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Nachrichten zum Thema: Linux
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Warum Linux Sich Nicht Durchsetzt... ...zumindest im Alltag.

#151 Mitglied ist offline   M!neo 

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geschrieben 26. Oktober 2008 - 15:43

Beitrag anzeigenZitat (funky_monkey: 26.10.2008, 15:23)

Möp, falsch. Deine Aussage gilt nicht für mündige Bürger, die sich informieren, bevor sie etwas kaufen.

Wenn ich schon nen Rechner habe, kaufe ich nicht extra nochmal neue Hardware um Linux nutzen zu können bzw. um zu sehen, ob es meinen Anforderungen evtl. besser gerecht wird, als Windows.
Die Zahl dieser schwarzen Schafe ist aber sehr gering, das einzige Beispiel was ich hab, ist ein Zyxel Wlan-Adapter, den ich vor einer Ewigkeit mal hatte. Für den war es aber auch schon eine Qual, Windows-Treiber zu finden (abgesehen von der mitgelieferten CD).
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#152 _lustiger_affe_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 26. Oktober 2008 - 16:21

Nun ja, aber wenn die Hardware schon komplett steht und auf Windows zugeschnitten ist, braucht man sich doch imho nicht wundern, wenn etwas woanders nicht funktioniert?! Ich beschwer mich doch auch nicht bei MS, dass Windows nicht auf PPC, SPARC, ... läuft.

Die Erwartungen an *nix sind halt meistens falsch, wofür oftmals semi-kompetente Medien verantwortlich sind. Trotzdem gibt es doch von annähernd jeder Distribution eine HCL, die bekanntesten und größten im Linux-Bereich wahrscheinlich von SUSE und RedHat, die man sich doch ersteinmal anschauen könnte. Ich geh doch auch nicht in den Laden und kaufe wahllos Software, auf der steht "geeignet für Windows XP/Vista" und beschwere mich dann, dass sie nicht auf <=Win2k läuft.

Alles in allem ist die Situation natürlich vertrackt, aber wenn die Hardwarehersteller sich zu fein sind, der OSS-Community zu helfen, sind die Probleme oftmals nicht von dieser allein zu schultern. Windows-Only-Hardware gibt's nuneinmal selten bei *nix-Verfechtern zu Hause und die, die gerne Unterstützung für ein Gerät hätten, sind meistens nicht gewillt, eine entsprechende Hardwarespende zu machen oder ihr Gerät wenigstens mal zu verleihen - da beisst sich die Katze wieder in den Schwanz.
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#153 Mitglied ist offline   Astorek 

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geschrieben 26. Oktober 2008 - 16:57

Beitrag anzeigenZitat (funky_monkey: 26.10.2008, 16:23)

Möp, falsch. Deine Aussage gilt nicht für mündige Bürger, die sich informieren, bevor sie etwas kaufen.


Dummerweise war die Hardware meist vor Linux da. Ich gebe dir ja prinzipiell recht... Dennoch ein Ausschlusskriterium nicht nur für mündige Bürger, sondern auch für potentielle Umsteiger. Ich werde doch nicht extra neue Hardware kaufen, nur damit mein Linux es auch benutzen kann, da bleibe ich ja lieber bei Windows, werden sich Umsteiger denken...

Zitat

Stimmt doch gar nicht. Wenn ich z.B. mehr Einfluß auf den TCP-Stack nehmen will, komm ich um tauchen in der Registry nicht herum und dafür muss ich mir auch erstmal den Weg ergooglen. Selbiges gilt für viele weitere Aufgaben mit ein wenig mehr Anspruch, aber das ist bei *nix genauso. Mir persönlich ist ja noch kein Kikifatz-Problem untergekommen, was den Normaluser treffen könnte, für das die Mainstream-Distros nicht auch ein Klickerklackerinterface gebaut hätten - daher, Beispiel bitte, danke.


WLAN-Karten zum Laufen kriegen, beispielsweise. Die Kombination von eapol_version und ap_scan in der wpa_supplicant.conf entscheidet meist, ob eine verschlüsselte Verbindung funktioniert oder nicht (grafische GUI, anyone? Kenne bis jetzt nur ein grml-skript, was dieses Procedere automatisch vornimmt...). Anderes Beispiel ist gar das simple Formatieren von Datenträgern, mit einem Rechtsklick auf die Platte (jaja, ich weiß schon, der Mountpoint) und "Formatieren" ist es nicht getan (zumindest unter Nautilus mit Gnome, wie es mit KDE aussieht weiß ich nicht). Mit qtparted o.Ä. gehts zwar, allerdings muss man das meist erstmal nachinstallieren und dann darauf achten, dass man die Datenträger vorher aushängt, bevor man sie formatiert. Sonst gibts eine unverständliche Fehlermeldung von der GUI-Seite. Ist natürlich eine Trivalität in der Konsole, ein "umount" gefolgt von "mke2fs" und schon läufts. Nur sollte man das vorher auch wissen...

Auch MP3s kann nicht jede Distro von Vornherein abspielen. Gut, seit etwa einem Jahr hat sich die Situation drastisch verbessert, nachdem diverse Player unter Linux nun selbstständig nach einem Codec suchen, aber vorher musste man entweder irgendwelche Binärpakete suchen (dank der rechtlichen Situation findet man die nicht immer auf Anhieb) oder eine Quelle in sein Repository einfügen.

Das verstehe ich unter Trivalitäten, an die auch ein 08/15-User in die Hand genommen werden und vorkonfigurierte Schaltflächen haben will. Ein Heimuser will mal seine Musik vom MP3-Stick auch auf dem PC anhören oder die gekaufte, externe Platte mal mit einem Schlag entleeren. Wenn mans einmal weiß ist es kein Problem, aber bereits für solche Aufgaben kommt ein Anfänger um das Lesen von Man-Pages (sofern der Linuxbesitzer überhaupt über die Existenz von Man-Pages aufgeklärt wurde) oder der Recherche um Google nicht herum, während z.B. das Ändern des TCP-Stacks wirklich nicht zu den Aufgaben gehört, die unbedingt jeder Anwender mal nebenbei ändern will ;) . Kernmentalität "Solange es läuft, warum soll ich was daran ändern?", besser bekannt unter "Never change a running system".

