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CD des Monats


#1 Mitglied ist offline   GroovyG 

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geschrieben 31. Januar 2005 - 18:26

So, habe grade mal ein paar Minuten Zeit um meinen Wunsch-Thread hier zu erstellen. Ich hoffe jemand von euch macht mit!
Meine Vorgestellte CD:

Interpret: Keith Caputo
Titel: died laughing
erschienen: 2000, Roadrunner Records
Spielzeit: 49:20 min
Genre: keine Ahnung von sowas; vielleicht Indie-Pop?
meine Wertung: 8/10

Nachdem ich vor kurzem bei mir im Schrank auf eine alte "Life of Agony"-Platte gestoßen bin, und sofort wieder begeister war, dachte ich, ich schau mich nochmal im Internet nach ein paar Infos um. Ich erfuhr, daß es bis zur neuen Platte noch bis Mai dauern wird, bin aber bei Amazon auf die hier vorgestellte CD des Frontmanns getroffen und habe sie sofort bestellt.
Nach den ersten paar Tagen kann ich sagen, daß ich die Anschaffung 100%ig gelohnt hat.
Im Gegensatz zu den eher harten Life Of Agony Scheiben ist diese CD eher ruhig gehalten.
Das erste Lied, "Honeycomb", ist ein eher rauher Einstieg. Man muß es 3-4 mal hören, damit es wirklich gefällt.
Weiter gehts mit "Razzberry Mockery". Ein schönes, ruhiges Stück, was an manchen Stellen jedoch ein wenig überproduziert wirkt. Gut zum Nebenbeihören aber kein Highlight.
Zum nächsten Lied, "Selfish", ist auch ein Video auf der CD. Schöne Bilder aber Mittelmäßige Qualität. Auch wieder ein nettes Stück ohne besonders ausgefallene Arrangements.
Als nächstes eine schöne Hommage an "New York City". Wem Nr.1 zu rauh war, wird hier sein erstes Highlight der CD finden. Auch wenn es zuerst nicht besonders spannend klingt, finden sich sowohl in den Lyrics als auch in der Musik einige intelligente Stellen. Der Sound erinnert ein wenig an die letzten Mark Knopfler Platten.
Mit "Home", dem nächsten Track wirds dann richtig gut. Der Song fängt ruhig an, ist aber insgesamt sehr dynamisch. Mit diversen Soundeffekten wird an den richtigen Stellen Raum geschaffen, auch wenn die Streicher teilweise schon kurz davor sind, kitschig zu klingen. Die Stimme von Caputo überzeugt hier wirklich.
Das folgende Lied ist Kurt Cobain gewidmet ("Cobain (Rainbow Deadhead)"). Es dominiert die Zeile "Cobain was murdered by you". Nach einigen ruhigen Songs ist der Sound dieses jazzige Stücks eher erfrischend, ohne aber hart zu sein. Obwohl ich den ganzen Hype um Herrn Cobain nie verstanden habe, ist dies meiner Meinung nach der beste Song der CD.
"Neurotic": Ein sehr depressives Lied, aber einfach schön.
Track Nr. 8 nennt sich "Drew Drop Magic". Beim ersten hören eingänglich, aber danach irgendwie nervig. Die Instrumente sind langweilig, der Text kitschig. Wohl ein Lückenfüller.
Nun folgt mit "Lust Be" ein fröhliches Lied, was in der Strophe an die Beatles erinnert. Man wippt sofort im Rhytmus mit ;) Nett aber nicht herausragend.
Das nächste Stück "Lollipop" ist rockig mit schönen Gitarren. Die gute Laune des vorigen Lieds wird im Sound gut übertragen.
Nun folgt "Upsy Daisy". Es fängt an mit verzerrten Gitarren, ohne aber zu hart zu wirken. Die Strophen wirken schön rauh, werden aber durch die melodiöse Stimme und den breiten Refrain aufgefangen. Sicherlich auch eines der besten Lieder der CD.
Das nächste Lied "Brandy Duval" ist der Mutter Caputos gewidmet, welche durch Drogen ums Leben kam. Dementstprechen ist auch die Stimmung dieses Liedes. Man hört das Leid wirklich aus der Stimmer heraus. Ein Highlight zum Ende.

Insgesamt eine schöne CD zum nebenbeihören, mit einigen Songs, die auch bewusstes Hinhören verdienen. Leider mit knapp 50 Minuten etwas kurz geraten.

