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Windows 8.1 und anstößige Familiennamen Windows legt die Tastatur lahm


#1 Mitglied ist offline   Gajus-Julius 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 13:51

Ein Bekannter von mir, Journalist und Buchautor von Beruf, heißt mit Nachnamen Geiling. Als er sich vor einer Woche ein neues Toshiba Notebook Satellite Pro zulegte, auf welchem Windows 8.1 vorinstalliert war, und sich dann bei Microsoft anmelden wollte, teilte ihm Microsoft mit, er möge doch bitte einen anständigen Namen aufführen, der gewählte Name Vorname.Geiling könne nicht akzeptiert werden, weil dieser gegen die Jugendschutzbestimmung verstoße.

Er wählte dann als Namen ein Pseudonym, unter dem er auch Bücher veröffentlicht und alles lief zunächst wie erwartet.

Nach ein paar Neustarts allerdings kann er das Notebook nicht mehr wirklich nutzen. Tastatureingaben werden nicht angenommen, mal geht die Shift Taste nicht, mal werden willkürliche Buchstaben nicht angenommen.

Eine Mail von diesem "kaputten Notebook" brachte mich noch mehr zum Staunen:

Plötzlich hieß der Bekannte in meinem Outlook 2013 nicht mehr Vorname.Geiling sondern nur noch Vorname.Geiing gefolgt von der echten Mailadresse [email protected] Sein Outlook 2010 hatte also schon seinen wirklichen Namen abgeändert.

Ich habe dem guten Mann nun geholfen, eine vollständige Dokumentation mit Mailheadern und Fotos zusammenzustellen, welche er nach Microsoft zum Zwecke der Abhilfe schicken wird.

Hat Jemand ein ähnliches Erlebnis gehabt oder kann sonst wie sachdienliche Hinweise geben? Auf dem neuen Toshiba Notebook wurden alle Treiber incl. BIOS upgedatet, soweit dies als erforderlich angezeigt wurde.

Schickt der Bekannte mir am gleichen Tag eine Mail von seinem alten Notebook, ist alles in Ordnung. 2 Minuten früher von seinem neuen Notebook, dann erscheint sein Name verstümmelt. Derzeit funktionieren die Buchstaben n und das große G nicht sowie nur die rechte Shifttaste nicht.

G.-J.
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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 14:03

Ich geh mal stark davon aus, daß das verschiedene Angelegenheiten sind, die da zusammenspielen.

Re: des Namens und automatischen Abänderungen desselben... da stimm ich Dir zu, sowas dürfte eigentlich nicht sein. Da mußt Du bzw. er sich aber direkt an Microsoft wenden und nachfragen, ob und ggf was man dagegen tun kann - ich mein, wenn jemand mit Nachnamen "Mops" heißt, kann man den-/diejenige ja auch nicht pauschal deswegen aussperren. :)

Die Tastaturgeschichte auf der anderen Seite klingt allerdings nach einem schlichten Hardwareproblem. (*) Hier müßte man den Laptop mal von einem externen Datenträger starten (USB, DVD, sonstwas) - jede beliebige Linux-Live-CD/DVD sollte dafür reichen -- und dann gucken, ob und wie sich die Tastatur benimmt.

====
(*) Hierunter fallen unter Umständen auch Treiberprobleme, zum Beispiel wenn man Virtualisierungssoftware installiert und später deinstalliert hat und das nicht 100% sauber deinstalliert wurde.

SOLLTE es unter (bspw) Linux "normal" funktionieren und sonst nichts weiter am Laptop passiert sein (in bezug auf Konfiguration) dann stehen die Chancen für einen Schadsoftware-Befall leider gut... oder schlecht, je nach Auslegungssache. Gut möglich auch, daß unter diesen Umständen die auftretenden Symptome tatsächlich zusammenhängen.

In diesem konkreten Fall verweise ich auf den "Kompromittierung"sleitfaden hier im Forum - für den Laptop reicht es natürlich, schlicht die Festplatte auszutauschen - aber vorher bitte *sicherstellen*, daß es *nichts* hardwareseitiges war, was da querschießt, sonst hat man unnütz in das Falsche investiert.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 07. Oktober 2014 - 14:04

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#3 Mitglied ist offline   Gajus-Julius 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 14:30

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Mit einer per USB angeschlossenen externen Tastatur geht es einwandfrei. Im UEFI-BIOS gehen aber auch alle Tasten der eingebauten Tastatur.

