Warum Linux Sich Nicht Durchsetzt... ...zumindest im Alltag.
#31
geschrieben 19. Oktober 2008 - 15:32
Klar ist Linux bestimmt besser und spezieller für Programierer oder Hacker/Cracker, aber genau so einer bin ich nunmal nicht. Ich bin mehr hobbymäßig in der Hardware- und im Graphikbereich tätig. Und da hab ich mit Windows das passende OS hier. Würde ich Filme drehen hätte ich mir einen Mac gekauft, dass steht fest.
Und mit der Zeit wird man träger, dass man nach vielen Jahren ein komplett anders funktionierendes Betriebssystem nichtmehr lernen kann, schon wegen dem Aufwand (Zeit).
Peace.
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#32
geschrieben 19. Oktober 2008 - 15:35
Jede Diskussion über das Für und wieder ist absolut überflüssig...
Ich hab hier sowohl Windows, als auch Linux, als auch MacOS laufen... von Videochat über gelegentliches zocken oder auch Office und Programmierung oder auch Mediacenter und Videoschnitt, Bildbearbeitung und Serverbetrieb... habe ich mit keinem System funktionelle Schwierigekeiten auch nur irgendwas nicht zum Laufen zu bekommen was ich brauche. Nur weil alles anders aussieht und anders funktioniert sind die Funktionen doch nicht geringer.
Wer zu dämlich dafür ist seinen Horizont zu erweitern soll bitte seinen Platz in der Evolution frei machen und sich dem Darwinismus beugen
Alle anderen sollen doch bitte einfach da bleiben wo sich ihr Horizont warm und behaglich fühlt und aufhören über Dinge zu schreiben von denen sie keine Ahnung haben. Geht in die Politik, der einzige Ort an dem luftlose Texte noch eine Daseinsberechtigung finden
#33
geschrieben 19. Oktober 2008 - 15:37
Zitat (Sanches: 19.10.2008, 16:27)
Ich kann nicht programmieren und möchte es auch nicht. Da es mir keinen Spass bereitet. Da baue ich lieber jeden Tag PC zusammen und richte sie ein.
Ich habe letztens versucht mich in PHP reinzulesen, da ich etwas HTML kann. Ich finde mich in diese Tutorials nicht zurecht.
Peace.
Dieser Beitrag wurde von DARK-THREAT bearbeitet: 19. Oktober 2008 - 15:38
#34 _Hamlet81_
geschrieben 19. Oktober 2008 - 15:41
Zitat
Missglückter Vergleich, Sanches.
Was Du da forderst ist folgendes: Wenn jeder Auto fahren kann, kann auch jeder sein Auto komplett selbst bauen.
Nö, ich kann nicht programmieren, will ich auch gar nicht. Für mich ist der PC ein Hilfsmittel, ein Werkzeug, mit dem ich Dinge erledigen kann. Ich habe keine Lust, mich stundenlang durch Dokumentationen zu wühlen, und mir vor der ersten Benutzung jahrelang jede Zeile Code selbst zu schreiben.
Genau das nennt man benutzerunfreundlich, genau das wurde kritisiert, genau das scheinst Du voll klasse zu finden, Sanches, ich irgendwie nicht.
Lustigerweise geht Windows exakt den gegenteiligen Weg. Es hatte schon immer eine simple GUI, nur wird sie mit jeder Ausgabe bunter und simpler und man kommt immer schwerer an Hintergrundeinstellungen heran, weil das System sich praktisch vor seinem Benutzer schützt.
Bei Linux hingegen, kann ich jeden Scheiß persönlich einstellen. Das Problem ist, dass 90%+ aller Benutzer genau daran überhaupt kein Interesse haben.
Damit Linux bei denen punktet, braucht es eine verständliche GUI.
Das Optimum wäre ein Betriebssystem, das Dir eine GUI bietet, die Du für die 90% einfach gestrickten unter uns auf "simpel" stellen kannst und für die Experten auf den "frickelmodus".
