WinFuture-Forum.de: Monitoring der Auslagerungsdatei - WinFuture-Forum.de

Zum Inhalt wechseln

Alle Informationen zum Thema Windows 7 in unserem Special. Windows 7 Download, FAQ und neue Funktionen im Überblick.
Seite 1 von 1

Monitoring der Auslagerungsdatei


#1 Mitglied ist offline   Verprida 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 232
  • Beigetreten: 13. Juni 16
  • Reputation: 4

geschrieben 02. Juli 2016 - 12:25

Ich spiele mit dem Gedanken meinen PC 32bit, 2GB DDR2-RAM, Windows 7, mit weiteren 2 GB RAM aufzurüsten.

Zuerst möchte ich allerdings herausfinden, ob weitere 2GB RAM wirklich nötig sind. Zu diesem Zweck möchte ich gerne wissen, wie oft und wie stark die Auslagerungsdatei in Anspruch genommen wird.

Ich habe versucht, dies mit Hilfe des Task-Managers Reiter: Leistung herauszufinden allerdings werde ich aus diesen Angaben nicht schlau. Angehängtes Bild: Arbeitsspeicher.PNG

Zum Beispiel steht der Wert bei "Verwendungsverlauf des physikalischen Speichers" aktuell auf 1.10GB.
Ich hätte jetzt erwartet, dass ich auch auf 1.10GB komme, wenn ich z.B. den physikalischen Speicher im "Cash" (803MB) und den physikalischen Speicher "Verfügbar" (782MB) zusammenzähle. Das gibt dann aber allerdings 1585MB statt 1.10GB. Ich habe auch sonst keine Rechnung herausgefunden, wie ich mit den Angaben aus "System" "Kernel-Speicher" und "physikalischer Speicher" auf die oben angezeigtn 1.10GB komme.

Da ich mit den Angaben zum ram aus dem Task-Manager überhaupt nicht zurecht komme, meine Frage: Gibt es eine Software, die ein Monitoring der Benutzung meiner Auslagerungsdatei macht?
0

Anzeige



#2 Mitglied ist offline   DON666 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 3.927
  • Beigetreten: 30. Oktober 03
  • Reputation: 400
  • Geschlecht:Männlich
  • Wohnort:Verden (Niedersachsen)
  • Interessen:PC, Xbox

geschrieben 02. Juli 2016 - 14:06

Mach es einfach (die RAM-Aufrüstung; das kostet dich irgendwas bei 15 Euro oder so, was soll man da lange überlegen?). Und diese ganze Rumdokterei mit der Auslagerungsdatei konnte ich ehrlich gesagt noch nie nachvollziehen. Ich habe in der Vergangenheit da auch diverse Experimente gemacht, und irgendwie haben sich 2 Dinge herausgestellt:

1. Gib der Kiste mehr RAM (also bei 32 Bit halt nur bis 4GB), und das ganze System profitiert davon.

2. Lass Windows die Auslagerungsdatei automatisch verwalten. Eventuell kann man ein anderes Laufwerk dafür angeben, falls der Platz eng ist, aber wenn das System auf SSD liegt, dann bitte möglichst auch das Swapfile. SSDs gehen davon nicht kaputt. :wink:

Alles andere erscheint mir als Snake Oil, aber über dieses Zeugs debattieren sich die Leute seit Erfindung der Auslagerungsdatei die Köpfe heiß, also werde ich sicher gleich Gegenwind bekommen.

Just my 2 cents... :-O

Dieser Beitrag wurde von DON666 bearbeitet: 02. Juli 2016 - 14:10

Motörhead
Queens Of The Stone Age
Fu Manchu
Napalm Death
Liar
Grim Tales... ^^
SysProfile
"Is my cock big enough,
is my brain small enough
for you to make me a star?"
(Jello Biafra "Pull My Strings")
1

#3 Mitglied ist offline   Samstag 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 4.944
  • Beigetreten: 14. Juli 07
  • Reputation: 287
  • Geschlecht:unbekannt

geschrieben 02. Juli 2016 - 17:21

Gegenwind? Kannst du haben. Bist du wahnsinnig sowas hier rumzuerzählen? Wir sind kurz vor der Wirtschaftskrise, du musst die Leute animieren sich irgendwelche stumpfsinnigen Apps zu kaufen, die bunt leuchten und die Leute dazu animieren, noch mehr Apps zu kaufen, damit das Geld in Bewegung bleibt.
Ne, Spass beiseite, hast schon recht, ich seh es genau wie du.
Mehr Ram: mehr Leistung.
Zuviel an der Auslagerung rumspielen: Weniger Leistung. Windows macht hier seine Arbeit recht gut.
1

#4 Mitglied ist offline   RalphS 

  • Gruppe: VIP Mitglieder
  • Beiträge: 8.803
  • Beigetreten: 20. Juli 07
  • Reputation: 1.121
  • Geschlecht:Männlich
  • Wohnort:Zuhause
  • Interessen:Ja

geschrieben 02. Juli 2016 - 21:15

Die Auslastung der Auslagerungsdatei kriegt man im Taskmanager nicht raus, da müßte man schon ein wenig tiefer buddeln. Blöderweise sind sämtliche Tools, die das aufstellen, entweder Schlangenöltools oder so kompliziert, daß man eine Anleitung braucht um sie zu bedienen... und dann nochmal eine Anleitung, um das Angezeigte interpretieren zu können.

