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Edge und WebRTC / VPN Plant Windows eine WebRTC Implentierung im Edge, oder wird "alles


#1 Mitglied ist offline   hiddenass 

geschrieben 20. November 2016 - 13:01

Nun ist nach den Meldungen im letzten Jahr einige Zeit verstrichen und Mozilla, sowie Chrome, verraten wegen WebRTC immer noch die lokale / richtige IP.
Nein, ich mache keine hoch kriminellen Sachen, möchte aber, dass auf einer aufgerufenen Webseite ausschließlich die IP meines VPN Anbieters bzw. die vom durch mich angewählten Server angezeigt wird.
(Nutze Perfect Privacy)

Komischerweise gibt es beim mitgelieferten Browser Edge keine Probleme in diesem Bereich, vermutlich weil kein WebRTC implementiert ist.

Und nun sind auch schon bei der Frage, die sich mir stellt. Plant Windows eine WebRTC Implentierung im Edge, oder wird "alles gut" bleiben?
Möchte schließlich nicht jeden Tag an dem ich online gehe erstmal einen Test machen. Von Firefox und Chrome bin ich enttäuscht und erstmal geheilt.
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#2 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 20. November 2016 - 13:18

https://de.wikipedia.org/wiki/WebRTC

"Zum Schutz vor einem IP-Leak bieten sich zwei Vorgehensweisen an. Eine Option bietet die Installation von Addons/Plugins wie WebRTC Block zur Verhinderung der Weitergabe der öffentlichen IP-Adresse. Allerdings funktioniert dieses Chrome-Addon durch Änderungen im Browser Quelltext seit März 2015 nicht mehr. Aktuell hilft bei Chrome-Browsern das Addon "WebRTC Leak Prevent", um potentielle IP-leaks zu managen.[18]

Die andere Möglichkeit ist eine Änderung der Einstellungen im Browser. Im Firefox kann über about:config der Wert media.peerconnection.enabled auf false gesetzt werden, wodurch ein IP-Leak verhindert wird.[19]"

Da WebRTC einen offenen Standard darstellt und dieser bereits von Mozilla, Google und Opera in ihre Browser integriert wurde, ist es sehr wahrscheinlich das MS das auch in den Edge integrieren wird. Schließlich hat das Ganze auch einen praktischen Nutzen.
AMD Ryzen 2700X, Asus TUF X470-Plus Gaming, 2x8GB Corsair DDR4-3200, Asus Geforce GTX 1060 6GB, 1x 120GB Intenso SSD, 1x 1TB Sandisk SSD, Win10 Home 64Bit
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#3 Mitglied ist offline   hiddenass 

geschrieben 20. November 2016 - 13:36

Beitrag anzeigenZitat (Gispelmob: 20. November 2016 - 13:18)

https://de.wikipedia.org/wiki/WebRTC

"Zum Schutz vor einem IP-Leak bieten sich zwei Vorgehensweisen an. Eine Option bietet die Installation von Addons/Plugins wie WebRTC Block zur Verhinderung der Weitergabe der öffentlichen IP-Adresse. Allerdings funktioniert dieses Chrome-Addon durch Änderungen im Browser Quelltext seit März 2015 nicht mehr. Aktuell hilft bei Chrome-Browsern das Addon "WebRTC Leak Prevent", um potentielle IP-leaks zu managen.[18]

Die andere Möglichkeit ist eine Änderung der Einstellungen im Browser. Im Firefox kann über about:config der Wert media.peerconnection.enabled auf false gesetzt werden, wodurch ein IP-Leak verhindert wird.[19]"

Bis hier war es mir bekannt.

Beitrag anzeigenZitat (Gispelmob: 20. November 2016 - 13:18)

Da WebRTC einen offenen Standard darstellt und dieser bereits von Mozilla, Google und Opera in ihre Browser integriert wurde, ist es sehr wahrscheinlich das MS das auch in den Edge integrieren wird. Schließlich hat das Ganze auch einen praktischen Nutzen.

Auch nachvollziehbar.

Wie handhabt ihr das, wenn ihr einen VPN Anbieter nutzt? Kann ich mir ja sonst schenken und die Kohle sparen.
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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 20. November 2016 - 15:13

Mir ist es wichtig, daß meine Verbindungen sicher sind.

Deswegen geb ich die Kontrolle über diese nicht aus der Hand. Dann verkauft der meine Verbindungsdaten noch. Nein danke.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#5 Mitglied ist offline   jeffrey 

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geschrieben 27. November 2016 - 19:22

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 20. November 2016 - 15:13)

Mir ist es wichtig, daß meine Verbindungen sicher sind.

Deswegen geb ich die Kontrolle über diese nicht aus der Hand. Dann verkauft der meine Verbindungsdaten noch. Nein danke.


Ja, das ist wohl der einzige Haken bei dem (den) VPN-Provider(n), den (die) man nutzt - man muss ihm (ihnen) vertrauen. Sollte also einen wählen dem man vertrauen kann; evtl. auch nicht alle Verbindungsdaten da durchlaufen lassen.

Jetzt noch - und nur zum Verständnis: Okay, man baut sich seinen eigenen "privaten" VPN-Server auf - dann beschränkt sich der verschlüsselte VPN-Tunnel auf das private LAN und ab da läuft oder laufen die Verbindungen über den jeweiligen ISP - und diese in der Regel unverschlüsselt. Ergo kann dieser so die Verbindungsdaten sehen und könnte ja dann diese ebenso weitergeben und/oder verkaufen. Richtig? Und unterlägen diese "sicheren" Verbindungsdaten dann nicht der "Vorratsdatenspeicherung" im Inland und inländischer Überwachung? Die Zuordnung zu einer Person außerdem mehr oder weniger eindeutig. Privatsphäre hier nicht vorhanden. Nebenbei gefragt welche VPN-Server-Software ist denn hier zu empfehlen für einen eigenen? Sind mit einem eigenen VPN-Server auch wechselnde IP-Adressen möglich und wie viele IP-Adressen eigentlich?

Und was ist mit den DNS-Servern bzgl. DNS-Profil? Auch hier einen eigenen DNS-Server aufbauen und betreiben? Geht das so einfach? Oder welche hier verwenden? Alternative wäre ja: die inländischen DNS-Server des ISPs oder kommerzielle oder andere, wo ja die Daten auch abgegriffen und verkauft werden können. Und welche DNS-Server-Software ist in diesem Punkt zu empfehlen?

Außerdem: Wenn man VPN-Server eines vertrauenswürdigen VPN-Providers nicht nutzt, wie verbindet man sich dann, wenn man unterwegs ist, sicher, so dass die Privatsphäre geschützt ist? Der ISP, wie oben bereits erwähnt, kann die Verbindungsdaten nämlich sehen. Beim ISP eines VPN-Servers, bereitgestellt durch VPN-Service, wohl auch, aber nicht direkt zuordenbar. Werden die Verbindungsdaten bei diesem ISP geklaut, sind diese wenigstens oder zumindest nicht mit einer IP-Adresse oder einem bestimmten Internetanschluss in Verbindung zu bringen.
WTF
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