Nunja... und dann kommt es auch noch auf Deine Vorlieben an. Wenn Du z.B. ein Spielkind bist, biste mit Linux + DirectX10 mächtig angeschmiert.
Deswegen verstehe ich grade auch nicht so ganz, warum der SonntagslangeweilezerstörerX, der den Thread hier ins Leben gerufen hat, so gar nichts darüber schreibt, was er mit dem Serverlinux Debian eigtl. bezwecken wollte...
#35
geschrieben 19. Oktober 2008 - 15:44
Zitat
Ich habe letztens versucht mich in PHP reinzulesen, da ich etwas HTML kann. Ich finde mich in diese Tutorials nicht zurecht.
Meine Schwester kann auch nicht programmieren und nutzt Gentoo... Alleine installiert, ohne Linux Ahnung und alles was ich tun musste war ihr den Link zum Gentoo Wiki mit dem Tutorial geben und ihr die boot CD in die Hand drücken, weil sie nicht weiß wie man unter Windows eine CD brennt...
Wer etwas will, der bekommt es auch hin, wer etwas erwartet wird enttäuscht... so ist das im Leben
#36
geschrieben 19. Oktober 2008 - 15:49
Und genau das hat mich entäuscht, da ich mich nicht ein einer Shell befinden möchte, sonddern in einer GUI. Zu guter letzt lösche ich in einer Shell einfach etwas.....
Peace.
#37
geschrieben 19. Oktober 2008 - 16:15
Zitat
Disqualifiziert!
Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten. Du schwallst hier mit 0 peil durch die Gegend.
http://tinyurl.com/olboq
http://tinyurl.com/2dcc6t
Wie für dich geschrieben.
#38
geschrieben 19. Oktober 2008 - 16:18
Zitat (bb83: 19.10.2008, 17:15)
Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten. Du schwallst hier mit 0 peil durch die Gegend.
Was habe ich vorher gesagt. Gleich beleidigen.....
Sowas geht doch bitte freundlicher.
Es wird aber von mehreren User und Newsseiten so vorgegaukelt, dass es fast ein Windowsersatz ist.
Super, dass man in diesen Texten als Windowsuser für doof dargstellt wird, echt klasse......
Peace.
Dieser Beitrag wurde von DARK-THREAT bearbeitet: 19. Oktober 2008 - 16:22
#39
geschrieben 19. Oktober 2008 - 16:21
Zitat
wuhu ComputerBild ?
Dieser Beitrag wurde von bb83 bearbeitet: 19. Oktober 2008 - 16:22
#40
geschrieben 19. Oktober 2008 - 16:24
#41 _MCDX_
geschrieben 19. Oktober 2008 - 16:25
Zitat (Samstag: 19.10.2008, 16:04)
Womit wir wieder bei der Massentauglichkeit für den Consumer-Markt und somit bei der Ausgangsaussage des Threaderstellers wären, welche hier ja anscheinend dann nun doch auch noch von Linux-Usern bestätigt wird.
Genau auch aus diesem Grund:
Zitat (Hamlet81: 19.10.2008, 16:41)
Genau das nennt man benutzerunfreundlich, genau das wurde kritisiert, genau das scheinst Du voll klasse zu finden, Sanches, ich irgendwie nicht.
99% der Computer-Nutzer denken nunmal so wie Hamlet81 und ich. Oder wie hoch war der Marktanteil von Linux und wie "schnell" wächst er? (bitte den Server-Anteil auch noch abziehen, danke)
@DART-TREATH
auch wenn ich bb83s Ton nicht gutheisse, der Spruch ist leider wirklich von Nuhr
Dieser Beitrag wurde von MCDX bearbeitet: 19. Oktober 2008 - 16:27
#42
geschrieben 19. Oktober 2008 - 16:31
Zitat
Mich ärgert es halt, wenn Leute über Projekte meckern ohne auch nur ein bisschen Ahnung von der Materie zu haben.
Das stellt die Arbeit die sich eine Menge Leute gemacht haben ins falsche Licht.