Zitat

Doch, und zwar jede Menge offene Rootserver. Natürlich liegt das auch hier an unfähigen Leuten, aber die gibt es auf beiden Seiten.


Ok, habe ich oben missverständlich angedeutet: Ich meinte das mit PCs in Privathaushalten, die mittlerweile ebenfalls vor Viren nur so triefen (habe ein Jahr als PC-Notdienstleister gearbeitet, ich habe ohne Mist stellenweise PCs gesehen, deren ich mit BartPE + diversen Virenscannern an die 400-500 Schadsoftware entfernt habe, der Rekord liegt irgendwo bei 700...). Wenn man einen Server konfiguriert ohne Ahnung zu haben, ist man sowieso auf allen Betriebssystemen verloren, egal welches man benutzt...

Dieser Beitrag wurde von Astorek bearbeitet: 26. Oktober 2008 - 16:58

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#154 _lustiger_affe_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 26. Oktober 2008 - 17:45

Die Probleme mit der Hardware betreffen imho aber hauptsächlich die Zocker unter Windows, also meist diejenigen, die immer BleedingEdge sein wollen. Da dürfte es klar sein, wenn eine zwei Tage alte Graka noch nicht die volle Unterstützung erfährt. In den letzten ~8-10 Jahren ist mir persönlich - bzw. im Bekanntenkreis - noch keine Hardware untergekommen, die gar nicht funktioniert hat. Gut, bei manchen Stücken gab es Anfangs nur Basisfunktionalität oder es wurde nicht bis auf's Letzte alles an Leistung herausgekitzelt, aber funktioniert hat es ersteinmal.

Bzgl. WLAN kann ich nicht so ganz mitreden, sowohl in der Firma (gut, da mach ich's auch selber) als auch Privat wird da einfach ein kleines Perl-Script verteilt, was auf Doppelklick die passenden Settings für den betreffenden Rechner einspielt. Ich wüßte jetzt nicht, wo das Problem läge, da eine kleine GUI drum herum zu basteln, aber wie ich auch schoneinmal schrieb, das Problem ist, dass es verdammt viele Leute gibt, die trotz geführter GUI Mist eingeben - das abzufangen und freundlich zu bleiben, das ist die Kunst.

Auch dein Formatierungsding ist prinzipiell einfach umzusetzen, ausser dass dafür zwangsläufig wieder ein Auth-Dialog aufpoppt, was meiner Erfahrung nach viele Leute misstrauisch macht. Das sind die Leute von Windows nicht gewohnt, da dort jeder per default sein eigener Admin ist. Dass der *nix-Weg da gefühlt umständlicher ist, ihnen aber einige Vorteile bringt, ist nur schwerlich zu vermitteln.

MP3s, kann Windows die mittlerweile per default abspielen und das legal? AFAIK ist doch MS dafür von Alcatel/Lucent verklagt worden, ergo handelt man dort entweder nicht ganz legal oder man braucht auch wieder Zusatzsoftware - ob das nun ein Player ist, der sich um die Rechtslage nicht kümmert, oder ein lizensiertes Codecpack, ist imho wurscht.

Bzgl. der Malware, es ist erstaunlich, wieviele *nix-Kisten in Privathaushalten verseucht sind. Diese sind zwar nicht ganz so häufig anzutreffen, wie Windows-Schleudern, dafür haben es diese meist in sich und ein ordentliches Rootkit-Portfolio anzubieten. Interessanterweise sind das in aller Regel aber auch wieder Kisten, die mit den "Most-Easy"-Distributionen ala Ubuntu, SUSE, ... ausgestattet sind, also eben diese, die meistens von nicht so bedarften Usern genutzt werden, denen man fälschlicherweise erzählt, unter *nix bräuchte man sich nicht so sehr um Sicherheitsaspekte Gedanken zu machen - schlimm ist, in aller Regel ist das Einfallstor der sshd, weil die User zwar über die Vorteile, aber nur selten über die Risiken unterrichtet werden.
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#155 Mitglied ist offline   Sanches 

geschrieben 26. Oktober 2008 - 17:58

Astorek sagte:

Dummerweise war die Hardware meist vor Linux da.
Mag ja sein, nur kann keine Hardware ohne ein OS funktionieren. Man benötigt eine Schnittstelle zur Hardware, deswegen könnte ich auch behaupten: Die Software war vor der Hardware da. Das artet aber schnell zum Henne- und Ei-Problem aus. Und wenn wir mal ehrlich wären, bei Windows funktioniert auch nichts ohne Treiber. Kein (Suround)Sound, kein USB (2.0), keine (wirkliche) 3D-Anwendung und von der TV-Karte wie Modem zu schweigen. Man benötigt immer die Treiber-CD, immer(!). Bei Linux oder *nix kann man oftmals mehr, vom Haus aus, als unter Windows. Der Kernel ist einsame Spitze und wer sich die neuste Technik zu legt, braucht auch gar nicht anzufangen herum zu heulen, wenn seine Geforce 280 oder was auch immer nicht läuft. Ist ja nicht so, dass sie unter Windows "besser" laufen würde, dank mangelnden oder fehlerbehafteten Treiber.

Astorek sagte:

Ich werde doch nicht extra neue Hardware kaufen, nur damit mein Linux es auch benutzen kann, da bleibe ich ja lieber bei Windows, werden sich Umsteiger denken...
Aber ich kaufe mit eine neue Grafikkarte für das Windows Vista? - Wo soll da der unterschied sein? Ich wüsste nicht, wenn man deine Aussage umdreht, es anders sein soll.

