipsatz von Beginn an für die PC-Plattform auf den Markt zu bringen.
Durch die von 3dfx speziell für den Voodoo Graphics entwickelte Programmierschnittstelle Glide, die Spieleentwicklern eine einfache und leistungsfähige Schnitstelle zur 3D-Hardware bot, sowie durch die Unterstützung des von Sillicon Graphics etablierten OpenGL-Standards erfreute sich der Voodoo Graphics bald breiter Akzeptanz durch die Spielehersteller, einige Spiele (wie etwa NHL 98, Wing Commander (Computerspiel), Need for Speed 2 SE und Longbow 2) erschienen daraufhin exklusiv für die Glide-Schnittstelle.
Im Schatten des Voodoo Graphics
Mitte 1997 wurde Greg Ballard zum neuen CEO von 3dfx berufen, er sollte dem Unternehmen, das bisher als "technikzentriert" galt, durch Marketingmaßnahmen helfen, an den überwältigenden Erfolg des Voodoo Graphics anzuknüpfen. 3dfx hatte zu diesem Zeitpunkt auf dem Sektor der 3D-Beschleunigerkarten für Heim-PCs einen Marktanteil von etwa 60%, die Erwartungen an die Zukunft waren dementsprechend hoch.
Im ersten Quartal 1997 gab 3dfx eine Partnerschaft mit dem Konsolenhersteller Sega bekannt, Sega beauftragte 3dfx mit der Entwicklung eines Grafikchipsatzes für den geplanten Nachfolger der Spielkonsole Saturn. Bereits im Juli 1997 wurde diese Partnerschaft jedoch von Sega einseitig beendet, der bereits fertiggestelle Grafikchipsatz von 3dfx wurde nie produziert. Stattdessen fiel die Wahl für den Grafikchipsatz der später Dreamcast getauften Konsole auf den PowerVR 2 von NEC. 3dfx wehrte sich gegen diese Vorgangsweise, das Gerichtsverfahren endete Mitte 1998 in einem Vergleich.
Noch 1997 erschien der Voodoo Rush, eine 2D/3D-Kombination, ein Jahr drauf, 1998, der Voodoo2, dieser wiederum als reine 3D-AddOn-Lösung. Obwohl auch der Voodoo2 komerziell ein absoluter Erfolg war begann die Dominanz von 3dfx langsam zu bröckeln. Konkurrent NVidia brachte 1998 den RivaTNT-Chip auf den Markt der, bei etwa äquivalenter Leistung, gegenüber dem Voodoo2 einen entscheidenen Vorteil hatte: er vereinigte 2D- und 3D-Funktionalität auf nur einem Chip -- die Notwendigkeit zweier Grafikkarten (jeweils eine für 2D und 3D) war hier nicht gegeben -- was sich in einem gegenüber der 3dfx-Lösung geringerem Preis niederschlug. Beginnend mit diesem Chip zwang NVida der gesamten Branche einen Produktzyklus von nur 6 Monaten auf, zweimal pro Jahr wurden also neue Chips von NVidia vorgestellt -- ein Tempo mit dem der Großteil der Branche damals nicht Schritt halten konnte.
3dfx zog zu Beginn mit und stellte, wenn auch leicht verspätet, den Voodoo2 - Nachfolger Voodoo Banshee vor, dem, obwohl er ebenfalls eine 2D/3D-Kombination darstellte, der Durchbruch nicht so recht gelingen wollte. Auch die Stellung von Glide als Quasi-Standard begann sich zu wandeln, Microsoft entwickelte mit Direct3D eine Schnittstelle für das Betriebssystem Windows die technisch gesehen Glide ebenbürtig und nicht auf 3dfx-Produkte beschränkt war.
