WinFuture-Forum.de: Tauschbörsennutzung - Bagatelldelikt? - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Multimedia-Software
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Tauschbörsennutzung - Bagatelldelikt?

#46 Mitglied ist offline   Master Joda 

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geschrieben 20. April 2005 - 09:31

Zitat (Lofwyr: 24.03.2005, 19:04)

aber dir würde es natürlich auch nix ausmachen rika, wenn du mal später arbeitest und ein programm schreibst und niemand was dafür bezahlen möchte ?`
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Wenn er damit nicht seine Brötchen verdienen muss und die Sache einem guten Zweck dient und er mit Nebenprodukten eh viel mehr Geld verdient vielleicht nicht.

Und als Musiker müsste es doch das Ziel sein dass möglichst viele Menschen meine Musik hören (und ideal natürlich lieben) und nicht dass wenige möglichst viel dafür bezahlen. Wenn man es endlich schaffen würde die Entwicklungs-Länder aus der Entwicklung in die Reife zu bringen bekäme dieser Gedanke ganz andere Dimensionen.

Die Major-Label-Acts müssen eh nicht Hungern. Da jammert man von Umsatz-Rückgängen die in der aktuellen Wirtschaftslage so gut wie in jeder Branche anzutreffen sind und macht den P2P-User allein dafür verantwortlich. Wieso sollte es da der Musik-Branche anders gehen.

P2P-User haben aber natürlich auch entscheidend schuld daran und es ist klar eine Straftat.

Ich finde aber man sollte sich mehr über die Ursache und nicht über das Symptom gedanken machen, nur so kann man dem eigentlichen Problem auf den Grund gehen. Wieso wollen Leute nichts mehr für Musik bezahlen ? Selbst diese Frage stimmt so nicht. Die richtige Frage wäre wohl eher wieviel wollen die Leute für Musik bezahlen ? Und über welche Wege und in welcher Form möchte man Musik kaufen ?

Klar diese Überlegungen macht sich die Industrie auch und man ist auf dem richtigen Weg aber noch lange nicht am Ziel. Ich befürchte jedoch dass all dies zu lange dauert und man bevor man das Ziel erreicht hat bereits den nächsten Marathon antreten muss. Ich nenne da nur mal : Internet-Radio, Breitband-Zugang für Handys.
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#47 Mitglied ist offline   Master Joda 

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geschrieben 20. April 2005 - 09:46

Zitat (drago1401: 24.03.2005, 19:14)

aba die lobby will ja dort auch die preise noch oben schrauben. <_<
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In nem Fernseh-Interview mit irgend nem Label-Boss habe ich da mal zu Ohren bekommen dass der Grund für die gleich hohen oder gar höheren Preise der ist dass der Online-Shop ja auch irgendwie finanziert werden muss.

Ich weiss nicht was die da manchmal studieren. Irgendwie will man einfach das Risiko nicht eingehen die Preise tief anzusetzen weil man wohl Angst hat dass man die dann nicht mehr hoch bekommt, was ja auch irgendwie stimmt, doch ist die Branche nicht in der Situation keine Risiken eingehen zu müssen. Meiner Meinung nach wärs der richtige Pauken-Schlag gewesen da mal tief reinzufahren um möglichst viele vom P2P wegzu locken. Und wenn man sich mal an den Shop gewöhnt hat ist man schon dabei.

Ich verstehe auch nicht wieso man in den Online-Shop sehr oft auch für alte Songs gleich viel bezahlen muss. In den Läden gibts ja auch Nice-Price&Co. Angebote. Wieso den Backstock nicht einfach relativ günstig anbieten.

Nun gut, bestätigt alles mein Denken über die Musik-Industrie dass man die Kundennähe verloren hat.

Ich bin jedoch überzeugt dass man in naher Zukunft brauchbare Shop-Lösungen antreffen wird. Meiner Meinung nach dauerts halt einfach zu lange. Wenn ich meine Internet-Radio-Lösung im Wohnzimmer habe brauche ich wohl noch weniger Musik zu kaufen.