Astorek sagte:

WLAN-Karten zum Laufen kriegen, beispielsweise.
Die WLAN-Treiber sind ja mittlerweile nun wirklich flexibel wie ein Kaugummi. Wenn ich überlege, wie ich damals mit der SuSe 4.0 Version versucht habe, die Realtek-Netzwerkkarte anzusprechen, ist das heute ein Klacks. Und würde man nicht ständig, die Dokumentationen und Schnittstellen vorenthalten, könnten sogar User wie du, eine GUI mit "Klickklack" bekommen und es läuft.

Und zu deinem angesprochen WLAN-Problem. Es ist doch mittlerweile bekannt, dass bestimmte WLAN-Karten schwerer unterstützt werden, als andere. Gut, Mr. Ultra-DAU interessiert es wenig. Genauso wenig wie es ihn interessiert, dass sein Drucker wegen irgendwelchen proprietären Bullshit im Drucker selbst, diesen nicht unter Linux betreiben kann. Weil unbedingt irgendwelcher Crap in der Firmware mit irgendwelchen Windowsdiensten kommunizieren muss. Schuld ist dann aber wieder der Entwickler oder das Projekt, welches durch "Try & Error"-Verfahren, die Funktionsweise in deren Freizeit ermittelt.

Astorek sagte:

Auch MP3s kann nicht jede Distro von Vornherein abspielen.
Da gebe ich die Schuld dem Anwender. Es ist ja nicht gerade so, als gäbe es keinerlei Alternativen auf dem Markt, die teils besser sind. Das man sich als Distribution rechtlich absichert, finde ich verständlich. Windows hat auch nur einen 0815-Bullshit-Codec an Board der defacto nichts großartiges kann. Hätte der User eine wirklich freies Format gewählt, dann könnte er es unter Windows und Linux problemlos abspielen. Nur steht er dann vor einem anderen Problem, sein ultraschrottreifer MP3-Player kann kein ogg-Vorbis oder flac, mpc etc. abspielen und daran ist natürlich der Pinguin schuld. Denn, O-Ton: "Der erschwert die Implementation solcher Audioformate. Würde man sich an die Windowsspezifikation halten, wäre das ja wohl sicherlich kein Problem?!". Leider denkt der genau in diesem Denkmuster und dieses findet man auch wunderprächtig in diesem Thread wieder. Ach ja, einige MP3-Player verweigern ihren Dienst mit Absicht unter Linux. Also gewollte Sabotage und Entrechtung des Anwenders. Aber das nur nebenbei.

Astorek sagte:

Das verstehe ich unter Trivalitäten, an die auch ein 08/15-User in die Hand genommen werden und vorkonfigurierte Schaltflächen haben will.
Die hat der User doch, nur erwartet er das gleiche Bedienschema wie unter Windows. Er such verzweifelt die Systemsteuerung, den Taskmanager und auch sonst die haargenauen Windowsanwendungen. Er will sein Windows auf dieser komischen Linuxkiste. Warum er wechselt? Er will unglaublich kuhl und ein extremer l33th4xx0r sein. Nur vergisst er schnell, dass er das nicht sein wird, wenn er die gleichen Probleme von Windowssystemen auf das fesche Linux portiert. Die GUIs sind nun wirklich seit 4 Jahren verbessert worden, besorge dir mal bspw. SuSe 6.x, wo das KDE trist, grau, hässlich und meiner Auffassung nach nicht einmal im Ansatz bedienbar ist. Der Unterschied zu heute ist extrem, selbst ADSL oder ISDN geht über GUI. Das Problemkind von früher. (Was auch an den Kerneltreibern selbst liegt.)

Ich für meinen Teil sehe keine Schwierigkeiten was die GUI mit ihren Buttons angeht. Problematisch wird es eher bei der Dokumentation. Da gebe ich dir dahingehend Recht, dass diese seltenst "daufreundlich" ist. Wenn der neue Linuxuser mit Shellkommandos bombardiert wird und nicht mal versteht wieso er manchen Befehl mitschicken muss, wird er schnell frustriert werden. Nur ist es nicht die Aufgabe des GUI-Entwicklers sämtliche Befehle in die GUI zupacken, das mach Microsoft auch nicht. Eine einfachere Dokumentation wäre hilfreich, nur was ist einfacher? Ab welchen Wissensstand fängt man an und wo hört man auf? Wie erklärt man bestimmte Dinge und wie weit vertieft man die Erklärungen? Alles Problematiken die Systemunabhängig sind, da jedes OS diese Problematik hat.

Astorek sagte:

Ok, habe ich oben missverständlich angedeutet: Ich meinte das mit PCs in Privathaushalten, die mittlerweile ebenfalls vor Viren nur so triefen
Ich kenne ehemalige Windowsanwender, die unter Linux immer mit root-Rechten unterwegs sind. Denn es ging ja unter Windows genauso, warum sollte es hier nicht funktionieren. Wenn man sich durch Blödeleien oder verbockten Shellscripten, sein System zerschießt, ist das Linux schuld. Denn es sollte schon anhand des IQ/EQ des Anwenders wissen, das dieses Shellscript nicht das macht, was es laut Anwender soll.

Ich kenne auch welche, die ihren eigenen Kernel "backen" und dann den alten (und funktionierenden) Kernel sofort löschen. Später stellen sie fest, dass der neue Kernel nicht funktioniert. Und da es keinen Safemode mehr gibt, wie unter dem Windowssystem, ist Linux plötzlich scheiße. Nur dumm, dass es unter Windows nicht anders ist. Da werden gern falsche Analogien gezogen um dann die eigene verbockte Arbeitsweise zu rechtfertigen.
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#156 Mitglied ist offline   Astorek 

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geschrieben 26. Oktober 2008 - 19:14

Sanches sagte:

Und wenn wir mal ehrlich wären, bei Windows funktioniert auch nichts ohne Treiber. Kein (Suround)Sound, kein USB (2.0), keine (wirkliche) 3D-Anwendung und von der TV-Karte wie Modem zu schweigen. Man benötigt immer die Treiber-CD, immer(!). Bei Linux oder *nix kann man oftmals mehr, vom Haus aus, als unter Windows. Der Kernel ist einsame Spitze und wer sich die neuste Technik zu legt, braucht auch gar nicht anzufangen herum zu heulen, wenn seine Geforce 280 oder was auch immer nicht läuft. Ist ja nicht so, dass sie unter Windows "besser" laufen würde, dank mangelnden oder fehlerbehafteten Treiber.