Was aus dem Screenshot unmittelbar hervorgeht, bzw hervorzugehen scheint sollte ich vielleicht sagen:

- Das System hat grad nix zu tun.
- Die Gesamtauslastung ist okay, FALLS mit dem Rechner ansonsten nicht viel passiert oder passieren soll. Also Office, im Netz surfen, Kartenspiele spielen oder dergleichen mehr. Also alles was irgendwie vergleichsweise anspruchlos ist.
- Die CPU ist allerdings ziemlich beschäftigt (wenn man von momentanem Leerlauf ausgehen darf); da müßte man mal bei den Details schauen was da los ist, nicht daß da irgendwas querschlägt. Das, oder aber die CPU nagt bereits an der Grenze der Leistungsfähigkeit; akzeptabel wenn (wie angenommen) mit dem PC nix weiter passiert außer erwähnten geringen Anforderung, ansonsten aber potentiell problematisch.

- Zwei GB RAM aufrüsten sind... nun ja, machbar. ALLERDINGS stelle ich die Kosten-Nutzen-Rechnung ein bißchen in Frage. Ja, RAM ist grad preiswert (für DDR2 grad so ab 7-oder-was Euro pro GB; das IST spottbillig, vergleichsweise); nur wird das System davon maximal 3GB nutzen können (also reicht ein GB extra) UND dazu kommt, daß die CPU - zumindest augenscheinlich -- bereits jetzt Probleme damit hat, den Rechner am Laufen zu halten. Will heißen: wenn der Rechner in die Situation kommt, wo das Plus an RAM relevant werden würde, hängt es bereits an der CPU-Leistungsfähigkeit und der Rechner stottert dann zwar nicht mehr (so sehr), wäre aber trotzdem langsam bis still stehend.


-- Kurzum gibt es für Dich zwei Möglichkeiten für Anwendungsfälle und je eine sinnvolle Lösung dazu:

Q1. Du verwendest den PC wie angedeutet eher für anspruchslose Aufgaben wie Office, Internetsurfen, Emails und dergleichen.

A1. Situation lassen, wie sie ist.

==
Q2. Dir ist der PC zu lahmarschig und Du wartest eher, als daß Du werkelst; und/oder Du möchtest "mehr" damit machen, zum Beispiel 3D-Spiele spielen, und sei es nur sowas vergleichsweise Simples wie Die Siedler.

A2. Neuen PC zulegen. Das Ding ist inzwischen zu alt für Systemupgrades.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

Eingefügtes Bild
Eingefügtes Bild
0

#5 Mitglied ist offline   Verprida 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 232
  • Beigetreten: 13. Juni 16
  • Reputation: 4

geschrieben 02. Juli 2016 - 22:34

@nephew und @Samstag
Danke für Euer Statement. In diesem Faden geht es nur um das ganz einfache Aufrüsten des PC's mit RAM. Von Rumdokterei oder Schlaumeierei ist in diesem Faden keine Rede. (Es ist nur die Rede davon, die Auslagerungsdatei vor dem Aufrüsten zu analysieren, um herauszufinden ob es überhaupt sinnvoll ist.)

@RalphS
Danke für Deine präzisen Ausführungen und Deine Analyse.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 02. Juli 2016 - 21:15)

Die Auslastung der Auslagerungsdatei kriegt man im Taskmanager nicht raus.

Inzwischen habe ich gelesen, dass man die aktuelle Auslastung der Auslagerungsdatei erhält, indem man im Taskmanager den aktuellen Wert vom "Verwendungsverlauf des physikalischen Speichers" vom linken Wert bei "Zugesichert (MB)" subtrahiert. Das wäre gemäss dem obigen Anhang: 1769MB-1100MB=ca. 669MB. Das würde bedeuten, der RAM hat also nicht ausgereicht und die Auslagerungsdatei wurde mit 669MB beansprucht. Richtig?

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 02. Juli 2016 - 21:15)

Die CPU ist allerdings ziemlich beschäftigt (wenn man von momentanem Leerlauf ausgehen darf)

Das dürfte vermutlich der Firefox sein.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 02. Juli 2016 - 21:15)

Will heißen: wenn der Rechner in die Situation kommt, wo das Plus an RAM relevant werden würde, hängt es bereits an der CPU-Leistungsfähigkeit und der Rechner stottert dann zwar nicht mehr (so sehr), wäre aber trotzdem langsam bis still stehend.

