Lizenzen Der Windows 7 Oem
#16 _Samstag_
geschrieben 06. Oktober 2009 - 06:49
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#17
geschrieben 06. Oktober 2009 - 06:50
#18
geschrieben 06. Oktober 2009 - 07:07
OEM = Entweder 64bit oder 32 bit (je nach Bestellung)
#19
geschrieben 06. Oktober 2009 - 13:28
Zitat
Zitat
Allerdings gibt es bei den OEM-Lizenzen einen Unterschied, der den Austasch von Teilen der Hardware angeht.
Laut Zakariassen ist es bei OEM-Lizenzen nicht gestattet, das Mainboard auszutauschen. Alle anderen Komponenten können beliebig oft problemlos getauscht werden, wobei natürlich das Punktesystem gilt. Wer das Mainboard eines Computers tauscht, auf dem eine OEM-Ausgabe von Windows Vista installiert ist, muss eine neue Lizenz für das Betriebssystem erwerben, so zumindest die Theorie.
In der Praxis bleibt dennoch alles beim alten, wie das Punktesystem, das es bereits bei Windows XP in fast unveränderter Form gab. Da Microsoft bei einem Support-Anruf keine Möglichkeit hat, festzustellen, ob der Kunde eine OEM-Version von Vista installiert hat, wird auch bei einem Tausch des Mainboards eine weitere Aktivierung gestattet.
Inwiefern das in der Praxis relevant ist, weiß ich nicht, aber was ist, wenn MS seine Methoden noch verschärft? Habt ihr da keine Bedenken?
Dieser Beitrag wurde von GDaD bearbeitet: 06. Oktober 2009 - 13:29
#20
geschrieben 07. Oktober 2009 - 13:57
Deshalb vielleicht andersrum: Kennt jemand eine Aussage von MS, wonach die Aktivierung bei Windows 7 OEM im Vergleich zu den Retailversionen nicht schlechter ist? (z.B. beim Mainboardwechsel oder so)
Ich will eigentlich nur sicher gehen, dass ich nicht die Katze im Sack kaufe und irgendwann mal Probleme bei der Aktivierung bekomme...
Dieser Beitrag wurde von GDaD bearbeitet: 07. Oktober 2009 - 13:58
#21
geschrieben 07. Oktober 2009 - 14:17
Wenn du zu oft die Version, oder besser, den Productkey aktiviert hast, kommst du um eine Aktivierung via Telefon nicht rum. Glaube so bei rund 8-10 mal online aktivieren. Glaube darüber gibst konkrete Infos.
Die Aktivierung via Telefon dauert rund 5 Minuten und du redest mit einem freundlichen TelefonComputer, der wirklich deutlich spricht und auf dich wartet, falls du zu langsam sein solltest.
#22
geschrieben 08. Oktober 2009 - 17:37
Mittlerweile habe ich etwas gegoogelt und ich glaube, dass OEM-Versionen meist auf Recovery-CD's liegen. Und dass die hardwaregebunden sind, kann ich nachvollziehen. SB-Versionen sind wohl nicht hardwaregebunden, dazu passt dieser Link:
Zitat
SB-Lizenzen: Um auch kleineren Herstellern von PCs, etwa Systemhäusern, zu ermöglichen PCs und Server zu konkurrenzfähigen Preisen verkaufen zu können, selbst wenn Sie Lizenzen nicht im 1000er Pack bestellen, vertreibt Microsoft sogenannte SB-Lizenzen (System-Builder = Systemhersteller) über den EDV-Großhandel. Entsprechend den Lizenzbedingunen durften diese Lizenzen nur zusammen mit Hardware vertrieben werden, bis diese Bündelung durch die Rechtssprechung als nicht zulässig erklärt wurde. Fortan wurden, und werden, diese Lizenzen auch an den Endverbraucher vertrieben. Vorteil der SB-Lizenzen gegenüber den OEM-Lizenzen ist, dass sie nicht in der gleichen Art und Weise an die Hardware geknüpft sind. Die SB-Lizenz kann aus technischer Sicht jederzeit auf einem neuen PC installiert werden, selbst wenn sie vorher bereits auf einem anderen PC installiert und aktiviert worden war. Nachteil ist der empfindlich höhere Preis für eine SB-Lizenz. In aller Regel kostet ein PC mit einer SB-Lizenz um die 80 Euro mehr als ein technisch gleich ausgestattetes Modell mit OEM-Lizenz.