Auch hier sah es vor einem halben Jahr noch schlecht für ATI-Besitzer aus ;) . Vollste Zustimmung, habe ich oben auch schon gesagt, ist die Treiberunterstützung viel besser als der Ruf von "mal nebenbei zu Linux wechseln"-Usern.

Das Dumme ist halt: Wenn mal eine Hardware bockt und es keine Treiber dafür gibt, dann heftig. Lexmark ist bspw. für seine (nicht vorhandene) Linuxunterstützung bekannt... Werden die Geräte unter Linux allerdings unterstützt (und das werden sie in den allermeisten Fällen), läuft es meist out-of-the-box, ohne großartige Konfigurationsmarathon...

btw, der Vergleich zu Vista ist fies :D . Es stimmt schon, dass gerade Microsoft jetzt damit zu kämpfen hat, dass alte Hardware im neuen Windows nicht mehr unterstützt wird... Wohl auch ein Grund, weshalb Vista - Befürworter hin oder her - noch von einigen nicht kleinen Gruppen geschmäht wird...

Sanches sagte:

Aber ich kaufe mit eine neue Grafikkarte für das Windows Vista? - Wo soll da der unterschied sein? Ich wüsste nicht, wenn man deine Aussage umdreht, es anders sein soll.
Der Vergleich ist nur bedingt gut, da selbst Vista mit irgendeiner uralten PCI-Grafikkarte, die nur 2D beherrscht, noch problemlos läuft (nat. ohne Aero, aber Vista bleibt bedienbar). Wenn hingegen der eigene Drucker nicht läuft, ist das schon ein größeres Problem... (was allerdings, wie gesagt, eher selten passiert...)

Dass Vista jetzt Probleme beim Unterstützen von älterer Hardware hat, entbehrt da nicht einer gewissen Ironie und wurde u.a. auch oft als Grund diverser User genannt, das OS zu wechseln...

Sanches sagte:

Die WLAN-Treiber sind ja mittlerweile nun wirklich flexibel wie ein Kaugummi. Wenn ich überlege, wie ich damals mit der SuSe 4.0 Version versucht habe, die Realtek-Netzwerkkarte anzusprechen, ist das heute ein Klacks. Und würde man nicht ständig, die Dokumentationen und Schnittstellen vorenthalten, könnten sogar User wie du, eine GUI mit "Klickklack" bekommen und es läuft.
Das lasse ich mal so stehen. "User wie du" ignoriere ich mal...

Sanches sagte:

Und zu deinem angesprochen WLAN-Problem. Es ist doch mittlerweile bekannt, dass bestimmte WLAN-Karten schwerer unterstützt werden, als andere. Gut, Mr. Ultra-DAU interessiert es wenig. Genauso wenig wie es ihn interessiert, dass sein Drucker wegen irgendwelchen proprietären Bullshit im Drucker selbst, diesen nicht unter Linux betreiben kann. Weil unbedingt irgendwelcher Crap in der Firmware mit irgendwelchen Windowsdiensten kommunizieren muss. Schuld ist dann aber wieder der Entwickler oder das Projekt, welches durch "Try & Error"-Verfahren, die Funktionsweise in deren Freizeit ermittelt.


Habe ich absichtlich nicht gesagt. Generell finde ich das Projekt Linux als ein Riesenprojekt, und bei allen Leuten die für deren Entwicklung mitgewirkt haben, habe ich großen Respekt. Den Großteil der Hardwareprobleme unter Linux ist bei den Herstellern zu suchen, das steht außer Frage. Nichtsdestotrotz ist und bleibt es ein Ausschlusskriterium, wenn gerade der oft genutzte Drucker unter Linux nicht läuft. (Wobei das auch irgendwie paradox ist, nicht? Die User wollen lieber 200 € für Windows bezahlen damit der Drucker darunter läuft, als Linux einzusetzen und den 50 €-Lexmarkdrucker durch einen 100€-Linux-kompatiblen Drucker zu ersetzen...)

Ehrlich gesagt: Wer wegen jeder Kleinigkeit die Schuld an Linux sucht, den beachte ich in keinster Weise als möglichen Umsteiger von Windows auf Linux. Wer will, dass sich das System selbst administriert, sollte auch zu so einem System greifen... (Macs werden in diesem Zusammenhang immer wieder gerne genannt, hab pers. da keine Erfahrung...) Man muss nicht zwangsläufig Programmierer oder "Power-User" sein, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass man "gut mit Betriebssystem klarkommen" nicht automatisch "gut mit Computern klarkommen" heißt...

Sanches sagte:

Da gebe ich die Schuld dem Anwender. Es ist ja nicht gerade so, als gäbe es keinerlei Alternativen auf dem Markt, die teils besser sind. Das man sich als Distribution rechtlich absichert, finde ich verständlich.
Ich selbstverständlich auch.

Sanches sagte:

Windows hat auch nur einen 0815-Bullshit-Codec an Board der defacto nichts großartiges kann. Hätte der User eine wirklich freies Format gewählt, dann könnte er es unter Windows und Linux problemlos abspielen. Nur steht er dann vor einem anderen Problem, sein ultraschrottreifer MP3-Player kann kein ogg-Vorbis oder flac, mpc etc. abspielen und daran ist natürlich der Pinguin schuld. [...] Leider denkt der genau in diesem Denkmuster und dieses findet man auch wunderprächtig in diesem Thread wieder.
Ist klar, es existiert auch eine Art "Monopolstellung" bei der Benutzung von z.B. Audioformaten, Medien- und Musikindustrie sei dank.

