WinFuture-Forum.de: Lenovo U310: Startet einige Zeit nach Sturz nicht mehr - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Notebooks & Tablet PCs
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Lenovo U310: Startet einige Zeit nach Sturz nicht mehr


#1 Mitglied ist offline   JohannesS 

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geschrieben 27. Mai 2016 - 22:36

Hallo zusammen,

das Lenovo U310 meiner Freundin ist leider defekt. Nach einem Sturz vom Sofa lief es noch ca. 60 Minuten im Akku-Modus ohne Probleme. Nachdem der Akku leer war, wurde das Gerät ans Netzteil angeschlossen, ging jedoch trotzdem aus. Seitdem gibt der Laptop keinerlei Lebenszeichen mehr von sich.

Weil das Gerät wie gesagt nach dem Sturz problemlos und ohne Störgeräusche weiterlief, halte ich einen Defekt des Mainboards oder der HDD für unwahrscheinlich. Ich tippe also auf ein Problem bei der Stromversorgung.

Bisher versuchte Fehlerbehebung:
- Netzteil und Stromkabel ausgetauscht --> erfolglos
- Laptop geöffnet und Steckverbindungen überprüft --> erfolglos
- Akku ausgebaut und ans Netzteil angeschlossen --> erfolglos
- Powerbuchse ausgebaut (wie keine erkennbaren Schäden auf) und getauscht --> erfolglos

Bei dem Gerät ist der Akku fest verbaut, lässt sich jedoch mit etwas technischem Verstand problemlos ausbauen. Bevor ich aber für wohl knapp 100 Euro einen Ersatzakku bestelle, möchte ich euch um Hilfe bitten:

1. Können Akkus durch einen Sturz überhaupt derart beschädigt werden, dass gar nichts mehr geht?
2. Geräte, bei denen der Akku einfach entfernt werden kann, laufen in der Regel auch ohne Akku nur über das Netzteil. Gilt das auch für fest verbaute Akkus wie hier? Wenn ja, wäre das wohl ein Hinweis darauf, dass es tatsächlich am Akku liegt.

Danke schon einmal im Voraus für eure Hilfe! Sollte ich irgendwelche Infos vergessen haben, bitte ich um Nachsicht - Ich bin hier quasi ein Küken ;)

_ _ _
Geräte-Infos:
Lenovo IdeaPad U310
Mfg-Date: 24.05.2012
CPU: Intel Core i5 3317U
4GB RAM
500GB HDD, 32GB SSD
Win 7

Aufgrund der bekannten Netzwerkprobleme beim U310, habe ich vor einiger Zeit den WLAN-Chip ersetzt (nun Intel Dual Band Wireless-AC 7260) und entsprechend die Whitelist angepasst. Lief aber absolut fehlerfrei!

Dieser Beitrag wurde von JohannesS bearbeitet: 27. Mai 2016 - 22:42

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#2 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 27. Mai 2016 - 22:47

Da es auf Akku-Modus noch lief halte ich es für äusserst unwahrscheinlich, dass der Akku hinüber ist.
Da ist es doch wahrscheinlicher dass beim Sturz die Ladeelektronik bzw. überhaupt die Netzstromversorgung einen abbekommen hat.
Du schreibst oben aber auch dass du den Akku ausgebaut hast und direkt am Netzteil angeschlossen hast. Was verstehst du darunter? Willst du sagen, dass du den Akku ohne Ladeelektronik direkt angeschlossen hast, oder hast du ein Ladegerät für Li-Ion dazwischenhängen gehabt?
Solltest du den Akku ohne Elektronik geladen haben: Tu ihn heute nacht bitte auf den Balkon. Es besteht Explosionsgefahr, auch Stunden später noch.

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 27. Mai 2016 - 22:56

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#3 Mitglied ist offline   JohannesS 

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geschrieben 27. Mai 2016 - 23:12

Danke für deine Antwort!

Zitat

Da ist es doch wahrscheinlicher dass beim Sturz die Ladeelektronik bzw. überhaupt die Netzstromversorgung einen abbekommen hat.

Die Powerbuchse habe ich gewechselt, daran lag's also nicht. Was gibt es denn noch an Ladeelektronik bzw. Netzstromversorgung?

Zitat

Du schreibst oben aber auch dass du den Akku ausgebaut hast und direkt am Netzteil angeschlossen hast. Was verstehst du darunter? Willst du sagen, dass du den Akku ohne Ladeelektronik direkt angeschlossen hast, oder hast du ein Ladegerät für Li-Ion dazwischenhängen gehabt?