Das Problem ist, dass Toshiba das Windows 8.1 offensichtlich heftig ans UEFI bindet, und ein Start vom DVD Laufwerk nicht zulässt.

Welche downloadbare Linux Distribution kommt denn mit dem sau-dämlichen UEFI Dongle klar und hat eine Microsoft genehme Signatur?

Ansonsten bietet das Toshiba nur noch ein Booten vom Netzwerk an. Nur hat mein Bekannter leider ein solches Netzwerk nicht zur Verfügung, welches einen OS-Server bereitstellt.

Er teilte mir gerade per Mail mit, dass er die Sache seinem Verwandten mit gleichem Nachnamen und Anwalt von Beruf übergeben habe. Dieser soll sich jetzt mit Nachdruck als Anwalt bei Microsoft und Toshiba erkundigen.

Da es meine Empfehlung war, genau dieses Scheiß Teil von Toshiba zu erwerben, fühle ich mich leider irgendwie mitschuldig.

G.-J.
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#4 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 14:47

Beitrag anzeigenZitat (Gajus-Julius: 07. Oktober 2014 - 14:30)

Das Problem ist, dass Toshiba das Windows 8.1 offensichtlich heftig ans UEFI bindet, und ein Start vom DVD Laufwerk nicht zulässt.

Das ist bei anderen Geräten genau so. Sobald 'Fast Boot' aktiviert ist, kann man vorerst nicht von USB oder DVD starten. Das geht dann nur noch innerhalb von Windows selber:

Einstellungen -> PC-Einstellungen ändern -> Update/Wiederherstellung -> Wiederherstellung -> Erweiterter Start

Hier kann man dann einstellen, dass der Rechner das nächste mal in das UEFI Setup startet oder von einen USB Stick, DVD Laufwerk usw. Ist alles ein wenig doof gelöst, finde ich.

Welches Linux mit 'Secure Boot' klar kommt, kann ich Dir nicht sagen. Bei mir ist 'Secure Boot' immer deaktiviert.

Was das eigentliche Problem angeht, weiß ich da im Moment auch nicht weiter.
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#5 Mitglied ist offline   Gajus-Julius 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 15:20

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 07. Oktober 2014 - 14:47)

Das ist bei anderen Geräten genau so. Sobald 'Fast Boot' aktiviert ist, kann man vorerst nicht von USB oder DVD starten. Das geht dann nur noch innerhalb von Windows selber:




Genau diese Fast-Boot Einstellung ist leider *nicht* zu deaktivieren, bzw. eine solche oder ähnlich klingende Einstellung gibt es nicht. Die Signatur und der Key sitzen scheinbar im TPM-Chip und es wird im Manual darauf hingewiesen, dass beim Defekt des Motherboards auch die Lizenz hin ist.

Ein zeitgleich von mir gekauftes Lenovo Convertible kennt diese Einstellung. Scheinbar zahlt Lenovo 5 Cent mehr an Lizenzgebühren wie Toshiba.

G.-J.
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#6 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 15:31

War eben vor lachen vom Stuhl gefallen , als ich den Thread gesehen habe. ;)

Jaja, da hat sich wohl eine weitere amerikanische Masche eingeschlichen . Man darf in dem Land zwar "befleckte Latte" heißen, aber wenn jemand aus Deutschland da hin will, muss er seinen Namen ändern, nur weil er "Hell" heißt.

Die Frage ist, welcher Kindskopf etwas anstößiges bei dem Namen "Geiling" erkennt.

Bei GEiL (RAMs) hätte ich mir da eher Sorgen gemacht. Man stelle sich vor, man will einen Artikel verkaufen und kann den Markennamen nicht eintragen.

Da hilft wohl nur echt ein direkter Kontakt zu MS.

Beitrag anzeigenZitat (Gajus-Julius: 07. Oktober 2014 - 15:20)

Genau diese Fast-Boot Einstellung ist leider *nicht* zu deaktivieren, bzw. eine solche oder ähnlich klingende Einstellung gibt es nicht.