Sanches sagte:

Ach ja, einige MP3-Player verweigern ihren Dienst mit Absicht unter Linux. Also gewollte Sabotage und Entrechtung des Anwenders. Aber das nur nebenbei.
*Schulterzuck*. Klar, ist schwachsinnig und eigentlich ein Skandal...

Sanches sagte:

Die hat der User doch, nur erwartet er das gleiche Bedienschema wie unter Windows. Er such verzweifelt die Systemsteuerung, den Taskmanager und auch sonst die haargenauen Windowsanwendungen. Er will sein Windows auf dieser komischen Linuxkiste. Warum er wechselt? Er will unglaublich kuhl und ein extremer l33th4xx0r sein. Nur vergisst er schnell, dass er das nicht sein wird, wenn er die gleichen Probleme von Windowssystemen auf das fesche Linux portiert.


As say, solchen Leuten mit solchen Denkweisen (du du beschrieben hast) ignoriere ich ehrlich gesagt, weil solche Leute sowieso früher oder später wieder zu Windows zurückkehren. Das da eine gehörige Portion Unwissen eine Rolle spielt, ist klar...

funky_monkey sagte:

Bzgl. der Malware, es ist erstaunlich, wieviele *nix-Kisten in Privathaushalten verseucht sind. Diese sind zwar nicht ganz so häufig anzutreffen, wie Windows-Schleudern, dafür haben es diese meist in sich und ein ordentliches Rootkit-Portfolio anzubieten. Interessanterweise sind das in aller Regel aber auch wieder Kisten, die mit den "Most-Easy"-Distributionen ala Ubuntu, SUSE, ... ausgestattet sind, also eben diese, die meistens von nicht so bedarften Usern genutzt werden, denen man fälschlicherweise erzählt, unter *nix bräuchte man sich nicht so sehr um Sicherheitsaspekte Gedanken zu machen - schlimm ist, in aller Regel ist das Einfallstor der sshd, weil die User zwar über die Vorteile, aber nur selten über die Risiken unterrichtet werden.


Ganz ehrlich, wer z.B. per Default als root arbeitet und die Updatemechanismen seines Paketmanagers ignoriert, dem gönne ich es wirklich nicht anders. Bei fast allen möglichen Anleitungen (gerade solche, die man z.B. unter ubuntuusers.de findet), werden fast immer auch Warnungen zu sicherheitskritischen Optionen gezeigt. Wer die ignoriert, hat sowieso in allen Betriebssystemen die Katze im Sack. Ich stimme dir zu, sowas den Leuten klar zu machen, ist die Kunst...

Speziell zu diesem Quote:

Zitat

Denn, O-Ton: "Der erschwert die Implementation solcher Audioformate. Würde man sich an die Windowsspezifikation halten, wäre das ja wohl sicherlich kein Problem?!".
Mal ein kleines Zitat, was ich zufällig in einem Forum gefunden habe und die interessante Sichtweise beleuchtet, wenn man von Linux auf Windows wechselt (das Ganze schön sarkastisch hinterlegt). Mal ein wenig zur Stimmungsauflockerung :D (bedauerlicherweise ohne irgendwelche Einrückungen oder Absätze, aber trotzdem mMn. genial gemacht):

Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, ich würde gerne von GNU/Linux auf Windows umsteigen. Als Informatik-Student bin ich in meiner Ausbildung von einem leistungsfähigen PC-System abhängig. Deshalb habe ich noch einige Fragen, die vorab geklärt werden müssten, bevor ich mich zu einem Umstieg entschließe. Es wäre vor allem wichtig, dass ich in der Umstiegsphase weiterhin auf meine Linux-Ressourcen zugreifen kann. Von Vorteil wäre es weiterhin, wenn ich in der ersten Zeit bei evtl. auftauchenden Problemen kostenlosen Installations-Support erhalten könnte. Auch ausreichende Dokumentation ist mir unabdingbar, damit Probleme auch selbstständig von mir behoben werden können. Als Kandidat aus Ihrem grossen Angebot im Bereich Betriebssysteme habe ich mir Windows XP Home Edition ausgesucht, da es wohl meinen Bedürfnissen am besten entspricht. Da ich auf Sicherheit und Anpassungsfähigkeit grossen Wert lege, würde ich gern erfahren, ob Windows XP unter einer freien Lizenz wie etwa der BSD-Licence oder der GNU General Public Licence steht, so dass ich in der Lage bin, das System vollständig auf meine Bedürfnisse anzupassen. Ausserdem würde ich gerne wissen, ob der Quellcode von XP mitgeliefert oder im Internet zur Verfügung gestellt wird, damit ich mich von der Qualität und der Sicherheit des Codes selbst überzeugen kann. Auch um z.B. den Kernel neu übersetzen (Steigerung der Performance), wäre die Verfügbarkeit des Quellcodes wichtig. Ich würde auch meine Freunde und und Bekannte gerne das System nutzen lassen. Ist es daher erlaubt, das Betriebssystem auf mehreren PCs zu installieren und Kopien der System-CDs an Freunde weiterzugeben? Bevor ich mich endgültig zum Kauf entschliesse, würde ich das System gerne testen. Bietet Microsoft auf seinen Servern die Möglichkeit, Windows XP als Iso-Datei herunterzuladen, evtl. auch in eingeschränktem Funktionsumfang? Oder gibt es die Möglichkeit, das System übers Internet zu installieren? Für eine Angabe entsprechender URLs wäre ich dankbar, denn ich habe auch nach langem Suchen auf www.microsoft.de keine der beiden Möglichkeiten finden können. Auch die Software-Ausstattung ist selbstverständlich nicht zu vernachlässigen. Bei meiner aktuellen Linux-Distribution (SuSE Linux 8.1 Professionell) werden z.B. sieben CDs und eine DVD mitgeliefert. Wie viele CDs werden bei Windows XP Home mitgeliefert? Um Betriebssysteme miteinander zu vergleichen, ist die Masse der Software aber natürlich beileibe nicht das einzige Kriterium. Viel wichtiger ist die Qualität der Software. Wird bei Windows XP z.B. ein gut ausgestattetes Office-Paket, vergleichbar dem kostenlosen OpenOffice mitgeliefert? Ich habe gehört, dass es unter Windows das sogenannte "Microsoft Office" gibt. Wird dieses mitgeliefert und wenn ja, kann es die Dateiformate der üblichen Linux-Office-Programme wie z.B. OpenOffice, KOffice oder Abiword lesen? Da ich unter Linux auch des öfteren Grafiken gestalte, bin ich auch an einer leistungsfähigen Grafik-Software interessiert. Unter Linux gibt es dafür GIMP. Gibt es ein ähnlich gutes Programm auch unter Windows und liegt es der Packung bei? In einer Zeit, in der die Gigabytes der Festplatten dahinschmelzen wie Schnee unter der Sonne, ist wichtig, gute Brennsoftware zur Verfügung zu haben. Unter GNU/Linux gibt es für diesen Zweck beispielsweise die mitgelieferten Programme XCDRoast, Gnome-Toaster, KonCD, CD-Bake-Oven oder cdrecord. Werden Programme ähnlicher Leistungsfähigkeit bei Windows mitgeliefert? Auch ein gutes Textsatzsystem ist unverzichtbar. Gibt es von Microsoft ein Programm wie LaTeX, das professionellen Textsatz auch auf dem heimischen PC ermöglicht? In meiner Freizeit programmiere ich gerne (in Perl, aber auch in C, C++ und Java). Darum wäre ich daran interessiert, ein System zur Verfügung zu haben, das die entsprechenden Werkzeuge gleich mitbringt. Sind bei Windows XP die entsprechenden Tools (z.B. das Java Development Kit der Firma SUN) bereits vorinstalliert? Wird etwa ein leistungsfähiger Compiler, der sich vor dem GNU C Compiler gcc nicht zu verstecken braucht, mitgeliefert? Ein System ist nur dann wirklich leistungsfähig, wenn der Anwender nicht auf eine GUI festgelegt ist, sondern sich sein Werkzeug nach Belieben heraussuchen kann. Dazu ist eine moderne Benutzerschnittstelle wie eine interaktive Kommandozeile, die idealerweise gleich eine Skriptsprache mitbringt, unverzichtbar. Gibt es eine leistungsfähige Shell (wie etwa die bash, die c-shell, die korn-shell oder die z-shell unter GNU/Linux) auch unter Windows und liegt diese der Windows-Distribution bei? Das Wichtigste an einem Betriebssystem ist Einfachheit, so dass ich mit simplen Werkzeugen das System konfigurieren kann und nicht auf eine GUI angewiesen bin. Deshalb: Ist es möglich, die wichtigsten Konfigurationsdateien mit einem Texteditor zu editieren? Unverzichtbar ist aber heute auch eine leistungsfähige grafische Oberfläche. Gibt es unter Windows XP, ähnlich wie bei KDE oder Gnome unter Linux, mehrere virtuelle Desktops, zwischen denen man hin- und herschalten kann, um bei vielen geöffneten Programmen die Übersicht zu behalten? Werden mehrere grafische Oberflächen mitgeliefert, wie unter Linux z.B. KDE, Gnome, XFCE, blackbox, IceWM, Windowmaker, Enlightenment, fvwm, fvwm2, twm, Sawfish oder Fluxbox (um nur die gängigsten zu nennen)? Auch dies ist wichtig, damit jeder Nutzer sich das für ihn Bequemste heraussuchen kann. Da ich vorhabe, in nächster Zeit einen ausgedienten Pentium 60 zum Web- und Mailserver zu machen, würde ich gerne erfahren, ob es von Microsoft einen Webserver vergleichbar dem Apache und einen Mailserver ähnlich Sendmail, Postfix, Qmail oder Exim gibt, und wenn ja, ob dieser Windows XP