Weshalb? Weil der Prozessor zu stark mit dem RAM-Management beschäftigt ist?

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 02. Juli 2016 - 21:15)

Kurzum gibt es für Dich zwei Möglichkeiten für Anwendungsfälle und je eine sinnvolle Lösung dazu.

Ich verwende den PC vor allem zum Surven mit Firefox. Ich liebe es viele Tabs offen zu haben. Ausserdem habe ich zusätzlich parallel dazu gerne noch ein paar kleinere Programme offen.

Dieser Beitrag wurde von Verprida bearbeitet: 03. Juli 2016 - 13:41

0

#6 Mitglied ist offline   IXS 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 2.140
  • Beigetreten: 04. Dezember 12
  • Reputation: 213

geschrieben 03. Juli 2016 - 09:50

Die Auslagerungsdatei sollte man so bald wie möglich deaktivieren. Selbst bei SSDs bringt der veraltete Unsinn Verzögerungen mit. Wenn eine Bildbearbeitung mehrere Bilder laden soll und dann pro Bild ca. bis zu 2 Sekunden Verzögerung auftreten, nur weil das System mit unnötigen Vorgängen belastet wird. Sagen wir ein "Job" soll 1000 Bilder hochauflösende Bilder umrechnen. 0,5 Sekunden im besten Fall, mal 1000 = 500 Sekunden = 8 (bei 2 Sekunden dann über 30 ) Minuten, nur für die Zugriffe. Auslagerung aus, oder bei einem 64 Bit System die Auslagerung ins RAM, verringert die Zeit auf ein paar Sekunden....plus die Umrechnungszeit.
0

#7 Mitglied ist offline   RalphS 

  • Gruppe: VIP Mitglieder
  • Beiträge: 8.803
  • Beigetreten: 20. Juli 07
  • Reputation: 1.121
  • Geschlecht:Männlich
  • Wohnort:Zuhause
  • Interessen:Ja

geschrieben 03. Juli 2016 - 10:20

Du hast aber schon gelesen, was im OP drin steht?

Auslagerungsdatei kann man ausmachen, WENN man weiß was man da tut und worauf man sich einläßt. Wer nicht, sollte solche Ratschläge nicht befolgen, und insbesondere jemand mit einem 32bit Win7, welchem 2GB physikalischer RAM zur Seite stehen, hat von 'keiner Auslagerung' nicht nur keine Vorteile, sondern stattdessen jeder Menge Nachteile, angefangen beim Systemstart, wo dann schonmal die Puste ausgehen könnte.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

Eingefügtes Bild
Eingefügtes Bild
0

#8 Mitglied ist offline   IXS 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 2.140
  • Beigetreten: 04. Dezember 12
  • Reputation: 213

geschrieben 03. Juli 2016 - 10:38

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 03. Juli 2016 - 10:20)

Du hast aber schon gelesen, was im OP drin steht?

Auslagerungsdatei kann man ausmachen, WENN man weiß was man da tut und worauf man sich einläßt. Wer nicht, sollte solche Ratschläge nicht befolgen, und insbesondere jemand mit einem 32bit Win7, welchem 2GB physikalischer RAM zur Seite stehen, hat



Es soll auf 4GB erweitert werden. Gelegentlich Meldungen wegen "wenig Arbeitsspeicher" kann man getrost wegklicken.

Zitat


von 'keiner Auslagerung' nicht nur keine Vorteile, sondern stattdessen jeder Menge Nachteile, angefangen beim Systemstart, wo dann schonmal die Puste ausgehen könnte.


Wenn das nur stimmen würde. Der Systemstart wird immer schneller, wenn die Auslagerung aus ist. Halbe Startzeit ist der Normalfall .
0

#9 Mitglied ist offline   Verprida 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 232
  • Beigetreten: 13. Juni 16
  • Reputation: 4

geschrieben 03. Juli 2016 - 10:38

@IXS
Ist zwar eine interessante Beobachtung, aber bitte in diesem Faden keine Diskussion über Manipulationen an der Auslagerungsdatei. Danke.
0

#10 Mitglied ist offline   IXS 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 2.140
  • Beigetreten: 04. Dezember 12
  • Reputation: 213

geschrieben 03. Juli 2016 - 10:57

Beitrag anzeigenZitat (Verprida: 03. Juli 2016 - 10:38)

@IXS
Ist zwar eine interessante Beobachtung, aber bitte in diesem Faden keine Diskussion über Manipulationen an der Auslagerungsdatei. Danke.


Ich finde es immer interessant, dass Leute "endlos" RAM in den Rechner hauen, dann aber nur 2GB effektiv nutzen.
0

Thema verteilen:


Seite 1 von 1

1 Besucher lesen dieses Thema
Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0