Vom Chipsatz- zum Kartenhersteller und zurück
Während die Arbeiten an einem "echten" Nachfolger für den Voodoo2 auf Hochtouren liefen, fällte 3dfx eine bedeutende strategische Entscheidung: Um den Marken 3dfx und Voodoo ein stärkeres Branding zu verpassen (bislang waren Voodoo-Chipsätze auf einer Vielzahl von Produkten unterschiedlicher Hersteller unter unterschiedlichen Markennamen vertrieben worden), entschied man sich in Zukunft nicht mehr lediglich die Chipsätze sondern komplette Grafikkarten zu produzieren. Ende 1998 kaufte 3dfx zu diesem Zweck den amerikanischen Grafikkartenhersteller und vormaligen Kunden STB Systems, der bisher auch 3dfx-Chipsätze auf Grafikkarten verbaut hatte und starke Verbindungen zum wichtigen OEM-Markt vorweisen konnte für etwa 140 Millionen US-Dollar.
Durch die vorhandene Infrastruktur, STB verfügte zu dieser Zeit bereits über eine eigene Fertigungsstelle in Mexiko, konnte 3dfx von nun an selbst Grafikkarten herstellen, ab diesem Zeitpunkt stoppte 3dfx den Verkauf von Grafikchips an Dritthersteller und verlor dadurch wichtige Partner in der Industrie -- die Grafikkartenhersteller waren gezwungen auf Chips von Konkurrenzherstellern umzusteigen. Die Entscheidung, in Zukunft auf wichtige Vertriebspartner wie Diamond Multimedia oder Creative Labs zu verzichten wurde innerhalb der Branche und an der Börse durchaus mit gemischten Gefühlen aufgenommen, viele sehen darin rückwirkend den ersten Schritt zum endgültigen Niedergang von 3dfx.
1999 wurde schließlich der lang erwartete Nachfolger des Voodoo2 vorgestellt, die Voodoo3-Chipfamilie. Erstmals komplett in Eigenregie produziert, konnten die verschiedenen Modelle des Voodoo3-Chips (Codename Avenger) nach anfänglich massiven Lieferschwierigkeiten nur langsam des zuvor an NVidia verlorenen Marktanteil zurückgewinnen.
3dfx konzentierte sich sich nach dem eher mißglückten Start der Voodoo 3-Familie bald auf die Entwicklung einer neuen Chipfamilie mit dem Codenamen Napalm. Diese später VSA-100 getaufte Chipfamilie kam in den im Mai 2000 vorgestellten und nur in geringen Stückzahlen ausgelieferten Produkten Voodoo 4 4500 und Voodoo 5 5000/5500 zum Einsatz, eine weitere geplante Variante, die Voodoo 5 6000 war im freien Handel nie erhältlich. Da der VSA-100 große Probleme mit der Hitzeentwicklung hatte, wurde eine Weiterentwicklung gegen Ende von 3dfx in Angriff genommen. Der VSA-101 (Codename Daytona), welcher nur in sehr kleinen Stückzahlen noch den Endkunden erreichte, sollte dieses Problem beseitigen. Auch eine Implementierung vom DDR-RAM-Support war in ihm enthalten. Diese für 3dfx neue Speicherart wurde auf den neuen Voodoo 4-2-Karten verbaut (Ausnahme: Voodoo 4-2 4000).
Nach den Erfahrungen bei der Produktion des Voodoo 3 und des VSA-100 beschloss 3dfx, sich wieder auf das eigentliche Kerngeschäft, das Design von Chipsätzen zu konzentrieren und die Sparte Grafikkartenherstellung alsbald zu veräußern -- doch dazu sollte es nicht mehr kommen.
Das Ende von 3dfx
Dazu kam es allerdings nicht mehr, denn am 15. Dezember 2000 wurde 3dfx von NVidia aufgekauft. 3dfx hatte in den letzten 2 Geschäftsquartalen rund 280 Millionen US-$ Verlust erwirtschaftet. Im Interesse der Aktionäre wurde das Angebot von 70 Mio. US-$ in bar und 42 Mio. US-$ in Aktien von Nvidia akzeptiert.
Nvidia erwarb damit alle Marken- und Patentrechte (damit erledigten sich auch einige Rechtstreite) inklusive der "Gigapixel-Technologie" und die DirectX-8-Grafikchips (in Entwicklung) "Rampage/Sage".
