WinFuture-Forum.de: 32 Bit maximale Adressierung der Auslagerungsdatei auf NTFS? - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Windows XP
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32 Bit maximale Adressierung der Auslagerungsdatei auf NTFS? Frage - Maximale Adressierung 32Bit virtueller RAM(pagefile.sys):


#1 Mitglied ist offline   Phoenix0870 

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geschrieben 11. Juli 2011 - 11:34

Frage - Maximale Adressierung 32Bit virtueller RAM(pagefile.sys):

Hallo an alle hier.

32 Bit System Virtueller RAM (pagefile.sys): Wie groß ist maximale Adressierung bei NTFS Format?
Windows schlägt mir vor 4990MB (Verfügbarer RAM 3,25GB angezeigt), aber es ist richtig, das man nur pro Partition 4095MB einstellen sollte?
Das konnte ich leider nicht so richtig googlen.

Einige schrieben, man sollte pro Partition nur 4095MB einstellen, da die maximale Adressierung 4GB ist.
Ist das beim Auslagern auch so?

http://support.micro...om/?kbid=294418

Architekturkomponente--------64-Bit-Windows--32-Bit-Windows
Virtueller Speicher----------------16 Terabyte-------4 GB
Auslagerungsdateigröße------512 Terabyte------16 Terabyte
Hyperspace ---------------------8 GB----------------4 MB
Ausgelagerter Pool-----------128 GB-------------470 MB
Nicht ausgelagerter Pool-----128 GB--------------256 MB
Systemcache-----------------1 Terabyte---------1 GB
System-PTEs-----------------128 GB------------660 MB

Heißt das, das man pro Partition 4095MB einstellen kann?
Laufwerk D: = 4095
Laufwerk E: = 4095
so als Beispiel.

Dieser Beitrag wurde von Phoenix0870 bearbeitet: 11. Juli 2011 - 12:12

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#2 Mitglied ist offline   Kirill 

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geschrieben 11. Juli 2011 - 13:48

Dass man die Auslagerungsdatei manuell überhaupt anpassen sollte, war höchstens zu Zeiten von DOS und WinDOS richtig. An sich ist es absolut unnötig, sich selber darum zu kümmern, wenn nicht kontraproduktiv.
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DiskCache=AllocateMemory(GetTotalAmountOfAvailableMemory);}
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#3 Mitglied ist offline   Phoenix0870 

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geschrieben 11. Juli 2011 - 16:19

Das ist richtig, aber ich wollte gerne wissen:
1. Wie groß ist das Maximum 4095MB oder mehr?
2. Wenn man mehr einstellt, kann es dann zu Fehlern kommen, wenn man größere Dateien kopiert?
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#4 _d4rkn3ss4ev3r_

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geschrieben 11. Juli 2011 - 16:28

Bei Fat war das so. Aber bei NTFS kannst du das so groß machen, wie du willst.
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#5 Mitglied ist offline   Phoenix0870 

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geschrieben 30. September 2015 - 22:31

Windows XP 32Bit:
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Es lässt sich nicht wie 4095MB mehr pro Partition einstellen, obwohl ich 4096MB eingestellt habe.
Also 4606MB verweigert mir XP.
Man kann nur pro Partition 4095MB einstellen.
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#6 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 01. Oktober 2015 - 04:51

Einfach mehrere Dateien zuordnen. :wink: Hintergrund: RAM muß adressiert werden und das geht unter 32bit-Betriebssystemen auch nur mit 32bit-Adressierung. Einfach deswegen, weil die Hardware ohnehin nicht reichen würde (da ist bei 4GiB = 2^32bit (total) einfach Schluß. Also muß sich das Betriebssystem selbe rum die Verwaltung kümmern. 64bit würden zwar funktionieren - theoretisch - aber dann müßte jeder einzelne Vorgang auf der Auslagerungsdatei in zwei (statt einem) CPU-Takt erledigt werden und der Zugriff auf dieselbe wäre nochmal um runde 50% langsamer.

Es bringt allerdings nicht viel, um nicht zu sagen gar nichts. Da ein 32bit-Betriebssysstem ohnehin auf ca. 3GB nutzbarem RAM beschränkt ist, wären wir bei einer Auslagerungsdatei ab 4GB schon bei einem Overcommit von > 100%; das bremst das System ohnehin nur noch aus. In allen anderen Fällen reichen 3GB als maximal zugeteilte Auslagerungsspeicherplatz.

