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Rüstung: Israel Will Kostenlos Deutsche Kriegsschiffe

#16 _EDDP_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 08. Dezember 2009 - 19:58

Beitrag anzeigenZitat (Snake-deluxe: 08.12.2009, 19:52)

Ich versteh zum Beispiel genauso wenig, weshalb so ein Trubel um den Bombenangriff auf die Tanklaster in Afghanistan gemacht wird.

Damit Anwälte, die von den Betroffenen wahrscheinlich nicht mal beauftragt wurden, jetzt Kasse machen können...:blink:

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#17 Mitglied ist offline   Mr. Cutty 

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  • Beiträge: 103
  • Beigetreten: 21. August 07
  • Reputation: 1
  • Geschlecht:unbekannt

geschrieben 12. Dezember 2009 - 18:30

Was mich in der Angelegenheit mit den Tanklastern gewaltig stört: Man drischt in aller Öffentlichkeit auf die Soldaten (respektive auf den Oberst) ein, anstatt ihnen den Rücken freizuhalten. Dieser Einsatz in Afghanistan ist sicherlich kein einfacher. Unsere Bundeswehr hatte bisher noch nie etwas derartiges in "echt" erleben können. Das Letzte was diese Soldaten jetzt gebrauchen können, ist eine "Heimat" die verbal auf sie einprügelt.

Mag ja durchaus so sein, dass bei diesem Einsatz Fehler gemacht wurden, und es mag auch sein, dass der Oberst -vielleicht- überzogen reagiert hat, aber man stelle sich nur mal vor, was mit den Tanklastwagen in den Händen der Taliban alles hätte passieren können. Wenn ich als Einsatzleiter nur ein begrenztes Zeitfenster habe, muss man die möglichen Folgen für die eigenen Leute so gering wie möglich halten. Einmal zuviel gezaudert und 'ne Menge der eigenen Kameraden ist in den Himmel geblasen. Im Zweifelsfall immer für die Unversehrtheit eigener Kameraden - ohne wenn und aber.

Meinem Verständnis nach hätten die Diskussinen abseits der Öffentlichkeit stattfinden müssen. Selbstverständlich muss man auch Konsequenzen aus möglichen Fehlern ziehen und sich angemessen um die Hinterbliebenen der Opfer kümmern, doch das alles sollte niemals auf den Rücken der Soldaten vor Ort passieren. Dieser Einsatz ist schon ohne diese ganze Schlammschlacht schwer genug. Nach Auswertung der Sachlage hätte man hinterher an die Öffentlichkeit treten können und gemachte Fehler eingestehen können, aber ohne das an irgendwen konkret festzumachen.

In einem Krieg, erstrecht in einem solchen, wird es immer falsche Entscheidungen geben. Das liegt in der Natur dieser Sache. Es wird sich leider nie vermeiden lassen, dass Unbeteiligte zu Schaden kommen. Das ist so, wenn man meint "Krieg spielen" zu müssen. Über die möglichen Folgen eines Krieges sollte man sich _vorher_ Gedanken machen und nicht erst mittendrin. Wenn man Angst vor der eigenen Courage hat, dann sollte man einem derartigen Einsatz erst gar nicht zustimmen. Spielstopp ist nicht - wer A sagt, muss auch B sagen, basta.

Die Art und Weise wie man mit diesem Zwischenfall umgeht (Medienberichte, Statements der Politiker etc.), lässt die Vermutung zu, dass die Soldaten einen nicht gerade großen Stellenwert zu haben scheinen. Diese heuchlerische Doppelmoral ödet mich einfach nur an.

#18 Mitglied ist offline   Possum 

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  • Beiträge: 513
  • Beigetreten: 22. März 04
  • Reputation: 4

geschrieben 12. Dezember 2009 - 19:43

nach monaten wissen es wie immer alle besser. nachdem sie wochen- oder monatelang informationen gesammelt und ausgewertet haben wissen auf einmal alle wie er hätte reagieren sollen.

zudem sollte man nie zivilisten erlauben militärische situationen zu bewerten. zivilisten fehlt einfach das nötige wissen um das vorgehen zu verstehen oder zu beurteilen welche maßnahmen man sonst noch hätte treffen sollen.

wie die medien mit dem theam umgehen ist auch unter aller sau, ich habe vorhin die folgende überschrift gelesen: "der oberst wollte die taliban vernichten". ich kann mir durch aus vorstellen welche negative wirkung das wort "vernichten" bei zivilisten auslösen kann. beim militär ist es aber ein standard ausdruck.
zudem will kein politiker sich hinter die soldaten stellen um nicht seinen tollen job zu verlieren. man hat sich ein paar bauernopfer gesucht und prügelt jetzt auf sie ein um sich der meute anzupassen und ein paar stimmen zu gewinnen.

und als letztes: keiner ausser den personen vor ort und vllt. einigen weiteren wird wohl wirklich genug informationen haben um sagen zu können ob das vorgehen korrektwar oder nicht.

irgendwie kotzt mich die mentalität in deutschland immer mehr an, bild lesen und des motzens hund entfesseln. von der trinkhalle bis zum bundestag :)
wird wohl bald zeit weiter nach westen zu ziehen :) (frankreich werde ich aber wohl überspringen)

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