Dann ist der Schnellstart auch nicht aktiv.
Auf jeden Fall kann man in den PC Einstellungen auswählen, dass ein Boot Laufwerk für externe Medien nutzbar wird.
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#7 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 15:47

'Fast Boot' ist mit Sicherheit aktiv, weil das eine Vorgabe von Microsoft ist. Genauso wie 'Secure Boot' aktiviert sein muss. Leider ist es ebenso vorgegeben, dass es dem OEM überlassen ist, ob im UEFI beide Optionen 'schaltbar' sind. Kann durchaus sein, dass bei diesem Gerät 'Fast Boot' aktiviert ist, aber der OEM die Option zum Deaktivieren im UEFI entfernt hat.
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#8 Mitglied ist offline   Gajus-Julius 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 15:52

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 07. Oktober 2014 - 15:47)

'Fast Boot' ist mit Sicherheit aktiv, weil das eine Vorgabe von Microsoft ist. Genauso wie 'Secure Boot' aktiviert sein muss. Leider ist es ebenso vorgegeben, dass es dem OEM überlassen ist, ob im UEFI beide Optionen 'schaltbar' sind. Kann durchaus sein, dass bei diesem Gerät 'Fast Boot' aktiviert ist, aber der OEM die Option zum Deaktivieren im UEFI entfernt hat.


Und genauso ist es leider. Anbei zwei Bildschirmfotos, was Microsoft mit diesem Namen macht. Auf dem alten Notebook Dell läuft Windows 7 Prof., auf dem Toshiba Windows 8.1 Auf beiden Notebooks läuft Office 2010 mit allen Updates und SPs.

G.-J.Angehängtes Bild: altes_NB.JPG Angehängtes Bild: neues_NB.JPG
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#9 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 16:02

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 07. Oktober 2014 - 15:47)

'Fast Boot' ist mit Sicherheit aktiv, weil das eine Vorgabe von Microsoft ist. Genauso wie 'Secure Boot' aktiviert sein muss. Leider ist es ebenso vorgegeben, dass es dem OEM überlassen ist, ob im UEFI beide Optionen 'schaltbar' sind. Kann durchaus sein, dass bei diesem Gerät 'Fast Boot' aktiviert ist, aber der OEM die Option zum Deaktivieren im UEFI entfernt hat.


Hmm... Möglich.
Im Normalfall wird die Option aber generell ausgeblendet, wenn "Fast Boot" nicht funktioniert. Z.B. wenn der Hybridmodus deaktiviert ist, oder ähnliches.
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#10 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 16:28

Bei mir ist die Option 'Fast Boot' immer zu sehen. Mit dem Hybridmodus hat die nichts zu tun.

'Fast Boot' regelt in erster Line innerhalb des UEFI, dass möglichst schnell die 'bootmgr.efi' gestartet wird. Dazu wird alles unnötige im UEFI Startprozess deaktiviert, z.B. solche Sachen wie USB/DVD Boot oder sonstige Einblendungen, Tastatureingaben etc. Auch der Selbsttest wird auf ein Minimum reduziert. Das setzt aber auch voraus, dass sämtliche Hardware UEFI Treiber mit bringt und die Grafikkarte GOP kompatibel ist. Sobald da noch irgend etwas auf BIOS Kompatibilität baut, funktioniert das Ganze nur noch eingeschränkt bzw. gar nicht.
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#11 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 18:31

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 07. Oktober 2014 - 16:28)

Bei mir ist die Option 'Fast Boot' immer zu sehen. Mit dem Hybridmodus hat die nichts zu tun.

'Fast Boot' regelt in erster Line innerhalb des UEFI, dass möglichst schnell die 'bootmgr.efi' gestartet wird. Dazu wird alles unnötige im UEFI Startprozess deaktiviert, z.B. solche Sachen wie USB/DVD Boot oder sonstige Einblendungen, Tastatureingaben etc. Auch der Selbsttest wird auf ein Minimum reduziert. Das setzt aber auch voraus, dass sämtliche Hardware UEFI Treiber mit bringt und die Grafikkarte GOP kompatibel ist. Sobald da noch irgend etwas auf BIOS Kompatibilität baut, funktioniert das Ganze nur noch eingeschränkt bzw. gar nicht.


