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URL sicher öffnen?


#1 Mitglied ist online   Andrew0 

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geschrieben 24. Mai 2015 - 16:52

Hallo zusammen,

kennt jemand einen Online Dienst mit dem man eine URL sicher öffnen kann? Ich meine damit keinen Check auf Viren etc. sondern mehr so etwas wie "VMware" nur online und für URLs.
Ich gebe eine URL in eine Maske ein und der Dienst sorgt dafür, dass mögliche schadhafte Scripts etc. nicht wirklich ausgeführt werden.
Es geht darum, dass ich ohne lokale Einrichtung von VMware etc. eine Seite testweise öffnen kann und unabhängig davon was sich dort für Zeug tummelt, anschauen kann.

Danke vielmals!
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#2 Mitglied ist offline   aeris 

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geschrieben 24. Mai 2015 - 18:36

Ein Online Dienst ist es nicht, aber du kannst dir im Browser einen Blocker installieren.
Ich verwende uMatrix, mit dem man einzeln verschiedene Objekte zulassen kann.
Du kannst diesen einstellen, dass einfach alles blockiert wird.

https://github.com/gorhill/uMatrix

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#3 Mitglied ist online   Andrew0 

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geschrieben 25. Mai 2015 - 09:27

Danke dir vielmals!
Aber das sieht ähnlich AB+ und Ghostery aus. Muss ich erst die Seite aufrufen, um überhaupt die zu blockierenden Elemente sehen zu können? Weil dann kann es ja passieren, dass irgendwas schon ausgeführt/installiert wurde bevor ich überhaupt zum Blocken komme ^^
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#4 Mitglied ist offline   Sturmovik 

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geschrieben 25. Mai 2015 - 09:53

Wenn du den Firefox nutzt: Noscript.

Der Arbeitet mit Whitelist und blockt alles was nicht in die Whitelist eingetragen wurde.

Dein Eingangspost klingt aber eher danach, als wenn du eine Sandbox willst.
Da wäre z.b. Sandboxie ein nützliches Programm.

Dieser Beitrag wurde von Sturmovik bearbeitet: 25. Mai 2015 - 09:54

«Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich» (Mark Twain)

Unix won't hold your hand. You wanna shoot your foot, Unix reliably delivers the shot.

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#5 Mitglied ist offline   aeris 

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geschrieben 25. Mai 2015 - 10:04

Beitrag anzeigenZitat (akorsak: 25. Mai 2015 - 09:27)

Weil dann kann es ja passieren, dass irgendwas schon ausgeführt/installiert wurde bevor ich überhaupt zum Blocken komme ^^

Ja man muss die Seite zuerst besuchen.
Es wird, sofern so eingestellt, nichts ausgeführt weil alles blockiert wird, scripts, frames, plugins, etc.

Wenn du auf ganz Paranoid machen willst lade die Seite mit wget oder in der Powershell mit Invoke-WebRequest herunter und inspiziere die Datei mit einem Texteditor.


Beitrag anzeigenZitat (Sturmovik: 25. Mai 2015 - 09:53)

Wenn du den Firefox nutzt: Noscript.

Ich habe Noscript mit uBlock uMatrix ersetzt, das ständige Nachladen von Seiten ging mir auf die Nerven. Hier sieht man wenigstens auch welche Seiten was nachladen wollen.

Dieser Beitrag wurde von aeris bearbeitet: 25. Mai 2015 - 11:46

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#6 Mitglied ist offline   Sturmovik 

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geschrieben 25. Mai 2015 - 10:26

Weiß nicht was du mit dem ständigen nachladen meinst. Für mich ist das selbstverständlich, dass die Seite neu geladen werden muss, wenn blockierte Elemente zugelassen werden/andersrum.

Aber dieses ublock werd ich bei Gelegenheit mal testen, nach gefühlten 20 Jahren NoScript.
«Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich» (Mark Twain)

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#7 Mitglied ist offline   aeris 

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geschrieben 25. Mai 2015 - 11:45

Beitrag anzeigenZitat (aeris: 25. Mai 2015 - 10:04)

Ich habe Noscript mit uBlock ersetzt, das ständige Nachladen von Seiten ging mir auf die Nerven. Hier sieht man wenigstens auch welche Seiten was nachladen wollen.

Argh, ich meinte natürlich uMatrix. uBlock ist für andere Dinge.


Beitrag anzeigenZitat (Sturmovik: 25. Mai 2015 - 10:26)

Weiß nicht was du mit dem ständigen nachladen meinst. Für mich ist das selbstverständlich, dass die Seite neu geladen werden muss, wenn blockierte Elemente zugelassen werden/andersrum.

Aber dieses ublock werd ich bei Gelegenheit mal testen, nach gefühlten 20 Jahren NoScript.