#43
geschrieben 19. Oktober 2008 - 16:37
Hamlet81 sagte:
Wenn ich Auto fahren kann, weiß ich grundlegende Sachen wie Ölwechsel, Reifenwechsel, tanken, Austausch von Zündkerzen und einiges mehr. Nur reicht das nicht aus um damit gleich ein Boot steuern zu können. Ein Boot bedient ein vollkommen anderes Anwendungsspektrum und Anforderungen seitens der User. - Und mit der Software ist es nicht anders. Nur wollen viele das nicht annehmen.
Ich rede ja nicht davon, Windows sei pure Scheiße oder Linux ist das allmächtige Werkzeug. Es nützt mir nur nichts ständig den gleichen puren Schwachsinn zu lesen und diese User ständig in die Ignoreliste zu packen. Wie funky_monkey schon sagte, selber Hand anlegen und aktiv an diesem Problem mitarbeiten.
Hamlet81 sagte:
Hamlet81 sagte:
Hamlet81 sagte:
#44
geschrieben 19. Oktober 2008 - 16:42
Der größte Vorteil von Windows ist einfach: Wenn du nur lange genug suchst, findest du IMMER genau die Stelle, an der du auch hinwolltest. Unter Linux hingegen kommt man ohne das Lesen von Man-Pages und dem Bedienen einer Suchmaschine nicht weit. Leider sind sich viele (unverständlicherweise) offensichtlich zu schade, mal schnell Google anzuschmeißen...
Ein anderes, nutzerunabhängiges, Problem ist die Hardware-Unterstützung. Gleich vorneweg: Sie ist viel besser als ihr Ruf, in den meisten Fällen läuft - entsprechende Distro vorausgesetzt - alles out-of-the-box. Aber WENN es mal hakt, dann heftig und man hat fast keine Möglichkeit, das Defizit irgendwo auszugleichen. Ich persönlich habe das große Glück, drei Rechner (2x Arbeitsplatz, 1x Laptop) zu besitzen deren Hardware von Linux sofort erkannt wurde. WLAN ist mit der richtigen Anleitung auch kein allzu großes Problem mehr (ich kenne eigentlich kein WLAN-Gerät, dass man nicht mit ndiswrapper zum Laufen kriegen würde...). Ab und an hakt es bei Lexmark-Geräten, früher war ATIs Treiberunterstützung eine Katastrophe... Ob durch die mangelhafte Hardwareunterstützung mancher Geräte der Hersteller schuld ist oder nicht, spielt für den unbedarften Anwender zunächst keine Rolle. Es ist und bleibt ein Ausschlusskriterium für Linux.
Auf kurze Sicht bringt Linux einem wirklich überhaupt nicht weiter. Für manche Systeminnereien (kein Compiz, oder permanentes Einbinden von Windows-Partitionen (bezogen auf Debian und deren Abkömmlinge)) muss man etwa zwingend Textdateien editieren. Und damit man genau weiß, wo man was editieren muss, muss man Anleitungen lesen. Man muss einigermaßen verstehen, was dahinter abläuft. Und genau das will ein User, der mit seinem System nur arbeiten und es dafür selbst an der Oberfläche nichtmal kennenlernen will, nicht. Er will gefälligst irgendwo einen Button finden, der das für ihn regelt.
Auf lange Sicht jedoch ergeben sich Möglichkeiten, von denen man unter Windows nur träumen darf. Während unter Windows die Software meist nach "Eine RiesenGUI mit dutzenden Funktionen" aussehen (die irgendwie alles ein wenig können, aber nix perfekt), werkeln unter Linux zig einzelne Programme (die NUR einen Verwendungszweck können, den aber richtig), die man mittels Pipes & Co. durchreichern kann. Natürlich muss man dieses Prinzip erstmal verstanden haben. Hat man das, besitzt man eine enorme Flexibilität...