Danke fürs Lesen! Ich hoffe es macht sich noch jemand die Mühe.

Edit: für shadar.logoth:
Bin 22 und höre je nach Laune von Bach über Pantera bis Nick Cave eigentlich alles, was nicht unbedingt auf Viva läuft.

Dieser Beitrag wurde von GroovyG bearbeitet: 31. Januar 2005 - 18:28

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#2 Mitglied ist offline   shadar.logoth 

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geschrieben 03. Februar 2005 - 11:04

Interpret: Edguy
Titel: Hellfire Club
erschienen: 2004
Genre: Teutonen-Metal
Anspieltipp: Track 1: Mysteria
meine Wertung: 5/10

Habe mal eine etwas neuere Scheibe genommen, damit vielleicht auch Jüngere etwas damit anfangen können.
(Habe den Thread übrigens nicht gefunden, deshalb erst jetzt. Die nächste Vorstellung wird die neue MAsterplan)

Edguy (http://www.edguy.nu/)
sollte inzwischen jedem, der auch mal Musik jenseits von Celine Dion hört ein Begriff sein: Schneller, sauber gespielter Metal aus deutschen Landen, auch "Teutonen-Metal" genannt.
In der Tradition von Helloween, Ganna Ray und dem anderen Kram aus dem Westen.
Nach einigen hervorragenden Alben "Mandrake" und "Burning down the Opera - LIVE" war ich ziemlich gespannt.
Beim Opener "Mysteria" (im Auto, laut, vibrierende und kratzende Boxen) ging mir fast einer ab. Schönes Riff, Tempo, treibender Gesang. "Drive" nennt das meine Frau (sie hasst es).
Aber dann kams dicke: Die Single "King of Fools" ist ein Popsong, der auch im TV (weiß nicht mehr genau, wo) lief.
Auf dem agnzen Album sind 4 (vier) Titel, die Edgyu-würdig sind und "abgehen". Der Rest ist unteres Mittelmaß!
Habe eben durch Zufall gesehen, das "Lavatory Love Maschine" die zweite Singel ist, also in etwa der mieseste Song, den die Jungs bis jetzt aufgenommen haben.

Ergänzung:
Konzertkarten für die Hampurger Docks hatte ich schon gekauft, also hin.
Von den alten Krachern fehlten einige, dafür wurde fast das ganze neue Zeugs gespielt. Es fehlten die Singles der letzten beiden Alben (vor dem Live).
Wenn ihr mal einen Gig besucht, achte darauf, dass das Konzert im Ausland stattfindet, damit der Sänger Englisch reden muss. In deutschland redet der ununterbrochen und leider nur Mist.
Aber fairerweise muss ich sagen, dass ich den Jungs diesen extrem hohen Level an Können auf ihren Instrumenten (BASS!) so in der Form nicht zugetraut hätte!
War eine positive Überraschung in einer Zeit, in der Casting-Shows Hits produzieren.

Fazit: Hört euch das "Mandrake"-Album an, ist nen Hammer.
Oder "Tears of a Mandrake", "Painting on a wall", "Vain glory Opera"

EDIT:
Bin 32, höre
- Metal (kein Brüllen, sondern mit Gesang), z.B. Hammerfall, Edguy, Manowar,
- das, was man in den 80ern "Wave" nannte: Sisters of Mercy, Girls under Glass, Mission, Fields of the Nephilim
- Irish-Folk-Rock: Runrig
- guten Pop: Genesis, Billy Joel
- guten Gitrarren Rock-Pop: Linkin Park, Oasis, Green Day
- Punk: Bad Religion, Slime (ja!)

Dieser Beitrag wurde von shadar.logoth bearbeitet: 03. Februar 2005 - 11:07

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#3 Mitglied ist offline   --==Stoned==-- 

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geschrieben 06. Februar 2005 - 18:58

Interpret: Hatebreed
Titel: The rise of brutaly
erschienen: 2003, Roadrunner Records
Spielzeit: c.a 35 min
Genre: Hardcore
meine Wertung: 10/10
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#4 Mitglied ist offline   BluntZ 

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geschrieben 06. Februar 2005 - 19:21

Meine CD des Monats:

Interpret: Soilwork
Name: Figure Number Five
Erschienen: 2003, Nuclear Blast Records
Spielzeit: 40:50 mins
Genre: Metal
Meine Wertung: 10/10
Warum?: Muss man gehört haben :D
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#5 _Lofwyr_