Sorry, das war etwas missverständlich von mir. Ich habe den Akku ausgebaut und das Ladegerät normal am Laptop angeschlossen - nur eben ohne dass der Akku drin war. Ich habe also nichts direkt am Akku angeschlossen.
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#4 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 27. Mai 2016 - 23:24

Uff, gut, das beruhigt.
Ladeelektronik gibt es einiges auf der Platine. Immerhin müssen die 19 Volt aus dem Netzteil umgewandelt werden in eine Konstantstromquelle (CC) mit 4,2 Volt Ladestrom und 0,5 -1 Ampere Leistung, die automatisch auf konstante Spannung (CV) umschalten muss, sobald der Ladestrom 0 erreicht hat (also die Zelle 4,2 Volt hat).
Desweiteren werden auch für den Betrieb verschiedene Spannungen benötigt, die alle auf der Platine aus dem Akku/Netzteil generiert werden (z.B. USB 5V, CPU 1,1-3,7V je nach CPU, Ram hat einen eigenen Spannungswert usw.).

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 27. Mai 2016 - 23:25

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#5 Mitglied ist offline   JohannesS 

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geschrieben 27. Mai 2016 - 23:25

Das heißt, du vermutest den Fehler auf der Platine? Dann wäre im Endeffekt also nichts mehr zu retten - zumindest wirtschaftlich?
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#6 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 27. Mai 2016 - 23:29

Ich befürchte, ja. Und das mit dem wirtschaftlich kommt drauf an. Ein guter Fernsehtechniker kann da noch einiges für relativ geringes Geld retten. Leider werden die guten langsam rar.
Mit Glück kannst du auch selbst einen Defekt auf der Platine erkennen und flicken, z.b. einen gewölbten Elko, einen abgerissenen Widerstand, eine Schmorstelle, gerissene Leiterbahn oder ähnliches.

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 27. Mai 2016 - 23:31

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#7 Mitglied ist offline   JohannesS 

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geschrieben 27. Mai 2016 - 23:45

Okay, das wollte ich natürlich nicht unbedingt hören. :/

Schäden sind für mich auf dem Mainboard absolut nicht erkennbar. Das sieht nach meinem Verständnis absolut einwandfrei aus. - Irgendwo muss sich der Fehler aber ja versteckt haben.

Dann gibt es für mich also zwei Optionen:
- Einen entsprechenden Techniker suchen und hoffen, dass der Rat weiß
- Ein gebrauchtes Gerät im Internet kaufen und das Mainboard tauschen (mal sehen, wie teuer das hier kommt)

Danke nochmals für deine Hilfe!
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#8 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 27. Mai 2016 - 23:48

Mach nur mal nicht zu schnell, vielleicht kommt ja morgen noch jemand mit einer anderen Idee. Unfehlbar bin ich mit Sicherheit auch nicht ...
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#9 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 28. Mai 2016 - 04:46

Hast Du schon einen hard reset probiert?

Zitat

1. Remove the AC and Battery from the laptop
2. Press and hold the power button for 30 to 40 seconds
3. Replace the battery and AC


Der Akku sieht mir ein bissel seltsam aus... ist leider nicht recht erkennbar, was da für Konnektoren dran sind. Aber diese Kabelei sieht mir empfindlich aus. Schau also mal nach, ob da nicht einfach irgendwas rausgerutscht ist aus dem Verbindungsstecker.

Falls das alles so hinhaut, wäre die nächste Frage, ob man das Ding (=> den Akku) "fremd"laden kann: per dafür geeignetem Ladegerät, oder ggf per zweitem U310/akku-kompatiblem Gerät, oder anderweitig. Ggf lohnt es sich eher, nach so einem "externen Ladegerät" zu schauen, als einen neuen Akku zu besorgen... der dann ebensowenig funktioniert.


Möglich, daß die Ladeelektronik was mitgekriegt hat; aber ich geh eher von einem mechanischen Problem aus, wie eben zB an der Powerbuchse (acer ist da ganz groß drin, die fällt da auch schon mal von alleine aus dem Laptop), ggf einer gelösten Lötstelle an derselben, oder halt weil irgendwo ein stromführendes Kabel aus einem Verbindungsstück gerutscht ist und daher keinen Kontakt mehr herstellt. Wenn Du also was da hast zum Stromprüfen (und sich insbesondere auch für solche Kleinteile verwenden läßt) wäre das ebenfalls ein guter Weg.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#10 Mitglied ist offline   JohannesS 

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geschrieben 28. Mai 2016 - 08:32

Danke dir für die Hilfe!

