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Viren Und Spyware Fehlendes Wissen oder Selbstbetrug?


#1 Mitglied ist offline   newbasti 

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  • Beigetreten: 03. Oktober 04
  • Reputation: 0

geschrieben 25. Oktober 2004 - 12:29

Zitat

Gemeinsam mit America Online hat die Non-Profit Organisation "National Cyber Security Alliance" über 300 Internet-Nutzern einen Hausbesuch abgestattet, um deren Rechner zu inspizieren. Das Ergebnis: Es klafft eine enorme Lücke zwischen der "gefühlten Sicherheit" der Benutzer und ihren mit Viren und Spyware verseuchten Rechnern.



Zitat

Auf die ganz allgemeine Frage, ob sich die Nutzer vor den Bedrohungen sehr oder ziemlich sicher fühlen, antworteten 77 Prozent mit "ja". Vor Viren fühlen sich immerhin noch 73 Prozent geschützt. Nur vor den "Hackern" scheint man sich nicht so ganz geschützt zu fühlen. Hier sind nur noch 60 Prozent von der
eigenen Sicherheit überzeugt.

Doch die zusätzlich zur Umfrage erfolgte technische Überprüfung der Rechner zeigt, dass dieses Sicherheitsgefühl weitgehend der Grundlage entbehrt. Zwar haben 85 Prozent der Rechner eine Anti-Viren Software installiert, doch schon bei einem Drittel (67%) dieser Geräte wurde in den letzten 30 Tagen kein Update durchgeführt. Ähnlich verhält es sich bei Firewalls: 33 Prozent der Befragten benutzen eine Firewall-Lösung, aber fast drei Viertel der Hard- oder Software-Installationen waren nicht richtig konfiguriert.

Im Ergebnis waren folgerichtig 19 Prozent der Rechner mit einem Virus infiziert. Durchschnittlich wurden sogar 2,3 Infektionen pro Rechner gezählt. Doch dieses Ergebnis ist als verfälscht zu betrachten, denn auf einem der überprüften Rechner hatte man 203 verschiedene Viren gefunden.

Auch bei der Suche nach Spyware wurde man fündig: Die überwiegende Mehrheit (80%) der Rechner war mit Spyware infiziert. Allerdings gibt hier die Gegenüberstellung der Ergebnisse von Befragung und technischer Überprüfung interessante Einblicke in die Psychologie der Anwender.

In der Befragung geben immerhin 47 Prozent selbst an, dass sie von einem Spyware-Befall ausgehen. Und dafür haben viele von ihnen auch allen Grund, denn die Symptome sprechen für sich. Bei 43 Prozent hat sich beispielsweise die Homepage des Browsers plötzlich geändert und 40 Prozent der Befragten gaben an, bei Suchen auf andere Suchmaschinen umgelenkt zu werden, oder entsprechende Aufforderungen als Pop-Ups zu erhalten. Etwa die Hälfte (47%) der Befragten benutzte einen Pop-Up Blocker, der aber bei 63 Prozent vohn ihnen nicht zum Erfolg führte. Bei diesen Personen liegt daher die Vermutung nahe, dass ihre Nutzung des Rechners manipuliert wird, fremdbestimmt ist. Doch diese Wahrnehmung führt offenbar zu keinen Reaktionen.

Damit entsteht das Bild eines Anwenders, der die Spyware und in geringerem Maße die Viren-Verseuchung gewissermaßen billigend in Kauf nimmt. Das bestätigt sich auch in dem Umstand, dass 47 Prozent von einer typischen Träger-Software wie Kazaa oder Morpheus wussten und diese sogar teilweise selbst installiert hatten.

Doch dieses Bild einer Laissez-faire Nutzung steht im Widerspruch dazu, dass der weitaus größte (84%) Teil der Befragten den Rechner ernsthaft nutzt und die private Korrespondenz, den Lebenslauf, Unterlagen aus dem Arbeitsleben sowie Gesundheits- und Finanzinformationen auf der Festplatte speichert. 72 Prozent nutzen ihn sogar für "sensitive" Transaktionen wie etwa für das Online-Banking oder zur Verwaltung des Aktien-Portfolios.

So stellt sich bei Betrachtung der Ergebnisse das Gefühl ein, dass es hier weniger um ein Wissensdefizit hinsichtlich der Sicherheitsproblematik geht. Vielmehr scheint den Anwendern mehr oder weniger schon bekannt zu sein, dass sie gefährdet sind. Doch sie scheinen gleichzeitig diese Gefährdung ignorieren zu wollen und sich einem trügerischen Gefühl der Sicherheit hinzugeben. In dieser Situation dürfte die Wirkung von Informations-Kampagnen aber weitgehend verpuffen.



