Benutzerkonto Wirklich so viel sicherer?
#1 _Edi-42_
geschrieben 17. Juli 2011 - 17:01
bin alleiniger Nutzer meines PC's, gehe sehr umsichtig und vorsichtig damit um, was auch Internet betrifft.
Weil immer darauf hingewiesen, habe ich mir ein Benutzerkonto, was vorab zusätzlich noch ein Administrator-Computer-Konto zur Bedingung macht, eingerichtet. Aber immer diese "Kein-Zugriff-Meldungen", und dann erst wieder ins Adminkonto hoppsen, geht mir schon auf den Wecker. So denke ich oft an ein "Alles zurück auf Ur-Administrator", was dann Zugriff auf alles erlaubt und auch den Anmeldebildschirm einsparen würde.
Wie sind die Meinungen über mein Ansinnen hier in dieser Fachwelt?
Vorab herzlichen Dank für Antworten.
MfG Edi
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#2
geschrieben 17. Juli 2011 - 17:08
#3 _d4rkn3ss4ev3r_
geschrieben 17. Juli 2011 - 17:09
Und auch unter Xp konnte man via Ausführen alles was man als Normaluser benötigt, tuen.
Ansonsten ja ein eingeschränktes Konto ist sehr viel sicherer.
#4
geschrieben 17. Juli 2011 - 17:22
#5
geschrieben 17. Juli 2011 - 21:25
mfg
Ecce Homo
#6 _Edi-42_
geschrieben 03. August 2011 - 13:35
Zitat (Holger_N: 17. Juli 2011 - 17:22)
Ja, Späße, das ist gut. Habe hier z.B. 2 Denkspiele, bei Highscore aufrufen kommt "Dateizugriff verweigert". Dann nach OK erscheint die Liste, aber nur mit Nullen!! Wieder OK, die Liste weg. Dies kann/könnte ich endlos wiederholen.
#7 _Edi-42_
geschrieben 03. August 2011 - 13:59
Zitat (Ecce Homo: 17. Juli 2011 - 21:25)
mfg
Ecce Homo
Gut, mag da immer Möglichkeiten geben, käme z.B. auch über meinen Balkon in meine Wohnung, wenn Tür/Fenster offen, oder eine "Hilfs"-Person mich über diesen Weg reinlässt.
Anders gefragt: Warum eigentlich (Empfehlung) Benutzerkonto, wenn eventuell per Router-Firewall, XP-Firewall und AntiViren-Prog doch eh alles bombensicher ist? Außerdem bin ich allein an der Kiste, niemand werkelt hier herum. Wie denkt man unter diesen Voraussetzungen über den Sinn eines Benutzerkontos?
Bin gespannt auf Eure Meinungen. Vielen Dank!
#8
geschrieben 03. August 2011 - 14:18
#9
geschrieben 03. August 2011 - 14:36
Edi-42 sagte:
Äpfel und Birnen?
Dem Betriebssystem fehlen essentielle Funktionen, die durch bestimmte Tools nachgerüstet wurden. Nicht ohne Grund gibt es eine Vielzahl davon, ein anderes Beispiel ist, MachMichAdmin.
Edi-42 sagte:
Welcher Computerbild-Artikel hat dir denn vorgegaukelt, dass du mit diesen Softwarelösungen sicher bist?
Anders ausgedrückt, warum haben es vor allem in der XP-Zeit die verschiedensten Würmer geschafft sich ohne wirkliche Probleme auszubreiten? Weil 90% der Leute mit Administratorrechten unterwegs waren. Dadurch können sie ungehindert in sämtlichen Systemdateien rumfuschen ohne bemerkt zu werden. Und wie hilft ein Benutzerkonto dagegen? Ganz einfach, die Würmer, die im Kontext des Benutzers ausgeführt werden, haben keine Schreibrechte in den entsprechenden Systemverzeichnissen und können dort somit nichts verändern.
Abgesehen davon, gibt es keinen Grund standardmäßig als Administrator zu arbeiten. Auf sämtlichen Systemen, die ich bspw. bisher konfiguriert habe, sind entsprechende Benutzerkonten eingerichtet worden. Und es ist wahr, dass es seit Vista um einiges einfacher für die Benutzer ist. Bei sämtlichen Operationen, die Administratorrechte verlangen, poppt ein Fenster auf, dass einen entsprechenden Berechtigungsnachweis in Form eines Logins/Fingerabdruck/etc verlangt.
Natürlich bist du damit auch weiterhin nicht "bombensicher". Das wird niemand sein, es gibt einfach zu viele verschiedene Angriffsvektoren.
#10
geschrieben 04. August 2011 - 22:43
Zitat (Edi-42: 03. August 2011 - 13:59)
Anders gefragt: Warum eigentlich (Empfehlung) Benutzerkonto, wenn eventuell per Router-Firewall, XP-Firewall und AntiViren-Prog doch eh alles bombensicher ist? Außerdem bin ich allein an der Kiste, niemand werkelt hier herum. Wie denkt man unter diesen Voraussetzungen über den Sinn eines Benutzerkontos?
Bin gespannt auf Eure Meinungen. Vielen Dank!
Natürlich geht's auch einfacher, nur ist einfacher leider nur zu oft auch unsicherer. Du kannst auch ein Administratorkonto beinahe so sicher wie ein einfaches Benutzerkonto machen, indem du die UAC von Vista/Windows 7 auf die höchste Stufe stellst, nur wirst du dann andauernd Warnmeldungen und Bestätigungsfenster zu Gesicht bekommen. Die Frage ist nur, wieviel dir die zusätzliche Sicherheit wert ist und ob dies den Mehraufwand bzw. die nervenden Meldungen rechtfertigt.
Wenn man wirklich, wie du auch sagtest, vorsichtig im Internet unterwegs ist und allgemein vernünftig mit seinem Computer umgeht, ist eine Malware-Infektion ohnehin eher unwahrscheinlich, aber im Falle eines Falles stehst du mit einem Administratorkonto ohne UAC schlecht da, denn, wie Witi schon angemerkt hat, kann die Malware so, ohne sich erst Rechte erschleichen zu müssen, direkt auf Systemdateien zugreifen, diese ändern oder löschen und so dein System recht schnell in einen verwanzten Glasraum verwandeln bzw. in einen irreparablen Zustand versetzen.
Natürlich ist dies nur ein Worst-Case-Szenario, aber mir persönlich ist der etwas umständlichere Weg über ShellRunAs lieber als auf diesen zusätzlichen Schutz zu verzichten.

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