Hier ist der Eintrag auch nicht zu sehen.

So ein "powercfg -h off" ist schon eine feine Sache ;)

"powercfg -h on " .... und das Menü erscheint wieder.
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#12 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 20:49

Erm, "powercfg -h" schaltet die Ruhezustandsfunktion ein und aus, mit Hybrid-irgendwas hat das nix zu tun. :)


Mir geht ehrlich gesagt was ganz anderes durch den Kopf: Office hat ja die Angewohnheit, sich seine Anzeigedaten sonstwoher zu holen: aus den Mailheadern, aus den Kontakten, ich vergeß' bestimmt noch was anderes. :huh:

- Worauf ich hinaus will: Könnte es vielleicht sein, daß "irgendwo" schlicht ein Vertipper im Namen gewesen ist? Daß vielleicht ein Kontakt mit dieser Email-Adresse existiert, wo im Namen das 'l' vergessen wurde? :unsure:

Denn irgendwie bezweifel ich gerade, daß Microsoft überhaupt dazu *in der Lage* ist, da *IRGENDWAS* zu verändern. Wenn die Mail über SSL geschickt wird... ginge das ja sofort und zu Recht komplett schief.


Da das Schreiben, wie Du - heh -- schreibst, es mit einer externen Tastatur ordentlich funktioniert, klingt mir das doch arg nach einem Tastaturschaden - Kaffee reingekippt, oder das Datenkabel steckt nicht richtig drin, oder die Verarbeitungsqualität war/ist schlicht mau... Möglichkeiten gibt es viele.

Wenn es außerdem schlicht nicht (bzw nicht ohne Weiteres) möglich ist, etwas Nicht-Windowsiges zu starten, bleibt eigentlich nur noch, das zu reklamieren. Aber keine Ahnung, ob das dann über Händler oder Hersteller laufen müßte.
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#13 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 07. Oktober 2014 - 21:32

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 07. Oktober 2014 - 20:49)

Erm, "powercfg -h" schaltet die Ruhezustandsfunktion ein und aus, mit Hybrid-irgendwas hat das nix zu tun. :)



Ähem... hust.... Ohne Hiberfile, Ruhezustandsfunktion usw. ist Schnellstart aka Hybrid-irgendwas nicht möglich..
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#14 Mitglied ist offline   Gajus-Julius 

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geschrieben 08. Oktober 2014 - 01:42

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 07. Oktober 2014 - 20:49)


- Worauf ich hinaus will: Könnte es vielleicht sein, daß "irgendwo" schlicht ein Vertipper im Namen gewesen ist? Daß vielleicht ein Kontakt mit dieser Email-Adresse existiert, wo im Namen das 'l' vergessen wurde? :unsure:

Denn irgendwie bezweifel ich gerade, daß Microsoft überhaupt dazu *in der Lage* ist, da *IRGENDWAS* zu verändern. Wenn die Mail über SSL geschickt wird... ginge das ja sofort und zu Recht komplett schief.


Da das Schreiben, wie Du - heh -- schreibst, es mit einer externen Tastatur ordentlich funktioniert, klingt mir das doch arg nach einem Tastaturschaden - Kaffee reingekippt, oder das Datenkabel steckt nicht richtig drin, oder die Verarbeitungsqualität war/ist schlicht mau... Möglichkeiten gibt es viele.

Wenn es außerdem schlicht nicht (bzw nicht ohne Weiteres) möglich ist, etwas Nicht-Windowsiges zu starten, bleibt eigentlich nur noch, das zu reklamieren. Aber keine Ahnung, ob das dann über Händler oder Hersteller laufen müßte.


Main Bekannter hat mir heute mehrere Mails nach Abu-Dhabi geschickt. Ich betreibe einen eigenen Mailserver in Deutschland sowie einen in der Schweiz und bin via VPN von Abu-Dhabi aus über Deutschland oder der Schweiz über eigene dort installierte Server mit dem Internet verbunden.

Die Mails wurden immer an das gleiche Postfach von mir geschickt. Als Mailserver fungieren bei mir Exchange 2013 Server, jeweils in doppelter Ausführung redundant konfiguriert. (Der ganze Aufwand wird von vielen Personen getragen, die keine Zensur der arabischen bzw. des iranischen Staates ertragen wollen)

Die Mails wurden alle mit meinem privaten Schlepptop über Outlook 2013 abgerufen.