Jetzt muss man also darauf achten, SB-Versionen zu bekommen und OEM-Versionen zu meiden. Amazon.de schreibt aber in die Produktbeschreibung gleichzeitig SB und OEM rein, das ist jetzt noch etwas merkwürdig....
Dieser Beitrag wurde von GDaD bearbeitet: 08. Oktober 2009 - 17:47
#23 _Samstag_
geschrieben 08. Oktober 2009 - 17:57
Genau an diesem Datum hat der BGH das Urteil mit dem Aktenzeichen I ZR 244/97, OEM-Version rausgebracht.
Mich würde also mal interessieren wann die von dir verlinkte Webseite das letzte Mal aktualisiert wurde. 2004 kann es ja schonmal nicht gewesen sein, auch wenn das als © Datum dasteht.
Du solltest dir im übrigen das Urteil auch dringend mal durchlesen, im Endeffekt beantwortet das nämlich schon alle deine Fragen. War ein herber Schlag mitten ins Gesicht damals für MS, aber gut für deutsche Kunden...
#24
geschrieben 08. Oktober 2009 - 18:49
Normalerweise dürfen OEM-Versionen nicht ohne PC verkauft werden, da sie daran gekoppelt sind. Aber es gibt anscheinend Ausnahemen. So werden zB. Nero-Sachen als OEM-Version auf CD für 5 Euro und so verkauft.
Wenn du dein Windows nicht in China oder von ebay-Privat-import kaufst, brauchst du dir normalerweise keine Sorgen machen.
Und wie Samstag schon sagte, deine Quellen sind allesamt wirklich alt.
#25
geschrieben 08. Oktober 2009 - 20:21
Superkroll sagte:
Ja, die Ausnahmen gibt es. Deutschland ist die Ausnahme, da es hier laut Richterspruch verboten ist eine Kopplung zwischen Hard- und Software (wie es bei OEM üblich ist) vorzunehmen.
Der einzige Pferdefuß könnte der Lizenzaufkleber sein, wenn man von privat kauft (und dem Verkäufer nicht darauf hingewiesen hat gefälligst den dazugehörigen Aufkleber mitzuliefern). Ohne Aufkleber = keine Lizenz.
-volker-
#26
geschrieben 08. Oktober 2009 - 20:52
Zitat (GDaD: 06.10.2009, 14:28)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mic...ein-138447.html
http://winfuture.de/news,29779.html
Inwiefern das in der Praxis relevant ist, weiß ich nicht, aber was ist, wenn MS seine Methoden noch verschärft? Habt ihr da keine Bedenken?
dürfen ist hier nicht richtig. das problem ist KÖNNEN da auf dem BIOS auf dem jeweiligen mainboard die SLIC Tabellen mit den Aktiverungsinfomationen ist
#27
geschrieben 10. Oktober 2009 - 11:58
#28
geschrieben 10. Oktober 2009 - 13:12
Zitat (smn: 05.10.2009, 22:44)
Diese Urban Legend wird wohl niemals aussterben, was?
- MS liefert grundsätzlich nur eine Architektur pro Datenträger aus. AIOs muss man sich schon selbst basteln.
- In der (sauteuren) Retailverpackung liegen beide Scheiben.
- Bei der SB musst du dich für eine Architektur entscheiden und bekommst dementsprechend den passenden Datenträger.
- SB-/Retail sind technisch identisch, bei der Retail gibt's halt (2 oder 3, weiß nicht) Supportanrufe und eine hübsche Verpackung dazu.
- Ein "Handbuch" im eigentlichen Sinne gibt es bei Windows generell seit Windows 2000 nicht mehr, nur so ein kleines Heftchen mit Grundlagen, egal ob SB oder Retail.
- Die Keys sind generell architekturunabhängig.
So, habe ich noch eine der gängigen Legenden vergessen?
Dieser Beitrag wurde von DON666 bearbeitet: 10. Oktober 2009 - 13:17
Queens Of The Stone Age
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"Is my cock big enough,
is my brain small enough
for you to make me a star?"
(Jello Biafra "Pull My Strings")
#29
geschrieben 10. Oktober 2009 - 13:16
#30
geschrieben 10. Oktober 2009 - 15:06
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