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geschrieben 10. Februar 2005 - 13:21

Interpret:The Libertines
Name : The Libertines (tja was soll man sagen - kommt immer wieder vor :blink: )
Erschienen:30. August 2004
Meine Wertung : 9/10 - super sound/texte schön dreckig und mit runden ecken
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#6 Mitglied ist offline   shadar.logoth 

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geschrieben 10. Februar 2005 - 19:32

Liebe Leute,
eine Bitte:
Könnt Ihr euch etwas Mühe geben?
Nehmt doch bitte den 1. Post als Vorbild!
Wer keinen Bock hat, eine Bewertung zu schreiben, also nur seine Post-Zahl erhöhen möchte, poste bitte im "Song of the Day".
- oder investiert halt die 5-10 Minuten, wenn es euch ernst ist.
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#7 Mitglied ist offline   Webshot 

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geschrieben 17. Februar 2005 - 20:21

Interpret: Usher
Titel: Confessions
erschienen: 2004
Spielzeit: ?
Genre: RnB
meine Wertung: 9/10
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#8 _Regenwurm_

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geschrieben 17. Februar 2005 - 20:30

Interpret: Böhse Onkelz
Titel: Gestern War Heute Noch Morgen
Erschienen: 22. Dezember 2003
Spielzeit: ca. 240min (3CDs Randvoll :) )
Genre: Hardrock/Metall
Meine Wertung: 11/10 :D
Warum: Meiner Meinung nach eine der Besten CDs die es gibt. Sie ist nicht irgend so ein dummer Pop-Müll, sondern sie bietet emotionsvolle Lieder wie Koma, Bin ich nur glücklich wenn es schmerzt oder Weit weg, aber auch Lieder wie "Ich" die einen ermutigen auch mal selber was zu tun und was zu ändern.
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#9 _max_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 17. Februar 2005 - 21:03

Interpret: TOOL
Album-Titel: Ænima
Erschienen: 2003
Genre: NuMetal
Wertung: für mich 10/10

Wer auf NuMetal steht, kennt sicher das Album. Allen anderen Metal-Fans kann ich nur sagen: hört es euch an, es ist echt was besonderes!
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#10 Mitglied ist offline   kibice 

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geschrieben 19. Februar 2005 - 01:44

Zitat

Interpret: Hatebreed
Titel: The rise of brutaly
erschienen: 2003, Roadrunner Records
Spielzeit: c.a 35 min
Genre: Hardcore
meine Wertung: 10/10


@stoned

läuft bei mir auch ständig, ausserdem die erste BAD BRAINS und die BEST OF DOCD der BRUISERS ;)
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#11 Mitglied ist offline   shadar.logoth 

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geschrieben 19. Februar 2005 - 07:14

Meiner Meinung nach sind doe Opsts hier SPAM!
Wenn ihr wirklich was von euch geben wolltet, hättet ihr euch am 1. Posting orientiert.
Wenn es eiuch nur um eure Beitragszahl geht, postet im Geburtstags-Thread oder im Song of the Day!

BITTE CLOSEN!
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#12 Mitglied ist offline   GroovyG 

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geschrieben 20. Februar 2005 - 13:58

Auch wenn der Monat noch nicht rum ist, habe ich das Gefühl es ist Zeit für eine kleine Qualitätsoffensive gegen die Gattung der gemeinen Spammer, die auf dilettantische Art und Weise versucht, die Früchte harter Arbeit von shadar.logoth und meiner Wenigkeit in einem Schwall von Anti-Information zu ersticken. Doch was will man tun; mancher kann oder weiß es einfach nicht besser.

Zur Verbreitung meiner Meinung (und vielleicht auch mit edukativen Hintergedanken) soll nun die Rezension einer Doppel-LP erfolgen, die ich vor einiger Zeit beim Vinyl-Händler meines Vertrauens (gut, es war nur Saturn) käuflich erwarb.

Interpret: Nick Cave & The Bad Seeds
Titel: Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus
erschienen: 2004, Mute Records Limited
Spielzeit: 2 volle Platten; 9+8 Tracks
Genre: Nick Cave eben; Rock, Balladen, "schöner Krach", alles dabei
meine Wertung: 10/10


Abattoir Blues
Die erste Platte beginnt recht fröhlich und energiereich mit "Get Ready For Love". Das Lied erinnert leicht an Gospel, sicherlich auch dadurch, daß wie über das ganze Album Sängerinnen von "London Community Gospel Choir" auftreten. Es zeichnet sich aus durch abwechslungsreiche Dynamik und den sehr lebendigen Refrain.