Wenn der Rechner wegen akutem RAM-Mangel (zu) langsam sein sollte: 64bit-OS verwenden. Mit 32bit-Windows läßt sich an dieser Stelle kein Blumentopf gewinnen.
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#7 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 01. Oktober 2015 - 07:01

Siehe dazu auch hier: https://support.micr...en-us/kb/237740
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#8 Mitglied ist offline   Kirill 

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geschrieben 01. Oktober 2015 - 08:06

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 01. Oktober 2015 - 04:51)

Einfach mehrere Dateien zuordnen. :wink: Hintergrund: RAM muß adressiert werden und das geht unter 32bit-Betriebssystemen auch nur mit 32bit-Adressierung. Einfach deswegen, weil die Hardware ohnehin nicht reichen würde (da ist bei 4GiB = 2^32bit (total) einfach Schluß. Also muß sich das Betriebssystem selbe rum die Verwaltung kümmern. 64bit würden zwar funktionieren - theoretisch - aber dann müßte jeder einzelne Vorgang auf der Auslagerungsdatei in zwei (statt einem) CPU-Takt erledigt werden und der Zugriff auf dieselbe wäre nochmal um runde 50% langsamer.

Kleiner Hinweis: RAM-Zugriffe dauern Millionen von Taktzyklen, völlig unabhängig davon ob PAE verwendet wird, oder nicht.
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DiskCache=AllocateMemory(GetTotalAmountOfAvailableMemory);}
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#9 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 01. Oktober 2015 - 08:50

Das hat mit PAE nix zu tun und mit Millionen auch nicht, sondern einfach damit, daß ein 32bit-Prozessor für 64bit-Adressen eben *zwei* Takte braucht und damit (mindestens) doppelt so lange dafür braucht (zuzüglich Verwaltungsaufwand).

Ist allerdings, wie erwähnt, nur akademisch. Denn mit Auslagerungsdateien > 4GB (total) in einer 32bit Umgebung ist das entweder Platzverschwendung (da kein Bedarf) oder aber ewig langsam (wegen der vielen erforderlichen Page-In/Page-out Vorgänge von und zur Festplatte).

Kurz; statt großer Pagefile lieber mehr RAM und für 32bit heißt das normalerweise "umsteigen auf 64bit". PAE *kann* eine Alternative sein. Muß aber nicht.
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#10 Mitglied ist offline   Kirill 

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geschrieben 01. Oktober 2015 - 09:01

Sagen wir es anderes. Selbst inter der Annahme, das das mit einem zusätzlichen Takt stimmt, wir reden hier eh von Millionen vom Takten. Der Unterschied zwischen einer Million und einem und einer Million und zwei Takten existiert praktisch nicht.
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#11 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 01. Oktober 2015 - 10:24

... nicht zwei. Zweimal so viele.
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#12 Mitglied ist offline   Kirill 

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geschrieben 01. Oktober 2015 - 11:07

Quark. Die Verzögerung auf dem Speicherbus und in den Modulen ist von der Bittigkeit des Prozessors und der Software völlig unabhängig.
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#13 Mitglied ist offline   Sturmovik 

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geschrieben 01. Oktober 2015 - 12:15

Joghurt. um einen 64bit-Speicherbereich zu lesen, muss ein System mit 32 Bit Speicherbandbreite zwei Speicherzugriffe aufwenden. Damit hast du *sämtliche* Verzögerungen zweimal.

Allein bei dem Wort "Bittigkeit" kräuseln sich mir dei Fußnägel.
«Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich» (Mark Twain)

Unix won't hold your hand. You wanna shoot your foot, Unix reliably delivers the shot.

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#14 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 01. Oktober 2015 - 18:06

Beitrag anzeigenZitat (Kirill: 01. Oktober 2015 - 11:07)

Quark. Die Verzögerung auf dem Speicherbus und in den Modulen ist von der Bittigkeit des Prozessors und der Software völlig unabhängig.


Wie kommst Du auf den schmalen Pfad?
Alles, was mit Speicherzugriffen zu tun hat, wird doppelt so schnell, und das ist, wo der Speicher doch extrem langsamer als der Prozessor ist, eine ganze Menge.
Besonders bei Rechnern, die CPU und Grafik und andere Busmaster, laufen haben, ist das extrem deutlich. Lediglich 32 Bit Programme profitieren nicht so großartig von der 64 Bit Umgebung, weil der Prozessor gezwungen ist, eben 32 Bit zu benutzen, aber schon die Treiber bringen beim Multitasking einen großen Vorteil.
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#15 Mitglied ist offline   Kirill 

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geschrieben 01. Oktober 2015 - 19:16

Die Grafik ist seit Jahrzehnten kein Busmaster mehr, weil es seit Jahrzehnten keine Grafik gibt, die an einem Bus hängt. Am Speicherbus ist der Speichercontroller in der CPU der Busmaster. Welche Busmaster gibt es deiner Meinung nach noch?
Hör mal, ich habe nichts gegen die grundsätzliche Aussage, dass ein 64b-System gewisse Vorteile hat. Aber was auch immer du über Taktzyklen, Speicherbusse und das andere low-level-Zeug zu wissen glaubst, scheint komplett Unsinn zu sein.
Willst du mal wirklich erfahren, wie Speicherzugriffe auf einem modernen x86 mit einer MMU funktionieren, oder ziehst du dein Potpourri vor?
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