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Nachrichten zum Thema: Windows XP
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Herunterfahren Anstelle Von Ruhezustand Warum extra Software nötig?


#1 Mitglied ist offline   gravy 

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geschrieben 21. März 2009 - 13:23

Hallo,

Mir ist bewusst, dass es Software gibt, die den Rechner zu einer bestimmten Zeit oder bei Inaktivität herunterfährt

ABER

Warum muss man dies über extra Software lösen?

Ich frage mich, warum kann man nicht (einfach) den Prozess, der nach einer gewissen Inaktivität, den 'Standby' oder 'Ruhezustand' auslöst auf 'Herunterfahren' ändern?

Klar haben Rechner heute genügend Ressourcen, dass so ein kleines Tool nicht ins Gewicht fällt, aber warum extra was installieren und laufen lassen, wenn durch einen kleinen Griff in die Trickkiste eine Windowsfunktion genutzt werden kann.

Bei den Tools muss man auch erstmal die ideale Einstellung für die CPU-Last finden. Der Prozi zuckt ja gerne mal kurz, auch wenn "gar nichts" läuft. Beim Windows-Ruhezustand hat man dieses gefummel nicht.

Hintergrund:
Habe XP Pro 32bit SP3, 4GB Ram, nutze Ramdisk für temp-Sachen und um die 700MB Ram nutzbar zu machen, die die 32bit XP Version nicht adressieren kann.
Der Ruhezustand braucht beim Abbilderstellen und beim Wiederherstellen recht lange, so dass kein Zeitgewinn im Vergleich zum Hoch- und Runterfahren feststellbar ist.
Würde auch gern die Auslagerungsdatei auf die Ramdisk legen, aber das verursacht Probleme beim wecken ausm Ruhezustand.

Herunterfahren anstelle von Ruhezustand nach der festgelegten Inaktivität wäre für mein System also besser

Welcher Prozess wird für den Start des Ruhezustand ausgelöst und wie läßt dieser sich abwandeln?

gruß moritz

Dieser Beitrag wurde von gravy bearbeitet: 21. März 2009 - 14:03

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#2 _Samstag_

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geschrieben 21. März 2009 - 13:48

cmd /k shutdown.exe /help
Einfach eine Verknüpfung mit den von dir gewünschten Parametern anlegen, fertig.
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#3 Mitglied ist offline   gravy 

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geschrieben 21. März 2009 - 14:09

Danke für die schnelle Antwort

Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass es um den automatischen Ruhezustand / Herunterfahren geht, wenn z.B. 10 Minuten nichts am Rechner gemacht wird. (habe es nachträglich eingearbeitet)

Jetzt müsste man also nur noch den Prozess der nach 10 Min Inaktivität den Ruhezustand auslöst mit der shutdown.exe verknüpfen?!
Nur welcher Prozess ist das und wo versteckt er sich. :smokin:
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#4 _Samstag_

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geschrieben 21. März 2009 - 14:38

Setz dir in den Taskplaner die Verknüpfung und setz den Haken bei "Programm nach X Minuten Inaktivität starten".
Bin mir zwar grad nicht ganz sicher, obs genau so heisst, aber den Schalter gibts im Taskplaner sicher.
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#5 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 21. März 2009 - 14:44

Beitrag anzeigenZitat (gravy: 21.03.2009, 13:23)

Habe XP Pro 32bit SP3, 4GB Ram, nutze Ramdisk für temp-Sachen und um die 700MB Ram nutzbar zu machen, die die 32bit XP Version nicht adressieren kann.

Interessant, könntest Du das kurz erklären? Ich verstehe irgendwie nicht, wie das mit dem "Nutzbarmachen" gemeint ist.

Beitrag anzeigenZitat (gravy: 21.03.2009, 13:23)

Der Ruhezustand braucht beim Abbilderstellen und beim Wiederherstellen recht lange, so dass kein Zeitgewinn im Vergleich zum Hoch- und Runterfahren feststellbar ist.

Evtl. ist die 'hiberfil.sys' extrem fragmentiert. Abhilfe schafft hier PageDefrag. Bei mir ist der Ruhezustand übrigens um einiges schneller, als normales Hoch-/Runterfahren, muß ja auch nur sequenziell eine Datei geladen/geschrieben werden. Hast Du vllt. irgendwelche Tuningtools installiert?

Beitrag anzeigenZitat (gravy: 21.03.2009, 13:23)

Würde auch gern die Auslagerungsdatei auf die Ramdisk legen, aber das verursacht Probleme beim wecken ausm Ruhezustand.

