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Win 10 Rechner auffällig langsam


#1 Mitglied ist offline   ninjaattack 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 11:13

Hallo,
ich hoffe ich bin hier im richtigen Bereich.

Mein Schwiegervater hat ein PC, welcher bis gestern noch mit Windows 7 betrieben wurde.
Da dieser Rechner schon bei den "leichtesten" Arbeiten ewig braucht, wie zum Beispiel eine kleine Datei mit winrar entpacken oder auch das Email Programm Thunderbirds zu öffnen, habe ich den Rechner erstmal auf Windows 10 aktualisiert.

Dennoch ist er nicht zügiger geworden.

Hier mal seine Daten:

64-Bit System
CPU: Pentium E 5800 (2x 3,2 GHz)
Mainboard: Asrock G41M-VS3
DDR3 / 2x 4GB
Festplatte: Samsung HD204UI (2 TB)

Er braucht ja für seine gelegentlichen Nutzungen des PC nicht wirklich einen schnellen und neuen, aber der ist wirklich auffällig langsam in der täglichen normalen Nutzung.

Jemand eine Idee?

Danke

Dieser Beitrag wurde von ninjaattack bearbeitet: 28. Dezember 2016 - 16:38

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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 11:57

Größte Spaßbremse ist da die Festplatte.

- Schau Dir mal den Fragmentierungsgrad davon an. Möglicherweise muß man da was tun, und nach einer Aktualisierung des OS würd ich davon ausgehen, daß das nur noch schlimmer geworden ist.

- Schau Dir auch die SMART-Werte an, insbesondere die reallocated sectors (wiederzugewiesene Sektoren). Wenn da Warnungen angezeigt werden und/oder der Wert für die wiederzugewiesenen Sektoren nicht 0 ist (stattdessen eher weit davon entfernt): so schnell wie möglich ein Backup anlegen. Ggf, falls nicht vorhanden, neue Festplatte einkaufen, wo das hin portiert werden kann. Ggf. mit einem Clone-Tool.

- Ist es das beides nicht, müßtet ihr euch anschauen wie es mit der Festplattenauslastung aussieht und/oder wie es mit möglichen Trennungen von Dateidaten und Systemdaten aussieht. Dann eine SSD anschaffen - was für eine ist fast egal, Lese/Schreibleistung wird eh nicht erreicht werden. Aber die I/O Operationen pro Sekunde (iops). Die sind signifikant größer (Faktor 10) und so gehen Suchvorgänge signifikant schneller.

- Anforderung hierfür ist ein freier SATA-Port. Insbesondere dann, wenn die Festplatte eine IDE-Festplatte war (sonst kann man das notfalls tauschen).

- SSDs in Größenordung "1 TB" gibt es, oder sollte es geben, für 200-250 Euronen. Alles drüber wäre Weihnachtsaufschlag und/oder extra Leistung, die eh nicht genutzt werden könnte.

Mein Vorschlag wär eine Sandisk X400. Aber die fällt da leider auch rein und kostet grad ~300 Euronen. Vielleicht fällt sie aber bald wieder auf einen normaleren Wert (~250) zurück.
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#3 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 14:55

Oder einfach mal über eine saubere Neuinstallation nachdenken. Die Win10-Aktivierung bleibt ja in jedem Fall erhalten.
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#4 Mitglied ist offline   ninjaattack 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 16:03

Danke für eure Antworten.

@ doodle
Sorry, hatte es dann falsch ausgedrückt.
Ich habe eine komplette Neuinstallation gemacht.

@Ralphs
Das werde ich heute mal gleich in Angriff nehmen und mich wieder melden.Eingefügtes Bild

Bzgl. der Fragmentierung sieht es so aus.
Analyse ergibt 9% fragmentiert.
Habe jetzt erstmal trotzdem die Defragmentierung gestartet.