Wenn dann binnen weniger Minuten der Bekannte einmal Geiing und dann wieder Geiling heißt, kann es sich *nicht* um Merk-Würdikeiten auf meiner Empfängerseite handeln. Denn mein Mailgedöns erkennt zunächst gar nicht, von welchem Notebook mein bekannter seine Mails sendet. Beim alten Notebook heißt er richtig Geiling, beim neuen Notebook -nachdem er sich mal bei Microsoft anmelden wollte- plötzlich Geiing. Vorher schickte mir meine Tochter über dieses neue Notebook von seinem Postfach aus eine korrekte Mail. Kann alles dokumentiert werden. Erst *nach* der missglückten Anmeldung bei MSFT trat der Spuk aus!!!!

Der Mann ist Wirtschaftsjournalist und versicherte mir fernmündlich, dass ihn bestimmte Informationsträger überhaupt nicht mehr per Mail erreichen könnten. Entweder meldet sich ein Provider (US-Herkunft) als nicht erreichbar (was definitiv für diesen bestimmten Zeitraum nicht stimmen kann) oder der andere Provider (halbstaatlich, Behördenserver der auch von Freiberuflern genutzt werden darf, deutsche Herkunft) meldet plötzlich, dass er keinen Spam annehmen würde, obgleich diese Informationsträger auf einer Whitelist beim Provider eingetragen sind.

Das Toshiba wurde auf meine Empfehlung hin bei einem deutschen großen Kistenschiber geordert und kam recht spät nach 4 Tagen bei ihm an, obgleich es auf Lager gewesen sein sollte. Verpackung war unbeschädigt. Die Einrichtung des Notebooks unternahm meine erwachsene Tochter, die derzeit aus den USA zu Ferien bei Verwandten in Deutschland weilt. Die hatte auch in zwei Stunden alle Softwarebeilagen entfernt, so gut es ging. Ihr fiel anfangs auch auf, dass manche Tasten mehrfach betätigt werden mussten, aber nach einem UEFI-Update war das Phänomen komplett verschwunden. Sie schrieb dann noch an einer Seminararbeit für ihre US-Uni, wo ihr mein bekannter nach Kräften mit Informationen half. Das waren mehr als 50 Seiten ohne jedes Problem.

So, und nun das große Rätselraten: Wurde das Teil auf dem Weg vom Kistenschieber zum Bekannten manipuliert oder was ist sonst passiert. Meine Tochter berichtete mir noch, dass da eine vorinstallierte Software war, die sie zum Verrecken nicht runterbekam. Unter Programme und Features war es nicht aufgeführt und ein Löschen aller Programmverzeichnisse brachte nur bis zum nächsten Neustart etwas. Dann war alles wieder vorhanden.

Sie behalf sich, typisch Frau, indem sie diesen Verzeichnissen alle Berechtigungen entzog, selbst System konnte nicht mehr zugreifen. Dann sah und hörte man von dieser angeblichen Toshiba Service Software auch nichts mehr. Die Wiederherstellungspartition und eine 5. Partition ohne Formatierung hat sie auf Dos-Ebene mit diskpart platt gemacht. Per telefonischer Anweisung ihres Freundes in den USA, der bei IBM arbeitet.

G.-J.
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#15 Mitglied ist offline   Ludacris 

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geschrieben 14. Oktober 2014 - 10:05

Sehr klug die Service Software des Herstellers zu deaktivieren / einzusperren. Ich denke ein gewisser grad an Paranoia / Vorsicht ist durchaus nicht schlecht aber das hier ist schon fast ein wenig zu viel. Ich würde euch raten das Notebook über PC Einstellungen > Update und Wiederherstellen > Wiederherstellen > "Alles löschen und Windows neu installieren" (aus dem englischen Übersetzt) zu machen. Spamsoftware kann gern deinstalliert werden aber Toshiba eigene dinge nicht. Gerade die Service Software ist oft notwendig um bestimmte Tastaturen zu verwenden da die Hersteller auf alle Möglichen Tasten irgendwelche Funktionen legen.
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