beiliegt. Entscheidend für mich ist es auch, jederzeit an meine Daten zu kommen, egal welches Betriebssystem gerade gebootet ist. Kann ich von Windows aus weiterhin auf meine Linux-Dateisysteme (reiserfs und ext2) zugreifen? Apropos Dateisysteme. Bei Linux werden oft gleich mehrere mit ausgeliefert, wie z.B. ext2, reiserfs, XFS, JFS oder ext3. Ist das bei Microsoft ähnlich? Da ich - wie schon erwähnt - Windows XP erst einmal gründlich testen möchte, frage ich mich, ob ich Windows XP auch - so wie mein jetziges Linux-System - auf einer freien logischen Partition auf der zweiten Festplatte installieren kann? Wie schon gesagt, ist es für mich wichtig, zumindest anfangs beide Systeme parallel nutzen zu können. Ich habe gehört, dass Windows bei der Installation oft Probleme hat, den bisherigen Bootmanager und seinen Eintrag im Master Boot Record zu erkennen und ihn deshalb manchmal überschreibt. Entspricht dieses Gerücht der Wahrheit? Falls dies wahr sein sollte, würde ich gerne erfahren, wann Microsoft einen entsprechenden Patch herausbringt, der diesen lästigen Bug beseitigt. Wird ein Bootmanager mitgeliefert, damit ich Windows und Linux weiterhin parallel nutzen kann? Gerade heute ist selbstverständlich die Sicherheit des Betriebssystems ein entscheidender Faktor, da durch Unsicherheiten und Lücken in der System-Software schnell beträchtliche Schäden entstehen können. Ist Windows XP daher resistent gegen Viren und Würmer, die sich unter Linux in letzter Zeit zunehmend in besorgniserregender Weise verbreitet haben? Viren verbreiten sich hauptsächlich über E-Mails. Sind die mitgelieferten Mailprogramme sicher gegen Viren, lässt sich das Anzeigen von HTML-Mails unterbinden und lässt sich verhindern, dass User angehängte Dateien ausführen? Auf einer Ihrer Seiten fand ich zufällig einen Vergleich zwischen Windows und Linux ("Linux im Handel & Hotel- und Gaststättengewerbe - Was jeder Händler wissen sollte"). Dort steht unter anderem: "Open Source" heißt, jeder Anwender erhält eine Kopie des Quellcodes. Dabei stoßen Entwickler, die mit Linux arbeiten, häufig auf Sicherheitslücken. Auf Microsoft Windows trifft dies nicht zu." Es ist natürlich logisch, dass eine weltweit agierende Firma mit hochqualifiziertem Personal bessere Softwarequalität zuwege bringt, als ein Haufen zusammengewürfelter Freizeit-Programmierer. Aber eine Frage stellt sich mir dennoch: Darf ich daraus schliessen, dass der Quellcode von Microsoft Windows fehlerfrei ist? Angenommen, der Windows-Quellcode sei 100%ig perfekt, wie kann es dann sein, dass es in einem anderen Vergleich zwischen Windows und Linux ("Windows 2000 - Abgrenzung gegen Linux") heisst: "Als ein weiterer Beleg für die Unsicherheit von Windows wurden immer wieder die zahlreichen Viren und erfolgreichen Angriffe auf Windows-Server herangezogen." Wie kann das sein, wenn der Quellcode von Windows doch offensichtlich fehlerfrei ist? Bei mir daheim habe ich ein kleines Netzwerk aufgebaut, das aus einem Server und daran angeschlossenen Clients besteht. Deshalb ist mir wichtig, dass ein mehrfacher Login auf dem Server möglich ist und Anwendungen, die darauf gestartet werden, auf die Bildschirme der Clients umgelenkt werden können. Leistet Windows XP Home dies? Ist es möglich, Laufwerke zu mounten, um sie vor dem Herausnehmen zu schützen, während noch darauf zugegriffen wird? Der Server ist ein Pentium 350. Läuft Windows XP darauf in guter Geschwindigkeit? Daneben besitze ich ein I-Book von Apple Macintosh. Lässt sich Windows XP auch darauf installieren? Kann ich ohne weitere Probleme Windows XP auch auf meinem Notebook installieren, oder bei einem Systemwechsel auf einem anderen PC? Unterstützt Windows XP das kommende Internetprotokoll IPv6? Wichtig ist für mich auch langfristige Zukunftssicherheit. Ist gesichert, dass Windows XP auch in 10 Jahren noch von Microsoft unterstützt wird? In dem schon weiter oben angesprochenen Vergleich zwischen Windows und Linux heisst es unter anderem, dass Linuxdistributoren jede Garantie für ihre Software ablehnen. Weiter heisst es in diesem sehr interessanten Text: "Weder Support noch Wartung von Linux sind kostenfrei (...) und kann dem Unternehmen recht teuer kommen, denn generell gilt, dass für Support bezahlt werden muss." Das ist ein Punkt, über den ich bisher noch gar nicht nachgedacht habe. Microsoft hat natürlich recht, denn z.B. die Telefonsupport-Hotline bei SuSE ist unglaublich teuer. Darf ich daraus dann im Umkehrschluss schliessen, dass jeglicher Support für Microsoft Windows kostenlos ist? Und wie sähe ein Garantiefall bei Microsoft aus, wenn beispielsweise wegen einem Software-Fehler eine Neuinstallation notwendig ist? Erhalte ich die mir dadurch entstandenen Kosten (Zeitaufwand und evtl. Verlust wichtiger Daten) - gegen einen entsprechenden Nachweis natürlich - von Microsoft erstattet? Last but not least sind die Kosten ein nicht ganz unwichtiger Faktor. SuSE Linux 8.1 Professional erhielt ich mit sieben CDs, einer DVD und drei Handbüchern nebst 90 Tagen kostenlosem Installationssupport für rund 80 Euro mit aller oben erwähnten Software. Wie hoch sind die Kosten für ein entsprechend ausgestattetes Windows XP-System? Ich bitte darum, dass Sie meine Fragen möglichst ausführlich beantworten und bin überzeugt davon, dass mir ein weitaus besseres System bieten können als Linux, das ja hauptsächlich das Werk von Hobby-Programmierern ist und schon deshalb und natürlich weil der Quellcode offen verfügbar ist, ein absolut unsicheres System ist, da schliesslich jeder im Quellcode herumpfuschen und trojanische Pferde oder Schlimmeres einbauen kann. Ich bedanke mich schon jetzt für die Beantwortung meiner Fragen und verbleibe mit freundlichen Grüssen Sebastian Stiffel