Ziemlich sinnlose Aktion, oder? Du zwackst ein gutes Stück vom Arbeitsspeicher ab, um Platz für eine Datei zu schaffen, die genutzt wird, wenn der Arbeitsspeicher knapp wird :smokin: Schalte die Auslagerungsdatei doch einfach ab. Das hat den selben Effekt und funktioniert ohne Verrenkungen. Manche Programme reagieren allerdings allergisch darauf.
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#6 Mitglied ist offline   gravy 

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geschrieben 21. März 2009 - 15:32

Das mit dem Taskplaner scheint ja tatsächlich das zu sein wonach ich gesucht habe .. cool ..
Testlauf läuft auf anderem Rechner ..


Jetzt noch n bissel Off-topic:

Hi Mr.Floppy:

*
32bit Betriebssysteme können Arbeitsspeicher nur bis 3,25GB verwalten/adressieren. Baust du z.B. 4GB oder mehr ein, zeigt dir Windows unter "System" nur 3,25GB RAM an. Es liegen also 700MB oder mehr brach.
(Um Dual Channel des Rams zu nutzen macht es dennoch Sinn 2x2GB zu installieren anstelle von 1x2GB + 1x1GB)
Mithilfe von Ramdisk-Software kann man diese, sonst nicht nutzbaren, 700MB verwalten und für temporäre Sachen und Browser Cache etc nutzen.

*
Meine hiberfil ist 3,4GB groß (hängt glaube ich von Größe des installierten Speichers ab), die zu laden dauert halt. Wenn das mit dem shutdown klappt, brauch ich sie ja nicht mehr und wenns nicht hinhaut werde ich sie mal defraggen bzw neuanlegen lassen.
Wie groß ist deine und wieviel Speicher hat dein System?

*
Thema Auslagerungsdatei:
Hier scheiden sich die Geister - die einen sagen so die andere so
Grundsätzlich habe ich genügend Speicher, dass ich die pagefile nicht bräuchte. Aber ein vollständiges deaktivieren führt oft zu Problemen, so gibt es Software die sogar auf ein pagefile besteht.
Windows rödelt auch gerne in der pagefile rum, mein System hat mit 4GB genug Platz, warum also nicht die Auslagerungsdatei auf die Ramdisk outsourcen.
Speicheraufteilung:
1,5GB für tmp-Ordner und Browsercache
0,5GB für die pagefile
bleiben noch 2 GB für Windows XP

XP benötigt nach Systemstart ca 300-400MB, bleiben 1,6-1,7GB freier Speicher. Dass reicht für Games und VMs (Virtuelle Maschinen). Hatte zumindest noch keine Warnmeldung wegen zu wenig Speicherplatzes .. :smokin:

gruß
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#7 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 21. März 2009 - 15:48

Zitat

Mithilfe von Ramdisk-Software kann man diese, sonst nicht nutzbaren, 700MB verwalten und für temporäre Sachen und Browser Cache etc nutzen.

Hm, kann ich beim besten Willen nicht glauben. Der "verschenkte" Speicher existiert ja nicht aus reiner Bosheit*. Es hat schon einen Grund, daß man diesen Bereich nicht als RAM adressieren kann. Und wie sollte das die Ramdisk-Software anstellen, ohne den Speicher vom OS bereitgestellt zu bekommen oder reservierte Adressen zu überschreiben? Wenn die Ramdisk das kann, wieso dann nicht auch Windows? Das war meine eigentliche Frage.

*EDIT:
Ok, ganz unschuldig ist Microsoft daran auch nicht. Technisch kann man die vollen 4GB ja auch mit einem 32bit OS nutzen - das Zauberwort heiß PAE. Immerhin ist das mit einigen Serverversionen aus dem Hause MS möglich.

Zitat

Wie groß ist deine und wieviel Speicher hat dein System?

Die 'hiberfil.sys' ist immer so groß, wie der Arbeitsspeicher. Beim Wechsel in den Ruhezustand wird ein komplettes Speicherabbild in diese Datei geschrieben. Beim Hochfahren kehrt sich der Prozess entsprechend einfach um. Prinzipiell sollte dieser Vorgang also schneller gehen, weil z.B. langwieriges Rumrödeln der Platte entfällt.

Dieser Beitrag wurde von Mr. Floppy bearbeitet: 21. März 2009 - 15:55

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#8 Mitglied ist offline   gravy 

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geschrieben 21. März 2009 - 16:45

@ Samstag

Die Taskplaner-shutdown-Geschichte ist schon ein guter Anfang, allerdings hat es den Schönheitsfehler, dass Video schauen und Musik hören für ihn 'Leerlauf' sind, er würde also immer runterfahren obwohl das Video noch läuft. .. :smokin: ..

@ Mr.Floppy

Ich weiß nicht 'wie' es geht, ich weiß nur 'das' es geht .. ;) ..
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