Dieser Beitrag wurde von ninjaattack bearbeitet: 28. Dezember 2016 - 16:05

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#5 Mitglied ist offline   Grenor 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 16:34

Wozu denn ne 1TB SSD Platte? 120er SSD reicht und dann die Daten auf die HDD umlenken.
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#6 Mitglied ist offline   javo 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 16:36

Wenn du jetzt eine Defragmentierung der SSD gemacht hast, Prost Mahlzeit, das Verkehrteste was man machen soll, und Defragmentierung unter win 10 geht voll automatisch
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#7 Mitglied ist offline   ninjaattack 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 16:38

@Grenor
Ist sogar eine 2 TB Platte �
Keine Ahnung warum, ist ihm damals so angredeht worden.

Das sagt CrystalDiskInfo:

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#8 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 17:59

Das ist keine SSD^^ Diese 2,5 Zoll 5400 UPM Festplatten sind allesamt ziemlich lahm. Ich hab auch welche in meinen beiden Laptops.

Dieser Beitrag wurde von Gispelmob bearbeitet: 28. Dezember 2016 - 18:03

AMD Ryzen 9 5950X, Asus ROG Strix X570-F Gaming, 32GB Corsair DDR4-3200, Asus Geforce GTX 3060 12GB, Creative Sound Blaster AE-7, 240GB SSD, 500GB SSD, 2x 1TB SSD, Win10 Home 64Bit, 3x Acer G246HL Bbid, Logitech MX518 Gaming Mouse, Logitech G440 Mousepad, Logitech K120 Keyboard, Razer Tiamat 7.1 V2 Headset, Creative Inspire 5.1 5300 Soundsystem
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#9 Mitglied ist offline   ninjaattack 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 18:23

Wer hat denn gesagt, dass ich eine SSD habe?
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#10 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 22:49

Der Rechner hat 8GB RAM. Das sind 4GB bei normalen Anwendungen sowieso nicht genutzt. Eine RAMDisk würde dem Rechner gehörig auf die Sprünge helfen, ohne einen Cent auszugeben.
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#11 Mitglied ist offline   ninjaattack 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 23:48


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#12 Mitglied ist offline   MasterP82 

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geschrieben 28. Dezember 2016 - 23:56

Wie schnell kann die Festplatte lesen/schreiben? (z.B. AS SSD Benchmark der Seq Test) 70-100MB/s sollten schon sein
Wie warm ist deine CPU?
Wie voll ist der RAM?
Sind alle Treiber installiert? (Chipsatz, Grafik)

Definiere mal bitte, er braucht "ewig"
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#13 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 29. Dezember 2016 - 03:09

Beitrag anzeigenZitat (Grenor: 28. Dezember 2016 - 16:34)

Wozu denn ne 1TB SSD Platte? 120er SSD reicht und dann die Daten auf die HDD umlenken.


Natürlich reicht ne kleine SSD auch, daher ja auch der vorstehende Hinweis zu schauen, ob man das aufgegliedert kriegt.

Als ich den Kommentar #2 verfaßt hatte, stand im OP noch was von 1TB und ich hab das dann ganz einfach als Maximum angenommen. Insbesondere, da dann das Übernehmen von HDD auf SSD banal gewesen wäre und 1TB große SSDs nicht mehr soo überteuert sind.

2TB SSDs würd ich jetzt auch nicht einkaufen wollen.

Was ansonsten auffällt, ist, daß der Cache für die Festplatte arg klein ist. Das bremst.

- In jedem Fall lohnt ein Blick in den Taskmanager (oder, besser, in den Process Explorer) um festzustellen was da los ist im System und wer da flaschenhalst.

- Auch wenn ich nach Lesen des Threads immer noch der Meinung bin, daß das Problem hardwareimmanent ist und daß die Systemplatte durch eine SSD ersetzt werden muß, um da signifikant was zu erreichen.

- Was aber natürlich nicht ausschließt, daß der Hund noch woanders begraben sein könnte. Die Möhre *ist* recht alt und die CPU nach aktuellem Maßstab eher unbrauchbar.

Sollte sich also herausstellen, daß die CPU der Engpaß *ist*, weil die nicht unter 70% Last fällt, dann wird das interessant.