EDIT: Noch eine weitere Kerbe, die IMHO wesentlich Lesefreundlicher ist: Die XP-Distribution im Kurztest

Dieser Beitrag wurde von Astorek bearbeitet: 26. Oktober 2008 - 19:15

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#157 Mitglied ist offline   Overflow 

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geschrieben 26. Oktober 2008 - 19:54

Zur Stimmungsauflockerung kann ich auch dieses hier empfehlen:

Zitat

LüberWindows gab ihr den entscheidenden Tipp. "Du mußt den Key HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\CurrentVersion\... ändern, den Treiber nochmal über den alten Treiber installieren, rebooten, Treiber entfernen, nochmal rebooten und dann die Treiberversion 19.619.31-sp2-3 installieren. Dann funzts." So kommunizieren User im Forum. Kein Wort zuviel, kein Fachdeutsch zu szenig.

Zwei Wochen später dann BabyGurls Antwort: "War harte Arbeit, aber jetzt geht's!" Sie hat einfach das "Windows neu installiert", danach ein "lokales System-Update" durchgeführt, da "ohne Firewall die Würmer sonst schon beim Updaten zugeschlagen hätten", und schließlich den "AntiVirus ausm Esel geholt" und "nen Crack dazu gezogen", das Ganze sogar "ohne Bluescreens".

Kaum zu glauben, aber BabyGurl und LüberWindows sind keine Computerfreaks. Über die Probleme, mit denen sie sich herumschlagen, würde ein Profi nur müde lächeln. BabyGurl und LüberWindows sind gewöhnliche Computer-Nutzer, die sich in einem Internetforum über profane Dinge wie Trojaner, streikende TV-Karten oder plötzliche Abstürze austauschen. Aber wozu dann der gewaltige Aufwand, die ewige Quälerei, der angelernte Hacker-Jargon, die Code-Namen?


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#158 Mitglied ist offline   Computer 

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geschrieben 26. Oktober 2008 - 20:00

Zunächst ich bin zu 3/4 Windowsnutzer und nur zu etwa 1/4 Linuxnutzer (Suse und Knoppix). Ich weiß nicht ob der Threaderöffner über eine Kugel besitzt, durch die er die Zukunft sehen kann. Es kann gut sein, dass sich Linuxdistributionen in 20 Jahren durchgesetzt haben. Des könnte sein, wenn Microsoft die Preise noch weiter anzieht oder zwei bis drei Betriebssysteme von MS hintereinander total floppen. Warum ist das so ausgeschlossen ...? Ich will damit sagen, wer weiß schon was in weiterer Zukunft passiert, für die nächsten 5 Jahre halt ich es für ausgeschlossen das Linux sich auf breiter Front durchsetzt. Warum, der braucht nur mal Gitarremanns Beiträge im Smalltalk zu seinen vielen Versuchen Linux zu installieren durchlesen.
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#159 Mitglied ist offline   bb83 

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geschrieben 26. Oktober 2008 - 21:04

Zitat

Warum, der braucht nur mal Gitarremanns Beiträge im Smalltalk zu seinen vielen Versuchen Linux zu installieren durchlesen.

Hmm seine Gehversuche fallen für mich unter lernresistent.

Zitat

st das so ausgeschlossen ...? Ich will damit sagen, wer weiß schon was in weiterer Zukunft passiert, für die nächsten 5 Jahre halt ich es für ausgeschlossen das Linux sich auf breiter Front durchsetzt

Will Linux das? Siehe auch Linux != Windows.
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#160 Mitglied ist offline   Computer 

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geschrieben 26. Oktober 2008 - 21:10

Ich weiß natürlich nicht, ob das gewollt ist. Ich persönlich halte Linux für ein gutes Betriebssystem, aber das Marketing von Microsoft ist hervorragend, Leuten Dinge zu verkaufen die sie mit Linux auch umsonst oder fast umsonst bekommen können. Mag sein, dass man bewu0t auf dieses aggressive Marketing verzichtet, ich hab nur versucht auf das Thema des Threads einzugehen und da sind in der ferneren Zukunft nicht unreale Szenarien denkbar, dass eine oder verschiedene Linuxdistributionen sich marktbeherrschend durchsetzen könnten.

Dieser Beitrag wurde von Computer bearbeitet: 26. Oktober 2008 - 21:22

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#161 Mitglied ist offline   Q-Fireball 

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geschrieben 01. November 2008 - 03:01

Hmm wieso duchsetzen Linux hat sich doch schon längst durchgesetzt!

Ich schreibe es immer wieder und jetzt nocheinmal, es doch immer die Frage wofür man ein OS benutzt?!

Kaum einer käme auf die Idee eine Kaffemaschine zum Tee kochen zu nehmen und sich anschliessend darüber zu beschweren, dass die Kaffemaschiene schlechten Tee macht!

Wieso beschweren sich also die Leute, wenn Linux nicht wie Windows ist und es auch gar nicht sein will? Linux kommt aus der Unixwelt und daher ist es für Server gedacht und diesem Bereich hat es sich schon längst durchgesetzt. Klar gibt es auch in diesem Bereich konkurenz von MS und ja es gibt kein richtige alternative zu Active Directory, aber braucht man Active Directory für ein Webserver? Nein und Linux versteht sich wunderbar mit Apach, MySQL und PHP; kurz als LAMP Server.

Wieder die Frage, wozu man ein OS benutzt und bei reiner Büro arbeiten, ist Linux auch ein gute alternative. Nur wollen die Leute eben nicht reine Büroarbeit im privaten Desktopbereich und viele wären mit Mac OS X auch besser aufgehoben, aber man kennt halt nur Windows. Wieso sich also umgewöhnen und was neues dazu lernen, wenn es mit Windows auch geht, zwar vielleicht nicht so gut wie z.B. mit Mac OS x Filme zu schneiden?!

Übringens nutze ich Windows seit 95, Linux seit SUSE 6 (ja ich weis die Kernelversion wäre representativer für Linux, anstatt SUSE zu nennen) und habe mir letzte Woche ein Mac bestellt. Ich mag alle OS gleichwertig, was nicht heist, dass ich sie auch gleich intensive nutze. z.B. Linux meist zum TV schauen und im Inet surfen, Windows auf mein Laptop und fürs Spielen und Mac OS demnächst, weil es in manchen bereiche (z.B. Film bearbeitung) einfach simpler ist. Ja klar kann man drüber streiten und klar ist das alles meist nur eine Frage der Programme die auf dem OS laufen, dennoch sind das alles nur Beispiele.
Wenn man sich aber mit den verschiedenen OS Arten RICHTIG beschäftigt, dann bemerkt man schnell ihre Vorzüge!

Dieser Beitrag wurde von Q-Fireball bearbeitet: 01. November 2008 - 03:07

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