Warten wirs mal ab.
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#48 Mitglied ist offline   Master Joda 

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geschrieben 20. April 2005 - 09:55

Zitat (Lofwyr: 24.03.2005, 19:17)

@Slaghe
auch wiederrum dein problem wenn du solche musik überhaupt hören möchtest
nur weil das lied andauernd irgendwo gespielt wird, hat man das recht es quasi zuklauen?<{POST_SNAPBACK}>


Hat er nicht, war ja auch nicht seine Aussage. Er hat dann nur keinen Grund mehr dies zu kaufen. Was ja auch wiederum ein Umsatz-Rückgang ist und auch eine Erklärung dafür sein kann warum nicht mehr soviele Leute CDs kaufen. Das Problem der Umsatz-Rückgänge ist zu komplex dass man dies am P2P-User festmachen kann. Er ist ein Bestand-Teil des Problem aber eben ganz sicher nicht das einzige. Musik zum hochladen anbieten ist ne Straftat und muss auch verfolgt werden.Diese Strafverfolgung löst aber das Problem des Umsatz-Rückganges nicht.
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#49 Mitglied ist offline   Elren Luthien 

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geschrieben 20. April 2005 - 10:07

Nur mal so ein kleiner Einwurf der Moderation, Du kannst gleich weitermachen:

Führst Du jetz hier Selbstgespräche? <_< Weil ganze fünf Posts hintereinander und so. <_<

So much for dreams we see but never care to know
Your heart makes me feel
Your heart makes me moan
For always and ever, I'll never let go..."

Elrens Blog Elren auf Last.fm Elren bei SysProfile
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#50 Mitglied ist offline   Master Joda 

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geschrieben 20. April 2005 - 10:13

Zitat (Graumagier: 24.03.2005, 19:28)

Ich verstehe sowieso nicht, wieso sich die Industrie so zwanghaft an den Online-Vertrieb klammert. Wenn sie nicht in der Lage sind, halbwegs vernünftige Geschäftsmodelle zu präsentieren, sollten sie sich weiter auf den CD-Verkauf konzetrieren. Bis jetzt ist es den Künstlern damit auch nicht schlecht ergangen.
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Ich vestehe nicht wieso die Branche noch am CD-Verkauf festklammert. Die CD hat doch über lang ausgedient und ein neues Medium (DVD) ist ja bereits da.

Das mit den nicht halbwegs vernünftige Geschäftsmodellen simmt jedoch absolut. Wenn man noch bedenkt wie lange Zeit die sich gelassen haben um Lösungen zu präsentieren und dann noch solche die wie ein Schnellschuss wirken. Für mich wirkt die völlig unprofessionell.

Wieso ist es den Künstlern nicht schlecht gegangen Ich denke denen gehts schlecht, oder ist gar nichts dran an dem gejammer ? Nun ja wohl kaum wenn man sich das geprotze aller im Fernsehen auftauchenden Musiker ansieht. Aber mit grosser Wahrscheinlichkeit sinds auch nicht diese die darunter zu leiden haben.
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#51 Mitglied ist offline   Master Joda 

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geschrieben 20. April 2005 - 10:25

Zitat (abct: 18.04.2005, 23:09)

Ich wollte nur mal einbrigen dass die "Musikpiraterie" für die Musikindustrie nicht zwingend schlecht ist. Es gibt Studien die belegen das durch illegale Downloads die verkaufszahlen erhöht wurden und durch solche Sachen die Industrie praktisch Promotion für lau bekommt.... <{POST_SNAPBACK}>


Dass die Verkaufszahlen der CDs erhöht wurden unterliegt meiner Meinung nach einem Widerspruch. Der Aspekt der Promotion stimmt jedoch absolut und habe dies am eingenen Leib spüren können. Denn ich habe schon mehrere Konzerte besucht von Bands die ich ohne P2P halt einfach nicht entdeckt hätte, zum Teil sogar mehrfach. Warte nur noch sehnlichst auf DVDs dieser Bands.

Die Musik gratis anzubieten kann sehr wohl auch förderlich sein. Nur muss man dann halt die nötigen Nebenprodukte schnell und effizient abliefern.

Was ich bei Konzerten immer feststelle ist dass eben Nebenprodukte sehr oft fehlen oder sehr lieblos sind. Gerade dann wenn die Begeisterung am grössten ist und man am meisten motiviert wäre Geld dafür auszugeben.

Kundennähe und Kundenverständnis scheint der Branche fern zu sein.
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