Das ist das Problem mit NoScript, alt und kaum mehr Benutzerfreundlich zu bedienen.
Damals wo vielleicht ein zwei Scripts pro Seite waren, war es schon OK, habe es ja selbst jahrelang genutzt.
Nun ist alles verseucht mit hunderten Scripten, da lohnt es sich schon manuell selbst durchzublockieren.
Besonders weil ich Einstellungen pro aufgerufene Seite habe, und nicht wo das Script liegt.
Erlaube ich mit NoScript ein CDN, wird es auf allen Seiten erlaubt. Mit uMatrix ist dieses dann nur auf der aufgerufenen Seite zugelassen, alle Anderen blockieren das Script weiterhin.
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#8 Mitglied ist online   DK2000 

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geschrieben 25. Mai 2015 - 12:51

Naja, uMatrix ist aber auch nicht wirklich in der Bedienung einfach. Man muss sich da schon rantasten und für jede Seite die richtigen Einstellungen finden. Fand ich ziemlich umständlich.
Nutella hat nur sehr wenig Vitamine.
Deswegen muss man davon relativ viel essen.
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#9 Mitglied ist offline   d4rkn3ss4ev3r 

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geschrieben 25. Mai 2015 - 13:46

Beitrag anzeigenZitat (aeris: 25. Mai 2015 - 11:45)

Erlaube ich mit NoScript ein CDN, wird es auf allen Seiten erlaubt. Mit uMatrix ist dieses dann nur auf der aufgerufenen Seite zugelassen, alle Anderen blockieren das Script weiterhin.

Ich kann an dieser Stelle RequestPolicy in den Raum werfen. Allerdings die weiterentwickelte Version: RequestPolicy Continued.
Gut soll wohl auch Policeman seien, aber noch nicht getestet da kein Support für mein Browser.
"Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben,
verdienen weder Freiheit noch Sicherheit." (Benjamin Franklin)


ACTA] | IPRED | SOPA | PIPA | CISPA | INDECT | TPP | TAFTA | Stop CETA + Stop TTIP + Stop TiSA
> Mein Hells Toolbox CMD Script <
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#10 Mitglied ist online   Andrew0 

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geschrieben 25. Mai 2015 - 20:49

Danke euch allen für die Antworten!

Beitrag anzeigenZitat (Sturmovik: 25. Mai 2015 - 09:53)

Dein Eingangspost klingt aber eher danach, als wenn du eine Sandbox willst.
Da wäre z.b. Sandboxie ein nützliches Programm.


Sandboxie klingt vielversprechend, im Endeffekt kann ich damit einen Browser starten und dadurch einen Link aufrufen. Das ist genau das wonach ich als online Dienst auf der Suche war, danke! :)
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#11 Mitglied ist offline   Ler-Khun 

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geschrieben 26. Mai 2015 - 18:19

Wenn so was ok für dich ist, kannst du dir ja auch noch mal BitBox anschauen. Ist ähnlich in der Funktionsweise.

Dieser Beitrag wurde von Ler-Khun bearbeitet: 26. Mai 2015 - 18:19

MfG


Niemand hat dich gefragt, ob du leben willst. Also hat dir auch niemand zu sagen, wie du leben sollst!
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#12 Mitglied ist offline   winnie11 

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geschrieben 10. Juni 2015 - 15:34

BitBox nutze ich auch. Aber ist es normal das es hängt ?
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#13 Mitglied ist offline   miror 

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geschrieben 12. Juni 2015 - 13:39

Sandboxie wird bei uns in der Firma eingesetzt
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#14 Mitglied ist offline   ThrainDK 

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geschrieben 24. Juni 2015 - 22:08

Beitrag anzeigenZitat (akorsak: 24. Mai 2015 - 16:52)

Hallo zusammen,

kennt jemand einen Online Dienst mit dem man eine URL sicher öffnen kann? Ich meine damit keinen Check auf Viren etc. sondern mehr so etwas wie "VMware" nur online und für URLs.
Ich gebe eine URL in eine Maske ein und der Dienst sorgt dafür, dass mögliche schadhafte Scripts etc. nicht wirklich ausgeführt werden.
Es geht darum, dass ich ohne lokale Einrichtung von VMware etc. eine Seite testweise öffnen kann und unabhängig davon was sich dort für Zeug tummelt, anschauen kann.

Danke vielmals!


Oder die Seite einfach über Browser-Proxies wie vtunnel.com aufrufen. Plugins und JavaScript etc. sind da automatisch deaktiviert, und deine IP-Adresse gibst du auch nicht Preis. So kann eigentlicht nichts passieren.

ThrainDK
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#15 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 24. Juni 2015 - 22:30

Dafür kriegt der Proxy-Betreiber diese Infos dann. :wink:

Ist jetzt die Frage was die ursprüngliche Zielsetzung sein sollte... aber, mit ein bißchen Zeit und Konfigurationsarbeit macht sich für sowas RequestPolicy recht gut. Muß man halt nur per Default alles erstmal verbieten und dann Stück für Stück Datenquellen klassifizieren nach "okay" und "nicht okay".

Allerdings kommt man damit nicht bis auf die Pfadebene, sondern nur bis zur Socketebene.

Wenn man mehr will, müßte man sich irgendwo einen lokalen Proxy/eine application-level Firewall hinstellen und diese(n) entsprechend konfigurieren. Das wird natürlich um einiges aufwendiger; hier kommt's dann darauf an, was genau man sich davon verspricht und was am Ende daran hängen würde (für einen einzigen URL wär's offensichtlich Overkill). Denn beide bringen eigene Nachteile mit sich: eine Firewall senkt den Datendurchsatz und der Einsatz von Proxies, egal in welcher Form, wird gerne mal wegen Mißbrauchspotential blockiert (=> Steam) sodaß man zumindest potentiell mit Einschränkungen im Online-Angebot rechnen müßte.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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