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#2 Mitglied ist offline   ph030 

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geschrieben 25. Oktober 2004 - 12:35

Muahahahah :D

Ich sag nur "Selbst dran schuld, wenn der Rechner kompromittiert wird".
Ich freu mich über jeden, der seine Daten aus _eigener_ Dummheit verliert!

Klingt hart, ist aber so!

#3 _Gast_ruppis_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 25. Oktober 2004 - 12:53

denn auf einem der überprüften Rechner hatte man 203 verschiedene Viren gefunden.


sochen vollidioten gehört der rechenknecht weggenommen

#4 Mitglied ist offline   newbasti 

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geschrieben 25. Oktober 2004 - 13:50

Von einem freund von mir . der hat nie einen viren scanner installiert gehabt . dann hab ich im mal empfohlen Antivir zu installieren . dat er dann auch . er hatte 800 viren auf sein system ! :) :rofl:

#5 Mitglied ist offline   Iso 

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  • Interessen:Computer<br />Parties<br />Mädels...

geschrieben 25. Oktober 2004 - 13:59

Daran sieht man mal wieder, dass die meisten Leute sich überhaupt nicht auskennen, und dass das schlimme ist. Anstatt diese auszulachen, sollte man ihnen genaustens erklären, wie man seinen Rechner schützt. Das Problem dabei ist die Unkosten, die dabei enstehen, da weder der Staat noch irgendeine firma soviel investieren will! Deswegen sollte jeder PRivatnutzer, der sich auskennt ( wie wir zum Beispiel ), seinen Anteil leiste und Leuten, wie Verwandet, Nachbarschaft, Freunde, etc. ) helfen , ihren PC so sicher wie möglich zu machen!
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#6 Mitglied ist offline   newbasti 

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  • Beigetreten: 03. Oktober 04
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geschrieben 25. Oktober 2004 - 14:04

es muss nichts kosten seinen pc zu schützen . als Antiviren scanner reicht Antivir vollkommen aus . und wenn man noch eine firewall will kann man Zone Alarm free nehmen . dann ist man ziemlich gut geschützt . und vor allem die windows updates installieren. :)

#7 Mitglied ist offline   hans_maulwurf 

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geschrieben 25. Oktober 2004 - 14:22

Aber weder Firewall noch Virenscanner schützen vor Spyware ich versteh nicht was so schwer daran ist bei dubiosen Herstellern die Lizensbedingungen zu lesen.

#8 Mitglied ist offline   Rika 

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  • Reputation: 2
  • Geschlecht:Männlich

geschrieben 25. Oktober 2004 - 14:28

Zitat

Durchschnittlich wurden sogar 2,3 Infektionen pro Rechner gezählt. Doch dieses Ergebnis ist als verfälscht zu betrachten, denn auf einem der überprüften Rechner hatte man 203 verschiedene Viren gefunden.

Aha, da war also jemand schlau genug, das arithmetische Mitteln als hier unbrauchbar zu erkennen, aber zu blöd den Medianwert zu bilden. Hm, ja... der Rest scheint heilwegs koscher zu sein.

@newbasti:

Zitat

aber fast drei Viertel der Hard- oder Software-Installationen waren nicht richtig konfiguriert.

keine korrekte Konfiguration=kein Schutz, aber ein falsches Gefühl von Sicherheit

Oder hast du auch nicht verstanden, daß dieser Artikel sehr stark die Phänomene "Ignoranz" und "Risikokompensation" beschreibt?

Dieser Beitrag wurde von Rika bearbeitet: 25. Oktober 2004 - 14:29

Konnichiwa. Manga wo shitte masu ka? Iie? Gomenne, sonoyouna koto ga tabitabi arimasu. Mangaka ojousan nihongo doujinshi desu wa 'Clamp X', 'Ayashi no Ceres', 'Card Captor Sakura', 'Tsubasa', 'Chobits', 'Sakura Taisen', 'Inuyasha' wo 'Ah! Megamisama'. Hai, mangaka gozaimashita desu ni yuujin yori.
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Ja, mata ne!

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#9 Mitglied ist offline   newbasti 

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geschrieben 25. Oktober 2004 - 14:36

@ rika

Wie soll ich das jetzt verstehen ? :rofl: :)

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