Zitat

Hast Du schon einen hard reset probiert?

Eben probiert, leider erfolglos.

Zitat

Falls das alles so hinhaut, wäre die nächste Frage, ob man das Ding (=> den Akku) "fremd"laden kann:

https://1vk3xa.bn130...8&cropmode=none
So sieht der Anschluss aus. Ich hab' ehrlich gesagt keine Ahnung, ob man den extern laden kann. Wenn da jemand etwas weiß, freue ich mich über Hilfe. Wenn danach alles läuft, könnte man den Fehler sicher auf die Ladeelektronik eingrenzen.

Zitat

Möglich, daß die Ladeelektronik was mitgekriegt hat; aber ich geh eher von einem mechanischen Problem aus, wie eben zB an der Powerbuchse

Die Powerbuchse inklusive Kabel habe ich bereits getauscht, daran lag's also nicht. Alle weiteren Verbindungen sehen soweit gut aus und sind wackelfrei.
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#11 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 28. Mai 2016 - 09:10

Ok, du hast einen 3 Zellen Akku mit 3,7 Volt je Zelle.
Das Laden wäre da nicht das Problem, braucht aber ein bisschen Zubehör. Du benötigst ein Labornetzteil und ein möglichst genaues Multimeter. Also keinen Baumarktkram, sondern Fluke oder vergleichbar. Dann stellst du das Netzteil auf 3,8 Volt Ladespannung bei 0,5 Ampere und lädst jede Zelle einzeln. Dafür erst mal mit dem Multimeter testen welche Kabel zu den Zellen gehören (Rot und Schwarz sind die einzelnen Zellen, musst also nur rausfinden welches schwarze zum jeweiligen roten gehört).
Dann lädst du bis der Ladestrom annähernd null beträgt, klemmst es ab und nimmst die nächste Zelle, bis alle Zellen geladen sind. Anschliessend testest du mit dem Multimeter dass alle Zellen dieselbe Ladung haben, zur Not musst du nochmal solange nachladen bis alle Zellen dieselbe Ladung haben. Das ist wichtig, wie schon erwähnt besteht hier Explosionsgefahr, Li-Ion ist da recht empfindlich.
Der Akku darf desweiteren beim Laden nicht heiss werden (warm ist ok), dafür ist der Ladestrom von 0,5 Ampere zu gering. Wenn das passiert läuft was schief und du solltest abbrechen.
Einfacher wäre es natürlich wenn du jemanden kennst der ein gleiches Notebook hat und bereit wäre es von dir zerlegen zu lassen, damit du deinen Akku an seinem Notebook laden kannst.
Oder halt der hier schon mal angesprochene Fernsehelektroniker, der läd dir das auch.
Achso, wenn du einen Modellbauer kennst: Das wäre optimal, die haben auch meist Ladegeräte mit integrierter Elektronik für Li-Ion. Damit wäre es ein leichtes deinen Akku zellenweise zu laden.

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 28. Mai 2016 - 09:18

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#12 Mitglied ist offline   JohannesS 

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geschrieben 28. Mai 2016 - 09:23

Danke für den Tipp, Samstag. Nachdem ich in dem Bereich relativ wenig Erfahrung habe, muss ich mir das wohl gut überlegen. Alternativ finde ich vielleicht wirklich ein günstiges Ersatzgerät und tausche einfach das Mainboard.
Nachteil: dann müsste ich den Tausch der WLAN-Karte inklusive BIOS-Änderung (Whitelist) erneut durchführen.
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#13 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 28. Mai 2016 - 09:34

Wie schon erwähnt: Ich bin nicht unfehlbar, und ich hab dein Gerät nicht hier vor mir liegen, so dass ich dir genau sagen könnte was defekt ist. Das Fehlerbild spricht zwar dafür, dennoch frisst ein Teufel zur Not Fliegen.
Ich denk du weisst auf was ich hinauswill:
Ich würde es in jedem Fall nochmal von jemandem testen lassen, nicht dass doch irgendwas anderes im Argen liegt. Sonst baust du nämlich um, und dennoch funktioniert nichts. Wäre schade ums Geld.

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 28. Mai 2016 - 09:37

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#14 Mitglied ist offline   JohannesS 

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geschrieben 28. Mai 2016 - 10:02

Ja, verstehe sehr gut, was du meinst! ;)

Ich schaue mal nach einem Techniker im Raum Stuttgart.
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