@Rika
Sorry, hast ja alles schon mal schön zusammengefasst hier ins Forum gestellt.
Sicher kann man alles irgendwo auf die Unvernunft des Users abschieben. Doch ist mir dies ein zu theoretisches denken und entspricht nicht ganz der Realität.
Lassen wir mal die Open-Source-Gemeinde aussen vor steckt hinter jedem Programm ein potentielle Spyware-Gefahr.
Okay dann heisst es : "Installiere nie Software von ner Firma der Du nicht vertraust".
Also bleibt mal jede Freeware aussen vor. Denn jemand der gratis seine Dienste verschenkt kann man eigentlich nicht vertrauen. Wie gesagt die Open-Source-Gemeinde mal weggelassen, doch auch da muss man eigentlich blind vertrauen, die Chancen sind aber grösser dass man da nichts krummes dreht. Überprüfen kanns der "normale" User jedoch auch nicht.
Im kommerziellen Bereich muss man jedoch davon ausgehen dass das Wissen über die User für jede Firma sehr kapitalreiche Informationen sind. Der gläserne User ist ein anstreben der Wirtschaft und nicht wie so oft vermutet der Regierungen. Nicht umsonst investieren Firmen in teure CRM-Lösungen. Somit kann man da kommerziellen Firmen die nicht unter Beobachtung durch irgendwelche User-Gemeinden stehen eigentlich auch nicht trauen.
Da wir ja aber auch nicht unter Verfolgungswahn leiden wollen ignoriert man dies und installiert halt das was man braucht auf seinen Rechner. Man will ja schliesslich damit was anstellen.
Ausschliessen könnens ja nicht mal die Profis. Ausser man geht mit dem Rechner gar nicht ans Netz. Soll aber nicht heissen dass man nichts tun soll. Das Vorgehen unter Windows sicherer machen schon vorausgesetzt. Und klar mit Vernunft manche Dinge handhaben ist auch klar.
Dem normalen User bleibt somit meiner Meinung nach gar keine Wahl irgendwelche Anti-Spy-Software einzusetzen um zumindest die Sache nicht ausarten zu lassen. Schwierig wirds dann wenn man weiss dass es auch Anti-Spy-Software gibt die einen ausspionieren können.
Somit sind wir wieder bei der Unwissenheit. Okay man kanns auch als Unvernunft auslegen, schliesslich hätte der User ja vorher im Internet nachforschen können ob die Software "Clean" ist oder auch als Spion entlarft wurde. Komisch finde ich auch dass Microsoft lieber ne Firewall in ihr System integrieren statt ein Programm zur Deaktivierung unnötiger Dienste bzw. eine Installation die diese erst gar nicht standartmässig aktiviert. Nun ja ist wieder ein anderes leidiges Thema.
Doch Vernunft kommt erst durch Wissen auf. Und man muss wirklich zugeben dass dieses Wissen beim "normalen" Heim-Anwender nicht vorhanden ist und auch nicht so einfach ohne Hintergrund-Wissen zu verstehen ist. Zum Vorteil der Spione natürlich.
Es bleibt komplex das Thema.
Grüsse
Master Joda
Sicherer Machen: Microsoft Xp Home Edition
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#17
geschrieben 16. Februar 2005 - 20:00
@ Master Joda
Ich finde es ist dem normalen User nicht zu zumuten das er sich mit sowas unbedingt auskennt. Es ist die verdammte Pflicht von Microsoft und Co. sichere Software anzubieten.
Einem User der mal eine Mail schreiben oder ganz einfach sich im Internet Unterhalten will kann man nicht zu muten das er sich ständig zu informieren hätte.
Wenn es die Hersteller nicht auf die Reihe kriegen für Sicherheit zu sorgen, dann kann man einfach nur hoffen das Experten ihr Wissen dem unbedarften USer so zu Verfügung stellen das diese sich schützen können.
Okilee
Ich finde es ist dem normalen User nicht zu zumuten das er sich mit sowas unbedingt auskennt. Es ist die verdammte Pflicht von Microsoft und Co. sichere Software anzubieten.
Einem User der mal eine Mail schreiben oder ganz einfach sich im Internet Unterhalten will kann man nicht zu muten das er sich ständig zu informieren hätte.
Wenn es die Hersteller nicht auf die Reihe kriegen für Sicherheit zu sorgen, dann kann man einfach nur hoffen das Experten ihr Wissen dem unbedarften USer so zu Verfügung stellen das diese sich schützen können.
Okilee

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