Nun zur Kategorie Software: Hier muss man den meisten Benutzern klarmachen, das Windowssoftware nicht (automatisch, geschweige denn perfekt) unter Linux läuft. Ein typisches Herunterladen einer .exe-Datei gibt es unter Linux kaum. Gut, Ausnahmen sind .deb-Dateien für Debian-basierte Systeme, aber das müsste man einem Linux-Umsteiger erstmal klar machen... Software installiert man unter fast allen modernen Linux-Distris über sog. Repositorys: Es gibt ein spezielles Programm im Menü, etwa "Software installieren", "Software hinzufügen/entfernen" etc... Über diesen Punkt installiert man unter Linux üblicherweise Software. Ein Großteil der Nutzer ist mit teils über 10.000 Programmen von Spielen über Gadgets bis hin zur Entwicklung schon zufrieden... Großer Vorteil: Dieses "Paketmanagement" sorgt automatisch für Updates, ohne dass man für jedes einzelne Programm einen Dienst (unter Linux: Daemon) laufen lassen muss.
Gelegentlich kommt es aber vor, dass der Benutzer gerade dieses eine, seit Jahren unter Windows genutzte und auch für Linux verfügbare Programm in dieser riesigen Liste nicht findet. Wenn dann der Entwickler dann auch keine .debs (für Debian-Distros) und auch kein selbstausführendes Skript mit Namen wie "install-sh" bereitstellt, stellt das für einen unbedarften Anwender vor große Probleme. Für Linux-Kenner ist klar, dass für den Großteil dieser Software das Trio "./configure; make; make install" in der Konsole aushilft. Das ist in der Linux-Welt Gang und Gäbe. Aber das müssten halt auch die Benutzer wissen, die ihre Software bis jetzt immer nur durch Doppelklicks auf .exe-Dateien installiert hatten...
Um mal wieder bei der Installation zu kommen: Interessant ist auch der Punkt "Partitionierung". Wer Windows draufknallt, überlegt nicht lange: Einfach auf die komplette Platte drüberbügeln, fertig. Linux-Umsteiger hingegen wollen ihre Windows-Partition behalten. Mir ist (außer mit Ubuntu) keine Möglichkeit bekannt, wie man dem Benutzer dieses Thema rund um primäre und sekundäre Partitionen ersparen kann. Manche Linux-Distris wollen zwar brauchbare Vorschläge von vornherein liefern und Windows trotzdem behalten, was aber nicht immer gut gelingt (Ubuntu etwa will regelmäßig soviel Platz von der Windows-Partition abzwacken, dass für Windows selbst nur noch 2-3 GB übrigblieben; OpenSUSE hingegen kriegt es bei einem Dualboot-Windows mit XP und Vista einfach nicht gebacken, den Bootloader so zu schreiben, dass er nachher ohne Frickelei auch Windows wieder booten kann bei Bedarf)...
Der große Vorteil von Linux ist auch der große Nachteil: Man muss sich mit dem System auseinandersetzen. Man darf nicht den Fehler machen und alles nach Windows-Sicht sehen. Prinzipiell ist alles (auch die grafische Oberfläche) austauschbar (und damit ein Rießenvorteil: Reagiert die grafische Oberfläche nichtmehr, kann man idR. mit ALT+F1-F4 auf eine Konsole umschalten und das hängende Programm beenden - wenn man weiß wie), die Konsole ist trotz ihrer Schlichtheit ein mächtiges Werkzeug. Man kann sich sein System bis zum hintersten Winkel selbst verstellen. Durch die Tatsache, dass man bestimmte (möglicherweise essentiell vom System wichtige) Einstellungen nur dann vornehmen kann, wenn man sich Anleitungen durchliest, hat auch der Anwender längerfristig was davon: Er lernt zu verstehen, wie die Dinge intern ablaufen. Er wird zwangsläufig über Warnungen o.Ä. stolpern, wenn er eine Konfiguration vornehmen möchte, die Angreifern, Crackern und Bots Tür und Tor öffnen würde.
#45
geschrieben 19. Oktober 2008 - 17:12
Klar möchten viele User ein System, welches sich ihnen anpasst, Andere wollen ein System was nur da ist, ohne das was getahn werden möchte. Ich schätze mich zwischen den Gruppen ein.
Es muss funktionieren aber ich möchte Eigeninitiative in Windows, welches ja etwas gegeben ist.
Peace.

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