3dfx behielt das Werk in Mexiko und alle (fertigen) Kartenbestände. Diese wurden dann aber bald darauf auch abgewickelt.
Liste der angekündigten und erschienenen 3dfx-Produkte
Grafikchipsätze
Voodoo Graphics (1996)
Voodoo Rush (1997)
Voodoo2 (1998)
Voodoo Banshee (1999)
Voodoo3 (1999)
VSA-100 (2000)
VSA-101 (2000)
Grafikkarten
basierend auf der Voodoo3-Familie
Voodoo 3 2000 (1999)
Voodoo 3 3000 (1999)
Voodoo 3 3500 (1999)
Voodoo 3 3500 TV (1999)
Velocity 100 (1999)
Velocity 200 (nie erschienen)
basierend auf der VSA-100-Familie
Voodoo 4 4500 (2000))
Voodoo 5 5000 (nie erschienen)
Voodoo 5 5500 (2000)
Voodoo 5 6000 (nie erschienen)
basierend auf der VSA-101-Familie
Voodoo 4-2 4000 (nie erschienen)
Voodoo 4-2 4200 (nie offiziell erschienen)
Voodoo 4-2 4800 (nie erschienen)
Voodoo 5 5500 (2000 - sehr geringe Stückzahlen)
Quelle:http://www.computerbase.de/lexikon/
Dieser Beitrag wurde von -=MoRpH=- bearbeitet: 02. April 2005 - 12:45
#33
geschrieben 02. April 2005 - 12:44
haben wir damals hl gezoggt
aber mal was anderes ich glaub der iniziator dieses threads interessiert das wenig
vorausgestzt der schaut hier überhaupt noch rein ?
grüßle
#34
geschrieben 02. April 2005 - 12:45
#35
geschrieben 02. April 2005 - 13:00
#36
geschrieben 02. April 2005 - 17:27
Aber mal für einen Satz back 2 Topic. Mit der 4x 6800Ultra hat er ja jetzt seine beste Graka aufm Markt!
#37
geschrieben 02. April 2005 - 17:56
#38
geschrieben 02. April 2005 - 20:25
Zitat (seblanger: 02.04.2005, 18:56)
<{POST_SNAPBACK}>
Nope. Purer Ernst!
#39
geschrieben 02. April 2005 - 20:47
#40
geschrieben 02. April 2005 - 20:49
#41
geschrieben 03. April 2005 - 21:56
Zitat (-=MoRpH=-: 02.04.2005, 01:55)
<{POST_SNAPBACK}>
also ich kenn die gute alte voodoo zeit noch ganz gut :-) (alter is ja vorhanden *lach*)
aba was mich echt an dieser karte interessiert......wie haben die das geschafft den agp und den pci steckplatz dazu zu bewegen zusammen zu arbeiten *grübel*
is doch eigentlich ein ding der unmöglichkeit ...schon allein von der taktung des busses .......*voll skeptisch bin*
gibts da mal literatur o.ä. zum nachlesen ?
greetz
#42 _masoli_
geschrieben 03. April 2005 - 22:01
Ich würd ne X850 nehmen und gud is
Dieser Beitrag wurde von masoli bearbeitet: 03. April 2005 - 22:13
#43
geschrieben 04. April 2005 - 12:44
Zitat (masoli: 03.04.2005, 23:01)
Ja ber dann hat er kein Shader Model 3 *gg* Was schon eineiges in Far Cry Optisch her macht
#44
geschrieben 04. April 2005 - 14:41
#45
geschrieben 04. April 2005 - 14:47
Zitat (-=MoRpH=-: 02.04.2005, 01:55)


Also die Habe ich noch
4x R300 (Radeon 9700Pro)
1024 MB Vram
Einen AGP und einen PCI Port braucht das schätzechen denke damit lässt du jede normale 6800 Ultra links liegen.....
<{POST_SNAPBACK}>
Ich würd gern mal deine Benchmarkpunkte für den 03er und den 05er 3dmark wissen, rein aus Interesse

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