Weiter geht es mit "Cannibal's Hymn", einem eher düsteren Lied, was sehr ruhig beginnt, sich dann weiter aufbaut, die Grundstimmung aber nicht verliert. Sicherlich ein Song, den man einige male hören muß, um ihm etwas abzugewinnen, und auch dann noch einer der schwächeren.

"Hiding All Away": Dieser Song ist durchgehend eher monoton instrumentalisiert. Cave glänzt jedoch durch seine hier fast erzählende Stimme. Der Chor wird sehr sparsam eingesetzt. Trotzdem ein starker Song mit viel Energie.

Das nächste Lied, "Messiah Ward" ist wieder sehr melodiös, schön begleitet von Chor und Klavier, aber eben in den Strophen auch nicht aufregend. Der Refrain jedoch ("They're bringing out the dead now / It's easy just to look away") is eine echte Gänsehaut-Stelle.

Richtig fröhlich, auch wenn die Lyrics anders klingen, geht es dann weiter mit "There She Goes My Beautiful World" (auf jeden Fall reinhören!). Man will einfach nur tanzen. Durch den Chor wirkt der Refrain richtig fett (auch ohne bis in die Hölle runtergestimte Gitarren ist sowas möglich).

"Nature Boy": schließt an die Stimmung des Vorgängers an, wird aber dann ruhiger. Ein tolles Liebeslied, aber alles andere als schmalzig. Die Instrumente harmonieren hervorragend mit dem Inhalt der Lyrics. Das ganze Lied scheint um den Hörer herumzufließen. Stark!

Nun folgt "Abattoir Blues" der Titelsong der ersten Platte. Passen zum Titel ein düsteres, sparsam instrumentiertes Lied (Abattoir = Schlachthof). Für den durchschnittlichen Pop-Konsumenten kann es durchaus dissonant klingen. Der sarkastische Text (" I went to bed last nicht and my moral code got jammed / I woke up this morning with a Frappuchino in my hand") ist richtig gut. Für Cave-Kenner auch ein Anspieltip.

"Let The Bells Ring" klingt ähnlich wie der erste Song, aber an dieser Stelle der Platte irgendwie unpassend. Nicht besonders aufregend, aber auch nicht schlecht.

Das letzte Lied der ersten Platte, "Fable of The Brown Ape", ist wieder ganz große Musik. Es ist zwar eigentlich mehr halb-gesprochene Fabel als Musik, aber da es das kürzeste Lied der Platte ist, wirkt es einfach passend. Für "Cave-Neulinge" wird es aber berfemdlich wirken.

Soviel zur ersten Platte des Doppelalbums. Bis hierhin eine klare Kaufempfehlung für Cave-Fans, aber auch für Menschen die gute Musik mögen, und bereit sind, für einige Lieder etwas Geduld mitzubriungen.
Jetzt mach ich erstmal Pause; die zweite Hälfte gibt es später.
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#13 Mitglied ist offline   homework 

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geschrieben 19. März 2005 - 20:19

Stammheim Heimfidelity 5

Interpreten : viele

Mixing: Dj Pierre

Musik : Minimal-Brighton-Techno

Wertung: 10/10

diese cd ist einfach eine geile cd. die ist so durch, viele geile einzelne lieder. aber ganz sicher nicht für jeden etwas. fü die meisten wird das sicher was anderes als musik sein :wink:

aber einfach geil

bestes lied ist : Matthew Herbert - The Puzzle

:rolleyes:
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#14 _masoli_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 19. März 2005 - 20:38

Interpret: Linkin Park vs. Jay-Z
Titel: Collision Course
Release: 2005
Spielzeit: nich lang
Genre: Crossover vom feinsten :rolleyes: (Alternative meets HipHop)
Wertung: 10/10

Mein Lieblingssong auf der relativ neuen Platte ist ganz klar:
__________________________________________________

_______'Lying From You - Dirt Off Your Shoulder'_________
__________________________________________________


Alle anderen Tracks, mit Ausnahme von 'Izzo - In the End' sind mehr als höhrenswert.
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#15 _ayteee_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 20. März 2005 - 12:33

Interpret: J-Luv
Titel: Threeshot
Release: 2005
Spielzeit: 1:17:47
Genre: Hip Hop
Wertung: 9/10
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