- Sinnvolle Option: System wegtun und neu kaufen.
- Preiswerte Option (potentiell): Eine möglichst preiswerte Core2Quad CPU bei Ebay schießen. Idealerweise eine Q95**/Q9650, die holen das Maximum aus dem Board (verteilen aber auch 95W TDP, also an den Kühler denken). Dann Ahnung haben vom CPU-Tausch und besagten ollen Pentium gegen ca doppelt so schnelle C2Q austauschen.

- Note: Leistungstechnisch ist das Ding immer noch vergleichsweise mies nach aktuellem Standard; hier müßte also Preis-Leistung ziehen und da die Leistung ja eher mies ist, bringt ein Kauf nur dann was, wenn der Preis noch niedriger ist als die Leistung mies ist. Alles andere wäre rausgeworfen.

- Falls bei ebay nix zu holen ist und insbesondere eine SSD nicht den gewünschten Effekt bringt (oder sonst nicht eingebaut werden kann oder soll) ist jeder aktuelle Billig-PC leistungsfähiger. In diesem Fall wäre es eine gute Idee, CPU, Board und RAM gegen eine neuere Variante auszutauschen; je nachdem was so der Kostenpunkt dazu sagt wäre alles zwischen Core i5-3* (ivybridge-class, Sockel 1155) bzw i3-4+(*) (also haswell/broadwell/skylake-class, Sockel 1151) mehr als ausreichend. Geheimtip ist hier immer noch den Pentium G3258 (Anniversary Edition); kostet nicht viel und leistet aber dafür. Als Vergleichspunkt:

Q9650 G3258 E5800
  775 1150    775  Sockel (1150 = Haswell)
~220% ~200% =100%  Leistung
 n.A. ab 70 n/a    Preis(*)
  95W   54W   65W  TDP
 DDR3  DDR3  DDR3  RAM



So eine Q* CPU muß also definitiv weniger kosten als ein G3258 plus passendem Mainboard, denn wenn das nicht der Fall ist, zahlst Du in jedem Fall drauf. Ansonsten gibt es natürlich Alternativen, je nach Budget und Preisleistung; die i3 in der Haswell-Klasse (i3-41x0) tummeln sich derzeit zB alle bei ~110 Euronen und liefern dafür ~20% mehr als der G3258 (4160).



Aber wie gesagt. Erstmal die Systemauslastung anschauen, was die sagt. Wenn die CPU sich nämlich eh langweilt und die Festplatte stattdessen dauerrödelt, dann bringt CPU tauschen nichts und HDD gegen SSD tauschen sehr viel, bzw halt analog für alle anderen Komponenten und deren Auslastung.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 29. Dezember 2016 - 03:10

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#14 Mitglied ist offline   ninjaattack 

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geschrieben 29. Dezember 2016 - 08:57

@MasterP82

AS SSD habe ich dreimal laufen lassen, immer das gleiche Ergebnis.

CPU wird nicht wärmer als 46 Grad.

RAM ist nie mehr ausgelastet als 20%.

Alle aktuellen Treiber sind installiert.
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Danke @RalphS für die ausführliche Beschreibung.

Des weiteren sehe ich im Task Manager, wenn die Festplatte ab und an lautstark rödelt und auf 60-90% Auslastung hochgeht, dann geht die CPU auch kurzfristig nach oben bis zu 90%.

Noch was:
Mein Schwiegervater nutzt auch seit Jahren nur 5% seiner Platte aus.
Das heißt wirklich nur ab und an mal was googlen, emails abrufen und wenige Bilder abspeichern.

Falls es eine neue SSD wird, dann reichen für ihn definitiv 120gb aus.
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#15 Mitglied ist offline   javo 

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geschrieben 29. Dezember 2016 - 09:42

Bei Windows 10 sollte man auf jeden Fall SSD eingebaut haben, die Festplattezugriffe vom System sind sehr hoch und dann eine normale Festplatte, gibt ein sehr langsames System, Dabei ist aber nicht die Geschwindigkeit ausschlag gebend, sondern die Zugriffszeit
Windows 10 und normale Festplatte ist eine Kombination, die bremst.
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